Technologie

7 tolle Apps für eine nachhaltigere Lebensweise

Nachhaltigkeit, Apps, iPad, Apple
Apps für mehr Nachhaltigkeit gibt es viele. Wir stellen dir sieben unserer Favoriten vor.
geschrieben von Vivien Stellmach

Umweltschutz sowie ökologische und soziale Nachhaltigkeit sind enorm wichtig und aktueller denn je. Und natürlich können wir uns auch die Digitalisierung zu Nutze machen, um uns die grüne Lebensweise zu erleichtern. Wir stellen dir sieben Apps vor, die dir im Alltag helfen.

Es ist nicht immer einfach, sich im stressigen Alltag treu zu bleiben. Wer möglichst nachhaltig leben möchte, dem werden im täglichen Leben leider noch oft Stolpersteine in den Weg gelegt. Unsere Gesellschaft ist noch nicht genug auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit ausgelegt.

Stattdessen muss man in der Regel schon sehr bewusst darauf achten, den eigenen Becher für den Kaffee zum Mitnehmen nicht zu vergessen oder sich von negativer Werbung nicht aus der eigenen Mitte bringen zu lassen, um dann im eigenen Stress nicht unbewusst zu handeln und seine nachhaltigen Prinzipien zu vergessen.


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Nachhaltigkeit: So hilft uns unser Smartphone, grüner zu leben

Deshalb wollen wir uns unser Smartphone einmal zu Nutze machen, um im Alltag stressfreier und nachhaltiger zu leben. Es gibt zahlreiche Apps für viele verschiedene Bereiche.

Wir haben einmal sieben tolle Anwendungen herausgesucht, die wir dir hier vorstellen wollen. Wichtig: Wir legen dabei keinen Wert auf Vollständigkeit. Die vorgestellten Apps nutzen wir selbst gerne. Es handelt sich also um eine persönliche, kleine Auswahl.

1. Kleiderkreisel

Wer gerne nachhaltig shoppt, findet mit Kleiderkreisel eine tolle App dafür. Statt ausgewählte Kleiderstücke im Schrank verstauben zu lassen oder gar wegzuwerfen, kannst du sie auf dieser Plattform wieder verkaufen – und von dem eingenommenen Geld vielleicht ein neues Lieblingsstück kaufen, das du hier gefunden hast.

Die Auswahl ist riesig. Ebenfalls wichtig: Es gibt nicht nur getragene Second-Hand-Kleider im Angebot, sondern auch neue Kleidung, Schuhe und Accessoires, die du privat und günstiger hier kaufst statt in den nächsten Laden zu rennen. Für Mamas gibt es sogar eine eigene Plattform: den Mamikreisel.

Beide Apps sind kostenlos.

für iOS | für Android

2. Codecheck

Mit Codecheck kannst du deine Lebensmittel, Kosmetik, Haushaltsprodukte und mehr genau unter die Lupe nehmen. Die App ist ein intelligenter Berater für einen bewussten und nachhaltigen Einkauf. Du scannst einfach ein Produkt und erhältst sekundenschnell alle wichtigen Informationen zu den Inhaltsstoffen.

So siehst du, ob ein Produkt vegan, vegetarisch, glutenfrei oder laktosefrei ist oder ob sich darin beispielsweise Palmöl, Mikroplastik, Nanopartikel, Paraffine, zu viel Industriezucker oder andere Inhaltsstoffe verstecken.

Die App ist kostenlos.

für iOS | für Android

3. Too Good To Go

Mehr als ein Drittel aller produzierten Nahrungsmittel landet weltweit im Müll. Too Good To Go möchte das ändern. Deshalb setzt sich die App gegen Lebensmittelverschwendung ein.

Die Anwendung zeigt dir alle naheliegenden Restaurants, Hotels, Bäckereien und Geschäfte an, die übrig gebliebene Nahrungsmittel kurz vor Ladenschluss günstiger zur Verfügung stellen.

Du kannst über die App einen Laden auswählen und dich über die Gerichte und Lebensmittel informieren, die dieser anbietet. Wenn du dich für einen Laden entschieden hast und dein Essen bestellst, erhältst du das Zeitfenster, in dem du die Produkte abholen kannst.

Oft erwartet dich dann ein zusammengestelltes Überraschungspaket, eine Auswahl an Gerichten in Kantinen oder beispielsweise Fruchtsäfte in Smoothie-Bars.

Die App ist kostenlos.

für iOS | für Android

4. Ecosia

Die grüne Suchmaschine ist schon längst bekannt geworden – und darf trotzdem in dieser Liste natürlich nicht fehlen. Ecosia pflanzt für durchschnittlich 45 Suchanfragen einen Baum.

