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Google-Mutterkonzern Alphabet streicht 12.000 Stellen weltweit

Beatrice Bode
Google

Google-Mutterkonzern Alphabet will etwa 12.000 Stellen weltweit streichen. Das entspricht etwa sechs Prozent der kompletten Belegschaft. Zuvor entließen bereits Meta, Amazon und Co. Tausende Angestellte. Wir erklären, warum die Entlassungswelle nun auch den Suchmaschinen-Konzern trifft. 

Die Entlassungswelle in der Tech-Branche nimmt kein Ende. Nach Konzernen wie Meta und Amazon reiht sich nun auch Google-Mutterkonzern Alphabet in die Liste der Unternehmen ein, die massenhaft Stellen abbauen.

Google-Mutter Alphabet entlässt 6 Prozent seiner Belegschaft

Etwa 12.000 Angestellte sind vom Stellenabbau bei Alphabet betroffen. Das entspricht etwa sechs Prozent der Belegschaft. Außerdem streicht das Unternehmen Arbeitsplätze weltweit.

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Wie unter anderem die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, wurden die betroffenen Mitarbeiter:innen kürzlich bereits per E-Mail von CEO Sundar Pichai darüber informiert. Demnach übernehme Pichai die volle Verantwortung für die Entscheidungen, die das Unternehmen an diesen Punkt geführt hätten.

Google: Werbeflaute sorgt unter anderem für Abbau von Stellen

Analyst:innen zufolge sei das Werbegeschäft von Alphabet, das die Grundlage für die Google-Suchmaschine und YouTube bildet, nicht immun gegen die anhaltenden wirtschaftlichen Turbulenzen.

Außerdem sei das Werbewachstum abgeflaut. Das sei ein scharfer Kontrast zu den geschäftigen Tagen nach der Pandemie, die einen Anstieg der Verbraucherausgaben mit sich brachte.

Alphabet: Google will sich auf KI konzentrieren

Eigentlich war Alphabet in der Vergangenheit eher dafür bekannt, sein Unternehmen auszubauen. Nun sehe man sich allerdings mit einer anderen wirtschaftlichen Realität konfrontiert als in den vergangenen zwei Jahren, so Pichai.

Dennoch bereite sich Google darauf vor, einige völlig neue Erfahrungen für User, Entwickler:innen und Unternehmen zu teilen. Denn der US-Konzern habe eine beträchtliche Chance, Künstliche Intelligenz in seinen Produkten zu integrieren.

Auch das erwähnte der CEO in dem Memo an seine Belegschaft. Das Unternehmen werde sich demnach künftig mehr darauf konzentrieren, seine Produkte mit KI auszustatten.

Wie das Wall Street Journal berichtet, werde Alphabet seinen Mitarbeitenden in den USA unter anderem eine zweimonatige Kündigungsfrist sowie 16 Wochen Abfindungszahlungen anbieten. In anderen Ländern wird sich das Unternehmen an die dortigen gesetzlichen Regelungen orientieren.

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Beatrice ist Multi-Media-Profi. Ihr Studium der Kommunikations - und Medienwissenschaften führte sie über Umwege zum Regionalsender Leipzig Fernsehen, wo sie als CvD, Moderatorin und VJ ihre TV-Karriere begann. Mittlerweile hat sie allerdings ihre Sachen gepackt und reist von Land zu Land. Von unterwegs schreibt sie als Autorin für BASIC thinking.