Twitter, Elon Musk

Streit mit Twitter: Elon Musk reicht Gegenklage ein

Maria Gramsch
pixabay.com/ s7akti

Anzeige

Es gibt Neuigkeiten im Streit zwischen Elon Musk und Twitter. Denn nachdem der Kurznachrichtendienst Klage wegen Vertragsbruchs eingereicht hatte, hat Musk nun mit einer Gegenklage reagiert. Die Hintergründe. 

Ende April hat Elon Musk verkündet, Twitter für die Rekordsumme von 44 Milliarden US-Dollar übernehmen zu wollen. Inzwischen hat er den Deal wieder abgeblasen.

Seither vergeht kaum eine Woche ohne eine neue Eskalationsstufe im Streit zwischen dem Tesla-CEO und Twitter. Nun hat Musk sogar Gegenklage eingereicht.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Was ist über die Gegenklage von Elon Musk bekannt?

Am Freitag hat der Tesla-Chef seine Gegenklage gegen Twitter eingereicht. Die Details der Klageschrift sind jedoch noch nicht öffentlich.

Denn die Anwälte von Musk haben eine vertrauliche Klage eingereicht. Aus diesem Grund ist eine Kopie bisher noch nicht öffentlich zugänglich.

Bestandteil könnte jedoch der Zeitplan des Gerichtsverfahrens sein. Denn die zuständige Richterin hatte erst am Donnerstagabend verfügt, dass die fünftägige Verhandlung bereits am 17. Oktober starten soll.

Elon Musk hat einen anderen Zeitplan

Erst Mitte Juli hatte Twitter Klage wegen Vertragsbruchs gegen Musk eingereicht. Der Kurznachrichtendienst will so erreichen, dass die Einhaltung des Kaufvertrags gerichtlich durchgedrückt wird.

Twitter hatte mit der Einreichung der Klage auch ein Eilverfahren beantragt. Das passte dem Tesla-Chef offenbar nicht in den Kram.

Nur wenige Tage später meldete auch er sich wieder zu Wort. Denn ginge es nach ihm solle das Gerichtsverfahren frühestens im Februar 2023 abgehalten werden.

Die Verantwortlichen von Twitter hätten in „unfairer Weise auf einen Prozess im ‚Warp-Tempo’“ gedrängt, ließ Musk durch seine Anwält:innen verkünden. Es handle sich um einen „extrem schnellen Zeitplan für einen Fall dieser enormen Größenordnung“.

Wie geht es nun weiter?

Die Gegenklage von Musk wurde zwar als vertraulich eingereicht. Dennoch ist wohl davon auszugehen, dass sehr bald die ersten Einzelheiten durchsickern dürften.

Sollte Twitter beim Prozess tatsächlich Recht bekommen, könnte das für Musk ziemlich teuer werden. Es könnte dazu kommen, dass er Twitter doch für die ursprünglich vereinbarten 44 Milliarden US-Dollar kaufen muss.

Aber auch eine mögliche Schadenersatzzahlung für den Kurznachrichtendienst dürfte wohl kaum besonders gering ausfallen.

Auch interessant:

🤝 25 Euro geschenkt!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Tagesgeld und erhalte bis zu 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld! Und obendrauf gibt's sogar noch 25 Euro geschenkt!


Jetzt Zinsen sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
Vertriebsingenieur (Ingenieur Maschinenbau / ...
a2tec GmbH in Hamburg
Digital Marketing Manager (m/w/d)
Schwer Fittings GmbH in Denkingen
Personalberater (m/w/d)
Ratbacher GmbH - Karriere bei Rat... in Stuttgart, M...
Vehicle Testing Lead (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Organizational Integration Manager (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Sales Manager (m/w/d) Online Marketing
Sellwerk GmbH & Co. KG in Düsseldorf, Meerbusch, Kaa...
Sales Manager B2B für Stellenanzeigen und Soc...
Recruiting Excellence GmbH in Düsseldorf
Teile diesen Artikel
Folgen:
Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig.