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WhatsApp beschränkt jetzt Nutzer bei Namenswahl

Christian Erxleben
(Foto: Pixabay.com / HeikoAL)

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Emojis, Symbole oder Buchstaben: Der WhatsApp-Name war bislang für jeden Nutzer frei wählbar. Jetzt gibt es eine erste Beschränkung. Die User des Messengers können sich keinen Haken mehr verpassen. Das ist nun Unternehmen vorbehalten.

19 Milliarden US-Dollar. Das ist sogar für Mark Zuckerberg, Chef des größten sozialen Netzwerks der Welt, eine Menge Geld. Damit sich die Übernahme in ferner Zukunft auch monetär lohnt, arbeitet das 19-Milliarden-Dollar-Projekt WhatsApp an Finanzierungsmodellen.

Im Mittelpunkt stehen dabei primär Unternehmen. Ihnen möchte man Zugang zu einer möglichst großen Anzahl der Nutzer verschaffen. Täglich sind das immerhin eine Milliarde Menschen.

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Dafür nehmen die Entwickler von WhatsApp eine Reihe an Veränderungen vor. Einerseits soll es eine eigene Business-Version für interessierte Unternehmen geben. Dort können sich die Firmen registrieren und über ein Content-Management-System Nachrichten an bestimmte Nutzergruppen verschicken.

WhatsApp-Name mit Haken? Bald nicht mehr!

Andererseits will der Messenger seine treue Nutzerschaft auch vor unangebrachten oder massenhaften Nachrichten schützen.

Deshalb sollen sich interessierte Unternehmen bei WhatsApp mit ihrem Account um eine Verifizierung bewerben können. Verläuft dieser Prozess erfolgreich wird der WhatsApp-Name des Unternehmens mit einem Haken versehen.

Den Haken als Symbol der Vertrauenswürdigkeit kennen wir bereits von anderen sozialen Netzwerken und Kanälen wie Facebook oder Twitter.

Damit sich Unternehmen verifizieren lassen können, möchte WhatsApp, dass alle Haken aus dem Netzwerk verschwinden. Oder anders gesagt: In Zukunft kann kein Nutzer einen Haken in seinen WhatsApp-Namen einbauen. Das hat der WhatsApp-Blog WABetaInfo via Twitter mitgeteilt.

Erstmals aufgetaucht war die Beschränkung in der neusten Beta-Version des Messengers für alle Windows Phones. Jetzt wird die Testgruppe deutlich vergrößert. Auch in der WhatsApp-Beta für Android (Version 2.17.352) sind nun alle Haken aus WhatsApp-Namen verschwunden.

Obwohl diese Änderung zunächst banal erscheint, zeigt sich mit Blick in die Zukunft doch eine Interessensverschiebung bei WhatsApp. Anstelle des Nutzers rückt mehr und mehr das Geld in den Fokus.

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Christian Erxleben arbeitet als freier Redakteur für BASIC thinking. Von Ende 2017 bis Ende 2021 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig.