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Archive for 05.2009

IT-Eltern empört: “Internetsperren sind einer Demokratie unwürdig!”14.05.09

zensursulaDer Protest gegen das drohende Gesetz für Internetsperren ebbt nicht ab. Jetzt haben sich auch die Eltern aus IT-Berufen (über 420 Familien von Internet-Fachleuten) mit einer Erklärung zu Wort gemeldet. Darin bekunden sie ihre Unterstützung der Online-Petition gegen die Sperrung und Indizierung von Internetseiten und fordern die Politiker auf, das Thema auf einer sachlichen und ehrlichen Ebene zu diskutieren – und nicht wie bisher fast ausschließlich auf Polemik zu setzen.

Wer auf einer Pressekonferenz effektvoll ein “Stoppschild im Netz” in die Kameras hält, tut damit nichts gegen Kinderpornographie. Statt knalliger Wahlkampfsymbolik ist zähe, nachhaltige Sachpolitik gefragt.

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Ego-Show Nr. 1: Frank bietet Webdesign aus dem Westerwald14.05.09

frankhamm1

Was lange währt, wird endlich gut. Seit der Verlosung der Ego-Show sind fast drei Wochen verstrichen, höchste Zeit also, den ersten Gewinner auf die Bühne zu bitten. Und hier ist er: Frank Hamm, Jahrgang 1961. Wir wünschen gute Unterhaltung!

Du wohnst in Mähren im Oberwesterwald. Wie, bitteschön, kommt man dahin?

Eigentlich komme ich aus Mülheim an der Ruhr. Vor knapp neun Jahren habe ich dann über das Internet meine große Liebe kennengelernt und schließlich den Pott in Richtung Hadamar verlassen. Heute lebe und arbeite ich in Mähren, einem kleinen 280 Seelen-Dorf in einem ehemaligen Bauernhaus. Ich fühle mich dort sehr wohl und kann überhaupt nicht mehr verstehen, was ich früher an der Großstadt so klasse fand. (weiterlesen…)

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Riesen-Tattoo für eine Playstation 3, ein Flachbild-TV und ein Videospiel14.05.09

sony-killzone2-tattooWas tut man(n) nicht alles für ein bisschen Aufmerksamkeit und ein Entertainment-Paket des Unterhaltungskonzerns Sony, bestehend aus einer Playstation 3-Konsole, einem schicken Flatscreen-Fernseher und einem Taktik-Ballerspiel namens Killzone2. Okay, das Sony-Spielzeug ist nicht ganz billig, aber sich dafür ein dauerhaftes (vielleicht auch schmerzhaftes) Riesen-Tattoo verpassen lassen? Ein junger Mann aus dem nordrheinwestfälischen Herne war jedenfalls verrückt genug, um sich für die PR-Aktion freiwillig zu melden. Per Losentscheidung (es gab offenbar noch mehr verrückte Gamer) kam er also in den zweistündigen Genuss, sich den 40-Zentimeter großen Schriftzug des Videospiels in seine linke Wade stechen zu lassen. Das PR-Team von Sony freut sich jedenfalls über den “ausgefallensten Liebesbeweis aller Zeiten”. Apropos Wade: der junge Mann durfte die Stelle für das Tattoo selbst aussuchen. Wirklich mutig wären meiner Meinung aber ein paar andere Körperstellen gewesen.

(Michael Friedrichs / Foto: Smag)

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Amazon legt sich eine Armee von (bezahlten) Bloggern zu14.05.09

kindlepublishing

Allem Anschein nach scheint der Kindle 2 ja richtig zu ziehen – mal sehen, ob das gleiche auch mit dem monströsen Nachfolger Kindle DX erreicht werden kann. Eine Idee dazu hat der Buchhändler jedenfalls schon: mit Blogs! Im Kindle Store finden sich mittlerweile eine ganze Reihe von ihnen, die kostenpflichtig abonniert werden können. TechCrunch (Kindle Edition) kostet 1,99 Dollar im Monat, für das O’Reilly Radar (Kindle Edition) werden 99 Cent fällig. Kein schlechtes Geschäft: Amazon gibt 30 Prozent der Einnahmen an den Urheber weiter – also genauso viel weniger als Apple seinen App-Entwicklern einräumt. Mitmachen kann grundsätzlich jeder Blogger beim “Kindle Publishing“, auch deutsche, wie in den FAQs zu lesen ist. Amazon bestimmt allerdings in jedem Fall den Preis (zwei Dollar gelten derzeit als Obergrenze), zudem muss das Abo kostenpflichtig sein. Gratis-Blogs werden im Kindle Store nicht angeboten.

Im Grunde eine raffinierte Idee. Zugegeben, viel Kohle wird nicht an die Autoren weitergereicht. Aber immerhin ist es fairer, als zum Beispiel die aktuelle Podcast-Politik im iTunes Store: Zwar brüstet sich Apple mit dem Verkaufsargument, dass mittlerweile 100.000 Podcasts verfügbar seien – am Umsatz werden aber nur die wenigsten Macher beteiligt

Via: WSJ

(André Vatter)

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601.000 Premium-Mitglieder: Bei Xing klingelt es kräftig in der Kasse14.05.09

xing-logoBeim Hamburger Karriere-Netzwerk Xing kann kräftig gefeiert werden. So hat die Business-Plattform in den drei ersten Monaten dieses Jahres 51.000 Premium-Mitglieder hinzugewinnen können. Laut einer aktuellen Pressemitteilung nutzen derzeit rund 601.000 zahlende Mitglieder das Netzwerk, 181.000 mehr Leute als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Auch in Bezug auf die Gesamtmitgliederzahl kann sich CEO Stefan Groß-Selbeck freuen. Rund 7,5 Millionen Mitglieder tummeln sich demnach mit Stichtag 31. März auf seiner Plattform, 1,77 Millionen mehr Mitglieder als in 2008.

Auch finanziell scheint Xing gut da zustehen. So konnte der Unternehmensgewinn im ersten Quartal von 1,62 auf 1,68 Millionen Euro leicht gesteigert werden. Eine positive Bilanz gibt es auch in Sachen Geschäftsentwicklung. Trotz Wirtschaftskrise (oder gerade deswegen) stieg der Umsatz im Vergleichszeitraum von 7,51 auf 10,76 Millionen Euro. Es klingelt also kräftig in der Kasse der Hamburger Netzwerker. Erst vor ein paar Tagen hat das Unternehmen seine ersten beiden OpenSocial-Anwendungen gestartet. Ebenfalls neu: Mitglieder werden bei Jobangeboten seit kurzem per Mail benachrichtigt.

Besonders interessant: In den nächsten Wochen sollen die ersten OpenSocial-Anwendungen von Drittentwicklern an den Start gehen. Auch weitere Funktionen sollen schon bald hinzukommen. Hinter den Kulissen wird also kräftig gebastelt. Um dieses Tempo zu schaffen, hat Xing nach eigenen Aussagen seine weiteren Akquisitionspläne im Ausland erst einmal auf Eis gelegt.

(Michael Friedrichs)

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Sims 3: Sie sind wirklich überall!14.05.09

sims3

Wer hätte das gedacht? Die Sims 2 feiern in diesem Jahr ihren fünften Geburtstag. Ich persönlich hatte die Lebenssimulation (so nennt man das doch, oder?) vor einiger Zeit einmal selbst ausprobiert, bis mir dämmerte: “Moment: Zur Arbeit fahren, duschen, schlafen, die Wohnung einrichten, das Klo putzen – das mache ich doch schon so den ganzen Tag?!” Hab das Spiel dann wieder vom Rechner geworfen. Mit Sims 3 – so verspricht es jedenfalls Electronic Arts – sollen solche Gedankengänge erst überhaupt nicht aufkommen. Dafür soll eine nahtlos ineinander greifende Nachbarschaft, noch mehr Feinjustierungen bei er Sim-Erschaffung und vor allem ein “schnelles Gameplay mit vielen Belohnungen” sorgen. Am 4. Juni ist es in Deutschland soweit und ihr könnt euch selbst ein Bild davon machen.

Bis dahin plant die Werbeabteilung von EA aber erst einmal aus allen Rohren zu feuern. In der “New York Times” steht eine Liste der Werbemaßnahmen, die die Spieleschmiede ab morgen umzusetzen gedenkt. Der Hauptschwerpunkt der Kampagne liegt erwartungsgemäß im Online-Bereich, genauer gesagt – im sozialen Netz. Auf Sims3.com wird es zunächst eine kostenlose Probeversion geben und natürlich kommt EA auch nicht an einer Facebook-Fanpage vorbei. Dann wird es spannend: Über ein Online-Feature mit dem Namen SimFriend können Nutzer sich unter 120 Charakteren einen virtuellen Brieffreund aussuchen, mit dem sie dann einen Mailverkehr beginnen. Laut dem EA-Marketingmann John Buchanan sollen die Sims Fragen stellen und auch beantworten können und zwar gemäß ihren individueller Charaktereigenschaften. (weiterlesen…)

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Deutschland ist ein elektronischer Polizeistaat13.05.09

stop-elektronischer-polizeistaat

Bundestrojaner, Vorratsdatenspeicherung und Netzsperre – Begriffe, die sich anhören wie die Unworte des Jahres 2009, gehören seit Monaten leider zu meinem normalen Wortschatz. Und demnächst wird mit “Elektronischer Polizeistaat” wohl noch ein weiteres Unwort hinzukommen. Wie ich darauf komme? Ein aktueller Bericht der US-amerikanischen Security-Firma Crytohippie zeigt, dass Deutschland zu den zehn Staaten der Welt gehört, in denen Bürger in Bezug auf die IT-Nutzung am stärksten überwacht werden. Insgesamt hat das Unternehmen 52 Länder unter die Lupe genommen. Wenig überraschend sind die Spitzenreiter des Negativ-Rankings: China (Platz 1), Nordkorea (Platz 2), Weißrussland (Platz 3) und Mütterchen Russland auf dem vierten Platz. Jetzt wird es allerdings interessant, denn unter den Top 10 befinden sich auch drei europäische Länder. Die Briten überwachen ihre Bürger demnach am stärksten und haben sich damit den 5. Platz erkämpft, gefolgt von den Franzosen auf Rang 9 und Deutschland auf Platz 10. (weiterlesen…)

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Google mit Suchspinne – und mehr Platz für Werbung13.05.09

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Mit dem Wolfram|Alpha im Nacken steht Google unter Zugzwang – zumindest rhetorisch. Tatsächlich hat sich in den vergangenen Jahren vieles bei neuen Diensten und an der Aggregation der Suchergebnisse getan – doch die Darstellung ist seit zehn Jahren nahezu unverändert geblieben.

Auf der Google Searchology 2009 stellte der Suchriese deshalb eine Reihe von Ideen vor, wie die semantische Suche auf der Plattform künftig realisiert werden könnte. Dazu zählt beispielsweise die Google Search Option, mittels der sich Ergebnisse anzeigen lassen, die auf Clip-Plattformen, Foren oder auf Rezensionsseiten gefunden wurden. (weiterlesen…)

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Gadget-Modding: R2-D2-Legofigur mit eingebautem USB-Stick13.05.09

r2d2-starwars-usbstick

Einfache USB-Sticks für den Alltag gibt es heutzutage wie Sand am Meer. Wirklich originelle Exemplare gibt es meiner Meinung nach dagegen nur selten. Ein paar schicke Mini-Speicher habe ich jetzt bei Etsy entdeckt. Die Betreiber der Internetplattform haben sich auf den exklusiven Handel mit handgemachten Gegenständen wie Schmuck, Taschen und Kleidung spezialisiert. Und im Angebot der Amerikaner gibt es eben auch zahleiche Gadgets für den IT-Alltag – wie zum Beispiel USB-Sticks, die in Figuren und Bausteine des dänischen Spielwarenherstellers Lego verbaut wurden.

Als SciFi-Fan hat es mir natürlich der integrierte Mini-Speicher in Form des Star Wars-Androiden R2-D2 angetan. Der USB-Stick verfügt über vier GB Flashspeicher und ein blaues LED leuchtet bei Aktivität. Zusätzlich sind auf dem Stick zwei nicht genannte Spiele vorinstalliert. Einziger Wermutstropfen: der Hersteller verlangt für den R2-D2-Speicher satte 49,95 Dollar plus zehn Dollar Versand.

Via: 7Gadgets

(Michael Friedrichs)

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Innenministerium nimmt satirische Sperrseite vom Netz13.05.09

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Hier ein weiteres Kapitel aus dem großen Buch “Unsere Politiker”. Mitte Februar geisterte als eine der ersten Reaktionen auf Zensursula von der Leyens Sperrideen ein satirischer Vorläufer durch das Netz: Eine Fake-Sperre, die sich auf jede beliebige Seite anwenden ließ, wenn man die eigentlichen URL um einen kleinen Adresszusatz erweitert. Anstatt auf der erwarteten Website landete der Nutzer dann scheinbar auf der Seite des Bundesinnenministeriums; mit dem Hinweis, dass eine Sperrung vorgenommen wurde (hier ein Screenshot). War ebenso lustig wie lehrsam, doch der Spaß ist nun vorbei.

Der Grund? Das Innenministerium. Schäubles Jungs haben beim Hoster des Gag-Initiators vorgesprochen und dem Unternehmen nahegelegt, die betreffende Domain dem Kunden unverzüglich “freiwillig” zu kündigen. Wie Pantoffelpunk, so der Name des Mannes, in seinem Blog erklärt, sei ihm bis heute kein handfester Grund für das Vorgehen des Ministeriums mitgeteilt worden. Was bislang durchgesickert sei, ließe darauf schließen, dass es vordergründig und offiziell darum geht, dass die falsche Sperrseite das Logo des BMI verwendet habe: (weiterlesen…)

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No pictures please: Google Street View von griechischen Datenschützern gestoppt13.05.09

google-street-viewDie Kritik an Googles virtuellem Straßenplaner wächst. Griechische Datenschützer haben jetzt die Kamerawagen des Internetgiganten gestoppt. Bis auf weiteres sei es Google nicht mehr erlaubt, in Griechenland Bildmaterial für Street View zu erstellen. Die Behörde begründet ihre Entscheidung damit, dass man ernsthafte Bedenken bezüglich des Schutzes der Privatsphäre und der Persönlichkeitsrechte habe. Deshalb muss Google den Datenschützern jetzt genau darlegen, was mit dem erhobenen Bildmaterial passieren soll. Besonders interessiert ist die Behörde daran, wie die Daten gespeichert, wie lange beispielsweise die Bilder aufbewahrt und wie sie vor Missbrauch geschützt werden. (weiterlesen…)

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Brüssel spricht Empfehlung für RFID aus – und bietet ein Schlupfloch12.05.09

rfid

Die Gefahr lauert hinter dem Preisschild: Über Sinn und Unsinn von RFID-Chips wurden an anderer Stelle bereits viele Wort verloren (“Die Neutralität dieses Artikels oder Abschnitts ist umstritten.” – das zeigt, wie heiß das Thema ist). Heute hat sich die EU mit dem Thema beschäftigt, genauer gesagt Viviane “Knochenbrecher” Reding, die sonst dafür sorgt, dass unter anderem eure Mobilfunkkosten nicht durch die Decke schießen.

Über sechs Milliarden dieser “mikroelektronischen Bauteile” seien derzeit im Umlauf und nicht immer unter datenschutzrechlich unbedenklichen Bedingungen. Die heute ausgesprochene Empfehlung der EU für den Einsatz der RFID-Technik im Alltag sieht deshalb einen Maßnahmenkatalog von vier Punkten vor. (weiterlesen…)

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Werbeblocker will den Wunsch der Publisher respektieren12.05.09

abp

“Ich lese eure News total gerne, beinahe jeden Tag. Total geil finde ich es auch, dass ich dabei nicht die nervige Werbung sehen muss. Eigentlich sollten sich endlich alle einen Ad-Blocker installieren!” – Kein Witz, solche Mails landen bei deutschen Online-Redakteuren auf den Schreibtischen. Wie bei mir vor einiger Zeit zum Beispiel (auf einer anderen Plattform). Das gleicht einem schmeichelhaften Schlag ins Gesicht. Im Rahmen der früh etablierten Mitnahmementalität ist vielen Nutzern heute überhaupt nicht mehr klar, dass guter Content einfach Geld kostet. Und da sich Bezahl-Inhalte (außer bislang in Rupert Murdochs Kopf) im Netz noch nicht durchgesetzt haben, wird dieses Geld durch Werbung erwirtschaftet. Adblocker bringen diese Einnahmequelle zum Versiegen und so wird ein Angebot nach dem anderen eingestampft – das gilt insbesondere auch für Blogs.

Kürzlich kam es erstmals zum Eklat zwischen einem Publisher und dem Entwickler des wohl bekanntesten Werbezensierer-Addons AdBlock Plus. Der Autor des Plugins NoScript wollte es nicht hinnehmen, dass AdBlock die Werbung auf der eigenen Seite ausblendete. Also programmierte er NoScript so um, so dass das Plugin den AdBlocker für die Zeit des Besuchs deaktivierte. Im Internet war danach die Hölle los, der “Plugin-Krieg” war ausgebrochen. Giorgio Maone, so der Erfinder von NoScript, hat sich mittlerweile öffentlich entschuldigt, doch der Grund seines Handels bleibt weiterhin bestehen. (weiterlesen…)

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iPhone-Nachfolger mit 600 MHz CPU, 32 GB Speicher und 3,2 Megapixel Kamera12.05.09

apple-iphoneEs vergeht fast kein Tag, an dem auf einschlägigen Seiten keine vermeintlichen Details über das kommende iPhone-Modell im Internet auftauchen. So wie auch in diesem Fall. Auf einer chinesischen Apple-Fan-Seite sind jetzt die angeblichen Hardware-Spezifikationen aufgetaucht. Demnach verfügt das iPhone der dritten Generation über eine mit 600 MHz getaktete CPU (aktuelles Modell: 400 MHz, allerdings gedrosselt), 256 MB Arbeitsspeicher (aktuelles Modell: 128 MB) und eine 3,2 Megapixel Kamera mit Autofokus-Funktion. Ebenfalls mit an Bord: 32 GB Flash-Speicher (aktuelles Modell: acht bzw. 16 GB), ein Kompass zur verbesserten Navigation sowie ein Radioempfänger. An der Gehäuse-Form, an der Display-Größe und an der Akku-Stärke sollen die Apple-Tüftler hingegen nichts geändert haben.

Die Details soll ein Mitarbeiter der Firma Foxconn der Fan-Seite verraten haben. Das Interessante daran: Die China-Fabrik hat für Apple bereits die beiden ersten Handy-Modelle hergestellt. Auch das kommende Modell wird angeblich wieder bei Foxconn produziert. Ob sich diese Produktdaten schließlich im fertigen iPhone wiederfinden werden, wird sich vermutlich erst auf der nächsten Apple-Entwicklerkonferenz im Juni zeigen – sollte das neue iPhone dort vorgestellt werden.

Via: The iPhone Blog

(Michael Friedrichs)

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Wie twittert man in 590 Kilometern Höhe?12.05.09

astromike_twitterDer Mann hat eine wichtige Mission. Seit Wochen zwitschert Mike Massimino im Auftrag seines Arbeitgebers, der Weltraumbehörde NASA, über die Vorbereitungen auf seinen Weltraumtrip. Zusammen mit seinen sechs Kollegen soll der US-Astronaut das in die Jahre gekommene Hubble-Teleskop wieder auf Vordermann bringen. Vor ein paar Stunden kam dann endlich der Befehl, in die Weltraumanzüge zu schlüpfen und sich für den Start fertig zu machen. Mittlerweile ist die Crew auf dem Weg ins All. Mike Massimino hat neben der Reparaturmission allerdings noch eine wichtige PR-Aufgabe auf seiner To-Do-Liste. Er soll möglichst vielen Erdenbewohner via Twitter exklusive Einblicke in den Alltag eines Astronauten und hinter die Kulissen einer Weltraum-Mission gewähren. (weiterlesen…)

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