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Archive for 04.2011

Back of a Webpage: So sehen Websites von hinten aus19.04.11

Soll ich das wirklich bloggen? Das hat doch schon jeder… und das ist doch viel zu wenig für eine eigene Meldung. Na gut, ganz kurz, es wäre doch zu schade, wenn das jemand verpassen würde: Die Tumblr-Seite Back of a Webpage zeigt, wie die Websites von Google, Twitter, Flickr und Co. wohl von hinten aussehen. Das Projekt der beiden Webkünstler Jeff Lam und Josephine Yatar sammelt weitere Vorschläge unter einer E-Mail-Adresse, die ich hier einfach mal verlinke. Denn ich mag die Idee und würde mich über weitere solcher Bilder freuen. Achtet auf die Details. Mir gefällt besonders Twitter.

(Jürgen Vielmeier)

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Begehrter Desktop-Client: Bietet Twitter 50 Millionen für TweetDeck?19.04.11

Wer denn nun? Anfang Februar meldete Techcrunch noch, das Softwareunternehmen UberMedia habe TweetDeck für 30 Millionen US-Dollar gekauft. Gestern Abend berichtete das “Wall Street Journal” (WSJ) dann aber, dass Twitter in “fortgeschrittenen Verhandlungen” sei, um TweetDeck für 50 Millionen Dollar zu kaufen. Wer macht also das Rennen?

Beide Medien bezogen sich auf Personen, die mit den Verhandlungen betraut gewesen seien. Die Floskel ist in den vergangenen Wochen wieder sehr beliebt geworden. Hier hatte sich aber gerade das WSJ ähnlich wie Bloomberg eher als Lautsprecher für Gerüchte hervorgetan. Ich glaube das mit einer Übernahme von TweetDeck also erst, wenn mir die Bestätigung schwarz auf weiß vorgelegt wird. (weiterlesen …)

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Die Geschichte um zwei ZDF-Twitterer: Der Stoff aus dem Webhelden sind18.04.11


Irgend jemand hier, der diese Geschichte heute nicht irgendwo verlinkt oder zumindest davon gehört hat? Zwei junge Kerle aus Baden-Württemberg haben ein gutes Jahr lang den Twitter-Account @ZDFOnline auf eigene Faust betrieben. Als das ZDF endlich davon Wind bekam, gab es nicht etwa Abmahnungen, sondern Arbeitsverträge. Und heute twittern Marco Bereth und Michael Umlandt ganz offiziell für den Sender. Kollege Richard Gutjahr hat damit heute am späten Nachmittag einen echten Scoop gelandet, als er das Porträt der beiden veröffentlichte.

Dass es gut ankam, dürfte außer Frage stehen. Der Server, auf dem Gutjahrs Website lief, ging kurz nach Bekanntwerden in die Knie (das ist uns noch nie passiert, schnief). Schon kurze Zeit später fand sich die Geschichte in den deutschen Top-Tweets wieder und beinahe jeder, der Rang und Namen hat, verlinkte die Geschichte irgendwo auf Facebook und Twitter. Warum eigentlich? Weil sie alles hat, was eine gute Geschichte ausmacht. (weiterlesen …)

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Viral-Revival: Heiner Brand beim Arbeitsamt, Royal Family tanzt durch die Kirche18.04.11

Der kommt einem doch irgendwie bekannt vor: Ein Video zeigt die ganz gewöhnliche Szene eines Vermittlungsgesprächs, wie sie wohl tausendfach täglich in deutschen Jobcentern . Der Mann, der da einer Arbeitsvermittlerin gegenüber sitzt, trägt einen markanten Schnäuzer, guckt ein wenig traurig drein und muss erklären, warum es mit seinem alten Job nicht mehr geklappt hat. Es gebe halt viel Konkurrenz, die jetzt computergestützt arbeiten kann. Die Vermittlerin rattert seinen Lebenslauf durch: “Da haben sie dann gespielt… Nationalmannschaft 1973 bis 1982… Trainer des Jahres 2007, Bundesverdienstkreuz, … Man kann nicht immer von der alten Suppe löffeln, Herr Brand!”

Der Mann der dort traurig drein blickt und gerade von seinem verlorenen Job spricht, ist kein anderer als Handball-Bundestrainer Heiner Brand. Der Sportartikelhersteller Adidas hat ihn in diesem Spot eingesetzt, um für ein webgestütztes Training mit dem Produkt MiCoach zu werben. Es dürfte das Pendant zu Nike Plus sein. Aber darum geht es hier nicht. Es geht um ein Revival viraler Werbespots. (weiterlesen …)

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3 Projekte, die im April den Tod fanden, und ein Hype, der schon wieder abflaut [Update: +1]18.04.11

Der April hat bereits drei Projekten ein jähes Ende bereitet. Ich wollte “einst aufstrebende und hoffnungsvolle Projekte” schreiben, aber das hätte nicht für alle gestimmt. Vom Tode der Pocketvideokamera Flip haben wir vergangene Woche bereits berichtet, außerdem traf es den sozialen Browser Flock und aktuell Google Video. Ein baldiges Ende sagen einige bereits Checkin-Diensten wie Foursquare voraus. (Update: Machen wir vier draus: Yahoo hat das Ende von Yahoo Buzz verkündet. Mehr dazu unten.) Aber der Reihe nach. Zumindest das Ende der Flip ist in meinen Augen ein kleiner Verlust: Ich habe einmal ein Konkurrenzmodell besessen, es aber nicht wirklich oft benutzt, trotz toller Handhabung. Was meiner Kamera und der Flip fehlte, war nämlich eine Möglichkeit, die schnell geschossenen Videos direkt kabellos ins Internet zu schicken.

Das tragische: Genau das hätte kommen sollen, nur einen Tag nach dem angekündigten Tod durch den Besitzer Cisco. Das neue Modell der Flip, die FlipLive, hätte Videos via WLAN direkt an YouTube, Twitter, Facebook oder beliebige E-Mail-Empfänger geschickt. In meinen Augen eine Killerkamera, von der Cisco noch Millionen hätte verkaufen können. Laut NYT-Times-Blogger David Pogue war es viel zu früh zu behaupten, Smartphones mit eingebauter HD-Kamera hätten die Pocketvideokamera getötet. Dafür gibt es schlicht noch zu wenig Smartphones in den Taschen der Nutzer. Aber Cisco hätte wieder viel Geld für die Vermarktung in die Hände nehmen müssen, und das wollten die Verantwortlichen des Netzwerkausrüsters einfach nicht mehr. Nächstes Opfer des Großreinemachens im April: Google Video. (weiterlesen …)

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Digitale Gesellschaft: Wut auf eine Interessenvertretung, die nicht allen gehört18.04.11

Am Wochenende gab es Zoff: Die neu gegründete Bürgerrechtsorganisation “Digitale Gesellschaft” (Digiges) musste sich einiges an Kritik auf Twitter gefallen lassen. Der Verein reagierte daraufhin mit einer Antwort auf die wichtigsten Fragen (FAQ), was einige aber nicht zu besänftigen scheint. Die Kritik an Digiges ist eine Woche nach ihrer Gründung groß. Was ist passiert? Der Netzpolitiker Jörg Tauss (Ex-MdB, Ex-SPD und Ex-Piratenpartei) warf Digiges in einem offenen Brief Intransparenz vor. Darin schreibt er:

Das Netz ist offen und frei. „Netzvereine“ haben für mich deshalb deshalb ohne Ausnahme offen und frei zu sein. Oder wie ich getwittert habe: Wer für eine offene und freie (digitale) Gesellschaft eintritt und noch nicht einmal so frei ist, offen zu sein, ist mir suspekt. (…) Wie will ich ernsthaft für Transparenz und Informationsfreiheit eintreten, wenn ich bereits die Namen der Gründungsmitglieder der Digitalen Gesellschaft verheimliche?

Eine wohl etwas überhitzte Reaktion darauf war ein Tweet von Digiges mit dem Inhalt:

“Wer so viel für die Glaubwürdigkeit der deutschen Netzpolitik getan hat wie Herr Tauss, den wollen wir übrigens wirklich nicht als Mitglied.”

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Basic Flashback: Der Tag, an dem ich einen Leser bat zu verschwinden17.04.11

Es war Donnerstagnachmittag. Ich war eigentlich gut gelaunt, allenfalls ein wenig im Stress, schrieb wie jeden Tag meine Meldungen, postete sie danach wie immer auf Twitter und Facebook. Da fiel mein Blick auf einen Eintrag in unserer Facebook-Pinnwand. Ob ich mal damit aufhören könne, schrieb dort ein Leser aus Hamburg. Schon drei Beiträge hätte ich heute verfasst mit einem Informationswert, der gegen null gehe. Wir würden uns langsam zum Spammer entwickeln. Wenn er das einen Tag früher geschrieben hätte, hätte ich ihm vielleicht sogar Recht gegeben.

Am Mittwoch hatte ich unter anderem über die Ergebnisse einer fragwürdigen Studie berichtet, nach der Nirvana-Hörer am ehesten Sex beim ersten Date hätten. Soft News im klassischsten Sinne, warum nicht mal für zwischendurch? Das meinte der Leser aber nicht. Er beschwerte sich über Extra-Beiträge von uns, die am Donnerstagmorgen auf Facebook erschienen waren. Wer es nicht weiß: auf unserer Facebook-Seite veröffentlichen wir neben Links zu unseren Meldungen auch hin und wieder Nachrichten aus dem Blogalltag. Am besagten Donnerstagmorgen etwa hierüber, hierüber und hierüber. Das muss einem nicht gefallen, aber wir zwingen ja niemanden, dort vorbeizuschauen. Es folgte ein Schlagabtausch, an dessen Ausgang ich bestimmt nicht unschuldig war. (weiterlesen …)

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Die “Todesfalle Facebook” in der “Bild” ist auch Euer Versagen!15.04.11

Man könnte scherzen, dass Facebooks Wert heute auf 30 Milliarden Dollar gesunken sei, nachdem “Bild” die Schlagzeile “Todesfalle Facebook” brachte. Das internetfeindliche Deutschland mal wieder. Auf Twitter und Facebook brach natürlich ein Sturm gegen die “Bild” los. Aber ganz ehrlich: Wir sind selber Schuld, wenn solche Schlagzeilen kommen. Da treffen sich 3.000 Blogger und andere Social-Media-Experten in Berlin, diskutieren und lachen mal wieder über die Ignoranz der Holzmedien.

Die Geschichte wiederholt sich regelmäßig: Von Zeit zu Zeit offenbaren Politiker, Unternehmenschefs, Künstler, Journalisten, Personen des öffentlichen Lebens oft unfreiwillig, dass sie keine Ahnung vom Internet, von Social Media und diesem ganzen Twitter- und Blogdings haben. Und unsere Reaktion darauf ist jedes Mal die gleiche: Spott und Hohn. Nach dem Motto: die Idioten da draußen kapieren’s einfach nicht. Mit dieser Einstellung verbessert man aber nichts. (weiterlesen …)

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YouTube Copyright School: Happy Tree Friends und Idiotentest für Rechtsverletzer15.04.11

Und wenn ihr nicht artig seid, dann schicke ich euch in die Schule! Die YouTube Copyright School. Kein Scherz, aber nahe dran am WTF: Bei wem es auf YouTube eine Beschwerde gegen widerrechtlich hochgeladenes Material hagelt, der wird von Google künftig nicht mehr automatisch gesperrt, er wird belehrt. Google leitet ihn dann automatisch auf eine Website namens Copyright School um, wo er einige Fragen zum Urheberrecht beantworten muss und sich ein durchaus unterhaltsames, unblutiges Lehrvideo mit den “Happy Tree Friends” ansehen darf.

Im Test werden dem Nutzer Fangfragen gestellt wie: “Solange ich den betreffenden Content gekauft habe, kann ich durch den Upload auf YouTube nicht gegen das Urheberrecht verstoßen.” Richtig oder falsch? “Wenn Content im Internet veröffentlicht wurde, handelt es sich um Gemeingut und darf deshalb auf YouTube hochgeladen werden.” Richtig? Falsch! Erst wenn ein Sünder alle diese Fragen richtig beantwortet hat, darf er bei YouTube wieder Videos hochladen. Wenn nicht? Dann passiert erst einmal noch nichts. Man wird über seine richtigen und falschen Antworten belehrt und kann den Test wiederholen, bevor man ihn abschickt. (weiterlesen …)

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50 Millionen Dollar für Flipboard: Wir geben euch Geld, auch wenn ihr keinen Cent verdient15.04.11

Die Welt ist schön. iPad und iPad 2 sind die bislang erfolgreichsten Tablets auf dem Markt, Rettung und Zukunft des Contents gleichzeitig. Das Startup Flipboard hat die passende App dazu: Linkwertige Inhalte aus den sozialen Netzwerken Twitter und Facebook werden zusammengestellt und optisch schönst aufbereitet auf dem iPad dargestellt. Damit man morgens im sonnendurchfluteten Loft bei einem Café Latte mit Sojamilch durch das Interessanteste vom Tage flippen kann. Passend dazu hat die Firma gestern Oprah Winfrey als Werbe- und Inhaltsikone für sich gewonnen.

In schönen Videos sehen wir einen bärtigen Flipboard-Offiziellen die Vorzüge seiner App präsentieren, während im Hintergrund die Titelmusik von “Stromberg” läuft. (Oder? s.u.) Kein Wunder, dass das Startup gestern eine weitere Kapitalspritze in Höhe von 50 Millionen US-Dollar erhalten hat und jetzt auf 200 Millionen Dollar bewertet wird. Hinter dem Unternehmen steckt Potenzial, es ist die Zukunft medialer Inhalte von morgen. Denken offenbar die Geldgeber. So, und jetzt machen wir bitte alle mal wieder die Augen auf. (weiterlesen …)

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Wenn ein iPhone-Fan ein Nokia-Handy testen muss14.04.11


Einem Apple-Nutzer sein iPhone wegzunehmen, hat den gleichen Effekt, wie einem Säugling sein Fläschchen zu stibitzen. Es gibt Geschrei, Zeter und Mordio. Man fühlt sich unwohl, irgendwie nicht mehr ganz man selbst. Ich weiß, wovon ich spreche: ich musste kürzlich mein iPhone für eine knappe Woche zur Reparatur bringen und war in der Zwischenzeit völlig hilflos dem Alltag und einem anderen Fabrikat ausgeliefert. Und so einer wie ich soll jetzt ein Nokia-Smartphone testen, eins mit dem alternden aber immer noch verwendeten Betriebssystem der Finnen: Symbian.

Zunächst hagelt es natürlich den Spott der Kollegen: Wie soll der ohne iPhone überhaupt leben und dann auch noch ein Gerät testen, das rein gar nichts mit dem iPhone gemeinsam hat. Kein iTunes, nicht das gewohnte App-Store-Konzept (zumindest keins, das so heißt), keine Apple-Experience – aber immerhin eine Art Home-Button. Der ist beim E7, dem Gerät, das ich testen soll, an der gleichen Stelle platziert wie beim iPhone. Und er bietet eine Orientierung für das etwas gewöhnungsbedürftige, dann aber gar nicht einmal so rückständige Bedienkonzept. Ein Vergleich mit dem iPhone muss sich Nokia allerdings gefallen lassen. Beide Systeme sind sich höchst unähnlich: Während man mit dem iPhone unterwegs schnell mal eben was online erledigt, ist das E7 mit Symbian^3 etwas nostalgischer und unaufgeregter. Wie wenn man sich gemütlich mit einer Pfeife und einen Whisky im Kaminzimmer in den schweren Lehnstuhl fallen lässt, während es draußen regnet und stürmt. Es geht alles einen gemächlicheren Weg, aber es geht. (weiterlesen …)

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Flattr kündigt Micropayment für beliebige Twitter-Accounts und Websites an14.04.11

Aus der Versenkung: Flattr hat sich zurückgemeldet und öffnet sein soziales Spendentool ab Mai für Webservices, die OAuth unterstützen, darunter auch Twitter-Accounts. Das bedeutet leider nicht, dass jeder Twitter-Account einen Flattr-Button erhält. Spenden soll man vielmehr über das Flattr-Dashboard. Wie das genau funktioniert, erklärte Gründer Peter Sunde heute auf der Webkonferenz Re:publica noch nicht.

