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Elektronisches Tattoo misst Stresslevel direkt in der Handfläche

Felix Baumann
University of Texas

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Forscher:innen haben eine elektronisches Tattoo entwickelt, das anhand des Schweißeausflusses unser Stresslevel direkt in der Handfläche messen kann.

Neue Technologien ermöglichen inzwischen den Einsatz von vielen verschiedenen Behandlungsmethoden. Smartwatches erfassen beispielsweise schon heutzutage allgemeine Vitaldaten. Eine Anreicherung mit weiteren Daten wie einer digitalen Waage erscheint dabei nicht abwegig. Forscher:innen der Universität von Texas und der Texas A&M Universität entwickelten nun einen neuen Ansatz zur Messung von Stress.

Denn was passiert, wenn ihr euch in einer unangenehmen Stresssituation befindet? Bei vielen Menschen werden die Handflächen feucht. Schon heute können medizinische Geräte aus dieser Reaktion den auf eine Person wirkenden Stress messen, diese sind aber zumeist relativ groß und unhandlich.

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Elektronisches Tattoo ermittelt Stresslevel direkt in der Handfläche

Wie schön wäre da ein Ansatz, der kaum sichtbar ist und trotzdem zuverlässige Daten sammelt. Und hier kommen die Wissenschaftler:innen ins Spiel. Sie entwickelten ein elektronisches Tattoo und druckten dieses auf die Handfläche einer Testperson. Ein kleiner Computerchip überträgt die Daten dann an eine Smartwatch. Der Träger hat also kontinuierlich den Überblick.

Doch brachte der Ansatz auch einige Herausforderungen mit sich. Damit das Tattoo kaum sichtbar und spürbar ist, nutzten die Forscher:innen Graphen als Material. Dieses ist sehr dünn und bricht bei zu hoher Belastung schnell auseinander. Eine Handfläche ist aber zumeist in Bewegung, daher musste eine innovative Lösung her.

Neue Technologien ermöglichen vielversprechende Einsatzmöglichkeiten

Dazu entwickelten die Forschenden ein Gummi, welches aus zwei Schichten besteht. Gold und Graphen. Die Schichten überlappen sich teilweise, dehnt sich das Gummi, so ist weiterhin ein Austausch von Informationen (anhand von einer elektrischen Spannung) möglich. Das führte auch dazu, dass Testpersonen das neue Konstrukt kaum im Alltag spürten.

Inspiriert wurden das Team vom jüngsten Wirbel rund um das Metaversum. Auch in diesem Bereich lassen sich viele medizinische Einsatzzwecke finden, um das psychologische Wohlbefinden des Menschen zu messen. Es bleibt abzuwarten, inwiefern das neue elektronische Tattoo Menschen in ihrem Alltag helfen kann.

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Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.