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Archive for 07.2009

Firefox 3.7 kommt mit neuer Oberfläche21.07.09

mozilla-firefox37

Firefox 3.6 ist noch gar nicht erschienen, da gibt es bereits einen ersten Einblick auf den Nachfolger. Nein, keine frühe Alpha-Version, sondern lediglich drei Designentwürfe, die auf der Webseite der Entwickler zur Diskussion gestellt wurden. Bleibt es bei den Plänen von Mozilla, bekommt die Windows-Version des Firefox 3.7-Browsers eine überarbeitete Oberfläche spendiert. Die Kollegen von Golem haben sich die Entwürfe mal etwas näher angeschaut. Demnach wird unter anderem darüber nachgedacht, die Glass-Darstellung von Aero zu nutzen, die seit Windows Vista zum Repertoire des Microsoft Betriebssystems gehört. Dadurch erscheint der gesamte Browser mit Ausnahme der dargestellten Webseite halbtransparent – dass heißt, der Hintergrund schimmert leicht durch.

Auch die Buttons sollen einer Frischzellenkur unterzogen werden. Die inaktiven Bedienelemente erscheinen in den Designentwürfen ebenfalls leicht transparent, wodurch sich ein netter 3D-Effekt ergibt. Neu ist eine eigene Schaltfläche für Tools und Bookmarks in der rechten Browser-Ecke. Laut Entwickler können Nutzer dort Änderungen am User-Interface vornehmen und den Browser ihren persönlichen Vorstellungen anpassen.

Weitere Details zum Firefox 3.7 sind auf der Entwicklerseite vorerst nicht zu finden; darum geht es den Jungs von Mozilla aber auch nicht. Sie wünschen sich lediglich Feedback und Verbesserungsvorschläge. Zudem betonen sie, dass es sich bei den Designentwürfen nur um die Ergebnisse aus zahlreichen Brainstorming-Treffen handelt – und nicht um eine finale Browser-Version. Die Tendenz, in welche Richtung sich der Open-Source-Browser entwickelt, ist jedoch klar erkennbar. Wir dürfen also gespannt sein – sowohl auf der fertige Ergebnis als auch den Release-Termin.

(Michael Friedrichs)

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Generation Offline: Außer Kontrolle geratene Vodafone-Kampagne fordert ein erstes Opfer21.07.09

yoda_vodafone

Mann, Mann, Mann – diese Vodafone-Sache lässt sich nicht abschütteln. Ich bin gerade aus Hamburg zurück und auch dort ist einem an jeder Ecke die “Generation Upload” auf den Fersen, sei es in der Hotel-Glotze oder in Form von Hafen-Bannern mit eher zweifelhaften Werbesprüchen. Ich dachte, ich komme zurück nach Köln und die Sache sei endgültig vorüber – aber nix da.

Jetzt hat die lustige Prügelschlacht im Mitmachnetz ein erstes Opfer gefordert – vielleicht ein zweites, wenn man Sascha Lobos Image-Erdrutsch im Web 2.0 mit einbezieht: doch der macht wenigstens weiter. Wer (auf eigenen Wunsch) definitiv keine Rolle im Internet mehr spielen wird, ist Ute Hamelmann aka “Frau Schnutinger“, die als Comic-Bloggerin von Vodafone eingespannt wurde, um ein Tremolo auf das HTC Magic zu halten. Im offiziellen Es-ist-deine-Zeit-Blog lesen wir von ihr:

Seit drei Monaten habe ich ein neues Handy, das HTC Magic mit Internetanschluss. Tolles Ding, mit wenig Knöpfen dran, das ist äußerst praktisch. Mein altes Handy hatte viel zu viele Knöpfe. Zu viele Knöpfe sind nicht gut, da gibt es für mich zu viele Möglichkeiten, versehentlich an ein Knöpfchen zu kommen. Mit dem neuen Handy geht das alles zum Glück leichter, ich erwische immer das richtige Knöpfchen und ich kann die Fotos sogar direkt auf die Plattform Flickr ins Internet hochladen und in mein Blog stellen. So geht mir nichts mehr verloren und meine Handyrechnung beschert mir seitdem auch keine böse Überraschung mehr.

Zugegeben: Hätte ich Kohle für dieses überschäumende Loblieb bekommen, hätte ich es vielleicht ein wenig leiser, diskreter verfasst. Und dafür gesorgt, dass zumindest der faktische Inhalt einer kritischen Überprüfung standhält. Wirres.net weist zu Recht darauf hin: Frau Schnutinger hat zu keiner Zeit mit ihrem Vodafone-iPhone-Killer ein Bild auf Flickr hochgeschossen. Doch dass daraufhin ein Donnerwetter losbricht, das in Kommentaren wie “Ihr seid lebende Fakes. Mein Gott, wie tief wollt ihr denn für die paar Werbekröten noch sinken. Unterirdisch seid ihr doch schon.” gipfelt, hätte ich nicht für möglich gehalten. Es ist jedenfalls davon auszugehen, dass sich die liebe Schnutiger die Sache mit “Werde ein Held!” anders vorgestellt hat, denn nun – über hundert Kommentare (die größtenteils unter die Gürtellinie zielen) später – hat sie die Reißleine gezogen und sich vom Internetpublikum komplett verabschiedet. (weiterlesen…)

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Google Wave startet im Ende September mit exklusiven Zugängen für 100.000 Nutzer21.07.09

google-waveEnde Mai hat der Suchmaschinenriese mit der geplanten Kommunikationsplattform Google Wave in der internationalen IT-Szene für Furore gesorgt. E-Mails schreiben, Bilder und Videos mit Freunden teilen, gleichzeitig mit mehreren Nutzern chatten und Dokumente gemeinsam bearbeiten. Ja, all das soll Google Wave können – und noch vieles mehr. Das Konzept für den geplanten Google-Dienst kann sich meiner Meinung jedenfalls sehen lassen, verbindet die Plattform doch zahlreiche Anwendungen in einer Oberfläche. Nach der lautstarken Ankündigung auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz I/O in San Francisco ist es allerdings wieder etwas stiller geworden um Google Wave.

Bis vor ein paar Stunden: Wie es scheint, befindet sich die Online-Plattform bereits auf der Zielgeraden. Steht kurz vor dem Release. Wie TechCrunch berichtet, hat der Internetkonzern in der vergangenen Woche rund 6.000 Entwicklern das bisher verschlossene Tor zu Google Wave geöffnet. Und in den kommenden Wochen sollen weitere 20.000 Zugänge an interessierte Entwickler verteilt werden.

google-wave-test

Gute Nachrichten gibt es auch für Nicht-Programmierer. Google plant, Google Wave um Ende September schon einmal für 100.000 Nutzer zu öffnen. Um allerdings in den Genuss einer exklusiven Einladung zu kommen, wird ein Gmail-Konto vorausgesetzt. Ich gehe aber davon aus, dass anfangs nur US-Nutzer zum Zuge kommen werden – genaue Kriterien der Auswahl sind nicht bekannt, auch sollen Bewerbungen nicht möglich sien. Die Erwählten dürfen sich dann vermutlich auf eine ganze Reihe interessanter Tools für Google Wave freuen. Wann Google seine Plattform uneingeschränkt öffnen will, ist noch nicht durchgesickert. Ich könnte mir aber vorstellen, dass dies Anfang Dezember der Fall sein wird.

(Michael Friedrichs)

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“Geht nicht wählen!”: Deutsche Promis rufen zum Wahlboykott auf21.07.09

Die Bundestagswahl rückt immer näher und damit auch der Gipfel des Profilierungsdrucks für die Parteien. Allein: Auf den Straßen geht die Aufregung an vielen Bürgern vorbei. Bei der letzten BRD-Parlamentswahl wurde bereits ein negatives Rekordergebnis bei der Wahlbeteiligung erzielt; nur 77,7 Prozent der Wahlberechtigten haben ihre Stimme abgegeben und ganz ehrlich – die katastrophale hohe Zahl von Stubenhockern, die es am Tag der Europawahl nicht aus dem Haus geschafft hat, verheißt auch für den 27. September nichts Gutes.

