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Mac Pro: Warum spotten normale Nutzer über einen Profi-Rechner?

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Der Mac Pro sieht aus wie eine große Käsereibe, ist aber etwas teurer. (Foto: Screenshot / Apple)
geschrieben von Vivien Stellmach

Apple sagt, der neue Mac Pro sei in jeder Hinsicht extrem. Das gilt auch für den Preis: Für den Mac im Käsereiben-Design kann man bis zu 62.419 Euro ausgeben. Warum regen sich jetzt normale Apple-Nutzer über einen Profi-Rechner auf? Ein Kommentar.

Im Juni 2019 hatte Apple seinen neuen Mac Pro schon angekündigt. Jetzt ist das teure Schmuckstück im Tower-Design erhältlich – und zwar zum Einstiegspreis von 6.499 Euro. Die noch nicht bestellbare Rack-Variante startet etwas teurer ab 7.199 Euro.

Dafür soll der Rechner aber auch über „die beste Leistung, Erweiterung und Konfigurierbarkeit“ verfügen, „die es je gab“. Apple spricht mit dem Mac Pro nämlich höchst professionelle Nutzer aus verschiedenen Bereichen an – ganz wie es der Name schon sagt.


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Mac Pro: Vollausstattung kostet 62.419 Euro

Der Profi-Rechner lässt sich passend dazu also auch nach fast allen Regeln der Kunst konfigurieren.

Für das voll ausgestattete Top-Modell mit 28-Kern-Prozessor, 1,5 Terabyte Arbeitsspeicher, zwei Radeon-Pro-Vega-II-Duo-Grafikkarten, Vier-Terabyte-SSD, Afterburner-Karte, Edelstahlrahmen mit Rollen sowie Magic Mouse 2 und Magic Trackpad 2 verlangt Apple dann auch satte 62.419 Euro.

Und für das ebenfalls neue 32 Zoll große Pro Display XDR kommen ebenfalls nochmal mindestens 5.499 Euro oben drauf. Rechner und Bildschirm kosten also in der Grundausstattung zusammen mindestens rund 12.000 Euro.

Normale Macbook- und Apple-Nutzer dürften mit den technischen Details kaum etwas anfangen können. Wer sein Macbook hauptsächlich zum Schreiben, Surfen im Internet, Streamen und Excel-Tabellen bearbeiten nutzt, möchte in der Regel einfach auf ein zuverlässiges, schnelles und stylisches Gerät bauen.

Twitter-Nutzer spotten über hohen Preis

Auf Twitter spotten und echauffieren sich dennoch einige Nutzer über den scheinbar absurden Preis – aus der Perspektive eines normalen Nutzers.

Immerhin verdienen viele Angestellte in Deutschland so viel Geld nicht einmal in einem Jahr. Aber bevor man sich über Apple deswegen ernsthaft echauffiert, sollte man sich bewusst machen, dass das Unternehmen aus Cupertino in dem Fall eben auch gar nicht den durchschnittlichen Arbeitnehmer ansprechen will.

Es ist immer eine Sache der Perspektive, ob etwas günstig oder teuer ist. Vermutlich benötigen die wenigsten Nutzer wirklich die volle Power des Mac Pro – und vermutlich können und wollen genau die auch so viel Geld dafür ausgeben.

Apple bewegt sich mit dem Mac Pro schlichtweg in einer ganz anderen Welt.

Mac Pro für Video-Profis

Doch welche professionellen Nutzer gehören denn dann zu Apples Zielgruppe? Bei der Demonstration des Mac Pro lud das Unternehmen Hunderte Tonspuren in der Musik-Software Logic Pro X hoch. Die konnte der Rechner problemlos verarbeiten, weil der Prozessor gerade einmal zu 70 Prozent ausgelastet war.

Gleiches gilt für die Arbeit mit dem Videoschnittprogramm Final Cut Pro X: Apple lud drei 8K-Videos parallel ein und fing schon einmal an, sie zu bearbeiten. Es gab mehr oder weniger keine Wartezeit, was gerade bei höchst professionellen Foto- und Videomachern Anklang finden dürfte.

