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Mehr als ein Hobby: Welche gesellschaftliche Rolle nimmt Netflix heute ein?

Christian Erxleben
Ist Netflix genauso wichtig, wie das Glas Wein mit den Freunden am Abend? (Foto: Pixabay.com / JillWellington)

Netflix ist ein fester Bestandteil im Leben vieler Millionen Menschen. Doch wie groß ist die gesellschaftliche Bedeutung der Plattform? Ist es nur ein Streaming-Dienst, ein Hobby oder sogar noch mehr? Klar ist: Das Unternehmen ist sich seiner Bedeutung bewusst.

Streaming-Dienste nehmen eine immer größere Rolle in unserem Alltag ein. Die größte Bedeutung kommt dabei derzeit Netflix zu. Der Streaming-Dienst hat derzeit über 150 Millionen zahlende Abonnenten – Tendenz immer weiter steigend.

Und auch in Deutschland führt bei Serien-Fans fast kein Weg an Netflix vorbei. Ob nun Netflix, Amazon Prime, Maxdome oder der angekündigte Dienst Disney Plus das beste Angebot liefert, lässt sich nicht ohne weiteres beantworten. Doch darum geht es auch gar nicht.

Streaming-Dienst oder Hobby: Die gesellschaftliche Rolle von Netflix

Klar ist: Netflix – und auch die anderen Streaming-Dienste – sind ein fester Bestandteil im Leben von Millionen von Menschen. Rein technisch gesehen handelt es sich beim Unternehmen aus dem kalifornischen Los Gatos selbstverständlich um einen Video-Streaming-Service.

Doch diese Perspektive ist in der Zwischenzeit zu eng gefasst. Schließlich raubt uns Netflix unseren Schlaf, sorgt für Gesprächsstoff im Büro oder für Streit in der Beziehung. Wenn wir ehrlich sind, ist Netflix mittlerweile oftmals ein Hobby.

Das sieht übrigens das Unternehmen von Reed Hastings auch selbst so. In einem Dokument für Investoren geht Netflix im Langzeit-Ausblick davon aus, dass es mit all den anderen Aktivitäten um die Freizeit seiner Nutzer konkurriert.

Die Konkurrenz sind dabei natürlich andere Streaming-Dienste, soziale Netzwerke und genauso das „gemeinsame Abendessen mit Freunden oder das Glas Wein mit dem Partner.“

Es ist absolut in Ordnung, wenn Netflix dein Hobby ist

Auf den ersten Blick mag es überraschen oder auch schockieren, dass Netflix sich selbst auf eine Ebene mit gemeinsamer Zeit mit Freunden setzt. Doch letztendlich ist das weder verwerflich noch falsch.

Vielmehr müssen wir anerkennen, dass Netflix für immer mehr Menschen einfach ein Hobby ist. Es ist genauso legitim, sich auf Netflix einen Film anzuschauen, wie ein Abend im Biergarten mit Freunden.

Bei der persönlichen Bewertung von Aktivitäten gibt es (fast) kein richtig und falsch. Es sind individuelle Entscheidungen, die jeder einzelne für sich selbst treffen muss und darf. Nichtsdestotrotz sollten wir uns alle selbstverständlich darüber bewusst sein, wie viel Zeit wir vor dem Fernseher oder dem Smartphone verbringen.

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Christian Erxleben arbeitet als freier Redakteur für BASIC thinking. Von Ende 2017 bis Ende 2021 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig.