Nach Protesten: Telekom will YouTube-Kapazitäten verdreifachen – und Geld dafür verlangen • 23.05.11

Die Deutsche Telekom hat angekündigt, ihre Kapazitäten für YouTube zu verdreifachen. Der Grund sind Beschwerden von Telekom-Kunden über extrem lange Ladezeiten bei Googles Videoportal. Das Aufrüsten der Infrastruktur will die Telekom künftig aber nicht mehr kostenlos übernehmen. Sie will Geld von den Anbietern besonders datenintensiver Inhalte. So liest man es auf Focus Online (und keinesfalls nur dort, aber dazu kommen wir noch) und das muss man erst einmal sacken lassen. Es würde ein Ende der Netzneutralität bedeuten und aus Sicht des Providers ist das sogar nachvollziehbar.
YouTube verursacht Netzinfrastrukturanbietern wie der Telekom erhebliche Kosten, weil diese ihre Netze immer weiter ausbauen müssen, um ihren Kunden schnelle Zugangsmöglichkeiten zu bieten. Mit Netzen, egal ob fest oder mobil, ist aber kaum noch eine Marge zu machen. Ergo: Das Geld machen YouTube, Facebook, Netflix und Co., die Kosten tragen die Provider. (weiterlesen…)





Ich weiß, ihr liebt nackte Zahlen genauso wie ich. Machen wir sie deswegen doch einmal etwas lebendiger. Denn heute muss es sein: Gartner hat die 