Gegen diese Politikverdrossenheit muss man doch etwas unternehmen, dachte sich politik-digital.de und hat gemeinsam mit dem TV-Produzenten Probono die Argumente der überzeugten Nicht-Wähler aufgegriffen. Daraus entstanden ist eine Art Anti-Bundestags-Clip, für den allerlei prominente Testimonials ihr Statement abgegeben haben. Das Ergebnis seht ihr oben. Claude-Oliver Rudolph ist unter anderem dabei, Fernsehkoch Ralf Zacherl und der Tagesschaumann Jan Hofer. (weiterlesen…)

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KiPo-Anklage angekündigt: Jörg Tauss sieht sich als Opfer einer “sozialen Exekution”21.07.09

jorg-taussDer ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete sorgt wieder einmal für Schlagzeilen. Allerdings nicht wegen seiner Kritik gegen die Einführung von Internetsperren, sondern weil er immer noch im Fadenkreuz der Staatsanwaltschaft Karlsruhe steht – wegen Besitzes von Kinderpornografie (Handybilder und drei DVDs) . Okay, die Geschichte ist schon ein paar Monate alt und ist deswegen bei vielen Leuten fast schon in Vergessenheit geraten, allerdings sind die Ermittlungen nun abgeschlossen – und der zuständige Oberstaatsanwalt hat aus dem Nähkästchen geplaudert. Und die Bild-Zeitung hat aufmerksam zugehört.

Laut Rüdiger Rehring, so der Name des Oberstaatsanwaltes, will seine Behörde Anklage gegen Jörg Tauss erheben und ihn vor Gericht stellen. Zuvor müsse allerdings noch der Bundestag die Immunität des Politikers aufheben, weshalb dem Haus nun Akteneinsicht gewährt werden soll. Auch Jörg Tauss habe ab sofort die Gelegenheit, Stellung zu beziehen und gegebenenfalls weitere Ermittlungen zu beantragen. Über die nette Plauderei des Oberstaatsanwaltes mit der Bild-Zeitung dürfte Tauss überhaupt nicht erfreut sein. “Freut sich, vom Staatsanwalt wieder mal via Bild zu hören. So bleibt man in eigener Sache sehr gut informiert”, zwitscherte Tauss heute Morgen. Der Fall sei ein interessantes Beispiel wie die Presse funktioniere: “Staatsanwalt füttert Bild und alle schreiben ab.” (weiterlesen…)

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Twitter-Startup im Interview: SumtnSumtn fördert den Dialog zwischen Twitter-Nutzern20.07.09

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Als eines der ersten Twitter-Startups in Deutschland sind drei Studenten aus Hagen vor ein paar Wochen losgezogen, um die große weite Welt des Web 2.0 zu erobern. Ihr erklärtes Ziel: Mit ihrem Dienst SumtnSumtn mehr Gesprächsstoff unter den Besuchern einer Webseite zu erzeugen – und zwar mit Hilfe des Twitter-Netzwerks. Wie der Dienst genau funktioniert, wie es mit der Finanzierung aussieht und warum die ganze Sache auch für Blogs interessant sein kann? Dies sollen die Jungs am besten selbst erklären. Ich habe zwei von ihnen – Aike Sommer und Tobias Antonbeim letzten Kölner Twittwoch getroffen und einfach mal nachgefragt:

Was ist das Ziel von SumtnSumtn?
SumtnSumtn fördert den Dialog zwischen Twitternutzern. Mit uns können Twitterer direkt auf jeder Webseite Tweets über die Seite versenden und einsehen, wer noch über die Webseite getwittert hat. So kann man mit diesen Personen eine Diskussion über den Content der Seite mit Hilfe von Twitter aufbauen. Wir bringen Twitternutzer mit gleichen Interessen zusammen und fördern das Kennenlernen neuer interesannter Persönlichkeiten bei Twitter .

Wie funktioniert euer Angebot?
In einer Sidebar stellen wir alle bisherigen Dialoge über die jeweilige Seite dar. Der Nutzer kann direkt in der Sidebar einen Tweet absenden und auf bestehende Diskussionen antworten. Jede Nachricht wird dabei mit einer Short-URL ins Twitternetzwerk gesendet. Die Sidebar lässt sich ohne Softwareinstallation auf jeder Website über ein Bookmarklet öffnen.

