X statt Twitter, Twitter Rebranding, schlechtes Rebranding, Elon Musk, Twitter-Logo

X statt Twitter, oder: Das schlechteste Rebranding aller Zeiten

Fabian Peters
Adobe Stock/ Who is Danny

Quasi über Nacht hat Elon Musk Twitter ein neues Logo verpasst. Denn das Unternehmen soll künftig „X“ heißen. Das Ziel: Eine „App für alles“. Doch das Vorgehen wirkt – typisch Musk – wieder einmal wie ein Schnellschuss. Diesmal: als das schlechteste Rebranding aller Zeiten. Ein Kommentar. 

Vorab: Ich halte Elon Musk durchaus für einen Innovator. Denn was er mit Tesla geleistet hat, sucht seinesgleichen. Damit meine ich nicht unbedingt das Unternehmen selbst, sondern vor allem, wie die Marke Tesla fast die gesamte Automobilbranche elektrisiert hat.

Schlechtes Rebranding: Aus Twitter wird X

Doch was Musk seit seiner Übernahme von Twitter vom Stapel lässt, ist einfach nur gruselig: Presseanfragen wurden bis vor Kurzem etwa mit einem Kothaufen-Emoji beantwortet. Accounts von kritischen Journalisten wurden blockiert und über 50 Prozent der Belegschaft kurzerhand entlassen. Mit dem Rebranding von Twitter in X setzt er dem Ganzen nun aber die Krone auf.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück 50€ Amazon-Guthaben gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Denn das neue Logo basiert offenbar auf einer bereits vorhandenen Schriftart, die lediglich marginal angepasst wurde. Ob ein solcher Buchstabe überhaupt als Markenlogo verwendet werden darf, ist dabei rechtlich zumindest fraglich.

Dennoch prangert das neue X-Logo bereits hier und da auf Twitter. An anderen Stellen ist wiederum noch das alte Markenzeichen „Larry the Bird“ zu sehen. Irgendwie peinlich! Ich meine: Wir reden hier von einem Milliardenunternehmen.

Twitter: Logo-Demontage ruft Polizei auf den Plan

Auf der Domain „x.com“, die Elon Musk als Mitgründer einst von PayPal zurückkaufte, war lange Zeit nur der Buchstabe „X“ zu sehen. Nun leitet sie schlichtweg auf die Domain „twitter.com“ weiter, wo der bisherige Markenname immer noch allgegenwärtig ist. Professionell und geplant sieht irgendwie anders aus.

Und nicht einmal die Demontage des Twitter-Schriftzuges am Hauptquatier in San Francisco klappte reibungslos. Denn plötzlich stand die Polizei vor der Tür. Der Grund: Mit dem erforderlichen Arbeitsgerät blockierte Musk kurzerhand eine der meistbefahrenen Straßen der Stadt. Auf Anordnung der Gesetzeshüter mussten die Arbeiten zunächst eingestellt werden. Aus Twitter wird also zunächst nicht X – oder einfach gar nix?

Hinweis: Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Kommentar. Der Kommentar ist eine journalistische Darstellungsform, die explizit die Meinung des Autoren und nicht des gesamten Magazins widergibt. Außerdem erhebt der Kommentar keinen Anspruch auf Sachlichkeit. 

Auch interessant: 

Du möchtest nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 smarte Leser bekommen jeden Tag UPDATE, unser Tech-Briefing mit den wichtigsten News des Tages – und sichern sich damit ihren Vorsprung. Hier kannst du dich kostenlos anmelden.

STELLENANZEIGEN
Digital Marketing Manager (m/w/d)
Schwer Fittings GmbH in Denkingen
Organizational Integration Manager (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Vehicle Testing Lead (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Sales Manager (m/w/d) Online Marketing
Sellwerk GmbH & Co. KG in Düsseldorf, Meerbusch, Kaa...
Sales Manager B2B für Stellenanzeigen und Soc...
Recruiting Excellence GmbH in Düsseldorf
(Junior) Social Media Manager*in (m/w/d) – Be...
Digital Vision Academy in Berlin
Performance Marketing Lead (m/w/d) – Pa...
NILO HAMBURG Inh. Niclas Tretschock in Meerbusch
Trainee Online Marketing Manager (m/w/d) Schw...
Finnwaa GmbH in Jena
Teile diesen Artikel
Chefredakteur
Folgen:
Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).