Blog

Archive for 2010

Kein ‘Google TV’ auf der CES: Suchriese bittet Partner um Verzicht20.12.10

Google TV scheint sich für den Suchriesen zu einem echten Sorgenkind zu entwickeln. Nachdem seit dem US-Launch des Internet-Fernseh-Angebots im vergangenen Oktober etliche Content-Anbieter ihre Kooperationsbereitschaft entweder gänzlich verweigerten oder auf ein Mindestmaß beschränkten, kommt nun noch ein weiteres Problem hinzu. Wie die New York Times berichtet, ist man in Mountain View noch immer damit beschäftigt, die von Kritikern und Kunden beanstandete Google TV-Software (zu langsam, zu wenige Features, kein App Store, kleinere Bugs) zu überarbeiten. Und diese Verzögerung zieht einen langen Rattenschwanz nach sich.

Hierdurch kann die Software nämlich nicht, wie zuvor angekündigt, auf der Consumer Electronics Show vorgestellt werden, die vom 6. bis zum 9. Januar 2011 in Las Vegas stattfindet. Und aufgrund dieses Umstands werden wohl einige Partner – allen voran Sony, aber auch Toshiba, LG und Sharp – darauf verzichten müssen, ihre Produkt-Linien für Google TV auf der Messe ausstellen zu können. Zumindest hat der Suchgigant der Times zufolge seine Partner um eben das gebeten. (weiterlesen …)

Posted in Geld, Internet, Produkte, Unternehmenwith 4 Comments →

Das WeTab im Test: Gerät mit Potential – und leider auch gravierenden Schönheitsfehlern17.12.10

Der Rauch um den PR-Gau der Firma Neofonie ist mittlerweile verflogen und was zurückgeblieben ist, ist das WeTab. Das wurde der Basic Thinking-Redaktion nun freundlicherweise von Intel als Testgerät zur Verfügung gestellt und ich habe es mir einmal näher angesehen (wobei ich nachfolgend stärker auf die Usability als auf die technischen Daten eingehen möchte, die ihr bei Interesse auf der WeTab-Produktseite (PDF) einsehen könnt). Ich nehme es vorweg: Es ist ein schönes Gerät mit Potential. Allerdings auch eines mit inakzeptablen Bugs, die zum Teil bereits seit dessen Launch im September dieses Jahres existieren, in früheren Tests bereits bemängelt wurden und die die Verantwortlichen zu beseitigen nicht imstande zu sein scheinen.

Aber fangen wir mit den positiven Aspekten an. Wie gesagt, es ist ein optisch sehr gelungenes Gerät (das offenbar schon den ”Product Design Award” des kommenden Jahres gewonnen hat, wie auf der WeTab-Homepage ohne weitere Angaben zu lesen ist). Es liegt dank einer speziellen, gummiartigen Kunststoffbeschichtung gut, wenngleich mit seinem knappen Kilo auf Dauer etwas schwer und aufgrund einer relativ starken Hitzeentwicklung des Prozessors irgendwann dann auch sehr warm in der Hand. Das 11,6 Zoll große Widescreen-Multitouch-Display mit einer Auflösung von 1366 x 768 Pixeln bietet eine sehr gute Übersicht sowie gestochen scharfe Bilder. Die erscheinen – übertrieben gesagt – aber manchmal im David Hamilton-Stil, weil die Display-Oberfläche das Fett der Finger wie magisch anzuziehen scheint und die Anzeige dadurch stellenweise etwas verschwommen wirkt. (weiterlesen …)

Posted in Produkte, Unternehmenwith 25 Comments →

Yahoo killt ‘Delicious’: Wie ihr eure Bookmarks retten könnt und welche Alternativen es gibt17.12.10

Vor einigen Tagen machte die Meldung die Runde, dass der bereits seit einer ganzen Weile strauchelnde Internet-Veteran Yahoo vier Prozent seiner Belegschaft auf die Straße setzen würde. In einer Stellungnahme dazu hieß es: “Die heutige Personalentscheidung ist Teil einer anhaltenden Strategie, Yahoo bestmöglich für einen künftigen Ertragswachstum und eine Steigerung der Marge zu positionieren.” Was bis dahin offenbar niemand ahnte, wurde gestern bekannt und kann dem internen Yahoo-Slide entnommen werden, das ich für euch als Teaser-Bild eingefügt habe.

