Wir schenken euch LonelyCall, eine Idee, die potenziell 100 Milliarden wert ist

Jürgen Vielmeier

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Wie ist man früher reich geworden? Zum Beispiel, indem man weltweit Handel trieb und möglichst vielen Menschen Dinge verkauft hat. Heute kann man schon damit reich werden, wenn man möglichst viele Menschen erreicht und sich die Chance darauf wahrt, ihnen etwas zu verkaufen. Dieser Devise folgend hat sich am US-Finanzmarkt in den vergangenen Monaten eine neue Blase gebildet. Die Auslöser sind gigantische Bewertungen von Facebook (60 bis 65 Milliarden US-Dollar), Zynga (7 bis 9 Milliarden), Twitter (8 bis 10 Milliarden) und Groupon (15 bis 25 Milliarden).

Erinnerungen an das Jahr 2000 werden wach. Und wenn nun selbst die geldverliebte US-Technikpresse von einer Blase spricht, dann ist es schon weit gekommen. Aktueller Auslöser ist ein Startup namens Color, das vom Fleck weg eine Finanzierung in Höhe von 41 Millionen US-Dollar erhält. Denn Color ist neu auf dem Markt und bietet auf den ersten Blick wenig, was vergleichbare iPhone-Apps wie Instagram und PicPlz nicht auch hätten.

Wenn man so leicht so viel Geld einsammeln kann, wenn man bloß eine gute Idee hat und ein Social Network draus macht, dann sollten wir sowas doch auch können. Deswegen haben wir heute fünf Tipps und schenken euch eine Idee, mit der ihr reich werden könnt. Ehrlich, kein Scherz! Warum wir die nicht selbst umsetzen? Weil wir nicht reich werden wollen – sonst wären wir wohl kaum Blogger geworden. Und weil ich das schon immer einmal schreiben wollte und es endlich einmal passt: Klickt hier, wenn ihr reich werden wollt!

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LonelyCall vernetzt die ganze Welt

Wir dürfen euch präsentieren: LonelyCall. Ist euch einmal aufgefallen, dass ihr trotz all der Facebooks und Wer-kennt-wens dieser Welt genau dann einsam seid, wenn ihr wirklich mal jemanden braucht? Und genau dann ist niemand da, der euch Nachrichten hinterlässt, mit euch chatten will oder auch nur etwas Spannendes auf Twitter schreibt. Also greift ihr in eurer Not zum Telefonhörer und ruft eure besten Freunde an. Aber die sind womöglich gerade bei der Arbeit, nicht da oder anderweitig beschäftigt. Ihr bleibt allein.

Ändern wird das unsere fiktive Geschäftsidee LonelyCall. Die App für iOS, Android, Blackberry (und alle anderen Smartphone-Systeme) besteht nur aus einem Button. Den drückt ihr, wenn ihr einsam seid, und er verbindet euch in wenigen Augenblicken mit einem Freund auf eurer vorher angelegten Liste, der gerade ebenfalls einsam ist. Ihr könnt dann wahlweise mit ihm telefonieren oder chatten. Um eure Freunde zu ermitteln, scannt LonelyCall gerne auch bereitwillig euer ganzes Adressbuch. In der Version 2.0 erweitert ihr LonelyCall dann um die Funktion, einen zufälligen Nutzer auf der ganzen Welt per Knopfdruck mit euch zu verbinden. Adressbücher aller Nationen vereinigen sich, Facebook kann praktisch einpacken. Und Geld verdient ihr durch personalisierte Werbung.

Keine ganz üble Idee, oder? Nehmt sie, setzt sie um, werdet reich (beteiligt mich mit 10 Prozent). Wenn ihr das tun wollt, solltet ihr folgende fünf Regeln beachten:

  1. Legt euch ein schönes Webdesign zu. Das ist in der Anfangsphase wichtiger als dass ihr ein Produkt vorweisen könnt. Was gut aussieht, erzeugt Interesse.
  2. Kommt erst damit auf den Markt, wenn ihr wirklich etwas zeigen könnt. Es muss nicht ganz fertig sein. Es muss sich aber ausprobieren lassen und dabei chic aussehen.
  3. Macht glaubhaft, dass eure Idee eine Revolution darstellt und ihr im Prinzip Milliarden Kunden damit gewinnen könnt.
  4. Seid international. Wenn ihr reich werden wollt, müsst ihr in die weite Welt hinaus und dürft nicht auf dem engen deutschen Markt versauern.
  5. Haltet regen Kontakt zu Medienvertretern, Bloggern wie Technik- und Finanzredakteuren, die über euch berichten. Hier in Deutschland pushen wir euch gerne. Für den Rest der Welt wendet euch an Gizmodo, Techcrunch und Co.

Erfolg von Color steht auf wackeligen Beinen

So ähnlich macht es auch Color. Ganz so übel, wie die Idee zerredet wird, finde ich sie auch nicht: Gründer Bill Nguyen sagt, es gehe dabei nicht um Photosharing wie bei Instagram. Die App analysiert Fotos und setzt sie mit denen anderer Urheber in Verbindung, die an gleicher Stelle oder in unmittelbarer Umgebung aufgenommen wurden. Color ermittelt daraus das beste Foto und stellt es der Welt zur Verfügung. So sollen spontane soziale Netze und eine völlig neue Art von Nachrichtenjournalismus entstehen.

Der Anfang dürfte hier die Crux sein: Wenn noch niemand Fotos an einem Ort aufgenommen hat, kann man sich nicht vernetzen. Wenn man dort aber niemanden findet, ist die Benutzung der App dröge und man benutzt sie erst gar nicht. Ein Henne-Ei-Problem. Sinnvoll ist die App überhaupt nur bei Massenevents. Einer App allein für solche Zwecke 41 Millionen Dollar zu geben, halte ich deswegen für übertrieben. Aber na gut, wenn die Investoren gerade in Spendierlaune sind, dann sollte man das ausnutzen. Versucht euer Glück mit LonelyCall und haltet uns auf dem Laufenden, wie viel Geld ihr einsammelt. Als erste Anlaufstelle empfehlen wir euch die investitionsfreudigen Color-Investoren Sequoia Capital, Silicon Valley Bank und Bain Capital. Viel Glück!

(Jürgen Vielmeier)

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Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.