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Facebook-Bewertung steigt auf 60 Milliarden Dollar: Tippt mit, ob die Blase platzt!

Willkommen in der Blase, Freunde! Zahlreiche Investoren hätten Facebook gestern gebeten (!) Mitarbeiteranteile in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar kaufen zu dürfen. Das meldet die für gewöhnlich gut informierte Kara Swisher von AllThingsDigital. Genau kommuniziert wurde nicht, auf wie viel Prozent der Anteile sich die Anfrage beziffert. Involvierte Personen der geplanten Finanzierung sprechen aber von 60 Milliarden Dollar, auf dessen Wert sich der Wert des Social Networks nun erhöhe. Erst Anfang Januar hatte Facebook frisches Kapital in Höhe von 1,5 Milliarden Dollar eingesammelt, das den Wert auf 50 Milliarden Dollar taxierte. Andere Anleger haben bereits Anteile zu einem Preis gekauft, der selbst 50 Milliarden lächerlich erscheinen lässt.

Wieviel Facebook umsetzt? Zwischen Januar und September 2010 sollen es rund 1,2 Milliarden Dollar gewesen sein bei 355 Millionen Dollar Gewinn. Das Netzwerk ist also profitabel. Hochgerechnet aufs Jahr wären das 1,6 Milliarden Dollar Umsatz. Gemessen daran, dass Facebook im vierten Qurtal voraussichtlich stärker gewachsen ist, können wir großzügigerweise auch von 2 Milliarden Dollar ausgehen. Die Bewertung von 60 Milliarden Dollar überstiege den Umsatz also um das 30-fache. Twitter wurde jüngst mit 8 bis 10 Milliarden Dollar bewertet, bei einem Umsatz von 45 Millionen im Jahr 2010 – das wäre im Schnitt das 200-fache des Umsatzes

Eure wildesten Spekulationen bitte!

Wir sind beileibe nicht die einzigen, die da gerade eine neue Blase kommen sehen. Erinnerungen an den Niedergang des Neuen Marktes, der vor ziemlich genau elf Jahren im März 2000 begann, werden wach. Zuvor schossen damals die Aktienkurse von Internetunternehmen in Höhen, die mit tatsächlichen Gewinnen nicht viel zu tun hatten. Nach dem Platzen der Blase waren vor allem viele Kleinanleger ärmer, zahlreiche Unternehmen mussten Insolvenz anmelden.

Und weil wir glauben, dass wir derzeit eine neue Blase beobachten und sie irgendwann platzen muss, wollten wir eigentlich Wetten annehmen, wann das so weit sein wird. Weil ein Zeitpunkt dafür aber nur schwer eingrenzbar ist und weder Twitter noch Facebook an der Börse gelistet sind, müssen wir es bei wilden Spekulationen belassen. Aber an denen dürft ihr euch rege beteiligen: Erwartet ihr, dass ein Börsencrash kommen wird und wenn ja: wann? Welches Unternehmen wird zuerst im Wert fallen: Twitter oder Facebook? Wird Facebook es noch an die Börse schaffen und dort erfolgreich sein? Geplant ist der Börsengang für das kommende Jahr. Sind die Unternehmen gar noch nicht hoch genug bewertet und wird ihr Wert noch weit astronomischere Höhen erreichen? Postet eure abenteuerlichsten Vermutungen hier!

(Jürgen Vielmeier, Bild: Mila Zinkova)


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Über den Autor

Jürgen Vielmeier

Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.

54 Kommentare

  • Eventuell hat man aus den Fehlern im Jahre 2000 gelernt. Spekulieren ist nicht mein Fall, allerdings würde ich mich sehr freuen wenn diese bescheidene Seite abgrundtief fallen würde.

  • Alter Falter, Geschichte wiederholt sich. Ständig. Neu ist wohl, daß die meißten bereits schon nach 10 Jahren ihre persönliche Format-Taste dauerhämmernd betätigt haben.

  • Ich denke das Facebook durch Goldman Sachs und die US Auflagen den IPO noch 2011 ansagt. Durch den Zugang zum Kapitalmarkt ist die Idee einer außerbörslichen Evaluierung um 60 Milliarden USD nicht überraschend. Auch sichert sich Facebook weitere Anteile am Online Umsatz und steht als Adwords Killer im Gespräch. Fragt mal lieber – Wer würde keine Facebook Aktien zeichnen. Sollte Facebook ähnlich schnell wachsen wie Google wäre ein Kauf aus heutiger Sicht durchaus rentabel.