Um die gesteckten Ziele zu erreichen, sollen demnach einige von dem Konzern betriebene Angebote mit anderen verschmelzen (mittlere Spalte), weitere sollen ausgebaut und mit neuen Features aufgefrischt werden (rechte Spalte) und für einige wenige soll die Sonne zum letzten Mal untergehen, wie Yahoo es so schön euphemistisch ausdrückt. Ja, und davon betroffen ist neben (hierzulande) weniger bekannten oder sich bereits seit geraumer Zeit im Wachkoma befindenden Services wie “MyBlogLog“, “Yahoo Bookmarks“, “Yahoo Picks” oder “Alta Vista” auch “Delicious“. Wie John Gruber mit Bezug auf einen Yahoo-Insider berichtet, wurde bereits das gesamte Team des erst vor vier Jahren aufgekauften und bis zum heutigen Tag sehr populären Bookmark-Dienstes gefeuert. Die Seite ist zwar am heutigen Freitag noch erreichbar gewesen, All things Digital zufolge soll sie aber definitiv bald vom Netz genommen werden. Womit wir bei einer wichtigen Frage wären: Wie könnt ihr eure Bookmarks sichern und welche Alternativen zu Delicious gibt es im Netz? (weiterlesen …)

Posted in Internet, Personen, Produkte, Unternehmenwith 60 Comments →

Google ‘App Inventor’: Baukasten für Android-Anwendungen ab sofort für alle offen16.12.10

Im Juli dieses Jahres befand sich das Projekt noch in der geschlossenen Beta-Phase, seit dem gestrigen Mittwoch hat Google es offiziell für alle freigeschaltet: die Rede ist vom App Inventor, einem “What you see is what you get” (WYSIWYG)-Editor für Android-Anwendungen, ähnlich dem, den ich hier schon mal für Palm vorgestellt habe. Und wer sich daran erinnert, wird ahnen, dass ihr außer einem Google-Account und einem mit dem mobilen Google-OS betriebenen Smartphone sonst nichts benötigt. Nicht einmal Programmierkenntnisse. Tatsächlich richtet sich der Suchgigant mit dem Inventor explizit an jene unter euch, die vom Coding gar nichts verstehen.

Die Frage ist allerdings berechtigt, ob die dabei am Ende herauskommenden Apps wirklich etwas taugen, wenngleich sie vom technischen Standpunkt aus durchaus komplex sein können. Wer also schon immer mal davon geträumt hat, sich für seine eigenen Zwecke eine Anwendung zu basteln, der braucht nun einfach nur Folgendes zu tun: die entsprechende Seite auf Google Labs aufsuchen und die “App Inventor”-Setup-Software installieren (läuft unter Mac OS X 10.5 und 10.6, Windows XP, Vista und 7 sowie GNU/Linux Ubuntu 8+ und Debian 5+). Zuvor noch, falls nicht vorhanden, Java 6 draufklatschen, dafür sorgen, dass ein “neuerer” Webbrowser zur Verfügung steht und das Smartphone anschließen. Und dann kann’s losgehen. Wie, zeigt euch das nachfolgende Video: (weiterlesen …)

Posted in Fun, Internet, Produkte, Unternehmenwith 20 Comments →

Was Microsoft wohl davon hält: Sex-Spiele für Kinect-Steuerung kommen16.12.10

Ich hatte hier auf dem Blog ja schon häufiger die Meinung vertreten, dass die Sex-Industrie immer ganz vorne mit dabei ist, wenn es darum geht, neue Technologien für die eigenen Zwecke zu nutzen. Ganz dicht gefolgt von den Games-Entwicklern. Und wenn beide Branchen quasi verschmelzen, dann kommt dabei das heraus, was uns die Jungs von der thrixxx Software GmbH nun präsentieren: ein Sex-Spiel für Microsofts Bewegungssteuerung Kinect. Zumindest einen Vorgeschmack darauf, wie es aussehen könnte, wenn es fertig ist.

