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Archive for 08.2009

Google Maps: Staumelder in Echtzeit – dank der Nutzerdaten27.08.09

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Warum ist vieles von dem, was Google macht, auf der einen Seite ziemlich cool und nützlich – und auf der anderen Seite fast immer datenschutzrechtlich bedenklich? Hier ein neues Beispiel: Wie es aussieht, wird nach der Kartographisierung von oben (Google Maps) und den Fotosessions vom Boden aus (Street View) nun auch die umfassende Echtzeitüberwachung von ganzen Straßennetzen in Angriff genommen: Google Maps bekommt eine Art eigenes TMC-System.

Bislang wurden US-Nutzer ausschließlich über die Verkehrslage der großen Highways informiert, doch künftig sollen nach und nach auch die Umgehungswege – “arterielle Straßen”, wie Google sie nennt – ihre eigenen Status-Updates erhalten. In ausgewählten Städten, wie Los Angeles, Chicago und New York ist das System bereits testweise im Einsatz. Dazu gibt es nun die Schaltfläche “Verkehr”, die gleichzeitig eine kleine Legende einblendet, um die verschieden markierten Straßenabschnitte zu erklären:

  • Grün: Freie Fahrt
  • Gelb: Dichter Verkehr
  • Rot: Zähflüssiger Verkehr
  • Rotschwarz: Dicker Stau

Neben der Live-Anzeige bietet Google Maps ein Tool, mit dem man sich über das Verkehrsaufkommen zu einem bestimmten Zeitpunkt informieren kann. Welche Straßen sind am Montagabend vom Feierabendverkehr besonders getroffen? Nehme ich am Donnerstagmorgen lieber einen anderen Weg, um zum Flughafen zu kommen? Maps schätzt die Stau-Chancen aufgrund bisheriger Erfahrungswerte ein.

Und das bringt uns zum Punkt: Google sagt nicht explizit, woher diese Daten stammen. Die Vermutung liegt nahe, dass sie bislang unter anderem über die üblichen Kanäle, vielleicht auch von stationären Messungssystemen bezogen werden. Mit der Ausweitung der Lageerfassung – die dann auch noch in Echtzeit Ergebnisse liefern soll – stößt ein solches System an seine Grenzen. Im vergangenen Jahr gab es bereits von Nokia den Versuch, ein Tracking des Verkehrs aufgrund gesammelter GPS-Daten von Nutzern auf die Beine zu stellen (“Mobile Millenium“). Die Idee dahinter: Wird ein Signal auf einer Straße geortet, das sich nur langsam bewegt, muss der entsprechende Nutzer sich im Stau befinden. Google hat dieser Technik unter dem Begriff des “Crowdsourcing Traffic” zur Einsatztauglichkeit verholfen und überwacht auf diese Weise schon die großen Highways. (weiterlesen …)

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iLike-Ersatz: Facebook kuschelt jetzt mit Spotify26.08.09

spotify_logoFacebook hatte es selbst nie so an die große Glocke gehängt, doch ein wenig sieht Chef Mark Zuckerberg sein Baby auch als Entertainment-Portal. Zumindest ist es vorstellbar, dass der Jungunternehmer nach Bekanntwerden des Deals zwischen MySpace und iLike am Abend erst einmal in eine Bar einkehrte, sich das Kinn rieb und dem Barkeeper zuflüsterte “Keep it coming, Cowboy.”

Zugegeben, das ist überdramatisiert: Nicht, weil Zuckerberg etwas gegen Alkohol hätte, sondern weil er schon seit einiger Zeit einen weiteren Pfeil im Köcher hat, den er – sollte man den einschlägigen Meldungen glauben dürfen – schon in Kürze abzufeuern gedenkt. Durch die Übernahme von iLike konnte MySpace die bislang populärste Musik-App auf Facebook wegschnappen. Auch wenn die Gründer davon ausgehen, dass Facebook – wie alle anderen sozialen Netzwerke auch – darauf brennen werden, mit iLike (weiter) zusammenzuarbeiten, dürfte sich bei Zuckerberg die Freude in Grenzen halten. Sein Ass in der Hinterhand lautet Spotify. Der Dienst gleich einem werbefinanzierten iTunes-Store, der die Mitglieder keinen Cent kostet. Alternativ gibt es auch eine Paid-Variante – hierzulande ist diese sogar derzeit die einzige Möglichkeit, das Angebot zu nutzen (Vorstellung bei Meedia).