Der neue Rechner soll Nutzern die Möglichkeit bieten, maximal kreativ, schnell und effizient zu arbeiten. Laut eigenen Angaben hat das Unternehmen ihn für Menschen entwickelt, die maximale Prozessorleistung brauchen.

Warum wir aufhören sollten, zu urteilen

Und die brauchen die meisten Nutzer eben einfach nicht. Warum bringen sie dann aber die Zeit und Energie auf, sich über den Preis eines solchen Gerätes aufzuregen? Das ist reine Verschwendung.

Wir sind es gewohnt, dass Apple-Produkte teuer sind und grundsätzlich das Gefühl zu haben, für ein iPhone oder auch nur ein Kabel oder eine Hülle zu viel zu zahlen.

Und trotzdem kaufen wir beim Unternehmen ein. Dass Apple so hohe Preise anbieten kann und damit durchkommt, liegt schlichtweg an unserer hohen Nachfrage und der Bereitschaft, unser Geld auszugeben.

Davon kann man halten, was man will. Natürlich sollte es auch niemandem verboten sein, sich über etwas aufzuregen oder eben nicht.

Aber über ein Gerät, Unternehmen oder grundsätzlich irgendwen oder irgendetwas zu urteilen und sich auf etwas zu fokussieren, was einem selbst nicht zuträglich ist, hilft schlussendlich niemandem weiter.

Wenn uns etwas nicht interessiert oder wir etwas nicht verstehen können, sollten wir hin und wieder vielleicht einmal mehr überlegen, ob wir es dann nicht einfach ignorieren wollen.


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Über den Autor

Vivien Stellmach

Vivien Stellmach ist seit Mai 2019 Redakteurin bei BASIC thinking. Nebenbei schreibt sie als freie Autorin über alternative Musik für das VISIONS Magazin. Sie liebt Fußball, steht seit ihrem siebten Lebensjahr selbst auf dem Rasen und hält zum SV Werder Bremen.

49 Kommentare

  • Ein sehr schöner Beitrag! Leider reicht es vielen Leuten in der heutigen Zeit nicht mehr aus sich einfach nur eine Meinung zu bilden, sie müssen jeden wissen lassen was sie denken, auch oder vor allem dann, wenn es eigentlich nichts mit ihnen zu tun hat.

    • Sogesehen lässt du uns hier auch wissen, was du denkst, statt deine Meinung nur für dich zu bilden. Ich finde es aber auch nicht falsch, immerhin ist das Internet schon auch für den Meinungsaustausch da.

  • Für 62.000€ würde man es wahrscheinlich schaffen, einen PC mit zwei EPYC 7742 zu konfigurieren. Dann hätte man nicht 28 Kerne, sondern 128. Und die Zen 2 Kerne sind quasi auf dem Niveau der Kerne von Intel. Noch dazu bietet EPYC mehr PCIe-Bandbreite.
    Zusätzlich hätte man auch noch die Möglichkeit, Nvidia Quadros zu verbauen, die oft noch besser sind als AMDs angestaubte und nicht gerade effiziente Vega-Architektur. Zumindest hätte man die Wahl. Natürlich kann man sich ja trotzdem auch Radeon Pros verbauen, und eben deutlich mehr davon, als in einem Mac Pro.
    Apple ruft hier extreme Preise auf, ohne wirklich „das Beste vom Besten“ zu bieten.
    AMD hat Intel im Workstation-Bereich erfolgreich angehängt, doch Apple ist zu unflexibel, um darauf zu reagieren. Gleiches Spiel bei den GPUs. Eigentlich bietet hier Nvidia die besseren GPUs, doch Apple mag (aus unbekannten Gründen) Nvidia nicht.
    Für dieses Geld könnte man sich eben mit Sicherheit einen Hochleistungsserver bauen, auf dem sogar mehrere User parallel arbeiten könnten. Auch wenn man eine Firma ist, für die solche Summen kein Problem sind, halte ich es für schwachsinnig, so viel Geld in jetzt schon überholte und unflexible Technik zu investieren.

    • sehr schön auf den Punkt gebracht, genau das waren auch meine Gedanken, … was könnte man mit DEM Geld alles alternativ auf PC-Basis erschaffen … 👌🏻🤘🏻😉

    • So ist es und genau das ist der springende Punkt. Diese Preise sind nicht extrem, sie sind irrsinnig. Man könnte deutlich leistungsstärkere Rechner zusammenstellen für bediene niedrigere Preise. Videobearbeitung und Co. funktionieren auch mit Windows, oder eben Linux. Und sicherlich gibt es genug Anbieter von Komplettsystemen, die dann entsprechende Dienstleistung zu ihren Geräten anbieten.

    • Danke, endlich mal eine differenzierte Antwort, die auch speziell auf die Hardware eingeht!
      Nur weil man viel Geld hat, muss man es auch nicht unnötig einsetzen.
      Die Autorin hätte sich lieber mal mehr mit der Hardware vom Mac Pro auseinandersetzen sollen, anstatt mit Apples „Zielgruppe“.

    • Und warum nutzen die meisten Profis nicht Deinen Sachverstand, sondern Apples „Super-Rechner“? Genau: weil sie gar keine richtigen Profis sind und einfach mal keine Ahnung haben. Warum können solche Leute wie Du nicht einfach akzeptieren, dass Apple offensichtlich genau den richtigen Riecher hat und erfolgreich damit ist. Genau das war aber die Quintessenz des Beitrages. Deinen Sachverstand übrigens nich in Frage stellen. In Deinem Kommentar wirkt er allerdings nur komisch. Schade eigentlich 😉

    • Ich denke, die Absurdität wird noch deutlicher, wenn man mal schaut, was man investieren müsste, um einen vergleichbaren PC zu erstellen. Ich denke, da wären wir mit max. 30.000 Euro dabei.

    • Wenn man sich einen PC für Pro User zusammenstellt mit genau der selben Konfiguration, und die Schnittstellen des Mac Pro, ist der PC auf der anderen Seite öfters teurer! Schaut mal bei Dell, HP usw. und dann kann man den Mund aufmachen!! Viele der Apple Rechner, wenn man sie gleich Konfigurierter PCs gegenüber stellt, sind von Preis ganz ok.

  • Ein kurzer Gedanke: egal wie viel der PC Wert sein mag – keine Rollen rechtfertigen einen Preis von zusätzlich über 400€ und kein Standfuß einen Preis von 1100€

    Auf die inneren Werte kommt es hierbei absolut nicht an.

  • Ich unterstütze das ganze vollkommen. Allerdings muss ich manchen Twitterern recht geben. Zumindest die Rollen für den Tower von 400 Bucks extra ist ein schlechter Witz. 100 okay aber 400? also 100 Bucks pro Plastikröllchen für unter nen stinknormalen Tower? Das ist nun wirklich ein Pro Preis für Basic stuff 🙂 Aber ich verstehe jeden Profi der sich die trotzdem leistet. Gerade in nem Aufnahmestudio wo das ganze equip mal eben für ne andere Scene oder so verschoben werden muss machts sinn. Sonst, naja. Ich echauffiere mich auch nicht an dem preis eines porsche, der fährt mich auch nur von A nach B wie der billige Seat oder was auch immer. Es kommt nicht darauf an wie teuer etwas ist sondern wie hilfreich!

  • Ich finde denn Beitrag ziehmlich erniedrigend da es auch Profis gibt die nicht annähernd so viel geld haben. Diese werden sich aber für ca 6000 euro nen Hackintosh bauen ne ähnliche Leistung haben wenn nich sogar höhere auch wenn hier dann auch ne Intel und ne AMD grafikkarte vorkommen wird. Dennoch sind 6000 für ähnliche oder höhere leistung realistisch. Vllt noch nen tausender mehr für denn Ramm. Das ist dennoch fast 10 mal weniger für mehr. Und wer das Design mag davon gibt es auch schon ein clon. Ich finde dieser beitrag is einfach nur beleidigend und sinnlos. Aber klar für leute die zi viel geld haben is das natürlich easy kleingeld.

