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Archive for 04.2011

Bewiesen: Mac-Typen sind die gebildeteren (und spießigeren) Menschen26.04.11

Nehmt das, ihr Menschen da draußen: Mac-Typen sind die gebildeteren Menschen, fand Hunch.com heraus. Der soziale Empfehlungsdienst hat zwei Jahre lang seine Nutzer freiwillig Fragen über sich beantworten lassen, darunter: “Bist du eher der PC- oder der Mac-Typ?” Genau ein Viertel ordnete sich dem Mac zu, etwas mehr als die Hälfte beschrieb sich als PC-Typ. 2.000 Fragen stellte Hunch zufällig zur Auswahl und veröffentlichte die Ergebnisse jetzt in einer Infografik. Die Antworten liefern ein detailliertes Bild über die Unterschiede zwischen den beiden Nutzergruppen.

Mac-Nutzer sind demnach gebildeter und liberaler. 54 Prozent der PC-Typen haben mindestens ein vierjähriges Studium hinter sich; bei den Mac-Typen 67 Prozent. 58 Prozent der Mac-Typen aber nur 36 Prozent der PCs bezeichnen sich selbst als liberal. 42 Prozent der PC-Typen bevorzugt die seriösere Tageszeitung “New York Times” gegenüber der “USA Today“. Bei Macs taten dies 69 Prozent. Während 74 Prozent der PCs am liebsten Hollywood-Filme sehen, bevorzugen 95 Prozent der Macs Independent-Filme. (weiterlesen …)

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Basic Flashback: Fünf Jahre, in denen das Internet mein Leben verändert hat25.04.11

An Ostern und Weihnachten kehren viele von euch an den Ursprung zurück: das Elternhaus, wo noch viele alte Technikrelikte von euch liegen. Eigentlich sollte dieser Text ein Rückblick auf die vergangenen 15 Jahre werden. Aber dann fiel mir auf, dass es eigentlich nur fünf Jahre waren, in denen das Internet mein Leben entscheidend geprägt hat: die Jahre 1999 bis 2004.

Man könnte auch sagen: in diesen Jahren hat das Internet mein Leben auf den Kopf gestellt. Ich will euch anhand meiner Geschichte erzählen, warum das so ist. Und dann würde ich euch einladen, selbst einmal nachzudenken, wie das Internet euer Leben verändert hat und welches für euch die entscheidenden Jahre waren, in denen das geschah. (weiterlesen …)

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Amazon: Ein Kindle, ein Store, ein Tablet, eine Verschwörungstheorie und frohe Ostern21.04.11


Macht’s gut, Leute! Nein, im Ernst: Wir verabschieden uns hiermit nicht für immer, aber für die Osterfeiertage. Die Möglichkeit besteht, dass wir euch die Zeit bis dahin noch mit ein paar kurzen Beiträgen versüßen. Kann ja sein, dass es noch was Spannendes zu erzählen gibt. Ansonsten: Genießt die Ruhe, die Sonne – lest ein Buch. Dachte sich wohl auch Amazon, als man heute den E-Book-Store für den Kindle auch in Deutschland eröffnet hat. Seitdem kann man E-Books für Amazons monochromen E-Book-Reader kaufen. Das Timing hätte besser sein können: E-Books sind ja kein Problem, aber sich jetzt noch einen Kindle für die Osterfeiertage zu kaufen, geht nur noch mit Overnight Express. Der Kindle kostet jedenfalls 139 Euro ohne 3G und 189 Euro mit. WLAN haben beide Versionen. Wo wir gerade bei Amazon sind: Ein Kindle ist dem Buchhändler offenbar nicht genug. (weiterlesen …)

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Bunter Ausfall: Was passiert, wenn sich junge Startups auf Amazons Cloud verlassen21.04.11


Bunter Ausfall: Foursquare-Gründer Dennis Crowley erklärt Robert Scoble derzeit in einem unterhaltsamen Interview die Zukunft seines Eincheckdienstes. Wir geben ihm hier einen Rat: Er sollte sich vielleicht nicht zu sehr auf Amazons Cloud-Speicher EC2 verlassen. Denn der ist heute für mehrere Stunden ausgefallen und hat Startups mit herunter gerissen, die ihre Projekte darauf gehostet haben. Immerhin, und das ist das Schöne für uns: Alle Dienste reagierten mit bunten Ausfallbildchen darauf. Twitters berühmter Failwhale war erst der Anfang. Wir haben hier eine kleine Sammlung der Ausfallbildchen von heute zusammen getragen. (weiterlesen …)