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Was ist das Besondere an eurem Dienst?
Traditionelle Twitter-Dialoge finden unter Personen statt, die sich bereits kennen. Dies lässt sich ändern in dem man den Nachrichten einen Kontext gibt, über den diese auffindbar sind. Das sind oft Hashtags, wir denken aber, dass in vielen Situationen Webseiten dafür besser geeignet sind. URLs benötigen keine Koordination unter den Teilnehmern und auch die Bedeutung wird implizit klar. SumtnSumtn macht es hier so einfach wie möglich, die Webseite als Kontext in den Dialog mit einzubringen. (weiterlesen…)

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Xbox Handheld-Konsole kommt: Microsoft bestätigt Einstieg in den mobilen Spielemarkt20.07.09

microsoft-xbox-portableGerüchte darüber kursieren in der Gaming-Szene schon lange. Doch jetzt scheint es endlich konkret zu werden. Die Rede ist von Microsoft, der Einstieg in den mobilen Spielemarkt und die Pläne für eine eigene Handheld-Konsole. Dieses Marktsegment will sich der Softwareriese natürlich nicht entgehen lassen, obwohl die Konkurrenz auf diesem Gebiet nicht gerade untätig ist. Sony hat vor ein paar Wochen mit der PSP Go bereits das Nachfolgemodell für seine Playstation Portable vorgestellt. Nintendo hat sich mit dem DSi auf dem lukrativen Markt ebenfalls breit gemacht. Auch Apple vergrößert mit dem iPhone täglich seine mobile Spielergemeinde.

Es ist also höchste Zeit für Microsoft, hier Fuß zu fassen. Allerdings sei der richtige Zeitpunkt für den Einstieg noch nicht gekommen, erklärte Shane Kim in einem Interview mit dem Online-Portal Kikizo. Demnach steht bereits fest, dass Microsoft ein eigenes Gerät bauen wird. Unklar ist hingegen aber, ob es sich dabei um eine Handheld-Konsole im eigentlichen Sinne handeln wird oder um ein spielefähiges Smartphone (Stichwort “Microsoft Pink“) auf Basis von Windows Mobile. Das seien Fragen, die die Redmonder selbst erst einmal beantworten müssen.

Bislang habe sich sein Unternehmen auf das Wohnzimmer als Ausgangspunkt für Spiele konzentriert. Derzeit seien die Arbeiten an Project Natal und Xbox Live im vollen Gange. Hätte Microsoft mehr Zeit und Geld in die Entwicklung von mobilen Spielelösungen investiert, sehe diese Entwicklung heute anders aus. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt gekommen? Diese Frage beantwortet Shane Kim nicht. Hoffentlich wartet der Konsolen-Hersteller nicht zu lange, denn dann könnte der Zug bereits abgefahren sein. Mit Xbox Live hat Microsoft bereits eine solide Basis für ein zukünftiges Vertriebsmodell seiner Spiele geschaffen. Wenn dieses Konzept dann auch auf einer portablen Xbox funktioniert, stehen die Chancen, sich gegen die Konkurrenten durchzusetzen, gar nicht schlecht.

(Michael Friedrichs)

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Und plötzlich waren sie weg – Amazon löscht eBooks ohne Erlaubnis von Kindle-Lesern20.07.09

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Beim Online-Händler Amazon läuft derzeit aus PR-Sicht einiges schief. Während sich der deutsche Ableger am Mittwoch noch mit unzufriedenen Windows 7-Vorbestellern herumärgern durfte, sorgt jetzt das Mutterhaus in den USA für ordentliche Schlagzeilen. Was ist passiert? Amazon hat am Wochenende via Mobilfunkverbindung auf die Kindle-Reader seiner Kunden zugegriffen und auf den Geräten ohne Erlaubnis und ohne Vorwarnung eine ganze Reihe gekaufter und bereits bezahlter eBooks gelöscht. Von der Aktion betroffen sind unter anderem zwei Titel von Georg Orwell (“1984″, “Animal Farm”) sowie die digitalen Abenteuer von Harry Potter.

Der Aufschrei der betroffenen Kunden war jedenfalls nicht von schlechten Eltern und dem entsprechend groß war auch das Presseecho. Einige Webseiten bezichtigten Amazon daraufhin sogar des Einbruchs und Diebstahls. Mittlerweile hat sich das Unternehmen zu Wort gemeldet, um die Wogen zu glätten und die Löschaktion zu erklären. Demnach seien die Bücher von einer Firma in den Kindle-Store gestellt worden, die für die Titel überhaupt keine Vertriebsrechte besessen habe. Als Amazon vom Rechteinhaber in Kenntnis gesetzt worden sei, habe man sich entschieden, die betroffenen eBooks sofort aus dem Angebot zu entfernen – was zur Folge hatte, dass die Büchern nicht nur im Store verschwanden, sondern auch von den Kindle-Geräten der Kunden. (weiterlesen…)

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Eds Blog: Die virale Schnitzeljagd geht weiter20.07.09

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Heute Nacht war es endlich soweit. Der Countdown auf der Seite ichber.eu ist abgelaufen – und die Suche nach dem großen Unbekannten geht weiter – mit einem Puzzle im Flash-Format, genauer gesagt mit drei Puzzles. Sind sie erst einmal zusammengesetzt, ergeben sich folgende Fotos: eine Automatik-Schaltung eines PKWs, drei vier Katzen auf einem nächtlichen Hausdach und eine hölzerne Tür zu einem Schuppen für Gartengeräte. Die Bilder sind allesamt ziemlich düster gehalten. Grau ist die dominierende Farbe. Aber was soll das? Was haben die Fotos miteinander zu tun? Wie geht es weiter?

Da ich glücklicherweise nicht der Einzige bin, der sich an der Suche beteiligt, habe ich auch schnell die Lösung für das Bilderrätsel gefunden (Danke an Merzmensch für den Tipp). Setzt man nämlich die Kernaussagen der drei Puzzles (Automatik, grau, Gerät) zusammen, gelangt man auf die Webseite www.automatik-grau-geraet.org. Ebenfalls Flash-animiert und im trostlosen Grau gehalten. Zu sehen ist ein riesiges Display mit einer schmutzigen alten Apple-Tastatur davor. Auf dem Bildschirm flackern Buchstaben wild umher, ungefähr mittig ist ein weiteres Motiv zu sehen. Für mich sieht es aus wie der Scheibenwischer eines Autos. Viel ist davon allerdings nicht zu sehen, denn in der Frontscheibe reflektiert ein Scheinwerfer ziemlich stark. So viel zu den neuen Hinweisen. Kein neuer Countdown, kein Link zu einer anderen Seite. Ich bin jedenfalls gespannt, wie die Suche weiter geht und wer sich am Ende hinter der Aktion versteckt. (weiterlesen…)

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Basic Sunday: Vodafone und das Problem der Glaubwürdigkeit19.07.09

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Nicht erst seit den ersten durchaus erfolgreichen Werbespots von T-Mobile ist Emotion in der Werbung das Zugpferd schlechthin in diesem Jahr. Wer sich die neuesten Entwicklungen der Werbemacher heute anschaut, wird feststellen, dass mehr und mehr Firmen auf eine diese soziale Komponente setzen und sich weniger auf ihr eigenes Produkt stützen als vielmehr einfache, emotionale Botschaften zu übermitteln. Vodafone hat gemeinsam mit der Agentur Scholz & Friends und einigen mehr oder weniger bekannten Bloggern eine Kampagne lanciert, die nicht nur Emotionalität wecken, sondern auch die gewünschte Zielgruppe in dieser Überlegungen mit einbeziehen sollte.

Um eine stärkere Bindung und eine größere (kostenlose) Werbung zu erreichen, wurden auch die vermeintlichen Helden einer so genannten “Generation Upload” mehr oder weniger geschickt in diese Kampagne mit eingebaut. Dumm nur, dass alles nicht so gelaufen ist, wie die Macher sich das vorgestellt haben. Scheinbar war es den Entscheidern wichtiger, Emotionen zu wecken und eine stärkere Markenbindung mit sozialen Komponenten zu erreichen, anstatt mit echten Innovationen, stärkerer Kundenfreundlichkeit und einer verlässlichen Aussage Menschen an sich zu binden. Anstatt dessen werden Geschichten von Freundschaft und Zusammenhalt erzählt, von Freiheit und Glück, von Offenheit und Familie. Glaubt das Unternehmen tatsächlich, dass sie mit einem solch unglaubwürdigen Spot Vertrauen schaffen? Anscheinend ist das wohl so.