    • Nein, werden Sie nicht. Die Profis die Hunderte von Tonspuren oder drei 8K Filme gleichzeitig verarbeiten, haben genau auf diesen Rechner gewartet und haben schon bei der Vorstellung abgefeiert. Die holen die Investition locker in 2 – 3 Jahren (wahrscheinlich eher) wieder rein. Für die ist so ein Rechner ein Produktionsmittel wie eine Drehbank oder eine CNC-Werkzeugmaschine. Nur mit dem Unterschied, dass die 100.000 – 200.000 € kostet können. Das sind 63.000 € ein Schnäppchen.

      • Alleine an deinem Text sieht man, dass du keine Ahnung davon hast. Dieses Gerät ist einfach absurd. Animationsstudios o.ä Firmen haben Serverfarmen (ausgelagert/miete oder eigene), die deutlich leistungsstärker, skalierbarer und preisgünstiger sind, als der Mist von Apple.

  • Ich verstehe nicht warum Leute sich aufregen das Apple viel Geld fragt für ein Workstation. Dell und HP um nur zwei andere Hersteller zu erwähnen tun das schon seit Jahre. Und sogar mehr.

  • Warum sich normale Nutzer über den Preis eines Profi-Rechners aufregen?
    Weil Apple den Mac Pro eben nicht professionell vermarktet sondern mit großem medialen Wirbel der Öffentlichkeit vorstellt, die nunmal fast ausschließlich aus „normalen Nutzern“ besteht.
    Professionelle Anwender sind durchaus in der Lage sich einen für ihr Anwendungsszenario passenden Rechner zu konfigurieren und zu bestellen und benötigen dafür keine medial ausgeschlachtete Pressekonferenz.
    Das eigentliche Ziel für Apple sind eingefleischte Markenfans die sich immer das „beste“ gönnen wollen, unabhängig davon ob sie es benötigen oder nicht. Und damit ist der Mac Pro tatsächlich das was ihm normale Nutzer vorwerfen: ein Deppenfang und Wucher.

    • RICHTIG, gebe Dir hier vollkommen RECHT! Die Verfasserin des Artikels schreibt, man sollte sich nicht aufregen, und wiederum soll es doch O. K. seine Kritik zu üben. Wie darf man denn das verstehen? Nehmen wir einmal meinen Mac Pro 2,8 GHz. 2010 Modell. Preis 1800 Euro, auch dieser war für PROFIS, und nun liebe Verfasserin? Es gab auch einmal ein Lisa ll und ein Cube G4, auch diese wurden ein Reinfall. Wer mit Musik arbeitet weiß ganz genau, dass man solch ein Riesensaurier nicht braucht. Denn heute wird alles Outboard mäßig genutzt. Audio Interfaces werden über Thunderbolt oder USB betrieben, hier wird die Leitung meist in den Interfaces umgesetzt und nicht im Mac Pro. ALSO werden die meisten Musikproduzenten bemerkt haben, was Apple hier im Schilde führt. An die ganz Großen zu kommen. Filmstudios, Musikstudios, und vielleicht einige aus der High Society, die es sich leisten können. Apple hat ganz heimlich die Mittelschicht verlassen. Ob das auf langer Sicht gut ist, wird sich zeigen. Meine Meinung ist der neue Mac Pro, wird genauso ein mieses Geschäft wie der Mülleimer. Wir werden ja sehen.

  • Ehrlich gesagt viel zu teuer und kaum gerechtfertigt der Preis. Aber egal, ich freue mich wenn der Aktienkurs von Apple steigt 🙂 Also alle die sich das leisten können, bitte bestellt schnell einen Mac Pro in Vollausstattung!