TechCrunch will erfahren haben, dass Facebook mit Spotify schon seit fast einem Jahr in Verhandlungen stehe und ein Abschluss immer näher rücke. Der Business Insider war von der Meldung so überwältigt, dass gleich über Übernahmegerüchte berichtet wurde (s. auch URL), ruderte dann aber wieder zurück und beließ es zunächst bei einer “Partnerschaft”. Zuckerberg selbst goss neues Öl ins Feuer, indem er wie aus dem Nichts seinen Profil-Status änderte: “Spotify is so good.”

Noch ein Hinweis? Einer der größten Einzelinvestoren von Facebook heißt Li Ka-shing. Er ist Chinese und der 16.-reichste Mann der Welt – und er ist Ende vergangener Woche bei Spotify dick eingestiegen.

(André Vatter)

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Das DSF versucht sich mit Pay-TV26.08.09

DSF TV Achtung, Achtung, es tun sich markante Änderungen in der deutschen TV-Landschaft auf. Das DSF wird Pay-TV-Anbieter. Ihr müsst jetzt aber nicht alle zu eurem Fernseher rennen und einen Signal-Check machen und ihr müsst auch keine Angst haben, dass euch die Sexy Sport Clips nur noch verschlüsselt über den Bildschirm flackern. Vielmehr setzt das DSF künftig neben dem klassischen Free-TV zusätzlich auf kostenpflichtige Inhalte im Internet.

Unter tv.dsf.de will das Deutsche Sport Fernsehen ab September die mit der Handball Bundesliga geschlossene Partnerschaft ausleben. Das heißt: auf dem neuen Portal werden Spiele nicht nur archiviert und on demand zum Abruf angeboten, sondern auch live gestreamt. Und genau das natürlich nicht kostenlos, sondern gegen Gebühr. Ein Einzelspiel im Livestream soll 2,99 Euro kosten, ein Monatsabo 9,99 Euro und wer die ganze Saison sehen will, muss 39,99 Euro zahlen.

Bisher gibt es unter tv.dsf.de zwar nur Ankündigungen für Live-Spiele der Handball Bundesliga. Das muss allerdings nicht so bleiben. Das DSF hat sich mit der neuen Streaming-Plattform eine schicke Seite gebastelt, die – entsprechende Nutzungsrechte im Internet vorausgesetzt – diverse Optionen für die Zukunft eröffnet. Sei es zum Beispiel in Sachen Motorsport oder bei Kampfsport-Events. Bei Videos der Fußball Bundesliga wird vermutlich Sky als Rechteinhaber nicht mitspielen.

Bleibt nur die Frage, wer bereit ist, für die Livestreams und/oder on demand-Angebote Geld auszugeben? Einige von Euch wissen ja, dass ich ein echter Sport-Fan bin und auch lange bei arena Kunde war. Aber für die Handball Bundesliga Geld bezahlen? Nee, das würde mir wahrscheinlich im Traum nicht mal einfallen. Allerdings soll das kein Maßstab sein. Denn würde ein Team aus Münster in der Liga mitmischen, wäre ich wahrscheinlich einer der ersten, der den Geldsack unterm Bett vorkramen würde, um ein Abo abzuschließen.

Apropos: hat nicht irgendwer Lust, Kohle in die Live-Berichterstattung der Fußball Regionalliga West zu investieren? Dann kann ich nämlich die Spiele von Preußen Münster sehen und muss nicht Fingernägel-kauend vor dem reichlich unspektakulären Online-Livetickern sitzen. Aber das ist ein anderes Thema und bevor Kollege André als Sportmuffel noch mehr die Augen verdreht mache ich an dieser Stelle lieber einen Punkt.

(Hayo Lücke)

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Photoshop-Tricks bringen Microsoft in Bedrängnis26.08.09

microsoft

Microsoft hat sich in Polen geraden einen dicken PR-Fauxpas geleistet – genau genommen war es die Grafikabteilung des Unternehmens. In den Staaten wirbt der Konzern unter anderem mit dem Spruch “Empower your People: With the IT Tools they need.” Das Bild, das die Botschaft begleitet, zeigt drei gut gelaunte Büromitarbeiter, nämlich eine weiße Dame, einen Herren asiatischen Ursprungs und einen sympathisch schauenden Herrn mit dunkler Hautfarbe. Soweit so gut.