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Xbox 360: Dashboard-Update bringt Avatar-Shop, Games-on-Demand und Filmpartys17.07.09

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Hersteller Microsoft bastelt hinter den Kulissen bereits fleißig an einem großen Dashboard-Update. Bereits gestern kündigte Major Nelson via Twitter die ersten Details zur kommenden Aktualisierung der Benutzeroberfläche an. Im Mittelpunkt wird demnach der neue Games-on-Demand-Service stehen. Über den Abrufdienst können Spieler sowohl ältere als auch neue Titel kaufen und auf die Xbox 360 herunterladen. Sollte für ein Game auf der Festplatte zu wenig Speicherplatz vorhanden sein, können ältere Titel einfach gelöscht und bei Bedarf später wieder kostenlos geladen werden. Die dazu gehörigen Handbücher soll es übrigens in digitaler Form geben. Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, die einzelnen Titel durch ein Sternesystem (ähnlich wie Schulnoten) zu bewerten, um so anderen Gamern nützliche Hinweise auf Qualität und Spielspaß zu geben.

Was bringt das Dashboard-Update noch mit? Auf einem Marktplatz für Avatare können Spieler ihren virtuellen Egos verschiedene Klamotten kaufen. Gerüchten zufolge sind auch einige bekannte Markenhersteller beim Start im Herbst mit dabei. Hier ein paar Beispiele, wie ich mir die Funktionsweise vorstelle: Wenn ich Lust auf ein bisschen Bewegung habe, kann ich mir im Avatar-Shop einen Jogging-Anzug von Adidas kaufen, bevor ich für eine Runde FIFA den Fußballplatz betrete. Hab ich allerdings Bock auf ein bisschen Action, stehen mir ein paar Outfits à la John Rambo zur Auswahl.

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Auch beim Thema Video-on-Demand gibt es Neuigkeiten. Als Gold-Mitglied ist es dann möglich, so genannte Movie Partys zu veranstalten, zu denen ich Freunde aus der ganzen Welt einladen kann, um gemeinsam mit ihnen zeitgleich den gleichen Film anschauen und darüber zu chatten. Laut Microsoft sitzen die Avatare dabei in einem virtuellen Kino und können sich sogar mit Popcorn bewerfen.

Die auf der E3 angekündigten Schnittstellen für Facebook, Twitter und Last.fm werden bei diesem Update übrigens nicht dabei sein und sollen später nachgereicht werden. Einen Grund für die Verzögerung wurde nicht genannt. Eine komplette Übersicht über alle Neuerungen sowie weitere Screenshots gibt es bei den Jungs von Engadget.

(Michael Friedrichs)

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Was für ein Handy! Das iPhone 3GS kann nicht nur tauchen, sondern auch fliegen17.07.09

Auf welche Ideen Besitzer eines brandneuen Apple iPhone 3GS kommen, ist manchmal schon etwas seltsam. Vor allem wenn ich bedenke, dass das schicke Smartphone ja nicht ganz billig ist. In den USA wollten jedenfalls ein paar Jungs und Mädels ganz genau wissen, was die neue iPhone-Kamerafunktion so alles kann. So spendierten sie ihrem Handy einen Tauchgang im heimischen Swimmingpool. Dass es dabei allerdings nicht mit rechten Dingen zuging, zeigt die Diskussion, die das Video auf YouTube ausgelöst hat. Zumal das Apple-Telefon danach noch problemlos funktionierte.

Ein wenig glaubhafter sind da schon die filmischen Ergebnisse eines anderen iPhone 3GS-Besitzers. Er klebte das Smartphone mit laufender Kameraaufnahme vor sein Auto und fuhr damit munter durch die Gegend. Und weil das dem Hobby-Filmemacher so viel Spaß gemacht hat, ist er mit seinem iPhone gleich wieder los gezogen. Dieses Mal allerdings nicht mit dem PKW, sondern mit seinem Fahrrad.

