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Strom sparen im Home Office? 9 Tipps, um Geld und Emissionen zu sparen

Schreibtisch, Apple, Home Office
9 Tipps zum Stromsparen im Home Office (Foto: Pixabay.com / Pexels)
geschrieben von Marinela Potor

Das Home Office ist nachhaltiger als das Büro? Nicht unbedingt, schließlich verbrauchen wir mehr Strom. Das ist schlecht fürs Portemonnaie und die Umwelt. Damit du nachhaltiger lebst und arbeitest, haben wir neun Tipps, wie du im Home Office Geld und Strom sparen kannst.

Das Arbeiten im Home Office ist aus vielen Gründen umweltfreundlicher als das Arbeiten im Büro. Das Pendeln fällt weg, es gibt weniger Papierkram, weniger Plastik und mehr Chancen nachhaltiger zu handeln.

Zum Beispiel, weil man Zeit hat, sich um einen eigenen Garten zu kümmern und sich so nachhaltiger ernähren kann. Doch es ist nicht grundsätzlich so, dass das Home Office immer klimafreundlicher ist.


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Stromverbrauch im Home Office höher?

So kann beispielsweise der CO2-Fußabdruck für den Energieverbrauch größer sein, wenn man mehr (aus fossilen Quellen) heizt oder die Klimaanlage höher aufdreht, als man es im Büro tun würde.

Ein weiterer entscheidender Faktor ist der Stromverbrauch. So hat beispielsweise die Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung (HEA) ermittelt, dass sich durch das Home Office der Stromverbrauch für einen Ein-Personen-Haushalt um bis zu 20 Prozent erhöhen kann.

Die gute Nachricht ist: Wir können alle etwas tun, um auch von zu Hause aus nachhaltiger zu arbeiten. Wir haben dazu neun Tipps zusammengetragen, mit denen du im Home Office Strom sparen kannst.

1. Arbeite mit dem Licht

Wir unterschätzen oft, was für eine tolle Energie- und Lichtquelle die Sonne ist. Wenn du deinen Schreibtisch in der Nähe eines Fensters aufstellst, bekommst du dadurch mehr natürliches Licht.

Das ist nicht nur gut für deinen Körper und macht gute Laune, du kannst dadurch Licht und im Winter sogar Heizungswärme sparen.

Im Sommer gilt es wiederum, das Licht so gut wie möglich auszusperren, etwa durch Vorhänge, um so die Klimaanlage oder den Ventilator nicht so hoch aufdrehen zu müssen. Denke daran, früh morgens und spät abends stoßzulüften und so kalte Luft in den Wohnraum zu lassen.

2. Nutze Energiesparlampen

Apropos Licht: Auch beim künstlichen Licht kannst du Strom sparen. Setze auf Energiesparlampen und denke daran, das Licht auszuschalten, wenn du einen Raum verlässt.

3. Geräte ausschalten

Du kannst ebenfalls Strom sparen, wenn du nicht nur das Licht, sondern auch deine Geräte ausschaltest, wenn du sie nicht mehr brauchst. Das kann dein Computer sein, aber auch der Fernseher oder das Radio im anderen Raum.

Die einfachste Methode ist: Was du eine Weile nicht mehr benutzt, schaltest du aus.

Zusatztipp: Dein Router ist ein wahrer Stromfresser. Schalte ihn, wenn möglich, nachts aus.

4. Laptop statt Computer

Wenn ein Gerätekauf ansteht: Laptops sind in der Regel energiesparsamer als große Desktop-Computer. Und sie sind auch praktischer.

Denn du kannst dadurch auch den Arbeitsplatz flexibler wechseln und so zum Beispiel mal im Garten oder auf dem Balkon arbeiten. Das spart nicht nur Strom, es bringt auch mehr Abwechslung in dein Home Office.

5. Energieeinstellungen am Computer beachten

Logischerweise kannst du auch am Computer selbst die Energieeinstellungen in den Ökomodus setzen und somit Energie und Strom sparen. Du kannst auch einstellen, dass sich das Gerät nach einer bestimmten Zeit ausschaltet, wenn du es nicht benutzt. Auch das kann in der Summe Strom sparen.

Studien zeigen, dass energiewachsames Verhalten sogar ein größerer Faktor beim Stromsparen sein kann als das Gerät selbst.

6. Es muss nicht immer eine Videokonferenz sein

Doch auch beim Arbeiten selbst kannst du deinen CO2-Abdruck reduzieren. Frage dich zum Beispiel, ob jedes Gespräch wirklich immer eine Videokonferenz sein muss. Denn Videos im Internet haben einen höheren CO2-Abdruck als beispielsweise Audio-Calls.

Ersetze also den einen oder anderen Videochat durch einen Anruf. Es ist auch schon sparsamer, einfach mal die Kamera ausgeschaltet zu lassen. Damit sparst du nicht nur Strom, du gibst deinem Gehirn auch mal eine Pause zum Durchatmen.

7. Strom sparen im Haushalt

Weil wir im Home Office logischerweise mehr Zeit in den eigenen vier Wänden verbringen, kannst du durch umweltbewussteres Handeln im Haushalt auch viel Strom sparen.

Zum Beispiel:

  • Wenn du ein neues Haushaltsgerät kaufst, achte auf einen energiearmen Stromverbrauch.
  • Lade die Spülmaschine voll, bevor du einen Waschvorgang startest.
  • Trinke Leitungswasser oder nutze eine Sprudelanlage, anstatt Mineralwasser aus Flaschen zu trinken.
  • Lege mal einen oder zwei vegetarische oder vegane Tage beim Essen ein.
  • Achte auf eine nachhaltige Kaffeemaschine (Kaffeepresse statt Kaffeekapseln zum Beispiel).

8. Für Ehrgeizige: Eine Solaranlage installieren

Wer ganz motiviert ist, kann sogar eine Solaranlage installieren. Das ist natürlich nicht ganz günstig, es gibt aber staatliche Förderungen. Einmal installiert, kannst du mit der Anlage den Stromverbrauch aus dem öffentlichen Netz reduzieren und dadurch viel Geld sparen.

9. Strom sparen im Feierabend

Natürlich ist es schön, nach einem langen Arbeitstag mit Netflix & Co. zu chillen. Doch überlege, ob du am Abend nicht mal hin und wieder auch anders entspannen kannst.

Schnapp dir ein spannendes Buch, höre Musik oder einen Podcast oder schnapp dir vielleicht mal eine alte Kassette für einen nostalgischen Moment. Oder wie wäre es mit einem guten Gesellschaftsspiel?

Jetzt, wo die Tage (und Nächte) wieder länger und wärmer werden, kann es auch schön sein, sich einfach mal in den Garten oder auf den Balkon zu setzen und die angenehmen Temperaturen zu genießen oder einen Spaziergang zu machen.

Strom sparen im Home Office lohnt sich

Es ist eigentlich gar nicht so schwer, auch im Home Office Strom zu sparen. Oftmals braucht es nur ein einfaches Umdenken und nur einige kleine Umstellungen im Alltag. Doch es lohnt sich. Denn mit einigen kleinen Kniffen sparst du nicht nur Strom und agierst nachhaltiger, du sparst auch Geld.

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Über den Autor

Marinela Potor

Marinela Potor ist Journalistin mit einer Leidenschaft für alles, was mobil ist. Sie selbst pendelt regelmäßig vorwiegend zwischen Europa, Südamerika und den USA hin und her und berichtet über Mobilitäts- und Technologietrends aus der ganzen Welt. Seit 2016 ist sie Chefredakteurin von Mobility Mag.

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