Sonstiges

Medienmittwoch: Ist das Internet eine Marketing-Seuche?

so der Thementitel des Medienmittwochs am kommenden Mittwoch:

„Ist das Internet eine Marketing-Seuche?“

Die digitale Vernetzung greift unaufhaltsam Raum und dringt in alle Sphären menschlichen Lebens vor. Die Süddeutsche Zeitung spricht gar von einer Seuche. Und diese hat globale Dimensionen. Gerade das Marketing wird im Moment intensiv durch die Digitalisierung bewegt, der Zuwachs vieler Agenturmarken wird ausschließlich durch das Online-Geschäft erwirtschaftet. (Mehr unter http://medienmittwoch.de/)

Die Podiumsdiskussion soll klar machen, wie sich durch die Digitalisierung die Struktur der Marketingindustrie aus der Perspektive der TV-Vermarktung, des interaktiven Marketing inkl. Mobile Marketing und des Creative Planning verändert.

MedienMittwoch am 23. Mai 2007
Beginn: 17 Uhr
Ort: Messe Frankfurt, marketingservices, Halle 8

Laurent Burdin, Geschäftsführer Beratung, SinnerSchrader
Florian Ruckert, Geschäftsleiter Marketing, IP Deutschland
Frank Vahldiek, Head of customer marketing live! & access, Vodafone
Hansjörg Zimmermann, Creative Director und Inhaber Das Goldene Vlies
Moderator:
Volker Schütz, Chefredakteur, Horizont


Vernetze dich mit uns!

Like uns auf Facebook oder folge uns bei Twitter


Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

11 Kommentare

  • ist schon was dran, meiner meinung nach gerade in bezug auf tolle buzzwords wie „virales marketing“ hilft das internet wirklich ungemein.

  • Seuche ? …kommt immer darauf an, auf welcher Seite der Barrikade man steht.

    Junge, hungrige Agenturen und jüngere Leute, die aufgrund der Wirtschafts- und Gesellschaftspolitk der Altvorderen nicht mehr in den Genuß großzügiger Renten kommen werden, sehen die „Seuche“ wohl eher als Chance – oder zumindest Selbstverständlichkeit.

    Man muß sehen, daß sich die Süddeutsche (und andere) behaglich im „Hier und Jetzt“ eingerichtet hat – das Internet „verspricht“, ihnen einiges an Pfründen (Stellenanziegen, etc.) zu nehmen … keine schöne Aussicht. 😉

  • Witzig, „Marketingseuche“. 😉

    Seit den 90er Jahren wird eindringlich davor gewarnt, den Einstieg ins Internet nicht zu verpassen, die Medien würden zusammenwachsen und wer das Internet nicht kennt, hat die Welt verpennt…

    Nun merken langsam auch die Langschläfer, dass dem einen oder anderen die Felle davon geschwommen sind – hier und da wird hastig mal was aufgekauft – und schon spricht man von einer Seuchè? 😉

    Das Marketing befindet sich zweifellos im Wandel. Für ausreichende Transparenz ist ja inzwischen gesorgt. Wer`s selbst nicht tut, muss damit rechnen, dass Dritte publizieren…

    Agressive Formen hat es wohl immer schon gegeben, seit der Nutzbarmachung des Internets natürlich auch dort. Aber wer Seuchen finden will, wird sicher nicht nur im Internet fündig.

    Irgendwofür müssen die ausdauernden Milliarden-Investitionen der Telcos ja gut gewesen sein. Wer suchet, der findet – jeden Tag ein bisschen mehr – und sicher nicht nur „Seuchen“.

  • Ich seh das eher als try-and-error in einer schnellebigen Zeit. Wieviel von den „neuen“ Web-2.0 verknüpften Marketing-Ideen werden sich wirklich halten? Um 2000 galten CRM-Systeme als die Zukunft und wie viel CRM-gebashe höre ich heute von potentiellen CRM-Kunden?
    Irgendwie ist Differenzierung auch wichtig. Wenn ich jetzt schlauer werden will wie ich JSF-Zusätze mit Facelets zusammenlaufen lasse, dann bin ich auf user-generated content angewiesen. Aber da wo ich per google fündig werde, ist kein Marketing. Das ist wie Internet in den 80ern. Expertendiskussionen von Leuten, die sich einfach austauschen und ihre Weisheiten preisgeben. Don Alphonsos Ideen bezüglich ethisch goutierbaren Zielgruppenmarketing gehen in eine ähnliche Richtung. Marketing für italienische Cabrio-Strecken. Je weniger experten-fokussiert/“elitärer“ aber etwas ist, desto höher ist die Brutalo-Marketing-Anfälligkeit. War schon in den „Börsen-Foren“ der späten 90er nicht anders. Man muß sich halt fragen, wo tatsächlich ein Markt ist. Das Gehype der bekannten Internet-Personalities, die sich eher als Vermittler des „Neuen“ verstehen (Elektrischer Reporter, Dr. Huber, Ed Brill, etc.) hält dafür eher vom Denken ab, imho. Markt findet man in Nischen und die liegen nicht auf der Straße.

Kommentieren