Ladekapsel Ghost, Raumfahrt, Weltall

Ghost-Kapsel: Start-up will Bestellungen in 90 Minuten um die Welt liefern

Maria Gramsch
Sierra Space Corporation

Anzeige

Das US-amerikanische Start-up Sierra Space will Lieferungen an jeden Ort der Welt innerhalb von maximal 90 Minuten möglich machen. Dafür soll die Landekapsel Ghost im Weltraum stationiert werden.

In Katastrophenfällen ist es oft entscheidend, wie schnell Hilfe vor Ort eintreffen kann. Das Start-up Sierra Space will unter anderem für solche Fälle künftig auch Lieferungen aus dem Weltall möglich machen.

Dafür tüftelt das Unternehmen bereits seit 2021 an der Landekapsel Ghost. Diese soll im Ernstfall innerhalb von 90 Minuten vorgeladene Güter zustellen können.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Landekapsel Ghost soll im Weltraum auf ihren Einsatz warten

Laut dem Start-up könnte die Landekapsel beispielsweise Rettungsboote geladen haben. Bei einem Schiffsunglück soll sie diese dann über dem Ozean abwerfen. Aber auch für militärische Einsätze könne das System in Frage kommen.

Dafür soll Ghost maximal 90 Minuten brauchen. Auch jeden Ort der Erde könne die Landekapsel ansteuern. Das jeweilige Ziel erreicht die Kapsel mit einer Genauigkeit von 100 Yards, also rund 92 Metern. Kommt sie der Erdoberfläche näher, breitet sich ein Gleitsegel aus, das die Ankunft auf der Erdoberfläche abbremst.

Erste Tests aus dem Helikoptery

Bevor es für die Landekapsel Ghost allerdings tatsächlich in den Weltraum geht, hat das Sierra Space zunächst Tests mit der Hilfe eines Hubschraubers absolviert. Bei den Tests konnten die Entwickler:innen die Flug- und Falleigenschaften der Kapsel testen.

Für den Regelbetrieb plant Sierra jedoch deutlich größere Abwurfhöhen. Denn die Landekapseln sollen aus dem Erdorbit abgeworfen werden. Dabei müssen sie allerdings Temperaturen von bis zu 1.000 Grad Celsius standhalten.

Im Orbit sollen die vorgeladenen Landekapseln in diversen Raumschiffen auf ihren Einsatz warten. Sierra Space arbeitet dafür – neben der Landekapsel selbst – auch an einem eigenen Raumschiff.

„Wir stellen uns vor, über einen Bestand an Sierra Space Ghost-Fahrzeugen zu verfügen, die strategisch positioniert und leicht zugänglich und innerhalb von 90 Minuten an kritischen Orten überall auf der Erde einsetzbar sind“, erklärt CEO Tom Vice.

Mit Sierra Space Ghost können unsere Kunden wichtige Ressourcen mit beispielloser Präzision und Geschwindigkeit an das Personal an vorderster Front liefern.

Durch das Vorgehen ist die Flexibilität bei der Beladung jedoch eingeschränkt. Denn die Kapseln werden zunächst auf der Erde bestückt, dann in den Orbit geschickt, um dann dort auf ihren Einsatz zu warten.

Auch interessant:

🤝 25 Euro geschenkt!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Tagesgeld und erhalte bis zu 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld! Und obendrauf gibt's sogar noch 25 Euro geschenkt!


Jetzt Zinsen sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Graphic Designer & Content Creator (m/w/d)
FamiCord AG in Leipzig
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
Werkstudent*in Online Marketing (w/m/div)
Sparda-Bank Berlin eG in Berlin
Key Account Manager (m/w/d) im Bereich Online...
AZ fundraising services GmbH & Co. KG in Gütersloh
Senior Cyber Security Engineer (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Intern/Working Student (m/f/d) in Generative AI
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Intern (m/f/d) in Digital Marketing
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Digital Marketing Manager (m/w/d)
Schwer Fittings GmbH in Denkingen
Teile diesen Artikel
Folgen:
Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig.