WhatsApp, WhatsApp-Spam, Viren, Datenschutz

Gefährlicher WhatsApp-Spam: So schützt du dich vor Viren und Co.

Vivien Stellmach
Wer nicht aufpasst, kann schnell mit WhatsApp-Spam konfrontiert werden. (Foto: Unsplash.com / rachitank)

In WhatsApp-Chats wird schon seit einiger Zeit eine „unheimliche Nachricht“ geteilt, die die Anwendung komplett zum Absturz bringt. Aber welche Tricks wenden Betrüger dazu eigentlich an und wie kann man sich gegen solchen WhatsApp-Spam schützen? Wir verraten es dir.

Vielleicht bist du auch schon damit in Berührung gekommen: Mindestens seit 2017 soll in den WhatsApp-Chats rund um den Globus eine sogenannte „unheimliche Nachricht“ herumgehen, die komplettes Buchstaben-Wirrwarr enthält.

Wer diese Nachricht öffnet, bringt seine App sofort zum Absturz – und zwar so, dass sie sich anschließend auch nicht wieder öffnen lässt.

Jetzt sichern: 100+ KI-Codes

Lass dich mit unserem Tech-Briefing UPDATE bei KI und den Tech-News von morgen nicht abhängen – kostenlos täglich in der Inbox von über 13.000 Lesern.

100+ virale KI-Codes PDF

Gratis zur Anmeldung:
PDF · 100+ virale KI-Codes

Mit deiner Anmeldung akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.

Du musst WhatsApp anschließend neu installieren, wenn du es wieder benutzen möchtest. Man könnte also sagen, die Spam-Nachricht zerstört deine Chat-Verläufe. Die sind nämlich weg, wenn du im Vorfeld noch kein Backup erstellt hast.

WhatsApp-Spam: Diese Tricks verwenden die Betrüger

WhatsApp-Spam wie dieser ist keine Seltenheit. Mal ist er von der harmlosen Sorte und zwingt dich nur dazu, die App neu zu installieren. Er kann aber auch mehr Schaden anrichten und dein Smartphone beispielsweise mit Viren befallen.

Im Fall der „unheimlichen Nachricht“ haben die Betrüger zum Beispiel Zeichen eingesetzt, die WhatsApp nicht ausgelesen kann. Deshalb stürzt die App beim Öffnen einfach ab. Der Bug kann dabei auch auftreten, wenn die Nachricht als virtuelle Kontakt-Datei (VCF) auf deinem Smartphone landet.

Aber es geht auch anders. 2019 haben Betrüger zum Beispiel mit kostenfreiem Datenvolumen gelockt. In Wahrheit versteckte sich hinter dem verführerischen Angebot aber eine Clickbait-Falle. Die Drahtzieher wollten nämlich höhere Reichweite für eine Website erzielen.

Im selben Jahr bekamen es Android-Nutzer auch noch mit dem Virus „Agent Smith“ zu tun, der beliebte Apps wie WhatsApp nutzte, um heimlich Betrugs-Software auf den Geräten der Nutzer zu installieren.

So kannst du dich gegen WhatsApp-Spam schützen

WhatsApp-Spam gelangt aber nicht einfach so an uns heran. Wenn wir vorsichtig sind, können wir uns gut vor ihm schützen.

Idealerweise sorgen wir dafür, dass gefährliche Spam-Nachrichten gar nicht erst auf unser Gerät kommen. Dazu sollten wir in WhatsApp die Einstellung aktivieren, dass uns nicht jeder Account zu Gruppen hinzufügen kann.

Gehe dazu in den WhatsApp-Einstellungen auf „Account“ und navigiere dann weiter. Unter „Datenschutz“ kannst du kann in der Kategorie „Gruppen“ festlegen, dass dich ausschließlich eigene Kontakte zu Gruppen hinzufügen.

Wenn dann trotzdem eine verdächtige Nachricht aus wahllosen Zeichen-Kombinationen auf deinem Gerät erscheint, solltest du sie in jedem Fall nicht öffnen. Stattdessen empfiehlt es sich, die Web-Version von WhatsApp zu starten und die Nachricht dort zu löschen.

Darüber hinaus sollten wir uns nicht – und das gilt insbesondere für Android-Nutzer – in Drittanbieter-Stores herumtreiben und inoffizielle Apps herunterladen. Sonst laufen wir Gefahr, uns einen Virus wie „Agent Smith“ einzufangen.

Unser Zins-Tipp

Eröffne jetzt dein kostenloses Myntro Festgeld und erhalte 3,38 Prozent Zinsen auf dein Geld – und das garantiert für 12 Monate!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

Auch interessant:

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

STELLENANZEIGEN
Head of Social Media (m/w/d)
Instaffo GmbH in Mülheim-Kärlich
Paid Social Manager (m/w/d)
Instaffo GmbH in München
Video Content Creator Social Ads
Instaffo GmbH in Dresden
Digital Marketing Manager (m/w/d) – Website, ...
Mpire GmbH in Backnang bei Stuttgart
(Senior) Social Media Manager:in (m/w/d)
Potluck GmbH in Hamburg
Performance Marketing & Social Media Mana...
Landhaus Walter in Hamburg
Senior CRM (HubSpot) & Marketing Automati...
Quantum-Systems GmbH in Gilching, Bayern, Germany
Senior Berater Datenschutz / Jurist (m/w/d)
DSN GROUP in Stuttgart, Würzburg
Teile diesen Artikel
Vivien Stellmach war von Mai 2019 bis November 2020 Redakteurin bei BASIC thinking.