Ein wenig origineller und vor allem mutiger finde ich da schon die Idee mit dem ferngesteuerten Flugzeug. Ein paar Streifen ordentliches Klebeband, ein starker Flugzeugmotor, gutes Wetter und ein Freiwilliger, der sein nagelneues iPhone zur Verfügung stellt, waren die richtigen Zutaten für diesen Film – ein fast dreiminütiger Rundflug mit vielen Kurven. Nach der Landung ist dem iPhone-Besitzer sicherlich ein Stein von den Schultern gefallen. Aufgrund des ohrenbetäubenden Lärms während des Filmdrehs ist dies aber leider nicht zu hören. Die Qualität der Aufnahmen finde ich übrigens gar nicht mal so schlecht.

(Michael Friedrichs)

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Hitziges Dauerthema: Einführung der Porno-Domains .xxx, .sex und .adultweb17.07.09

xxx-domainSie kommt, sie kommt nicht, sie kommt, sie kommt nicht. So ungefähr könnte ihr euch das Hickhack vorstellen, das seit vier Jahren wegen der Einführung einer so genannten Rotlicht-Domain für Erotik- und Pornografie-Angebote im Internet entbrannt ist. Wir erinnern uns: Anfang Juni 2005 hatte die Internetbehörde ICANN verkündet, dass der Einführung der Top Level Domain .xxx eigentlich nichts mehr im Wege stünde und man in Gesprächen mit dem Antragsteller weitere Details besprechen wolle. Vor der Entscheidung meldete sich jedoch die US-Regierung (genauer das Handelsministerium) auf Druck zahlreicher christlich-konservativer Lobbyverbände zu Wort, machte ihren Einfluss bei der ICANN geltend und stoppte erst einmal die Vertragsverhandlungen. Auch Länder wie Frankreich und Brasilien erhoben Einspruch und verlangten nach einer erneuten Diskussion. Um die Geschichte ein wenig abzukürzen: Die Einführung der .xxx-Domain wurde von der ICANN nach einigem Hin und Her endgültig abgelehnt und der Antragsteller, das US-Unternehmen ICM Registry, zog vor Gericht.

Auch heute, vier Jahre später, ist das Thema immer noch nicht vom Tisch. Derzeit liegt der Fall beim Schiedsgericht der Internetbehörde und wartet dort auf ein abschließendes Urteil. Trotz der zu erwarteten Bedenken und Probleme spielen scheinbar auch ein paar andere Unternehmen mit dem Gedanken, mit einer eigenen Porno-Domain an den Start zu gehen. Demnach sei AusRegistry (zuständig für die australische Länderendung .au) bereits mehrfach von Mitbewerbern kontaktiert worden, die ebenfalls an der Einführung einer Erwachsenen-Domain interessiert sind. Im Gespräch sind deshalb nicht nur die besagte .xxx-Domain, sondern auch die weitere Top Level-Endungen wie .adultweb und .sex.

Während viele Unternehmen bei der Einführung einer Erotik-Domain bereits das große Geld wittern, werden auch wieder Kritikstimmen laut. Überraschend ist hierbei allerdings, dass der Widerstand dieses Mal auch aus den Reihen der Pornoindustrie kommt. Demnach befürchte man dort, dass die jeweiligen Länderregierungen solche Domain-Endungen nutzen könnten, um missliebige Inhalte bereits im Vorfeld herauszufiltern oder sogar zu sperren. Hinzu kommt, dass mögliche Internetadressen mit der Top Level-Endung .xxx im Vergleich sicherlich nicht so preiswert sein werden wie beispielsweise eine .com-Domain. Außerdem gehe ich nicht davon aus, dass mit der Einführung einer speziellen Domain-Endung für Erotik-Websites alle bisherigen Seitenbetreiber zu der neuen TLD wechseln werden. Eine (erhoffte) Verlagerung findet demnach nicht statt. Stattdessen kommen wahrscheinlich sogar noch weitere Webseiten mit einschlägigen Inhalten hinzu.

Via: domain-recht.de

(Michael Friedrichs)

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Xing erlaubt Dateianhänge in Premium-Profilen17.07.09

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Mit neuen Funktionen für zahlende Mitglieder will das Hamburger Karriere-Netzwerk gegen die Konkurrenz punkten. Seit gestern Abend ist es möglich, in seinem Profil bis zu drei Dateianhänge zu speichern. Welche Daten hochgeladen, bleibt jedem Nutzer selbst überlassen. Eine Prüfung erfolgt nicht. Da die Dateianhänge aber im persönlichen Profil unter Referenzen und Auszeichnungen eingeblendet werden, dürften sich dafür Arbeitszeugnisse, Arbeitsproben, Broschüren oder einfach nur der Lebenslauf anbieten. Jede Datei darf maximal zwei Megabyte groß sein und muss in den Formaten PDF, JPG oder PNG abgespeichert sein. Zudem können Nutzer angeben, ob die hochgeladenen Daten für alle Xing-Mitglieder sichtbar sein sollen oder ausschließlich den eigenen Kontakte.

Ebenfalls neu sind Geburtstagserinnerungen. Per E-Mail werden Premium-Mitglieder künftig automatisch informiert, wenn einer der Kontakte ein Jahr älter wird. Heute Morgen um 4.29 Uhr wurde ich beispielsweise von Xing darüber informiert, dass mein Chef Geburtstag hat. Da ich ihn heute nicht sehen werde, habe ich schnell auf den Link in der Mail geklickt und ihm ein paar nette Worte zukommen lassen.

xing-geburtstags-erinnerung

Laut Xing zählt dieses Feature übrigens zu den am häufigsten geäußerten Mitgliederwünschen. Und wo wir schon mal beim Thema sind: Welche neuen Xing-Funktionen hättet ihr gerne? Die Wunschliste ist hiermit eröffnet.

(Michael Friedrichs)

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Facebook hat weltweit 250 Millionen Mitglieder – davon leben 3,3 Millionen in Deutschland16.07.09

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Mark Zuckerberg liebt den Rummel um seine Person und gestern Abend war es wieder einmal soweit. Der Facebook-Gründer verkündete stolz im firmeneigenen Blog, dass sich auf seinem sozialen Netzwerk weltweit mittlerweile mehr als 250 Millionen Mitglieder tummeln. So viele wie nie zuvor. Konkrete Zahlen für die einzelnen Länder – beispielsweise für Deutschland – rückt Zuckerberg allerdings nicht raus. Damit wollte sich Andreas Bersch von Facebookbiz allerdings nicht zufrieden geben. Der gute Mann hat ein bisschen recherchiert, gerechnet und heraus kamen ein paar interessante Ergebnisse.

Demnach gibt es in Deutschland rund 3,3 Millionen Facebook-Mitglieder. 55 Prozent der Nutzer sind älter als 25 Jahre (zum Vergleich: in den USA sind es 62 Prozent). Knapp 53 Prozent sind Frauen. Es geht aber auch noch detaillierter. Laut Facebookbiz leben die meisten Nutzer in und rund um Berlin (333.200), dicht gefolgt von Mainz inklusive Frankfurt am Main (243.460) sowie München mit 236.800 Mitgliedern. In der Domstadt Köln (inklusive Bonn) gibt es 151.400 Facebook-Mitglieder, in Stuttgart und Umgebung 135.500 und auf dem sechsten Platz liegt Hamburg mit 129.660 Nutzern.

Im Vergleich zur deutschen Gesamtbevölkerung (rund 83 Millionen Menschen) ist jeder 25. Deutsche (vier Prozent) Mitglied bei Facebook. Bei StudiVZ (sechs Millionen Mitglieder) ist übrigens jeder 14. Deutsche aktiv. Zählt man die Portale meinVZ und SchülerVZ hinzu (14 Millionen Mitglieder), ist jeder sechste Deutsche mit dabei. Facebook hat demnach noch jede Menge Arbeit vor sich, um sich gegen die Konkurrenz zu behaupten. By the way: In Großbritannien hat jeder Dritte einen Account bei der Kontaktbörse. Im Heimatland USA sind ein Viertel aller Einwohner in dem Netzwerk unterwegs.

(Michael Friedrichs)

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