  • Die Frage ist doch eher, was 60 Mio. US-Dollar wert sind. Den Amies fliegt Ihre Währung doch ohnehin bald um die Ohren.

  • viele dachten auch bei google das es sich um eine blase handelt – und dem war nicht so

    60Mrd Wert/2 Mrd Umsatz

    100/60=1,666666666666667
    2*1,666666666666667=3,333333333333333

    Ich sage die blase platzt nicht

  • twitter wird NICHT fallen

    keine von denn Plattformen.

    wenn gehen die aktien irgendwann baden

    aber die Plattformen bleiben vorerst ein Hauptbestandteil des Internets

    bis irgendwas neues kommt.. was sie sache „ablöst“

  • Unglaublich, wie hoch die Leute mit ihrem Geld pokern. So beliebt wie Facebook momentan auch sein mag: In zehn Jahren kräht man da noch genauso wenig wie jetzt nach StudiVZ. Für mich persönlich und meinen Freundeskreis ist die Plattform zumindest total abgemeldet.

  • Aus meiner Sicht ist facebook bei den Nutzerzahlen bereits nahe am Limit. Warum? Weil es weltweit derzeit ca. 2 Milliarden Internetnutzer gibt, 600 Millionen hat man ja schon als aktive Nutzer, also ca. ein Drittel.

    Um den Gewinn zu steigern gibt es allerdings viele weitere Faktoren, die sicher noch nicht alle ausgereizt sind. Grundsätzlich halte ich Facebook als Plattform für Display-Werbung schlechter aufgestellt als Google.

  • Ich tippe ebenfalls drauf, das denen diese Geschichte mächtig um die Ohren fliegen wird. Alles nur eine Frage der Zeit!!

  • Wie kann eine Blase platzen, die sich an der offiziellen Börse noch gar nicht gebildet hat (für die nicht gelisteten Unternehmen)? So lange hier außerbörslich gehandelt wird, ist das doch alles „Spielerei“. Aus meiner Sicht wird Facebook eine ähnliche (oder noch erfolgreichere) Cashcow wie Google – was dies für eine Bewertung rechtfertigt, zu der man an die Börse geht, wird man sehen. Ich hätte auf jeden Fall damals niemals gedacht, dass Google in Sphären von bis zu 600$ hochgeht, als sie damals mit 80$ gestartet waren (und schon bei diesem Kurz als viel zu teuer eingestuft wurden). Die Verdienstmöglichkeiten sind bei Facebook sicherlich umfangreicher als bei Google. Google lebt fast ausschließlich von Adwords und Adsense – Facebook kann dagegen noch schier unbegrenzt und automatisch Provisionen abzocken für eCommerce und den Verkauf virtueller Gegenstände in Facebook-Spielen. Lassen wir uns einfach überraschen…

  • … und täglich grüßt das Murmeltier. Deja Vu aus dem Jahr 2000. Weder Twitter noch Facebook haben meiner Meinung noch nach das Wachstumspotential, um die hochtrabenden Bewertungen erfüllen zu können. Vom Umsatz kann keiner leben, nur vom Gewinn.
    Die höheren Chancen die Fantasien erreichen zu können, liegen sicher bei Facebook. Aber schon früher sind ehemals dominierende Unternehmen (z.B. Netscape, AOL) an der Realisierung Ihrer Träume gescheitert.

  • Was sind schon 60 Milliarden Dollar? Jeder 2. US-Bürger ist auf Facebook registriert. 70% davon nutzen Facebook jeden Tag. Facebook ist das Internet. Facebook sollte 200 Milliarden USD wert sein.

  • Am 21.04.2012 wir die erste Blase platzen (Inofizieller Email Verkehr), die Hauptblase wird am 22.04.2012 (Morgens) (Börsenstart) Facebook (an der Börse) erheblichen Schaden zufügen und am Abend des folgenden Tages wird Twitter Konkurs anmelden. Google wird innerhalb von Minuten Twitter übernehmen. Ist natürlich alles nur wilde spekulation. 😉

  • Noch ist doch gar nichts passiert – ausser das Einige auf den Aktienkurs beim Börsengang wetten.

    Meine Einschätzung der Wette: Wahrscheinlich geht der Kurs erst einmal steil nach oben – 60 Milliarden ist locker drin – es gibt grad viel billiges Geld zum daddeln!

    Kurze Zeit später werden Anleger aber wieder aussteigen weil die Aktie überbewertet sein wird, oder um Gewinne mitzunehmen.

