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100 Millionen Songs: Amazon Prime erweitert sein Musikangebot

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geschrieben von Beatrice Bode

Amazon Prime erweitert sein Musikangebot. Ab sofort haben Mitglieder werbefreien Zugriff auf insgesamt 100 Millionen Songs und Podcasts.

Es ist noch nicht lang her, da hat Amazon Prime an der Preisschraube gedreht. Zunächst stiegen die Mitgliedsbeiträge Anfang des Jahres in den USA. Seit Mitte September 2022 zahlen auch deutsche Abonnent:innen monatlich deutlich mehr.

Nun hat sich Amazon offenbar etwas einfallen lassen, um seinen Kund:innen die Preisänderung schmackhafter zu machen. Denn ab sofort haben Mitglieder erweiterten Zugang zum Prime Audio-Angebot. Das teilte das Unternehmen in einer offiziellen Mitteilung mit.

Amazon Prime erweitert werbefreies Musikangebot

Prime-Mitglieder haben nun Zugriff auf insgesamt 100 Millionen Songs. Das schließt Artists, Alben sowie eine Auswahl an Playlists ein. Auch eine größere Auswahl an Podcasts gehört zum neuen Abo-Inhalt dazu. Außerdem sollen Abonnent:innen das erweiterte Musikangebot ohne Werbung streamen können.

Im Hause Amazon scheint man sich derweil viel von dem neuen Angebot zu versprechen, wie es ein Kommentar von Steve Boom, Vizepräsidenten von Amazon Music, vermuten lässt.

Als Amazon Music zunächst für Prime-Mitglieder eingeführt wurde, haben wir ihnen werbefreien Zugang zu einem Katalog von zwei Millionen Songs gegeben, was zu dieser Zeit einzigartig im Musikstreaming war. Wir setzen die Innovationen im Interesse unserer Kund:innen fort und bieten Prime-Mitgliedern nun noch mehr Unterhaltung zusätzlich zu dem Komfort und Vorteilen, die sie jetzt schon lieben.

Musikangebot von Amazon Prime nur im Zufallsmodus vefügbar

Prime-Mitglieder sollten sich von der enormen Menge der Songs allerdings nicht zu schnell blenden lassen. Denn obwohl es für Hörer:innen keine Werbeunterbrechungen gibt, hat das neue Musikangebot doch einen Nachteil: Es ist nur im Zufallsmodus abrufbar.

Außerdem steht lediglich eine Auswahl an Playlists, die auf den Hörgewohnheiten der Kund:innen basieren, zum Streaming-on-demand und auch offline zur Verfügung. Eine gute Nachricht gibt es aber: User können ungewünschte Songs unbegrenzt überspringen.

Die Preise für Musik-Streaming-Dienste steigen

Trotzdem stellt Amazon mit dem erweiterten Prime-Musikangebot eine Konkurrenz für andere Streaming-Dienste wie Spotify und Apple Music dar. Denn auch dort gibt es Preissteigerungen.

Erst kürzlich erhöhte Apple seine Gebühren um bis zu 40 Prozent, inklusive des Musik-Streaming-Angebots Apple Music. Und laut Medienberichten denkt auch Spotify über eine Erhöhung der monatlichen Kosten nach.

Um das erweiterte Musikangebot von Amazon Prime zu nutzen, können sich Mitglieder die Amazon Music App herunterladen.

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Über den Autor

Beatrice Bode

Beatrice ist freie Autorin und Videografin. Ihr Studium der Kommunikations - und Medienwissenschaften führte sie über Umwege zum Regionalsender Leipzig Fernsehen, wo sie als CvD, Moderatorin und VJ ihre TV-Karriere begann. Nach einem Zwischenstopp als Content Creator und Reporterin bei Antenne Thüringen landete sie vor einigen Jahren als Cutterin bei der 99pro media GmbH. Vor einiger Zeit hat sie allerdings ihre Sachen gepackt und ist in die Dominikanische Republik gezogen, um dort als Taucherin die Rettung der Korallenriffe zu unterstützen. Von dort aus schreibt sie nun als freie Autorin für BASIC Thinking.

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