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Was ist eigentlich so verdammt schwer daran, eine Digitalkamera mit WLAN und 3G zu bauen?21.04.11

Die Hersteller von Digitalkameras können sich über rückläufige Umsätze und Verkaufszahlen nicht beklagen. Moment: einige doch. Und größtes Negativbeispiel der vergangenen Tage ist der Netzwerkausrüster Cisco, der die Pocket-Videokamera Flip einfach so beerdigte. Und das, obwohl die Pläne schon in der Schublade lagen, ein kommendes Modell namens FlipLive mit kabelloser Share-Funktion auszustatten. Zumindest über WLAN hätte man seine Videos und Fotos an einen Cloud-Speicher schicken oder direkt bei YouTube, Flickr, Facebook und Co. hochladen können. Das Projekt ist aber ein- für allemal gestorben.

Samsung hat als erstes reagiert und einen digitalen Pocketcamcorder namens W200 vorgestellt, der der Flip sehr ähnlich ist. Die ist stoß- und wasserfest, bietet Full HD mit 1080p – und hat kein kabelloses Internet. Warum eigentlich nicht? Hersteller, was ist so schwer daran, einen WLAN- und 3G-Chip in eine Digitalkamera einzubauen? (weiterlesen …)

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Altly: Ex-MySpace-Manager will Facebook-Alternative gründen21.04.11

So verschafft man sich Gehör: Dmitry Shapiro kündigte gestern in einem Tweet an, er arbeite an einer Alternative zu Facebook. Wortwörtlich schrieb er: “Ich weiß, es klingt verrückt, aber unsere neue Firma, http://altly.com, baut eine Alternative zu Facebook. Mehr Details in Kürze :-)” Vergleicht man das mit der PR-Aktion, die Facebook gestern fuhr, als Mark Zuckerberg US-Präsident Barack Obama interviewte und das Interview live ins Netz streamte, dürfte Shapiros Tweet einen deutlich höheren Kosten-Nutzen-Effekt gehabt haben. (weiterlesen …)

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Tod des iPods: Apples Musikplayer stirbt aus21.04.11

Gehe ich recht in der Annahme, dass ihr euch ebenso wenig für nackte Finanzzahlen interessiert wie ich? Deswegen sei nur kurz erwähnt, dass Apple gestern für sein zweites Geschäftsquartal 2011 (Januar bis März) ein Rekordergebnis von 24,7 Milliarden US-Dollar Umsatz und 5,99 Milliarden Dollar Gewinn vorgelegt hat. Im Vergleich zum Vorjahresquartal hat man dabei beides nahezu verdoppelt. Wow. Trotzdem finde ich einige Details an dem Ergebnis weitaus interessanter, nämlich, wie sich der Umsatz aufschlüsselt: 50 Prozent nimmt Apple inzwischen mit iPhone-Verkäufen ein, 20 Prozent mit Mac-Rechnern und Macbooks, 11 Prozent mit dem iPad, 7 Prozent mit iTunes und dem iTunes App Store und 6 Prozent mit dem iPod. Die Rest fällt auf Mac-Software und Peripherie.

Das war schon einmal ganz anders. Um die Jahrtausendwende machte Apple den meisten Umsatz noch mit Mac-Rechnern und dazu passender Software, Mitte der 2000er Jahre wurde der iPod zum Wachstumstreiber, aktuell ist es also das iPhone, künftig vielleicht das iPad. Bei genauerer Betrachtung spielt der iPod keine tragende Rolle mehr: 9 Millionen Stück verkaufte Apple davon noch im zweiten Geschäftsquartal, 17 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (10,9 Millionen). Die Umsätze von 1,6 Milliarden US-Dollar für diese Sparte will ich keinesfalls klein reden. Allerdings ist viel davon den Verkäufen des iPod touch zu verdanken, dem Quasi-iPhone. (weiterlesen …)

