Hardware

Sony gegen Microsoft: Analyst sagt rosige Zukunft für Playstation 4 voraus

Playstation 4 vs Xbox One
geschrieben von Jürgen Kroder

Playstation 4 vs Xbox One

Sony wird bis 2019 rund 80 Millionen PS4 verkaufen und damit deutlicher Marktführer bleiben – zumindest laut einer neuen Hochrechnung.

Countdown to extinction?

Das Radio wird sterben. Der PC ist tot. Spielkonsolen haben keine Zukunft. Lauter Statements, die man in den letzten Jahrzehnten immer wieder gehört hat. Doch die Realität zeigt ein anderes Bild: Radiosender existieren munter weiter, der PC ist lebendiger denn je und Spielkonsolen erobern weiterhin unsere Wohnzimmer.

Bei Letzterem gibt es gerade in den vergangenen Jahren große Diskussionen. Immerhin erleben Gaming-Apps auf Smartphones, Tablets und Set-Top-Boxen einen gewaltigen Boom. Und dann gibt es ja noch das große Buzzword „Cloudgaming“, dem schon länger extrem viel zugetraut wird – es aber bis heute nicht geschafft hat, gescheit aus den Startlöchern zu kommen.

Wie sieht nun die Zukunft von Playstation & Co. aus? Werden die Spielkonsolen in naher Zukunft zu Grabe getragen? Nein, definitiv nicht. Das sagt Eric Smith der Firma Strategy Analytics.

Weiterhin steigende Umsätze

global-hardware-charts-vgchMr. Smith ist extrem positiv gestimmt, wenn er in seine Glaskugel schaut. Er denkt, dass sich die Entertainment-Plattform von Sony und Microsoft weiterhin prächtig verkaufen werden. Bis 2019 könnten die Verkaufszahlen steil ansteigen, dann wird der Höhepunkt erreicht sein.

Laut den Zahlen-Annahmen sollen bis in vier Jahren insgesamt 80 Millionen Einheiten der Playstation 4 über die Ladentheken gegangen sein. Da Sony laut VGChartz.com bislang „nur“ 19,1 Millionen Einheiten abgesetzt hat, bedeutet das, bis 2019 würden sich die Sales vervierfachen. Demnach hätte Sony noch goldene Zeiten vor sich.

Wii U auf drittem Platz

Auch beim Konkurrenten Microsoft soll es laut dem Analysten steil bergauf gehen. Er denkt, dass die aktuell 11,3 Millionen abgesetzten Xbox-One-Konsolen nicht das Ende der Fahnenstange sind. Das Potential läge bei 57 Millionen Stück.

Und was ist mit Nintendo? Deren Wii U bliebe mit Abstand auf dem dritten Platz und würde 2017/2018 ihren Scheitelpunkt mit insgesamt unter 20 Millionen verkauften Einheiten erreichen. Genau so viel traut Mr. Smith im gleichen Jahr noch der mittlerweile angestaubten PS3 zu.

global game console installed base

Nichts wird sich verändern

Wenn der „Stratey Analyst“ Recht hätte, hieße das, das Wettrennen ist und bleibt entschieden: Sony wird mit seiner PS4 wird weiterhin triumphierend auf dem ersten Platz bleiben. Die Xbox One behält die Silber-Medaille, würde sich aber am Ende um 40% schlechter verkaufen. Und die Wii U, nun ja, nicht weiter erwähnenswert.

Das Fazit von Eric Smith zum Thema Konsolensterben fällt somit deutlich aus:

The demand for premium quality TV-based games seems to be as strong as ever, and doom-mongers have had to eat their words once again.

Klare Worte. Glaubt ihr ihnen?

Bilder: strategyanalytics.com, vgchartz.com


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Über den Autor

Jürgen Kroder

Jürgen bezeichnet sich als Blogger, Gamer, Tech-Nerd, Autor, Hobby-Fotograf, Medien-Junkie, Kreativer und Mensch. Er hat seine unzähligen Hobbies zum Beruf gemacht. Und seinen Beruf zum Hobby. Obwohl er in Mainz wohnt, isst er weiterhin gerne die Maultaschen aus seiner Heimat.

3 Kommentare

  • Die beste Prognose ist die konservative und langweilige 🙂 Klar könte man irgendwas spannendes vorhersagen- Weltuntergang, desegen Verkaufszahlen gegen Null oder irgendwelche Amazon Fernsehböxchen, aber die Prognosen müssen sich zu einer guten Wahrscheinlichkeit erfüllen.

    Klar ist es eher unwahrscheinlich, dass das Lieblingskind PS4 plötzlich abstürzt. Und wenn das Ding sich jetzt super verkauft, wird es später für 100€/150€ günstiger noch besser laufen.
    Klar wird die vom Starttag an schwächelnde Wii U nicht plötzlich zum Verkaufsschlager. Und die Xbox One wird sich besser verkaufen, da Microsoft die Fehler ausmerzt und dicke Taschen hat.

    Also ich denke die Prognose wird halbwegs in Erüllung gehen.

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