    Wenn der Kurs fällt, kommt eine Lawine in Gang, der Kurs plumst runter auf sagen wir ähmmm: 30 Milliarde Unternehmenswert.

    Das wird trotzdem kein richtiges Platzen der Blase sein – nur ein bischen Luft rauslassen. Facebook wird das nicht weiter stören. Anders als im Jahr 2000 reden wir hier von einem Unternehmen, das schwarze Zahlen schreibt und schreiben wird! Ich denke Facebook hat noch viele fette Jahre vor sich und auch Anleger werden bestimmt Spass an Facebook haben.

  • Nunja,

    irgendwie hoffe ich es ja. Das Netzwerk war sicherlich mal eine geniale Idee, aber wenn ich mir ansehe wie „Jüngere“ Ihre Zeit damit verschwenden, FarmVille & Co. sei dank, dann wird mir ganz anders.

    Gruß

    Henrik

  • Ich gehe auch von der Facebook Blase aus die dann schließlich als Faceboom in Erinnerung bleiben wird. Facebook mag zwar 600 Millionen Mitglieder haben, aber unter diesen 600 Millionen befinden sich vielleicht gerade einmal 5% der Mitglieder die Facebook in jeder Zeit treu bleiben würden.

    Sicherlich Twitter hat auch noch einiges zu verlieren, aber ich würde eher meinen, dass Twitter im Vergleich zu Facebook doch letztlich weniger Verluste hinnehmen müsste.

  • Also diese Preise haben doch nichts mehr mit der Realität zu tun. Mich würde es mal interessieren, wieviel Umsatz bzw. Gewinn Facebook macht. Nur an diesen Zahlen ist eine realistische Bewertung möglich. Der Rest ist nur ein Hype der schneller beendet sein kann als man glaubt.

  • Eine Blase liegt vor wenn die Bewertung eines Unternehmens in keinem realistischen Verhältnis zu seinen erzielten Gewinnen steht und im besonderen Maße durch zukünftige Ertragswartungen bestimmt ist.

    Bei Facebook kann ich das nicht erkennen, hier werden tatsächliche Dienstleistungen (Werbung, Gewinnbeteiligung von Appbetreiber) vertrieben und nicht nur heiße Versprechungen. Weil bei sozialen Netzwerken das Highlander-Prinzip gilt, wird sich das innovativste mit der stärksten Verbreitung an der Spitze festsetzen und vielleicht noch ein paar Krümel für spezielle Netzwerke übrig lassen (z.B XING, Kwick, SchülerVZ).

    Ernsthafte Konkurrenz fehlt also – falls Goolge & Apple in den Ring steigen wollten, müssten sie tektonische Anreize zum Wechsel schaffen. Wunder gibt es immer wieder, aber bisher sind überzeugende Konzepte nicht in Sichtweite.

    Die Umsatzrendite (Gewinn/Umsatz ) von FB ist übrigens nicht schmäler als die von Google, sie liegt bei ~ 30 %.

    Bei Twitter versteh ich zwar das Grundprinzip aber wie man mit einem Kurznachrichtendienst genug Nutzeraktivität binden kann um verkaufsfördernd Werbung zu platzieren ist mir schleierhaft.

  • @25
    „Eine Blase liegt vor wenn die Bewertung eines Unternehmens in keinem realistischen Verhältnis zu seinen erzielten Gewinnen steht….“

    Eine Bewertung ist noch keine Blase, jeder Hersteller könnte für sein Produkt einen Utopischen Preis Festlegen ….. nur muss er dann auch genügend Käufer finden die bereit sind ihn zu Zahlen.
    Wenn er diese nicht findet oder die Bewertung sich nicht am Markt hält, kann man von einer „Blase“ oder auch „überteuerten Produkt (Aktie)“ sprechen.

  • @basic :
    Ich mein natürlich nicht die Bewertung die irgendeine Ratingagentur im tiefsten Märchenwald veranschlagt sondern die tatsächliche Marktbewertung gestützt durch Käufe 😉

  • Ich könnte das jetzt mit einem ewig langen Kommentar belegen, aber in der Kürze liegt die Würze.

    FBook wird kollabieren. Wahrscheinlich an einen massiven Datenschutzskandal. Alternativen entstehen bereits, die wesentlich userfreundlicher sind bzw. die Menschen werden entdecken, daß auch ein Leben ohne FB möglich ist. Okay, Variante 1 ist naheliegender.