Sie haben sich dabei den Umstand zunutze gemacht, dass der Software-Gigant nichts gegen den “Missbrauch” des Kinect-Interfaces unternimmt – und dadurch die Entwicklung von speziellen Treibern toleriert, die die Verwendung der Steuerung auch in Verbindung mit anderen Geräten als der Xbox 360 ermöglichen. Nämlich mit Windows- und Linux-PCs. Und das haben die Entwickler von “animierten interaktiven Sexspielen”, die eigenem Bekunden nach “Sexsimulationen mit der am meisten realistischen und lebensechten Darstellung, die es zur Zeit gibt” ermöglichen, eben ausgenutzt. Ich habe für euch nach langem Hadern das Demo-Video für das “3D Sex Villa”-Spiel nach dem More-Tag eingebunden. Ich bitte aber jeden Unter-16-Jährigen, trotz des gescheiterten Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV), mir eine Kopie seines Personalausweises als PDF per Mail oder als Fax zuzuschicken, bevor er es sich anguckt.  (weiterlesen …)

Posted in Fun, Gaming, Ideen, Produkte, Unternehmenwith 15 Comments →

YouTube pimpt seine Homepage – und bastelt an einem “Watch Later”-Button16.12.10

Bei YouTube wurde mal wieder ein wenig an den Stellschrauben gedreht, die Änderungen fallen dieses Mal aber weniger schwer ins Gewicht, als noch im April dieses Jahres. Damals wurde der Video-Seite ein Redesign verpasst, aktuell präsentiert sich die Homepage mit leichten Veränderungen und um einige Features erweitert. Wer sich einen eigenen Eindruck von den Neuerungen verschaffen möchte, muss diesem Link folgen, da sich die Seite noch in der “Experimentierphase” befindet.

Ich gestehe, dass ich meinen Account bei YouTube zwar schon seit über vier Jahren habe, ihn aber eigentlich brach liegen lasse. Soll heißen: ihn kaum aktiv nutze, nicht wirklich irgendwelche Abos habe oder anderen Möglichkeiten in Anspruch nehme, die mir dort geboten werden. Die nachfolgenden Screenshots habe ich daher nicht von meinem Account gemacht, sondern bei YouTube “ausgeliehen”. (weiterlesen …)

Posted in Internet, Produkte, Unternehmenwith 6 Comments →

Mobil-Tarif mit grenzenlosem Datenvolumen: Mobilfunkbetreiber in UK mischt Konkurrenz auf15.12.10

Ihr erinnert euch vielleicht noch an meinen Bericht über AT&T und die Pläne des US-Telcos, die Flatrates für mobiles Surfen abzuschaffen und durch Volumentarife zu ersetzen. Es wurden von euch seinerzeit in den Kommentaren einige Gründe genannt, warum so ein Plan – zumindest hierzulande – zum Scheitern verurteilt wäre. Einen weiteren präsentiert seit dem heutigen Mittwoch der britische Telekommunikationskonzern mit dem leicht zu merkenden Namen 3.

Während nämlich die örtliche Konkurrenz ihre Kunden monatlich für die gewählte Bandbreite und das verbrauchte Download-Volumen zur Kasse bittet, bietet der viertgrößte Mobilfunkbetreiber in UK ab sofort Tarife mit unbeschränktem Datenverbrauch an. Die Strategie ist simpel: Wenn alle Anbieter darüber lamentieren, dass die Netze ausgelastet sind, kein Geld für deren Ausbau zur Verfügung steht und die Kunden deswegen in die Tasche greifen sollen – schwimmt 3 gegen den Strom. Davon erhofft man sich natürlich einen enormen Zuwachs an Kunden und ich bin geneigt zu glauben, dass diese Rechung auch aufgehen könnte. (weiterlesen …)

Posted in Geschaeftsidee, Internet, Unternehmenwith 21 Comments →

Cloud sei Dank: Londoner Behörde gibt Echtzeit-Daten über Bahnverkehr für Entwickler frei15.12.10

Sieht man einmal von den bekannten Gefahren ab, die eine Cloud-Lösung in sich birgt, klingt der nachfolgende Deal in meinen Ohren nicht verkehrt: Wie Winrumors berichtet, haben Microsoft und “Transport for London” (TfL) ihre Kräfte vereint und einen Teil der Daten der Verkehrsplanungsbehörde von London auf die  Windows Azure-Plattform verfrachtet. Der Nutzen dieser Kooperation liegt für den Softwaregiganten vermutlich weniger im finanziellen als vielmehr im PR-Bereich. Denn natürlich wurde in Redmond nicht versäumt, sogleich die Werbetrommel für sich zu rühren und hervorzuheben, dass die eigene Cloud-Infrastruktur stark genug ist, um “mehrere Millionen Anfragen pro Tag zu bewältigen”. Und nachdem die Konkurrenz aus Mountain View erst kürzlich die U.S. General Services Administration (GSA) für das Google Apps-Angebot gewinnen konnte, tut dieser Erfolg sicherlich gut.