    Finde gut das ihr das Marketingtechnisch maximal unterstützt, dass hilft zusätzlich.

  • Inhalt ist ok, aber den hätte man auch in drei Sätzen zusammenfassen können. Danke für die Zeitverschwendung. Etwas mehr Ausarbeitung hätte das Thema schon vertragen.

  • Sehen wir uns mal die Preise als Beispiel an:

    12 x 128GB RAM DDR4 ECC Apple:
    ca. 30.000 EUR

    12 x 128GB RAM DDR4 ECC Samsung:
    ca. 18.000 EUR (ohne Rabat)

    oder:

    2 x AMD Radeon Pro Duo 32GB GDDR5
    Apple: 12.000 EUR

    2 x AMD Radeon Pro Duo 32GB GDDR5 Webshop: 2 x 1.197 EUR (ohne Rabatt)

    Das was Apple da macht ist eine echte Frechheit. Aber ich denke auch die werden es zu spüren bekommen wenn man gierig ist.

    Ich selbst bin gerade in einer Firmengründing und wollte auf 30 neue MacPro setzen. Mit den Monitoren, 3 Pro Mac, hatte ich schon etwas Bauchweh. Aber als der Preis vom Pro dann kam, da war es vorbei. Mit dem Preis von Apple bin ich dann doch lieber bei HP.

    Leistung hat seinen Preis, keine Frage, aber diese Abzocke mache ich definitiv nicht mit. Und AMD als Performance GK nennen, da geb ich dem Vorredner recht. NVIDIA hat eine ganz andere und wesentliche bessere Performance. Definitiv.

    • Hi Torsten (und alle anderen, die sich angesprochen fühlen): Das Ding ist, mir geht es letztendlich nicht darum, warum sich jemand über den Mac Pro aufregt – jeder soll machen was er will, das ist mir ganz egal. Der Kommentar zielt grundsätzlich darauf ab, warum wir Energie in etwas investieren, das uns nicht weiterbringt und nur aufregt – in dem Fall eben der überteuerte Mac Pro. Wenn ich damit nichts anfangen kann, lass ich das Thema halt links liegen – und echauffiere mich nicht aus welchen Gründen auch immer, warum ich mir es nicht leisten kann oder will. Das ist meine persönliche Meinung, und deshalb ist dieser Text ja auch ein Kommentar.

  • Der Beitrag ist ein Witz. Viele dieser Menschen auf Twitter besitzen selber Workstation, die ein Neuwagen kosten, inklusive mir. Was mich daran stört? Man verwendet darin die billigsten Teile, verkauft diese zu absurden Preisen. Die Kombination aus Hardware und Software ist nur noch ein Märchen aus den alten Apple-Zeiten, wo sie noch den Maßstab selber festlegten. Für den 60k€ baut man sich eine Renderhöllenmachine für 3D-Zeugs mit mindestens 50% mehr Power als was dieses Spielzeug für superreiche YouTube-Kids leisten kann. Investiert schön darin, interessiert mich nicht, solange ich genau das Pro-Gerät bekomme, wofür ich auch zahle. Danke für den sehr einseitig geschriebenen Artikel.

    • Hallo Chris,

      bei diesem Artikel handelt es sich um einen Kommentar. Das steht sogar schon im Vorspann. Das ist ein (manchmal einseitiger) Meinungsbeitrag. Mehr dazu hier:

      basicthinking.de/blog/2019/04/25/kommentar-journalismus/

      Dieser Artikel hat nicht den Anspruch, eine Tiefenanalyse zu liefern. Das sollte dem geneigten Leser schon beim Wort „Kommentar“ bewusst sein.

      Liebe Grüße
      Christian

    • Hallo Chris…
      Verstehe nicht ganz warum du so wütend bist. Du musst dem Angebot ja nicht nach folgen und kannst dein Ding machen…. Warum also sich so fertig machen?