    Die Bewertungen erinnern mich an Netscape: von x.x Mrd$ zu Zero.

    Ja, Blase (nicht nur bei FB) kommt hin.

    Und weil es gerade so unglaublich gut passt: Richter Scales – Here Comes Another Bubble
    http://www.metacafe.com/watch/958560/here_comes_another_bubble_richter_scales/

  • @28 Johann
    ..FBook wird kollabieren. Wahrscheinlich an einen massiven Datenschutzskandal….

    Persöliche und personalisierte Daten sind das Öl der Internetindustrie.

    90% der Web Firmen würden wohl bei einen sehr strengen Datenschutz mit Strafen oder Abmahnungen bei Vergehen „pleite“ gehen und da ist nicht nur ein FBook die ihre Nutzer Ausspähen …. das geht herrunter bis zum sonnst „harmlosen“ Gutmenschen Blogger der dann doch Neugirig seine Leser ausspäht oder in versuchung kommt mit den Daten Geld zu Verdienen.

    Daher sehe ich eher das die Lobbyisten auch hierzulande darauf hinarbeiten werden zukünftig jeglichen Datenschutz abzuschaffen oder ihn gefahrlos Umgehen zu können wie die Auflagen für die Öl Industrie.
    Damit der „massive Datenschutzskandal“ genauso „verpufft“ wie der Ölskandal im Golf von Mexico!

    Es bräuchte ein massives Umdenken bei den Nutzern …. nur liegt das eher in weiter Ferne.
    Sie werden absichtlich von der eigentlichen Technik Ferngehalten und dafür mit einer Stylischen Oberfläche und nette Featcher beglückt , das ganze in einer Bedienung auf Vorschulkinder Nivau , die jeder Depp verstehen muss.
    ….. und schon geben sie ihre Daten freiwillig und schalten oftmals sogar den Verstand aus.

  • Die 60 Mrd hören sich zunächst viel an aber diese Bewertung nur auf den 2011er Zahlen zu hinterfragen ist etwas provokativ. 600 Millionen Benutzer werden dafür sorgen, dass über Netzwerkeffekte über die nächsten Jahre ein logarithmisches Wachstum möglich ist, sowohl beim Umsatz wie beim Gewinn. Siehe auch Google, wie hier schon erwähnt wurde. Ich denke, dass die Bewertung weiter steigen wird und jeder gerne FacebookAktien hätte.

  • ich halte das ganze geblase um facebook für nichts als heiße luft (was ein geistreicher wortwitz -.-‚ )

    nein im ernst:
    von einer neuen dotcom-blase zu sprechen ist nichts als panikmacherei. dazu braucht man sich nur mal anschauen, wo der nasdaq gerade steht.

    einige unternehmen mögen derzeit vielleicht überbewertet sein, aber facebook würde ich da nun nicht gerade dazu zählen. es steht ja noch nichtmal ein börsengang an.
    und bei einer userbase von 600 millionen nutzern (und deren daten) hat man doch schon einen ganz ordentlichen gegenwert, der sich nicht urplötzlich in luft auflöst.
    zumal fb längst eine monopolstellung innehat, und nicht mehr mit social-network winzlingen wie studivz konkurieren muss, sondern sich mit google um marktanteile streitet.

    dass eric schmidt hier eine blase voraussagt, selber aber fröhlich am vermeintlichen geldverbrennen teilnimmt, ist schon sehr gewieft.

    und wenn twitter erstmal aufgekauft und von einem der bigplayer integriert wurde, spielts dann auch keine rolle mehr, ob es überbewertet war oder nicht.

    selbst wenn wir davon ausgehen, dass hier eine wiederholung von 2000 bevorsteht, so glaube ich, dass eine neue finanzkrise die blase vorzeitig platzen lässt, lange bevor sie kritische ausmaße annehmen könnte.

  • Ich glaube das ist eine Blase die auch irgendwann (ziemlich bald) platzen wird. Die Höhe dieser Zahl ist doch völlig realitätsfremd. Es stehen ja keine wirklich wahren (materiellen) Werte gegenüber.
    Ich würde kein Geld (außer Risikokapital) in Facebook investieren.

  • Ne man hat aus der Internet-Blase nichts gelernt.. ich weiß überhaupt nicht wie man solche fehlerhaften Annahmen mehrmals machen kann. Absoluti realitätsfremd…

  • Keine Blase, facebook ist noch wesentlich mehr wert. Wer es schafft 600 Mio. Nutzer zentral ansprechbar zu machen, der ist einiges wert.