Für die Behörde dürfte der finanzielle Aspekt, sprich das Kosten-Einsparpotenzial, vermutlich ungleich ausschlaggebender als bei Microsoft gewesen sein. Wenn ich es recht deute, spielte aber noch ein weiterer Aspekt eine entscheidende Rolle. TfL bietet Entwicklern auf Azure nämlich eine eigene “Developers Area” an (siehe Screenshot unten), einen Bereich, in dem sie den “Trackernet“-Datenfeed verwenden und für eigene Apps nutzen können.    (weiterlesen …)

Posted in Ideen, Internet, IT, Produkte, Unternehmenwith 12 Comments →

Twitter launcht ‘Twitter for Business’ – aber für wen?15.12.10

Es gibt wieder Neuigkeiten aus dem Hause Twitter. Wer den Microblogging-Dienst allerdings nicht dazu nutzen möchte, um Business zu betreiben, der kann seine Vorfreude direkt wieder in den Winterschlaf schicken. Aber auch die zur Zielgruppe gehörenden User könnten ein wenig enttäuscht sein. Wie ihr dem Teaser-Bild nämlich entnehmen könnt, wirkt vieles auf der neu gelaunchten Seite Twitter for Business wie aufgewärmter Kaffee: “Learn the Basics” beispielsweise richtet sich mit einfachsten Tipps an augenscheinlich sehr unkundige User. Diese sollten es aber lieber anderen überlassen, die Plattform für (ihre) Geschäfte zu nutzen, wenn sie nicht einmal die Antwort auf die Frage “Was ist Twitter?” beantworten können oder die grundlegendsten Feature und Begriffe nicht kennen.

Hinter “Optimize Your Activity” verstecken sich neben einem Kontaktformular, mittels dessen Twitter mit den Business-Kunden in Kontakt treten und regen Austausch anstoßen möchte, auch noch vier Case Studies, deren Ziel natürlich in erster Linie Werbung für die Plattform als taugliches Business-Tool ist. Darüber hinaus erhält der User einen Überblick über die gängigen Widgets, Logos, Icons und Buttons sowie einen Hin- und Verweis auf die hauseigene API. Bis hierhin wirkt die Seite, als hätte Twitter sie als Hilfsmittel für jene Social Medians, PRler oder Marketing-Menschen erstellt, die ihren Chefs den Nutzen von Twitter für ihr Business bisher nicht vermitteln konnten. (weiterlesen …)

Posted in Geld, Internet, Produkte, Unternehmenwith 9 Comments →

‘Photoshop Tutorial Rap’: Eine Gebrauchsanleitung der etwas anderen Art14.12.10

Adobe Photoshop ist – darüber dürfte wohl weitestgehend Konsens herrschen – ein sehr patentes Bildbearbeitungstool. Zumindest für die monetär begünstigten Hobby-Fotografen unter uns. Es hat nur einen winzigen, ich nenne es mal “Schönheitsfehler”. Die Palette an Features ist so breit, dass man sich wirklich erst eingehend mit dem Programm beschäftigen muss, bis die knackigsten Funktionen bekannt sind. Und weil das manchmal eine sehr trockene Angelegenheit sein kann, freue ich mich sehr darüber, euch nachfolgend den Photoshop Tutorial Rap präsentieren zu können.

Hinter dem Namen verbirgt sich genau das, was er verspricht oder ihr euch darunter möglicherweise vorstellt. Ein Rapper mit offenbar afro-amerikanischem Background (um es halbwegs politisch korrekt auszudrücken), schief sitzender Baseballcap und dicker Sonnenbrille, der in einem hässlichen Jogging-Anzug steckt, unternimmt den Versuch, euch mittels seines Sprechgesangs den einen oder anderen hilfreichen Tipp im Umgang mit Photoshop zu geben. Standesgemäß wird er dabei von dröhnenden Beats, einem “Weißbrot”-Sidekick und einer primär durch ihre sekundären Geschlechtsmerkmale bestechenden Tussi begleitet. Spätestens jetzt solltet ihr erraten haben, dass es sich bei dem nachfolgenden Video um kein offizielles Produkt aus dem Hause Adobe handelt. Vielmehr ist es ein Werk der Fun-Community College Humor(weiterlesen …)