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Apple weiß, wo du letzten Sommer gewesen bist [Update]20.04.11

Starkes Stück: Apple protokolliert offenbar schon seit Juni 2010 Aufenthaltsort und -zeit von iPhone- und iPad-Nutzern. Das haben die beiden Entwickler Alasdair Allan und Pete Warden herausgefunden. Eine Datei auf dem iPhone und dem 3G-fähigen iPad namens consolidated.db wird dabei im Speicher des jeweiligen Geräts abgelegt. Betroffen sind Geräte mit der iOS-Version 4.x, die Apple seit dem 21. Juni 2010 anbietet. Ob Apple die Daten selber nutzt, ist noch unklar. Was die beiden Entwickler herausgefunden haben, ist, dass die Datei unverschlüsselt ist, die Daten in jedem Land erhoben werden und bei Updates und Versionssprüngen nicht verloren gehen. Es ist eine Art digitaler Fingerabdruck und Apples Antwort auf die Vorratsdatenspeicherung.

Update: Die Datei gibt es offenbar schon länger und war in einem Entwicklerhandbuch dokumentiert. Besser macht das die Tatsache ihrer Existenz in meinen Augen aber nicht. Apple hat sich bislang noch nicht dazu geäußert. (weiterlesen …)

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So sehen Sieger aus: Mitfahrzentrale DeinBus schlägt die Bahn20.04.11


Es kommt nicht oft vor, dass ein deutsches Startup das Topthema in den Radionachrichten ist. Aber heute Nachmittag hat das Webunternehmen Yourbus GmbH mit Sitz in Offenbach und Friedrichshafen genau das geschafft. Denn das Landgericht Frankfurt wies eine Klage der Deutschen Bahn gegen das kleine Unternehmen ab, das mit einer cleveren Idee dem Schienenmonopolisten Konkurrenz machen will: Die Seite DeinBus.de organisiert Busreisen von einer Stadt in die nächste, und zwar nur dann, wenn sich online genug Gäste für eine Fahrt registriert haben.

Das sahen die Frankfurter Richter offenbar als Hauptgrund dafür an, das Geschäftsmodell von Yourbus als Angebot für Gelegenheitsfahrten einzustufen, was mit einer Mitfahrzentrale vergleichbar ist. Die Bahn hatte dem Startup vorgeworfen, ihr bei Linienfahrten Konkurrenz zu machen, was nach dem Personenbeförderungsgesetz von 1934 verboten ist. Von Seiten der Bahn hieß es zunächst nicht, dass man das Urteil anfechten wolle. Yourbus als Unternehmen hinter DeinBus.de sieht sein Geschäftsmodell darin bestätigt und will nun richtig loslegen. Mal ehrlich: Wer gönnt es den Jungs nicht, die sich heute nach ihrem Sieg vor dem Landgericht so schön freuen konnten wie auf dem Bild oben!

(Jürgen Vielmeier)

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Datingportal OKCupid wollte was über Sex wissen und hat einfach mal gewagt zu fragen20.04.11

Ich schreib das hier schnell auf, damit ich vor den Dingen ducken kann, die ihr gleich auf mich schmeißen werdet. So ist’s irgendwie immer, wenn wir hier was zum Thema Sex schreiben. Ja, wahrscheinlich ist das zu oft. Und ja, es mag Wichtigeres auf der Welt geben. Dass das iPhone 5 vielleicht, wahrscheinlich, möglicherweise laut bestinformierten, geheimen Informanten irgendwann im September auf den Markt kommt, zum Beispiel. Aber sehen wir’s ein: Wir leben in einer sexualisierten Welt, und wenn es etwas mit dem Internet und Social Media zu tun hat, dann werde ich auch darüber schreiben. So. Denn das Datingportal OKCupid hat ein paar höchst interessante Statistiken über Sex veröffentlicht. Einige davon teilten die Nutzer geradeheraus mit, für andere musste das Portal Tricks anwenden. Heraus kam dabei zum Beispiel, dass die Beziehungen von Twitter-Nutzern eher von kürzerer Dauer sind. (weiterlesen …)

