Solarroboter, Origami, Mikroflieger, Flieger, Solarflieger

Dieser Miniatur-Solarroboter kann im Flug seine Form verändern

Felix Baumann
Mark Stone / University of Washington

Forscher der Universität von Washington haben eine Miniatur-Solarroboter entwickelt, der sich im Flug eigenständig verformen kann. Das Gerät soll die Anbringung von Sensoren erleichter.

Die Weiterentwicklung von bestehenden Technologien sorgte in den vergangenen Jahren für weitere Fortschritte. Durch immer effizientere Fertigungsverfahren erzielen einziges Chips inzwischen etwa große Rechenleistungen. Gleichzeitig helfen uns kleine Sensoren beim Überwachen und Erforschen unserer Umwelt.

Doch gerade die Verteilung von Sensoren gestaltet sich häufig als kompliziert, besonders in schwer zugänglichen Gebieten. Daher entwickelten Forscher der Universität von Washington in den vergangenen Jahren eine Methode, um diesen Prozess zu optimieren. Nun präsentierten sie ihre Ergebnisse im Wissenschafts-Journal Science Robotics.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück 50€ Amazon-Guthaben gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Miniatur-Solarroboter nach Origami-Prinzip

Herausgekommen ist ein kleines Flugobjekt mit einem Gesamtgewicht von etwa 400 Milligramm. Das Besondere an dem Mikroflieger ist nicht nur sein Gewicht, sondern auch die Art der Fortbewegung. Denn das System kann sich während des Fluges wie ein Origami in verschiedene Formen falten.

Möglich macht das der Aufbau des Mikrofliegers. Dieser besteht aus einem kleinen Antrieb, der auf Solarenergie basiert. Ein Controller ermöglicht zusätzlich die zuvor erwähnte Veränderung der Form. Nicht möglich ist hingegen eine gezielte Steuerung. Lediglich der Wind und die Form des Gebildes bestimmen die Flugrichtung.

Überwachung großer Flächen wird deutlich einfacher

In einem ersten Experiment warfen die Forscher die kleinen Flieger von einer Drohne aus 40 Meter Höhe ab. Je nach Windstärke flogen die Strukturen anschließend bis zu 100 Meter weit. Das schein Ideal, um größere Gebiete mit den verbauten Sensoren abzudecken.

Denn langfristig könnten Flugzeuge die Mikroflieger in schwer zugänglichen Gebieten abwerfen. Die Sensordaten würden dann wertvolle Einsichten über den abgedeckten Bereich an eine zentrale Stelle weiterleiten. Die Überwachung unserer Umwelt könnte damit einfacher denn je werden.

Auch interessant:

🤝 Zins-Knaller bei Rediem Capital

Eröffne jetzt dein kostenloses Rediem Capital Festgeld und erhalte 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld – und das garantiert für 12 Monate!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

STELLENANZEIGEN
Openstack Engineer (m/f/d)
CompuGroup Medical SE & Co. KGaA in Koblenz
Digital Marketing Manager (m/w/d)
Schwer Fittings GmbH in Denkingen
Organizational Integration Manager (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Sales Manager (m/w/d) Online Marketing
Sellwerk GmbH & Co. KG in Düsseldorf, Meerbusch, Kaa...
Sales Manager B2B für Stellenanzeigen und Soc...
Recruiting Excellence GmbH in Düsseldorf
(Junior) Social Media Manager*in (m/w/d) – Be...
Digital Vision Academy in Berlin
Performance Marketing Lead (m/w/d) – Pa...
NILO HAMBURG Inh. Niclas Tretschock in Meerbusch
Trainee Online Marketing Manager (m/w/d) Schw...
Finnwaa GmbH in Jena
THEMEN:
Teile diesen Artikel
Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.