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4 Fakten, die Social Media Manager 2022 kennen sollten

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Pixabay.com / BiljaST
geschrieben von Christian Erxleben

Von Stories und Live-Shopping, von Instagram bis Tik Tok: Das Social Media Management 2022 steht (wieder einmal) unter neuen Voraussetzungen. Diese vier Fakten sollten dabei alle Social Media Manager für ihre Social-Media-Strategie 2022 beachten.

220.000 Social Media Posts analysiert

Wie entwickeln sich die sozialen Medien weiter? Welche Netzwerke sind für Unternehmen im Jahr 2022 besonders wichtig? Und: In welcher Form soll der Content dargereicht werden – als Foto, Video oder Story?

Genau mit dieser Frage hat sich Agorapulse in einer Studie beschäftigt, die BASIC thinking exklusiv vorliegt. Dafür haben die Experten für Social Media Management im Zeitraum zwischen Juni und September 2021 insgesamt 220.000 Social-Media-Posts von Unternehmen analysiert.


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Die Ergebnisse der Untersuchung – also die wichtigsten Erkenntnisse für eine erfolgreiche Social-Media-Strategie 2022 – stellen wir dir kompakt zusammen.

1. Instagram ist der Engagement-King

Werfen wir zunächst einen Blick auf das Engagement. Dabei wird deutlich, dass bei der Anzahl der Interaktionen auch weiterhin kein Weg an Instagram vorbeiführt. Instagram verzeichnet dreifach so viele Interaktionen wie das zweitplatzierte Facebook.

Sowohl auf Twitter als auch auf LinkedIn gibt es kaum Interaktionen. Sie stagnieren auf einem extrem niedrigen Niveau, das weit unterhalb von Facebook liegt.

Spannend dabei: Facebook ist das einzige Netzwerk, in dem die Interaktionen im Untersuchungszeitraum konstant zugelegt haben.

2. Wenig Posts am Wochenende, viel Engagement

Und auch die Posting-Zeiten sind für Social Media Manager essenziell. Dabei fällt zunächst auf, dass alle Netzwerke synchron zum Wochenende hin abfallen.

Während es auf LinkedIn fast gar keine Posts gibt, liegen Twitter und Instagram erstaunlicherweise gleich auf. Die meisten Posts werden am Wochenende auf Facebook abgesetzt.

Bei den Interaktionen zeichnet sich ein gegensätzliches Bild. So steigt das Engagement auf Instagram, Facebook und Twitter ab Freitag spürbar. Am Sonntag erreichen diese drei Plattformen auch ihr Engagement-Maximum.

Lediglich das ohnehin niedrige Interaktionsniveau auf LinkedIn fällt am Wochenende weiter ab.

3. Zwischen 8 und 18 Uhr ist die Konkurrenz am höchsten

Im dritten Schritt der Analyse für die Strategie rund um das Social Media Management 2022 haben die Experten von Agorapulse einen Blick auf die Publikationszeitpunkte der Posts geworfen.

Dabei ist klar ersichtlich, dass die meisten Posts zwischen 8 und 18 Uhr abgesetzt werden – also in den klassischen Bürozeiten. Unterschiede gibt es bei den einzelnen Netzwerken. Facebook erreicht den Peak um 12 Uhr, Instagram um 18 Uhr, LinkedIn um 10 Uhr und Twitter um 16 Uhr.

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(Foto: Agorapulse)

Wichtig für die Social-Media-Strategie: Nur weil es zu einem bestimmten Zeitpunkt viele Interaktionen gibt, heißt das nicht zwangsläufig, dass es ratsam ist, die eigenen Posts zu diesen Uhrzeiten zu veröffentlichen.

Stattdessen ist es für Social Media Manager essenziell, durch kontinuierliches Testen die besten Zeiten für das eigene Unternehmen herauszufinden.

4. Fotos bleiben das wichtigste Content-Format auf Instagram

Zuletzt werfen wir einen Blick auf die Content-Formate. Auch dabei könnte die Analyse nicht eindeutiger sein. Trotz Reels, Stories und Live-Videos sind 75 Prozent aller Instagram-Posts noch Fotos. Hinzu kommen noch einmal 15,7 Prozent an Karussell-Posts, die auch größtenteils aus Bildern bestehen.

Oder andersherum ausgedrückt: Nur 8,8 Prozent der analysierten Instagram-Posts sind Videos. Hinzu kommt: Die Videos erzielen auch noch die wenigsten Interaktionen. Sie reihen sich hinter den Fotos ein. Das meiste Engagement erhalten Karussell-Posts.

Fazit

Wie bei allen Social-Media-Analysen gilt auch in diesem Fall: Es ist unmöglich, die Masse von Beiträgen in den sozialen Medien komplett zu analysieren. Jede Branche und jedes Unternehmen ist unterschiedlich.

Dementsprechend ist es für das Social Media Management 2022 und die daraus resultierende Social-Media-Strategie 2022 auch essenziell, sich nicht nur an Analysen auszurichten. Stattdessen führt kein Weg an eigenständigen Tests und Experimenten vorbei.

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Über den Autor

Christian Erxleben

Christian Erxleben arbeitet als freier Redakteur für BASIC thinking. Von Ende 2017 bis Ende 2021 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig. Durch seine Arbeit im Social-Media- und Marketing-Ressort der INTERNET WORLD Business, am Newsdesk von Focus Online und durch sein Journalismus-Studium sowie sein redaktionelles Volontariat hat er in den Bereichen der Redaktion und des Social Media Managements mehrjährige, fundierte Erfahrung gesammelt. Beruflich und privat beschäftigt er sich mit Social Media, New-Work-Konzepten und persönlicher Entwicklung.

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