    Denkt nur an die ganzen Spiele, von deren gewinnen wird facebook auf Dauer was abhaben wollen und auch kriegen.

    Außerdem hatte noch niemals ein Unternehmen direkten Zugriff auf so viele Kunde, guckt euch nur mal die coke Page etc. an.

    Es geht hier nicht als facebook als Unternehmen, sondern als Medium, und wer die Kontrolle über dieses Medium hat.

  • Die Blase wird früher oder später platzen und nachher wird es heißen „das hätte keiner vorhersehen können“. Facebook ist zwar wichtig, aber es kann sein dass ein Unternehmen, dass keine Güter produziert so viel wert sein kann.

  • Da braucht man gar nicht erst großartig zu tippen. „Facebook“ ist ein grandios überbewertetes Netzwerk ohne jegliche Substanz. Sobald ein Social Network mit besseren Features erscheint, werden die User überlaufen. Der große Irrtum besteht darin, dass man den Usern Treue zu „Facebook“ unterstellt. Tatsächlich kenne ich niemanden, der bei FB Mitglied ist und begeistert vom Unternehmen selbst wäre – wichtig ist nur, dabei zu sein und mit möglichst vielen Leuten chatten zu können. Ob auf FB oder anderswo ist egal.

  • Rainer hat’s auf den Punkt gebracht. Sollte kein neuer Player kommen und Facebook vom Markt kegelen ist die aktuelle Bewertung vollkommen realistisch – da sind einige old economy player vom KGV krasser überbewertet. Allerdings gibt es nicht, was Facebook machen kann, wenn ein neues SN kommt und alle user auf einmal weg sind. Siehe Friendster und Myspace.
    Ich würd sagen, das is nur ne Frage der Zeit, bis was Neues kommt. Aber bis dahin kann FB schon noch ganz schoön Kasse machen. Könnte diesmal länger dauern. Google is ja auch imemr noch da (wobei gerade im Bereich adwords / adsense – dem Kerngeschäft – der Zenit überschritten ist. Es gibt zwar immer noch Wachstum, aber die Kunden werden immer unzufriedener, Preis/Leitung stimmt hier schon lang nicht mehr. Wenn hier jemand was neues bringt könnte google auch bald auf dem absteigenden Ast sein. Was das mit FB zu tun hat? Eigentlich nur soviel. Im Internet ist nichts für die Ewigkeit. Was in der Old Economy 100 bis 200 Jahre hält, geht im web in einem Zehntel der Zeit vor die Hunde.

  • Klar ist Facebook die größte Plattform in Sachen Social Network, wie bereits gesagt wird es aber so sein, dass sobald wenn eine bessere Plattform startet die User überlaufen werden.

    Es ist also nur eine Frage der Zeit bis sich eine andere Plattform traut, Facebook Konkurrenz zu machen.

  • Sobald die Aktie gehandelt wird, geht sie hoch wie sonst was – es folgen Gewinnmitnahmen und ein Auf und Ab mit dem Kurs. Ab diesem Zeitpunkt zählt nur noch der Unternehmensgewinn und folgende Fragen werden geklärt.

    – Umsatz/Gewinn (bisher sind es Zahlen die FB genannt hat. Nicht mal GoldmanSachs hat die Bücher gesehen ! (schon komisch die Geschichte)

    – User = 600 Mio. – never ! 600 Mio Accounts möglicherweise. von Fake-ACs und falschen persönliche Angaben ganz abgesehen.

    – Werbung … schaun wir mal

    – Konkurrenz – wird kommen (meist von da wo man sie nicht erwartet)

    Ab da an ist es eine AG und viele wollen mitreden …. nun beginnen die Probleme. Datenschützer werden über Sie herfallen, Klagen werden kommen. Man muss investieren in neue Geschäftsfelder und wachsen, wachsen, wachsen … zum Erfolg verdammt.

    Wie lange geht es gut? Ab heute noch 3-4 Jahre, dann ist der Zauber vorbei 🙂

  • 45 Millionen Umsatz. Wieviel Ertrag bei angeblich 600 Mio Konten?

    Kein Mensch ausserhalb von Facebook hat wohl jemals die Bücher gesehen. Aber an die Börse gehen wollen und zig Mrd. an Wert haben.

    Blöder geht’s doch gar nicht mehr.