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“The Onion” weiß: Warum Arbeitslose unbedingt Macbooks brauchen20.04.11


Der Satiresender “The Onion” sorgt bei mir gerade für Lachtränen: In einer aktuellen Talkrunde debattieren die Gäste darüber, ob Arbeitslose Macbooks brauchen. Warum? Damit sie leichter auf den Arbeitsmarkt zurückfinden, sind sich zwei Apple-Verfechter einig. Immerhin kann man mit einem Macbook Lebensläufe schreiben. Und gerade Kreative könnten die Zeit bis zum nächsten Job nutzen, um freiberuflich als schlecht bezahlter Grafiker zu arbeiten. Immer wichtiger werde ja auch Videoschnitt, um einen Lebenslauf mit einem Video aufzumotzen. Und: Hohe Ausgaben stärken die Wirtschaft, das habe die Vergangenheit gezeigt.

Das ficht der bärtige PC-Freund an, der meint, statt eines über tausend Dollar teuren Macs täte es auch ein Toshiba-Gerät für 400. Gegenargumente werden aber nicht zugelassen, was vor allem die einzige Dame in der Talkrunde am Schluss zu spüren bekommt, als sie meint, Arbeitslose könnten doch auch mit einem alten PC arbeiten, wozu müsse man neue kaufen? Immerhin hätten die enormen öffentlichen Ausgaben der vergangenen Jahre dazu geführt, dass der Staat jetzt pleite sei. Daraufhin wendet sich sogar der Talkmaster gegen sie, denn so eine Meinung will nun wirklich niemand hören. (weiterlesen …)

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Nicht neu, aber Bobsled: T-Mobile integriert Telefonfunktion in den Facebook-Chat20.04.11

Es gehört wohl auch zu meinem Job, über Dinge zu berichten, die eben nicht neu sind, auch wenn jeder andere über sie schreibt. Von daher lasst uns kurz über Bobsled sprechen, einen VoIP-Client für Facebook von T-Mobile USA. Einmal installiert, kann man damit seine Freunde im Facebook-Chat anrufen. Das ganze gilt nicht nur für US-Kunden, sondern für Facebook-Nutzer weltweit, die sich den Client installieren. Er basiert auf der Vivox-Software. Hier ist eben das Alte, dass Vivox bereits seit knapp zwei Jahren eine Telefonfunktion für Facebook anbietet.

Allerdings ist Bobsled als neuer Ansatz die wohl tiefste und bislang eleganteste VoIP-Integration für den Facebook-Chat, die ich bislang gesehen habe. Freunde kann man einfach über einen großen Call-Button anrufen. Wenn sie nicht da sind oder nicht drangehen, kann man ihnen eine Sprachnachricht hinterlassen, die auf ihrer Facebook-Wall erscheinen. Töne und Schaltflächen erinnern an Skype. Alles in allem also alter Wein in einem recht stylischen neuen Schlauch. (weiterlesen …)

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Sascha Lobo betreibt Dualblog: Marketing-Gag, auf den man ruhig reinfallen darf19.04.11


Was soll ich jetzt davon halten? Die Fraunhofer-Gesellschaft hat heute ein neues Konzept namens Dual-Blogging vorgestellt. Im Prinzip heißt das, dass ein wissenschaftlicher Text links in einen Blogtext übersetzt wird, der rechts daneben steht. Und in der Praxis sieht das aus wie im Screenshot oben. Als Gallionsfigur muss mal wieder Social-Media-Papst Sascha Lobo herhalten, der das neue Forschungs-Blog betreiben und presserechtlich verantworten soll. Neben ihm bloggen aber auch die Wissenschaftsblogger Lars Fischer und Florian Freistetter mit. Fraunhofer schickt Martina Schraudner und Solveig Wehking ins Rennen. Als Beispiel für einen Dualblog-Beitrag dient ein Doppel-Text über pflanzliches Speise-Eis. Ich halte das ganze für einen Marketing-Gag, auf den wir hiermit reingefallen sind. Schlimm finde ich das aber nicht. (weiterlesen …)

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Neue App der VZ-Netzwerke erlaubt Checkins mit Friendticker: Zu spät, zu spät19.04.11

Lange galt es als Faustregel: Wenn du etwas bloggen willst und weißt nicht was, dann kritisier StudiVZ. Du kannst praktisch nichts falsch machen, denn alles falsch macht ja schon StudiVZ. Wie ist es heute? Ich fürchte, nicht viel besser: Die VZ-Netzwerke, wie StudiVZ heute heißt, haben den deutschen Eincheckdienst Friendticker in ihre neue App für das iPhone (und in Kürze Android) aufgenommen. Man kann damit nun bei Friendticker einchecken und – ja, das war’s schon. Klingt beim ersten Ton, als würden sich zwei Todgeweihte zusammentun, um es noch einmal krachen zu lassen. Doch leider fehlt das Krachenlassen, man bleibt einfach liegen und wartet, bis eines Nachts Gevatter Tod einen Blick ins Zimmer wirft.

Klingt gemein, aber was soll man sonst dazu schreiben. Facebook hat den VZs gleich zweimal den Rang abgelaufen: Bei den Social Networks ebenso wie schon bei den Eincheckdiensten. Allenfalls beim Thema Deals scheint man dagegen zu halten. Aber jetzt? Jetzt sucht man sich mit Friendticker einen Eincheckdienst aus, der es zwar wenigstens versucht hat, auf lange Sicht aber auch nicht gegen Facebook wird bestehen können. Friendticker bietet in seiner eigenen App zwar auch Gutschein-Deals an, StudiVZ setzt gerade hier aber auf den Dienstleister Coupies. Die Kooperation beschränkt sich also auf einfaches Einchecken, und das dürfte niemanden mehr hinter dem Ofen hervorlocken. (weiterlesen …)

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Gesichter klar erkennbar: Nokias 3D-Webkartendienst Ovi Maps mit Problemen19.04.11

Straßenansichten werden zum Trend und die Probleme damit wiederholen sich. Google startete mit Streetview, Microsoft zieht derzeit in Deutschland mit Bing Maps StreetSide nach – und mit Nokia fällt die Klappe jetzt zum dritten Mal. Die Finnen haben ihr Kartenmaterial im Web um eine 3D-Ansicht erweitert: Für 20 Städte in Europa und Nordamerika startet Ovi Maps jetzt in einer 3D-Ansicht. Fünf Städte davon, darunter London und San Francisco, erhalten eine Panorama-Ansicht nach dem Vorbild von Google Streetview. Die Bilder sind erstaunlich scharf. So scharf, dass man nicht nur Details von Sehenswürdigkeiten wie dem Big Ben und der Golden Gate Bridge erkennen kann, sondern auch Nummernschilder und Gesichter.

Denn die hat Nokia offenbar nur notdürftigst verpixelt. Wie ihr im Bild oben etwa seht, sind nur einige der Gesichter leicht verfremdet. Die Mehrheit der Fußgänger ist klar erkennbar. Der gähnende Mann oben könnte zum Beispiel mein früherer Abteilungsleiter sein, der mit dem Handy am Ohr einer der Baldwin-Brüder, das Mädel dahinten sieht aber süß… Nein, das darf es eigentlich nicht sein, was man unter einem Beta-Status versteht, in dem sich Ovi Maps 3D noch befindet. Die Nachricht über den Start des Dienstes kam vorhin per internationaler Pressemeldung. Nokia nennt die Panorama-Ansicht darin “road-level imagery” (Straßenansicht). Verfügbar ist sie neben London und San Francisco auch in Oslo, Kopenhagen und Helsinki. Mehr Städte sollen nach und nach folgen. Vermutlich wird es Nokia aber erst einmal mit Datenschützern zu tun bekommen.

Update: Nokia-Deutschland-Kommunikationschef Benjamin Lampe weist mich auf die Möglichkeit hin, sich bei Ovi Maps austragen zu lassen, was Datenschützern aber vermutlich nicht genügen wird:

Dazu können Sie im rechten, oberen Bildrand klicken und uns kontaktieren. Innerhalb von 48 Stunden wird dann die gewünschte Änderung vorgenommen.

Über den Umstand, dass Gesichter erkennbar sind, will er die zuständigen Mitarbeiter kontaktieren.
(weiterlesen …)

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