  • Ich finde es lustig wie Sie in diesem Beitrag schön von oben herab reden und glauben, den Durchblick zu haben.

    Die Leute regen sich auf weil hier für Hardware, die man auch im freien Handel kaufen kann, deutlich mehr verlangt wird als sie wert ist. Die Rollen sind ein super Beispiel dafür.
    Wie andere bereits geschrieben haben bekommt man für das Geld gut und gerne einen PC mit 64 bis 128 Kernen die mindestens genau so schnell sind wie die, die Apple verkauft.
    Das Angebot von Apple kann an von oben bis unten zerlegt und bessere Alternativen aufgezeigt werden.

    Aber der Beitrag hier liegt auf dem gleichen Niveau wie damals die Kritik an Louis Rossmann der sich über die extrem laute Tastatur des MacBook aufgeregt hat.

    „Wieso erwähnt Louis nicht, dass es das MacBook jetzt auch in rosa gibt?“

    • Hallo Karon,

      in diesem Artikel wird nicht mehr oder weniger von oben herab geredet, als du das mit deinem Kommentar machst. Und zwecks deiner Niveau-Kritik rate ich dir, die letzten zwei Wörter des Vorspanns anzuschauen. Es ist ein Kommentar, also ein Meinungsbeitrag und keine ausführliche Technik-Analyse.

      basicthinking.de/blog/2019/04/25/kommentar-journalismus/

      Liebe Grüße
      Christian

  • Hier scheint sich ein normaler Apple User darüber echauffieren, dass professionelle Apple User berechtigt die überzogene Preise kritisieren.
    Wie hier schon mehrfach erwähnt, selbst Support und Qualität reicht nicht aus um den enormen Aufpreis den Apple für die gebotenen Komponenten verlangt zu rechtfertigen.

  • Kleine Korrektur. So viel verdienen manche Nutzer NETTO in Deutschland. Also nach zwei Jahren Hungerstreik können sie sich das Gerät wenn sie überleben leisten…

  • Die Argumentation im Artikel zieht nur, so lange man Video Profis mit reichen Unternehmen gleichsetzt. Der Artikel drückt aus, dass der Mac Pro auf eine Zielgruppe abzielt, die maximale Prozessor Power braucht. Leider vergisst man an der Stelle, dass die Kreativ Branche nicht nur aus Hollywood besteht. Der Indie Markt ist riesig und gerade kleine Unternehmen, Musiker, Videoproduzenten und 3D Grafiker brauchen auch die bestmögliche Power. Ich bezweifle allerdings, dass sich diese Leute mal eben einen Mac Pro für 62000 Euro aufstellen… Zumal Unternehmen ja pro Arbeitsplatz einen Mac Pro bräuchten… Und jetzt habe ich noch gar nicht mit 400 Euro teuren Rollen angefangen. Naja, wer sein Geld zum Fenster raus werfen will, soll es halt tun. Mit PCs bekäme man bessere Leistung und hätte noch Geld für sinnvollere Dinge übrig!

  • Profikameras der Firma Red kosten auch locker 50.000 Euro. Darüber regt sich auch keiner auf. Manche müssen halt immer was zu meckern haben. Und die Android-Fans müssen halt über Apple herziehen, sonst sind sie nicht glücklich. Vielleicht sind es auch bezahlte chinesische Staatstrolle.

    • Es gibt Leute die sich darüber aufregen, aber zum einen handelt es sich bei Profi Kameras um einen kleineren Kundenkreis und Red macht keinen so großen Medienwirbel wie Apple, weswegen es auch nicht so auffällt, zum anderen sind deren Preise eher gerechtfertigt durch die gebotene Leistung.
      Der Mac Pro hingegen ist nur eine Kombination von Einzelkomponenten, die im Gesamten mit einem massiven Aufpreis verkauft wird, den Apple auch nur verlangen kann durch ihr quasi MacOS Monopol, da die Installation von MacOS auf Hardware mit besserem Preis/Leistungs Verhältnis erschwert wird.