Die Google-Alternative macht es uns einfach, nebenbei etwas Gutes zu tun. Die Suchergebnisse sind zwar noch nicht ganz so gut wie bei der Konkurrenz. Aber man wird fast immer fündig. Und falls man doch einmal nicht zufrieden ist, kann man immer noch zu Google wechseln.

Auf der Webseite von Ecosia kannst du auch nachlesen, wie viele Bäume schon gepflanzt worden sind und in welche Projekte die Suchmaschine investiert. Ecosia nutzt Werbeeinnahmen, um der Umwelt zu helfen. Die aktuellen Projekte erstrecken sich über 15 Länder wie Brasilien und Peru.

Die App ist kostenlos.

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5. 7Mind

Jetzt fragst du dich vielleicht, was eine App für Meditation mit Nachhaltigkeit zu tun hat. Eine ganze Menge sogar! Nachhaltigkeit und Bewusstsein gehen Hand in Hand.

Meditation hilft uns dabei, achtsam und bewusst zu bleiben. Wenn wir uns gelassen und aufgeräumt fühlen – vor allem im oftmals stressigen Alltag – handeln wir dementsprechend auch viel überlegter und nachhaltiger.

7Mind bietet dir kurze Meditationen, die du immer einschieben kannst, wenn dir gerade danach ist: morgens nach dem Aufstehen, auf dem Weg zur Arbeit, in deiner Mittagspause oder abends vor dem Schlafen. So hast du immer die Möglichkeit, wieder in deine Mitte zu finden.

Die App ist kostenlos.

für iOS | für Android

6. Good News

7Mind bringt uns auch gleich zur nächsten App: Good News. Leider überwiegen in den Medien negative Nachrichten, die uns bewusst und unbewusst herunterziehen. Good News hält dagegen und scannt täglich das Internet, um die wichtigsten positiven Meldungen zu finden und zu verbreiten.

Energie folgt der Aufmerksamkeit. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns wieder auf die positiven Entwicklungen in der Welt konzentrieren. Good News veröffentlicht entsprechende Nachrichten, die sehr oft auch mit Umweltschutz und Nachhaltigkeit zu tun haben.

Die App ist kostenlos und nicht gewinnorientiert.

für iOS | für Android

7. Tomorrow

Wenn wir uns mit Umweltschutz beschäftigen, denken wir nicht immer gleich an den Finanzmarkt. Dabei gehört zum Thema auch die Frage, wie nachhaltig unser Geld ist.

Das nachhaltige Girokonto Tomorrow schreibt auf seiner Webseite: „Während wir unseren fairen, laktosefreien Cappuccino im Mehrwegbecher spazieren tragen, liegt unser Geld auf der Bank und finanziert vielleicht gerade ein neues Kohlekraftwerk oder die Afrika-Expansion eines Genfood-Konzerns.“

Einer der Gründer ist Jakob Berndt, der vor einigen Jahren auch schon Lemonaid und Charitea mitgegründet hat. Das Geld der Tomorrow-Kunden soll in zukunftsfähige Branchen wie erneuerbare Energien, ökologische Landwirtschaft und grüne Mobilität fließen.

Das Geld eines jeden Kunden wird durch den Europäischen Einlagensicherungsfonds geschützt, wodurch jedes Konto mit Einlagen von bis zu 100.000 Euro staatlich gesichert ist.

Die Girokonto-Eröffnung und -Führung sowie die App ist kostenlos.

für iOS | für Android

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Über den Autor

Vivien Stellmach

Vivien Stellmach ist seit Mai 2019 Redakteurin bei BASIC thinking. Nebenbei schreibt sie als freie Autorin über alternative Musik für das VISIONS Magazin. Sie liebt Fußball, steht seit ihrem siebten Lebensjahr selbst auf dem Rasen und hält zum SV Werder Bremen.

4 Kommentare

  • Schöne Liste nur mit Punkt 7 bin ich (noch) skeptisch. Dabei handelt es sich noch nicht um eine Bank. Es ist lediglich ein Fin-Tech Start Up welches die Lizenz der Solaris bank nutzt. Der Wort Bank ist irreführend, das solltet Ihr ändern. Es gibt richtige Banken für Nachhaltigkeit die haben auch alle eine App. Zu finden unter fairfinanceguide.de. Gruss Werner

    • Hi Werner,

      vielen Dank für den Hinweis! Du hast recht, Tomorrow kann man wohl besser als mobiles Girokonto beschreiben. Wir haben das angepasst.

      Liebe Grüße
      Vivien

  • Mobilfunkvertrag kündigen, Smartphone verkaufen/verschenken… das wäre nachhaltig, alles andere ist doch nur in die eigene Tasche gelogen.

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