Kurz notiert Social Media

Emojis und Sticker: WhatsApp stellt neue Foto-Funktionen vor

WhatsApp Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
geschrieben von Tobias Gillen

Emojis, Filter und Sticker: Egal ob bei Instagram, Snapchat, Facebook oder Twitter, die bunten Verzierungen sind aus dem Gebrauch der (meist jungen) Nutzer nicht mehr wegzudenken. Um nicht den Anschluss zu verlieren, bessert nun auch WhatsApp hier nach.

Seit iOS 10 vor einigen Wochen veröffentlicht wurde, kann man mit Apples Chat-Programm nun auch allerlei Sticker, Herzschläge, Likes und andere multimediale Nachrichten verschicken. Es war klar, dass WhatsApp da nicht lange zögern würde, um seinen Nutzern mehr Möglichkeiten zur Spielerei zu geben.

Sticker, Emojis, Text auf Bilder bei WhatsApp

Seit Juli schon konnten Beta-Tester die Neuerungen ausprobieren, die sich im Wesentlichen auf die Bearbeitung von Bildern und Videos beziehen. Nun ist es möglich, direkt in WhatsApp Sticker und Emojis auf seine Bilder zu legen oder Text in verschiedenen Farben und Schriftarten hinzuzufügen. Das Ganze erinnert schon stark an die marktüblichen (Snapchat, Instagram) Funktionen.

WhatsApp Kamera

So könnten Bilder nun aussehen

Neben dem spielerischen Part gibt es aber auch Neuerungen bei der Steuerung der Kamera aus der App heraus: Bessere Bildqualität bei schlechter Belichtung, Zoom bei Videoaufnahmen per Slide mit dem Finger und das Wechseln zwischen Front- und Rückkamera mittels Doppeltap sollen die Nutzer animieren, die Bilder gleich bei WhatsApp aufzunehmen (wobei WhatsApp sich hier natürlich nur dem allgemeinen Standard anpasst).

Unterstützung für GIFs ist in der Mache

In der aktuellen Beta-Version werden zudem auch animierte GIFs unterstützt. Damit geht WhatsApp konsequent den Weg, sich und seinen Funktionsumfang zunehmend aufzupumpen – mal mehr, mal weniger sinnvoll. Erst vor ein paar Monaten kam die Unterstützung für PDFs, was gerade für den geschäftlichen Gebrauch natürlich wertvoll ist.

Insgesamt greift Facebook mit WhatsApp hier an allen Fronten an: Mit Bildbearbeitung und verschiedenen Schriftstilen bei der Jugend und den „Normalnutzern“, mit Web-, Mac- und PC-App, PDF-Unterstützung, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, @-Erwähnungen von Nutzern in Gruppen und Co. bei den Geschäftsnutzern im Konkurrenzkampf mit Diensten wie Slack. Zudem wurde ja erst vor kurzem ein Frontalangriff auf Snapchat gefahren, als man bei Instagram mit der Stories-Funktion fast 1:1 beim Konkurrenten abkupferte.

Android-Nutzer können mit dem aktuellen Update schon fleißig Bilder bearbeiten, iOS-Nutzer müssen noch etwas warten.

Auch interessant: Wie Slack eine Messenger-Zentrale für Slack, Facebook Messenger, WhatsApp und Co. werden möchte.


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Über den Autor

Tobias Gillen

Tobias Gillen ist seit August 2014 Chefredakteur und seit Mai 2015 Geschäftsführer von BASIC thinking. Erreichen kann man ihn immer per E-Mail oder in den Netzwerken.

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