  • Was sind den Profis die eine Workstation brauchen? Aufwendige CAD, 3D-Animation/Simulation(Raytracing), KI-Programmierung und CUDA fallen mir da ein. Und dazu taugt der MacPro halt gar nicht weil die Bereiche fest in Nvidias Hand sind.

    Es ist wirklich nur der Videoschnitt mit 8K ohne Proxy-Workflow was das Ding interessant macht.

  • Diese unfassbare Ignoranz. Woran liegt das? Also laut dem Kommentar ist nur eine sehr spezielle Zielgruppe angesprochen, der Rest solle sich nicht aufregen, weil er keine Ahnung hat und nur den Preis sieht. Und klar gibt es das, wer bei sowas kein Schmunzeln ins Gesicht bekommt, dem ist wohl nicht mehr zu helfen. Was mich aber ärgert: viel der Kritik kommt aus dem professionellen Bereich, teils sogar hier in den Kommentaren, und denen wird einfach die Kompetenz abgesprochen. Aus der Sicht vieler scheint es so zu sein, dass es Apple-Hater gibt, und die machen einfach alles runter was Apple tut. Aus meiner Sicht sind Menschen mit so einer Ansicht bereits dermaßen indoktriniert, dass Apple nicht hinterfragt werden darf. Hinter allem ist ein höherer Plan den einfach nicht jeder versteht. Dabei kocht auch Apple nur mit Wasser und einiges der „Exklusivität“ rührt von geschlossenen Systemen, man hat nicht Mal eine Wahl. Wie sowas von einigen verherrlicht wird ist schon lustig. Warum werden einige Firmen den Mac Pro in guter Ausstattung kaufen? Weil sie Software-technisch abhängig sind und keine Alternative haben. Das hat rein garnichts mit Überlegenheit zu tun.
    Und warum nervt es mich so dass ich wirklich diesen Kommentar schreibe? Weil diese Apple Religion gestoppt werden muss. Darstellung und Realität klaffen soweit aus wie nie. Apple ist in weiten Teilen nur noch Illusion. Je früher das bei den Fanboys ankommt desto besser. (Bei weitem nicht jeder Apple User ist ein Fanboy, das ist mir klar, diese denen die Produkte aber auch als das was sie sind, meist gut, aber keine Magie dahinter) Dann wird Apple vielleicht wieder ein innovatives Unternehmen, dass die Menschheit voranbringt statt Modeartikel zu produzieren.

  • Mein Chef ist absoluter MAC Fanatiker. Ich habe ihn jetzt halbwegs konvertiert… Die CPU Leistung des Mac Pro ist ein WITZ! Um eine annähernd gleichwertige Leistung wie eine 3000 Euro RYZEN R9 3950x Workstation zu bekommen, muss man bei Apple über 18.000 Euro investieren.

    Warum mich das aufregt? Weil ich für die 15.000 Euro Differenz richtig viel gute hard-und Software kaufen kann, für die mein Apple fixierter Chef sonst kein Budget mehr hätte…

  • Warum spotten normale Nutzer über einen Profi-Rechner?

    Weil die Sache es hergibt. Und ob es angemessen ist, wegen der Bezeichnung „professionell“ deutlich überzogene Preise für Hardware zu bezahlen, lass ich mal dahingestellt. (Ist das möglicherweise Framing von Apple?)

    Dass die Autorin in ihrem Kommentar sagt, man solle sich nicht darüber aufregen, weil es ja schlussendlich nichts bringt, halte ich für falsch.

    „Wir sind es gewohnt bei Apple zu hohe Preise zu zahlen“… Aber noch besser, wenn wir dabei die Klappe halten? Es stillschweigend hinnehmen?

    Ich finde, man darf und sollte sich über derart Preisgestaltung echauffieren. Und last but not least, das haben einige vorredner bereits gesagt; Es gab tatsächlich mal eine Zeit, wo ein mac pro bezahlbar – und auch sein Geld wert war. Die richtig eingefleischten mac-fans werden mit den jetzigen Preisen letztlich ausgegrenzt. Insofern kann ich ihre Aufregung auch sehr gut verstehen.

