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Facebooks Mission: Keine Welt ohne Facebook

Christian Erxleben
Werdet bitte keine Opfer der Betrüger. (Foto: Pixabay.com / geralt)

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Wenn Facebook am 3. Mai seine Quartalszahlen präsentiert, könnte zum ersten Mal die Grenze von zwei Milliarden Nutzern übersprungen werden. Damit würde das soziale Netzwerk den nächsten Meilenstein auf seiner Mission erreichen.

Als Mark Zuckerberg das letzte Mal die Quartalszahlen präsentierte, gab er Analysten und Publikum nicht nur einen satten Gewinn mit, sondern auch einen erneuten Nutzer-Zuwachs auf Facebook. 1,86 Milliarden Menschen waren Anfang Februar 2017 mindestens einmal im Monat (MAU) auf der Plattform aktiv.

Zur magischen Grenze von zwei Milliarden MAUs rund um den Globus fehlen also „nur noch“ 140 Millionen Menschen. Für Facebook, dessen Tochter Instagram kürzlich die 700-Millionen-Schallmauer durchbrach und damit ihren raketenhaften Aufstieg fortsetzte, ist ein solcher Zuwachs durchaus im Bereich des Möglichen.

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Die globale Mission

Im Gegensatz zu Snapchat, dessen Gründer Evan Spiegel kürzlich einen Shitstorm abbekam, weil er angeblich gesagt haben soll, dass seine App nur für reiche Menschen ist und er deshalb nicht nach Indien oder Spanien expandieren möchte, verfolgt Facebook ein anderes Motto.

Mark Zuckerberg möchte Facebook und die anderen Anwendungen aus seinem App-Universum auf die Smartphones von möglichst vielen Menschen bringen. Er möchte eine globale Plattform zur virtuellen Vernetzung schaffen.

Ausprobiert: Erkundungstour durch die VR-Welt Facebook Spaces

 

Messenger Lite und Aquila

Das größte Hindernis auf dieser ehrgeizigen Mission sind nicht etwa die Menschen, sondern die Technik. In großen Teilen der Erde gibt es weder flächendeckende, schnelle Internetverbindungen noch Endgeräte, also Smartphones und Tablets, die auf dem neusten Stand der Technik sind, um mit den rasanten Entwicklungen mitzuhalten.

Deshalb experimentiert Facebook seit einem halben Jahr mit der Drohne Aquila. Das autonome Flugobjekt hat eine größere Spannweite als eine Boeing 737 und soll Internet in abgelegene Regionen bringen. Die Drohne deckt dabei einen Bereich von 97 Kilometern ab.

Seit heute stellt Facebook nicht nur das Internet, sondern auch die dazu passende Software zur Verfügung. Messenger Lite heißt sie und ist ab sofort in 150 Ländern verfügbar. Die neue App ist der Lösungsansatz von Facebook für schlechte Internetverbindungen und alte Smartphones. Und auch er folgt der Mission von Facebook, die gesamte Weltbevölkerung zu vernetzen.

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Christian Erxleben arbeitet als freier Redakteur für BASIC thinking. Von Ende 2017 bis Ende 2021 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig.