Technologie

Apple präsentiert neuen MacBook Pro und iMac mit M3-Chip

M3 Pro, M3 Max, MacBook Pro
Bild: Apple
geschrieben von Nils Ahrensmeier

Apple hat auf seinem „Unheimlich schnell“-Event ein neues MacBook Pro und einen neuen iMac mit M3-Chip vorgestellt. Wir haben alle Informationen im Überblick. 

Apple MacBook Pro mit M3-Chip

Das Halloween-Event von Apple startete mit neuen MacBook-Pros. Diese erscheinen wieder in einer 14-Zoll und in einer 16-Zoll-Variante, dieses Jahr aber mit Basis M3-Chip. Apple stampft dafür sein 13 Zoll MacBook Pro mit M2-Chip ein. Das Design bleibt unverändert. Es gibt nun aber die Farbe Space Black für die Geräte mit M3 Pro und M3 Max.

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Das neue Apple MacBook Pro gibt es mit drei M3 Chips. (Bild: Apple)

Die neuen Laptops sollen gerade Kundinnen und Kunden mit Intel-Geräten auf die neue M3-Plattform locken, die nun wie der Apple A17 Pro im drei Nanometer Verfahren gefertigt ist. Apple beschreibt die Leistung des Basischips mit 8-Kern-CPU und 10-Kern-GPU generell als 35 Prozent schneller als der M1-Chip in der CPU und 65 Prozent schneller in der GPU. Der M3-Chip unterstützt bis zu 24 Gigabyte an RAM-Speicher und einen weiteren externen Bildschirm. Alle M3-Chips haben eine bessere Neural Engine sowie den AV1-Decoder für Videokompression.


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Apple, MacBook, M3

Das Basis M3 MacBook Pro soll für Studierende geeignet sein. (Bild: Apple)

Das M3-MacBook Pro gibt es in einer erweiterbaren 512 und 1 Terabyte-Variante ab 1.999 Euro. Das Basisgerät gibt es in Space Grey und Silber. Ausgeliefert wird es ab dem 7. November 2023.

Apple MacBook Pro mit M3 Pro und M3 Max

Die großen Sprünge gibt es beim M3 Pro und M3 Max Chip, die eine deutlich bessere Grafikleistung haben sollen. Je nach Konfiguration hat der M3 Pro 14 oder 18 GPU Kerne. Der M3 Max hat in der Top-Konfiguration sogar 40. Das soll für 80 Prozent schnellere GPU-Leistung im Vergleich zum M1 Max sorgen, wobei Apple bewusst Vergleiche zum Vorgänger (M2 Max) auslässt.

Die neuen M3-Chips unterstützen nun Raytracing, was gerade für den Gaming-Bereich interessant werden könnte, sofern nun mehr Developer auf Apples neuen „Gaming Fokus“ aufspringen.

Apple, MacBook Pro, M3 Pro

Das MacBook Pro mit M3 Pro und M3 Max soll für grafisch komplexe Prozesse geeignet sein. (Bild: Apple)

Von der CPU-Leistung gibt es einen kleinen Sprung zu den Vorgängern. Je nach Variante hat der M3 Pro oder Max jetzt 11/12 oder 14/16 CPU Kerne. Apple verspricht bei den Modellen bis zu 30 Prozent schnellere Leistung zum M1 Pro oder 50 Prozent schneller beim Max. Dieser unterstützt bis zu 128 Gigabyte an RAM. Der M3 Pro kann mit maximal 36 Gigabyte arbeiten.

Die neuen M3-Chips haben auch eine „Dynamisches Cachen“ Funktion, mit die der Arbeitsspeicher in Echtzeit an die Aufgaben verteilt wird, um genau die passende Leistung für jede App zu haben. Die Akkulaufzeit soll sich auf maximal 22 Stunden belaufen, da Apple durch den M3 dieselbe Energieeffizienz wie beim M1 ermöglicht, nur mit mehr Leistung.

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Das MacBook Pro mit M3 Pro und M3 Max gibt es erstmals auch in „Schwarz. (Bild: Apple)

Das neue MacBook Pro mit M3 Pro und Max startet ab 2.499 Euro in 14 Zoll und 2.999 Euro in 16 Zoll und kann ab sofort vorbestellt werden. Farblich ist das Gerät neben Silber nun auch in Schwarz erhältlich. Ausgeliefert wird ab dem 7. November 2023. Kunden mit M3 Max Chip müssen laut Hersteller „2-3 Wochen“ warten.

Apple iMac mit M3

Apples iMac hat ebenfalls ein Upgrade bekommen. Doch wer auf mehr als nur einen neuen Chip gehofft hat, wird enttäuscht sein. Denn den iMac gibt es weiterhin nur in 24-Zoll, doch jetzt mit Basis M3-Prozessor (8 CPU und 10 GPU Kerne).

Dieser unterstützt bis zu 24 Gigabyte an RAM sowie den neuen Wi-Fi 6E Standard. Der iMac hat weiterhin denselben 4.5k Bildschirm. Die 1080p-Kamera besteht jedoch aus 100 Prozent recyceltem Aluminium. Die Accessoires sind farblich identisch, doch werden weiterhin per Lightning und nicht per USB-C geladen.

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Der iMac wurde mit M3 Prozessor aufgefrischt. (Bild: Apple)

Den neuen iMac gibt es ab 1.599 Euro in Blau, Grün, Rot und Grau und wird ab 7. November 2023 ausgeliefert.

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Über den Autor

Nils Ahrensmeier

Nils Ahrensmeier ist seit März 2022 Redakteur beim Online-Magazin BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er für MobileGeeks, das 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Nils als FSJler im Deutschen Bundestag sowie als freier Redakteur bei dem Blog "TechnikNews".