  • Ein „normaler“ freiberuflicher Einzel-Grafiker und 3D-Designer kann bei diesen Preisen wirklich einpacken. Zumindest die, die nicht jeden Tag von Aufträgen überschwemmt werden – und diese Leute habe ich in über 30 Jahren noch nicht kennengelernt. Das kann man kaum reinarbeiten – schon gar nicht in einer besseren Ausstattung als dem Grundmodell. Wie schon hier gesagt kosteten die alten Tower wie der MacPro 2008 ca. 3.800,- in einer guten Ausstattung. Diesen benutze ich jetzt seit 12 Jahren. In dieser Zeit gab es allerdings auch nur eine Grafikkarte zusätzlich zur Wahl und ich vermute da wird auch beim neuen MacPro künftig nichts mehr dazu kommen. Geschweige denn von einem Prozessorupgrade wie das früher (9500) auch noch möglich war. Alternativen zum MacPro sind der iMac mit max. 8 Prozessorkernen und der iMacPro, der aber auch schon älter ist. Beide Modelle fallen eigentlich aus, da man hier kaum (ausser RAM beim iMac) nachträglich was einbauen kann (wie z.B interne HDs oder Grafikkarten). Abgesehen vom Monitor den man auch mitnehmen muss. Hier klafft momentan eine Riesen-Lücke zwischen Consumer- und Highend-Profigeräten. Seit Steve weg ist macht Apple leider nur noch überteuerte Mode-Gadgets für Neureiche. Wie schon hier angesprochen bleibt nur noch der PC-Bereich und damit ein kompletter Systemwechsel, über den ich jetzt stark nachdenke. Aber Tim Cook hat Recht: Wenn es Bescheuerte gibt, die für ein iPhone mehr als 1000,- hinlegen, dann gibt es sicher auch total Bescheuerte, die für einen MacPro mind. 6.500,- ausgeben (ausser den wenigen grossen Firmen, die das bald wieder drin haben). Als jahrzehntelanger ausschliesslicher Mac-Nutzer bin ich total enttäuscht von dieser Firma. Kurzum: Diese Kritiken am neuen MacPro sind absolut berechtigt.

  • Wie lustig doch.
    Schon seit Jahren haben Firmen wie HP und Dell auf eine Zielgruppe gerichtete workstations die sich in den selbe Preise begeben, hat sich noch keiner drüber aufgeregt.
    Kommt Apple endlich mit ein sehr gut entworfenen, ausbaubaren und sehr leisen workstation auf den Markt und schon schreien alle Bastelhamster Auf. Priceless.

  • Erfüllt der Computer seine professionelle Aufgabe ist der Preis vollkommen in Ordnung.

    Vielleicht haben die klugen Twitter Kritiker vergessen, wieviel mal Professionelle Video und VFX Geräte gekostet haben.

    Ich helfe aber gern… ein Quantle HAL Express kostete 460.000 DM ohne maximale Ausstattung. Die Quantel Editbox 800.000 DM. Diskret Flint oder Flame sind in ähnlichen Preisklassen.

    Trotzdem wir man beim Pro abwarten müssen.

    Leider hat sich Apple bei dem vorhergehenden Pro viel Vertrauen zerstört.
    Ein System 7 Jahre beim Nutzer lang allein zu lassen… ein starkes Stück.

  • Was Sie nicht verstehen, ist der nicht erklärbare Preisunterschied zur Basis Konfiguration des iMac Pro. Da erhalten Sie neben dem LCD auch eine 1TB SSD und eine Vega 56 GPU.

    In diesem für “professionelle” Anwender bestimmten Mac Pro erhalten Sie für mehr Geld eine geradezu lächerliche 256GB SSD und eine RX 580 aus dem Gaming-Bereich von vor drei Jahren.

    Wie rechtfertigen Sie das?

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