Technologie

Opera integriert ChatGPT in seine Browser-Sidebar

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Opera
geschrieben von Maria Gramsch

Der nächste Browser hat bei ChatGPT angebissen. Denn nach Bing integriert auch Opera die KI-Software in seine Sidebar. Die Hintergründe.

Der Höhenflug von ChatGPT scheint derzeit kein Ende zu nehmen. Mit Opera ist nun das nächste namhaft Tech-Unternehmen auf den KI-Zug angesprungen.

Damit reiht sich Opera direkt neben Microsoft ein. Denn der US-Konzern hatte erst vor wenigen Tagen bekanntgegeben, die KI seinem Suchmaschine Bing sowie den Browser Edge integrieren zu wollen.


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Auch Google hatte in der vergangenen Woche mit Bard seinen eigenen KI-Software vorgestellt. Nun soll ChatGPT auch in der Browser-Sidebar von Opera Einzug erhalten. Das kündigte das Unternehmen in einem offiziellen Blogpost an.

Was erhofft sich Opera von ChatGPT?

Opera will nach eigenen Angaben das Browsererlebnis für seine User erweitern. Mit der Integration von KI knüpfe das Unternehmen an seine Historie an.

„In der mehr als 25-jährigen Geschichte unseres Unternehmens waren wir immer an der Spitze der Browser-Innovation. Ob wir nun Browser-Tabs erfunden haben oder unseren Nutzern einen integrierten Zugang zu generativen KI-Tools bieten, wir haben immer die Grenzen dessen, was im Web möglich ist, verschoben“, erklärt Co-CEO Song Lin.

Nach dem massiven Interesse an generativen KI-Tools glauben wir, dass es jetzt an der Zeit ist, dass Browser das Tor zu einem KI-gesteuerten Web werden.

Opera: Was kann ChatGPT in der Browser-Sidebar?

Die erste Browser-Erweiterung, die auf ChatGPT basiert, finden Nutzer:innen in der Sidebar des Browsers. Hier hat Opera die Schaltfläche „Kürzen“ hinzugefügt.

Damit können sich Nutzerinnen den Inhalt einer Seite oder eines Artikels kurz zusammenfassen lassen. „Die Nutzer des Internets werden ständig mit Inhalten überflutet, deren Menge wir unmöglich verarbeiten können“, heißt es in der Mittelung des Unternehmens.

Da die KI uns helfen könne, schriftliche Inhalte zu generieren, werde es davon auch immer mehr geben. Mit der Kürzen-Funktion sollen Nutzer:innen diese dann schneller erfassen können.

Opera gestalte seinen Browser neu, damit Nutzer:innen besser auf die durch KI möglich gewordenen Angebote zugreifen können, erklärt Krystian Kolondra, EVP PC Browsers and Gaming bei Opera.

Opera ist davon überzeugt, dass wir mit der Entwicklung von KI-Lösungen für die Text-, Bild- und Audiogenerierung und unzähligen anderen Formen an der Schwelle zu einer neuen Ära der Kreativität im Web stehen.

Ab wann ist die Funktion verfügbar?

Neben der Kürzen-Funktion will Opera in Zukunft noch weitere KI-basierte Tools zur Verfügung stellen. „Wir freuen uns über die rasche Einführung von Entwicklerprogrammen für Lösungen wie Google Bard und beginnen damit, neue Erfahrungen im Webbrowsing zu entwickeln und einzuführen, die vor nicht allzu langer Zeit noch unmöglich schienen“, sagt Per Wetterdal, Leiter der Abteilung für strategische Partnerschaften und KI-Ökosystem bei Opera.

Laut The Verge wird die neue Funktion aber noch nicht sofort verfügbar sein. Demnach soll die Funktion „sehr bald in den Browsern eingeführt“ werden, zitiert das US-Magazin Jan Standel, VP für Marketing und Kommunikation bei Opera.

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Über den Autor

Maria Gramsch

Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig.