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Wie Homer, Garfield und Co. bei gesünderer Ernährung aussehen würden [Bildergalerie]

Tobias Gillen
Homer Simpson – vorher und nachher

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Zum Wochenende mal ein kleines Off-Topic hier, weil sehr unterhaltsam: Der Ernährungsexperten Philipp Doetsch hat sich Gedanken um die Ernährungsgewohnheiten von Comic-Figuren wie Homer Simpson, Winnie Puuh oder Garfield gemacht und zusammen mit mit MeinBauch.net Bilder erstellt, wie die Kollegen bei gesünderer Ernährung denn aussehen könnten – sicher auch spannend für den ein oder anderen von uns. Vor und zurück geht es mit den Pfeilen unter der Überschrift.

Homer Simpson: Ohne Donuts zum Sixpack

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Homer Simpson – vorher und nachher (Lizenzinhaber: 20th Century Fox)

Als Sicherheitsinspektor des Kernkraftwerks von Springfield verbringt Homer Simpson seinen Arbeitsalltag überwiegend sitzend. Auch in seiner Freizeit zieht es ihn eher auf die Couch als zum Sport. Der Bewegungsmangel in Kombination mit seinen schlechten Ernährungsgewohnheiten (Fast Food, Donuts, Bier) bescheren ihm einen ausgeprägten Bierbauch und eine schlechte gesundheitliche Verfassung. In Folge 11 der 17. Staffel sagt er, er sei „nur ein Tortenstück entfernt, seinen rechten Fuß durch Diabetes zu verlieren“. Homer Simpson wiegt bei seiner Körpergröße von 1,83 Metern etwa 108 Kilo – das ergibt einen BMI von 32,2! Damit ist Homer stark übergewichtig. Normalgewichtig sind Menschen mit einem BMI unter 25. Das sagt Philipp Dötsch:

“Homer muss seinen Lebensstil dringend ändern, er lebt viel zu ungesund und ist stark diabetesgefährdet. Mit 450 Kalorien und 27 g Zucker pro Stück leisten seine geliebten Donuts einen großen Teil zu seinem Körperfettanteil. Der hohe Blutzuckerwert lässt den Insulinspiegel ansteigen, in der Folge kann das Hormon Glucagon (Gegenspieler von Insulin) nicht mehr richtig wirken. Da Glucagon für die Fettverbrennung zuständig ist, wird durch einen erhöhten Insulinspiegel der Fettstoffwechsel gehemmt und Fett kann nicht abgebaut werden.

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Außerdem haben zuckerhaltige Lebensmittel eine hohe Kaloriendichte. Das bedeutet, man nimmt viele Kalorien auf, ohne richtig satt zu werden. Sinkt der Blutzuckerspiegel dann rasant ab, wird dem Körper signalisiert, dass er Nahrung aufnehmen muss – es kommt zu Heißhungerattacken. Das Gleiche gilt auch für Alkohol, er ist stark appetitanregend. Homer trinkt viel und gerne Duff Beer, was zu einem unschönen Bierbauch führt. Es werden nämlich immer erst die Kalorien des Alkohols abgebaut, bevor der Brennwert der Nahrung verwertet wird.”

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Tobias Gillen ist Geschäftsführer der BASIC thinking GmbH und damit verantwortlich für BASIC thinking und BASIC thinking International. Seit 2017 leitet er zudem die Medienmarke FINANZENTDECKER.de.