Auf dem persönlichen Dashboard wird man wahrscheinlich Twitter-Accounts suchen und auswählen können, denen man etwas spenden möchte. Vermutlich wird es vorher noch ein Update des bislang eher verworrenen Flattr-Dashboards geben. Interessant dabei: Flattr-Nutzer sollen jedem Twitter-Account etwas spenden können, ganz gleich, ob der Twitterer einen Flattr-Account hat oder nicht. Dazu soll es die Möglichkeit geben, sich mit seinem Twitter-Account bei Flattr anzumelden. Das Detail, wie das genau in der Praxis funktionieren soll, blieb Sunde bislang allerdings schuldig. Am 1. Mai werden wir mehr sehen.

(Jürgen Vielmeier)

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Gigalocal verortet Wünsche auf einer Karte: Deutschland holt auf14.04.11


Der Onlinemarktplatz Gigalo.de will heute Nachmittag auf der Webkonferenz Re:publica die App Gigalocal vorstellen, die Jobangebote und Wünsche auf einer Karte verortet. Man kann dort etwa Gesuche einstellen wie “Fänd’s klasse, wenn mir jemand ein Eis vorbei bringt. Spendiere 5 Euro dafür”. Wer in der Gegend ist, kann das Angebot auf einer Karte lesen oder sich per Alarm darüber informieren lassen, es annehmen und das Geld dafür kassieren. Nicht minder interessant finde ich, dass mit Hanse Ventures ein deutscher Investor das Projekt fördert. Zwar lässt sich mit dem Marktplatz dahinter Geld verdienen. Aber ansonsten wirkt vieles an Gigalocal wie ein Spaßprojekt – das man eigentlich aus den USA erwartet hätte. (weiterlesen …)

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Fans fragen, Popstars antworten: Soundclouds spannende Q&A-Community “Takes Questions”14.04.11


Auf Du und Du mit den Stars: Die Berliner Musikplattform SoundCloud hat eine Frage-Antwort-Community veröffentlicht. Auf “Takes Questions” können Popstars, Musiker und im Prinzip auch Normalos eine Profilseite anlegen, auf der Fans ihnen Fragen stellen können. Der Service, der derzeit leider noch im geschlossenen Beta-Status ist, wirkt daher wie eine Mischung aus Quora und Formspring, richtet sich aber gerade an Musiker. Stars können hier einen engen Kontakt zu ihren Fans herstellen, indem sie einfach nur einige ihrer Fragen beantworten. Vom Start an dabei sind laut Mashable zum Beispiel Imogen Heap, BBC-DJ Nihal; Popsängerin Diana Vickers und Bands wie The Blackout, All Time Low und Fenech-Soler.

Um Spam und Negativpublicity zumindest auf der Seite zu verhindern, werden Fragen auf Takes Questions nur zusammen mit einer Antwort veröffentlicht. Nutzer können sich auf Wunsch über Twitter informieren lassen, wenn ihre Frage beantwortet wurde. Wer selbst antwortet, kann das zusätzlich über Twitter tun und den Antworten Bilder oder Standortinformationen hinzufügen. SoundCloud zeigt mit Takes Questions, dass man das Prinzip von Quora verstanden hat. (weiterlesen …)

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Ein neues Twitter gefällig, mit mehr als 140 Zeichen? UberMedia plant angeblich etwas14.04.11


Als Hersteller für Twitter-Apps hat man es nicht mehr leicht, seit der Zwitscherdienst die Schotten dicht macht und das Geld für sich alleine will. Deswegen erwägt UberMedia jetzt Plan B: einen Twitter-Konkurrenten ins Leben rufen. Das klingt absurd und ist es teilweise auch. Laut involvierten Personen, die CNN zitiert, will der Anbieter von Twitter-Clients wie UberSocial, Echofon und Twitdroyd damit auf Twitters Nachteile wie dessen zunehmende Verschlossenheit und die Beschränkung auf 140 Zeichen reagieren.

Technisch wäre UberSocial dazu teilweise in der Lage – vorausgesetzt man übernimmt tatsächlich den Twitter-Client TweetDeck und dessen Nachrichtensystem Deck.ly. Letzterer ist eine Art MMS für Twitter: Sind dem Nutzer 140 Zeichen zu wenig, kann er bei TweetDeck Deck.ly aktivieren und eine deutlich längere Nachricht schreiben, die auf einer Seite im Web erscheint, die Twitter.com recht ähnlich sieht. Laut CNN ist aber die Übernahme von TweetDeck durch UberMedia, die bereits als sicher galt, noch keinesfalls in trockenen Tüchern. (weiterlesen …)

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