Posted in Fun, Produkte, Unternehmenwith 22 Comments →

Toshiba-Apple-Deal: Kommt das iPhone 6 mit LTPS-Display?14.12.10

Während das iPhone 5 noch gar nicht auf dem Markt ist, ziehen schon die ersten Gerüchte um das iPhone 6 ihre Runden. Zumindest indirekt. Wie die Nachrichtenagentur Reuters nämlich mit Bezug auf die japanische Tageszeitung Nikkei Business Daily (Online-Präsenz) berichtet, werden die Flüssigkristall-Displays für die iSmartphones von Toshiba geliefert. Das Besondere daran: Die Asiaten bauen eigens hierfür eine etwa 1,19 Milliarden US-Dollar (knapp 890 Millionen Euro) teure Fabrik in Ishikawa, an der sich Apple offenbar sowohl finanziell als auch konzeptionell beteiligen wird.

Das hat sicherlich zum einen den Vorteil, dass Apple seine hohen “Sicherheitsstandards” wird durchsetzen und selbst kontrollieren können, mit denen die berühmt-berüchtigten Geheimhaltungsanforderungen gewährleistet werden sollen. Zum anderen aber den pragmatischen Grund, dass man nicht mehr auf Zulieferer angewiesen ist – zumindest nicht mehr so stark und nicht mehr bloß auf einen. Und das wäre momentan LG. Gerüchten zufolge konnte Apple die Nachfrage nach dem aktuellen Modell des iPhones zu Beginn nämlich deswegen nicht bedienen, weil die Südkoreaner mit der Herstellung der Retina-Displays nicht nachkamen. Gleiches Problem betraf auch das iPad, weswegen Insidern zufolge Apple Hilfe bei Samsung suchte.    (weiterlesen …)

Posted in Hardware, Produkte, Unternehmenwith 17 Comments →

Google-Suche: Händler-Bewertungen nun auch auf Smartphones verfügbar14.12.10

Wie die am gestrigen Montag veröffentlichte IDC-Prognose in sehr deutlichen Worten nahelegt, gehört den mobilen Apps die Zukunft. Und Google ist drauf und dran, sich einen großen Teil an diesem wirtschaftlich sehr attraktiven Kuchen – es sollen 2014 bis zu 35 Milliarden US-Dollar umgesetzt werden – zu sichern. Zuletzt wurden Verkaufszahlen der Smartphones mit dem hauseigenen mobilen Betriebssystem genannt, die bei 300.000 pro Tag liegen (und offenbar primär auf die starke Nachfrage in Asien zurückzuführen sind). Und dass damit natürlich auch der Bedarf nach Apps steigen dürfte, ist mehr als wahrscheinlich. Nun hat der Konzern aus Mountain View aber im mobilen Sektor noch ein weiteres Eisen im Feuer, das ihm blendende Umsätze bescheren könnte: die Suche. Und damit verbunden: Werbung.

Wie aktuell im Mobile Ads Blog zu lesen ist, stiegen eigenen Erhebungen zufolge die Suchanfragen über mobile Geräte im dritten Quartal 2010 um satte 130 Prozent gegenüber dem Vergleichsquartal im Vorjahr. Und dem internationalen Industrieverband Mobile Marketing Association zufolge planen 59 Prozent der erwachsenen US-Amerikaner, ihre Weihnachtsgeschenke – und vorbereitungen dieses Jahr über ihr Mobiltelefon abzuwickeln. Das ist kein schlechter Wert, in Anbetracht des oben angedeuteten Trends hin zu noch mehr mobilen Gadgets, ist da aber für die Zukunft noch viel Luft nach oben. Das scheint auch Google zu wissen und treibt die Entwicklung der Suchmaschine für Smartphones voran. Um den sogenannten Holiday Shoppers ihre Einkäufe zu erleichtern, wurde daher jetzt das Bewertungssystem für Gewerbetreibende (“Seller rating extensions“) das man bereits vom PC her kennt, auf die Suche für mobile Telefone übertragen (siehe Teaser-Bild). (weiterlesen …)

Posted in Geld, Internet, Produkte, Unternehmenwith 2 Comments →

IDC-Prognose für 2014: 76,9 Mrd. Apps sorgen für 35 Mrd. Dollar Umsatz13.12.10

Die International Data Corporation (IDC), ein weltweit tätiges Marktforschungsinstitut mit den Fokusgebieten Informationstechnologie und Telekommunikation hat eine Studie zum Thema “Mobile Apps” durchgeführt. Allerdings müssen Interessierte, die Einsicht in die Daten und Ergebnisse der Untersuchung mit dem unsäglich langen Titel “Worldwide and U.S. Mobile Applications, Storefronts, and Developer 2010–2014 Forecast and Year-End 2010 Vendor Shares: The “Appification” of Everything” erhalten möchten, stolze 4.500 US-Dollar (knapp 3.400 Euro) berappen. Die sieht das Basic Thinking-Budget leider nicht vor, weshalb ich euch nachfolgend leider nur mit den Infos versorgen kann, die auch frei zugänglich sind. Aber auch die sind sehr interessant.

Demnach prognostiziert der Marktforscher, dass sich die Zahl der App-Downloads in den kommenden vier Jahren mehr als versiebenfachen wird. Lag sie in 2010 bei 10,9 Milliarden, wird sie 2014 voraussichtlich bis auf 76,9 Milliarden geklettert sein. Zum Vergleich: In den vergangenen drei Jahren haben Entwickler “nur” etwa 300.000 Apps auf den Markt gebracht. Der Grund für diese sehr positive, wenngleich natürlich nicht mit Gewähr versehene Prognose: Zu den Smartphones und Tablets, die momentan noch als “Hauptabnehmer” für die kleinen  Anwendungsprogramme fungieren, werden sich noch viele andere Geräte gesellen: allen voran das Internet-TV, aber auch E-Reader, Media-Player, Autos und nicht zu vergessen Systeme zur Hausautomation. (weiterlesen …)

Posted in Geld, Internet, IT, Produktewith 9 Comments →

Fallschirmspringen auf Japanisch: Dank Google Earth auch in geschlossenen Räumen möglich13.12.10

Der eine oder andere von euch wird Google Demo Slam bereits kennen. Auf dieser Seite treten im  Stile eines “One-on-One Battle” Produkt-Videos zum Wettstreit gegeneinander an, und ihr könnt durch eure Wahl bestimmen, wer den Platz als Sieger verlässt. In jedem einzelnen Video – egal ob von Google oder von euch selbst erstellt – geht es darum, die in Mountain View entwickelten technischen Errungenschaften auf eine besonders kreative, ausgefallene, witzige oder sonstwie unterhaltsame Art vorzustellen und damit zu ihrer Popularität beizutragen.

Anders als bei Google New (kennt/besucht die Seite noch jemand von euch?), wo es im Kern auch um die Produkt-Zurschaustellung zwecks Aufmerksamkeitsmaximierung geht, weißt Demo Slam durch eben diese nutzergenerierten Inhalte aber einen gewissen Mehrwert auf. So beispielsweise durch ein Video, das ein paar Japaner beim “Skydiving” zeigt. Welche Rolle dabei Google Earth spielt, findet ihr nach dem More-Tag heraus… (weiterlesen …)

Posted in Fun, Internet, Produkte, Unternehmenwith 8 Comments →

Wikileaks und die Folgen: deutsches Leak-Portal, Games und Trittbrettfahrer13.12.10

Es ist wirklich erstaunlich, welche Kreise die aktuellen Wikileaks-Veröffentlichungen ziehen. Damit meine ich gar nicht mehr die weltweite Empörung und Diskussion über die Veröffentlichung der US-Botschaftsdepeschen, sondern sozusagen die “zweite Welle”. Hierzulande dürfte in diesem Kontext vor allem die Meldung erwähnenswert sein, dass die WAZ-Mediengruppe, genauer: ihr regional ausgerichtetes Onlineportal DerWesten nun ein eigenes Whistleblower-Portal startet.

“Wir wissen, dass es viele Menschen gibt, die Zeugen zweifelhafter Vorgänge sind. Wir wissen genauso, dass es viele Menschen gibt, die über Dokumente, Filme oder Verträge verfügen, die sie veröffentlicht sehen wollen, um Missstände zu offenbaren und Diskussionen anzuregen”, so David Schraven, Leiter des Ressorts “Recherche”. Und weiter heißt es: “Wenn Sie wollen, dass wir diesen Dingen auf den Grund gehen, dann rufen Sie uns an, schicken Sie eine E-Mail, ein Fax oder einen Brief. Melden Sie sich einfach”. Zu diesem Zweck wurde ein spezielles elektronisches Postfach geschaffen, das – vor allem auch – denen, die anonym bleiben möchten, diesen Schutz bietet. “Unsere Datenleitungen sind elektronisch gesichert. Niemand wird Sie enttarnen können”, so Schraven. (weiterlesen …)

Posted in Internet, Kritiken, Produkte, Unternehmenwith 13 Comments →