  • @#42 wie kommst Du auf 45 Mio Umsatz? Lt. Presseberichten hat Facebook in 2010 wahrscheinlich 1Mrd Umsatz +- gemacht – und wahrscheinlich auch deutliche Gewinne eingefahren. Ich bin beileibe kein Freund von Facebook, aber das Potential schätze ich doch gigantisch ein. Da die Bewertung sicherlich auf zukünftigem Potential basiert, ist es -vielleicht- nicht unrealistisch…

  • groupon wird am ehesten kaput gehen da das geschäftsmodell zu leicht zu kopieren ist. gibt ja jetzt schon zig alternativseiten.

    facebook ist hingegen gold wert!!!!! wer das noch lang nicht ausgeschöpfte potential nicht sieht kann mir nur leid tun.

  • Wer von uns weiß schon, wie viel Umsatz und Gewinn Facebook aktuell macht und wie viel in naher Zukunft drin ist. Kein Mensch. Daher weiß auch niemand, ob die Bewertung realistisch ist. LG Oli B.

  • nja einen Haken hat die Sache doch, wenn am Ende jeder Mensch auf der Erde einen Account hat, dann ists schlecht mit Wachstum, ne 😀

  • Es geht doch nicht nur um Facebook und Twitter, sondern eine ganze Reihe von extrem hoch bewerteten Online-Unternehmen, die zwar im Gegensatz zu den New-Economy-Zeiten Umsätze und Gewinne machen und nicht nur tolle Stories, aber die Relation ´dieser Zahl zur Bewertung ist trotzdem nur mit sehr viel Fantasie zu verargumentieren.

    Denke einfach, dass rein statistisch da auch einige Fehlzündungen bei sein werden. Ob Facebook jetzt zum Synonym für das Netz wird, oder die Leute irgendwann die nächste Sau durchs Dorf treiben ist einfach noch nicht ausgemacht.

  • Warum sollte Facebook weniger Wert sein als Google?

    Google hat damals das Netz revolutioniert, und Facebook macht das gerade auch.

    Natuerlich ist Facebook JETZT zu diesem Zeitpunkt noch nicht so weit, aber in einem Jahr kann viel passieren….

    auf jedenfall macht Facebook gute Gewinne, und wird sie auch in Zukunft machen, nur weil Facebook ueberbewertet ist heisst das nicht das hier eine Blase ist, die Boerse handelt die Zukunft, das kann man wohl schlecht mit 2001 vergleichen, Facebook ist real.

  • Facebook hat sicher seinen Wert. 50Mrd sind da vielleicht etwas übertieben. Ich denke es gibt derzeit einige überbewertete Unternehmen. Irgendwann muss das ja auch mal rauskommen. Ich meine Startups, die jahrelang Verluste machen, nur um dann irgendwann aufgekauft zu werden. Das mal ja schief gehen!

  • Rechnet mal wieviele Jahre es braucht um bei einem Jahresgewinn von wieviel Mio Euro einen Kaufpreis von mehreren Mrd. Euro zu rechtfertigen.
    Um nur den Kaufpreis rauszubekommen. Von Gewinn aus dem Investment sprechen wir dabei noch gar nicht.

  • […] Und täglich grüßt die Seifenblase: Der Social-Games-Anbieter Zynga hat laut Informationen des “Wall Street Journal” 250 Millionen US-Dollar Kapital eingesammelt. Das würde den Wert des Farmville- und Cityville-Anbieters auf 7 bis 9 Milliarden taxieren. Zynga wäre damit ungefähr so viel Wert wie Twitter (8 bis 10 Milliarden Dollar). Facebook ist weiterhin Krösus mit einer Bewertung in Höhe von 60 Milliarden Dollar. […]

  • Inzwischen sind die 60 Milliarden schon wieder Geschichte, entsprechend aktuellen Informationen, die mit dem geplanten Börsengang in Verbindung stehen, nennen Zahlen von 100 – 165 Milliarden Dollar. Was das für eine mögliche Facebook-Bewertung für einen eventuellen Börsengang bzw. für dann notwendige Umsatz- und Gewinnziele bedeutet, ist hier mal plastisch dargestellt:

    http://www.kapitalmarktexperten.de/2011/06/15/facebook-bewertungsfragen/

    Rational ist das alles wohl nicht mehr…

  • Nun sieht man es doch, was zu erwarten ist. Facebook ist doch derzeit die unangefochtene Nummer ein im Social-Network Markt. Die Aktionäre investieren vermehrt wieder in die Aktie, so das der Ausgabepreis längst überschritten ist, mit weiteren Kurssteigerungen ist definitiv zu rechnen.

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