Beim jüngsten Update des polnischen Website-Ablegers schaffte die Werbung den Sprung über den Atlantik: Auch hier wird für den Microsoft Exchange Server geworben, nun aber mit einem leicht abgewandelten Teaser-Bild: der schwarze Herr ist plötzlich verschwunden (s. Abb. oben). Zumindest sein Kopf, denn der wurde gegen den eines weißen Mannes ausgetauscht – die Hand blieb unretouchiert. Der kleine Photoshop-Streich führte laut AP zu allerlei Unmut unter den Bloggern. Andere unter ihnen versuchten wiederum den Microsoft-Vorstoß zu verteidigen: Immerhin gebe es in der polnischen Zielgruppe traditionell weniger Schwarze als beispielsweise in den USA.

Microsoft selbst ist die Sache unangenehm und hat bereits eine offizielle Entschuldigung ausgesprochen: “Wir überprüfen gerade die Sache im Detail”, sagt ein Sprecher der AP. “Wir entschuldigen uns und sind dabei, das Bild offline zu nehmen.” Das war vor sechs Stunden. Microsoft hat Wort gehalten und das Foto gegen das Original ausgetauscht.

Update, 13:13 Uhrballmerpoland

Wie ich sehe, hat sich Techcrunch gerade des Themas angenommen und gleichzeitig einen Photoshop-Contest ausgerufen. Die Vorschläge der Leser findet ihr in den dortigen Kommentaren.

Via: Mashable

(André Vatter)

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Seeungeheuer Nessie auf Google Earth entdeckt26.08.09

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Freunde der Kryptozoologie, UFO-Gläubige und überzeugte Nichtwähler: heute ist ein guter Tag! Das britische Boulevard-Blatt “The Sun” hat die Story gerade als exklusiven Aufmacher: “Dieses beeindruckende Bild auf Google Earth könnte der bislang schwer greifbare Beweis sein, dass das Monster von Loch Ness tatsächlich existiert.”

Die Entdeckung hatte der 25-jährige Jason Cooke gemacht, der sein Glück kaum fassen konnte: “Ich konnte es nicht glauben. Es passt genau auf die Beschreibungen von Nessie!” Die Zeitung hat auch gleich einen Forscher vom Loch Ness Project um einen Kommentar gebeten: “Das ist wirklich faszinierend. Der Sache muss weiter nachgegangen werden.”

Was wir sehen, ist ein Oktopus-ähnliches Wesen, das mit seinen vier oder fünf Armen auf den Wellen des Loch Ness treibt (hier habe ich noch einmal ein größeres Bild). Könnte es tatsächlich ein Schnappschuss des bislang unauffindbaren Plesiosaurier sein? Die Satellitenbilder stammen jedenfalls aus dem Jahr 2006 und sollte Nessie seitdem nicht an Alterschwäche gestorben sein, stehen die Chancen besser denn je, ihn auf den diversen Live-Cams zu entdecken, die rund um das Seeufer aufgebaut sind. Wer sich auf Google Earth zunächst selbst von dem Sensationsfund überzeugen möchte, muss folgende Koordinaten in die Suche eingeben: 57 12’52.13″, -4 34’14.16″ – oder schaut es sich direkt bei Google Maps an (Danke an Sebastian für den Link).

(André Vatter)

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YouTube will endlich mit Virals Kasse machen26.08.09

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Ah, große Erleichterung herrscht beim Publikum, das sich zumindest ab und an mal rasieren muss: Fred ist nicht mehr die Nummer eins! Wer? Na, Fred. Erinnert ihr euch nicht mehr daran, dass der Junge “mit dem Organ eines Streifenhörnchens” (L.A. Times), der im wirklichen Leben Lucas Cruikshan heißt, die Millionen-Marke bei den YouTube-Abonennten knackte? Damit war Fred der populärste Content-Anbieter auf der Video-Plattform. Doch auch im normalen Netz genoss das Quietschtalent große Aufmerksamkeit, immerhin steht sein Name in den Top-10 der von Kindern eingegebenen Suchbegriffen (übrigens neben “Sex” und “Porno”).

Doch das ist nun vorbei. Zuletzt konnte Fred 1.370.031 Abonnenten vorweisen. Sein Thronnachfolger, Nigahiga, kommt auf 1.410.756 Abonnenten. Wie zu erwarten war, hat auch Nigahiga eher Video-Spässken im Angebot, die allerdings ein wenig professioneller wirken und nicht nur den lauten Geschmack der Präpubertierenden treffen. Mashable interpretiert diesen Wechsel an der Spitze bereits als ein Erwachsenwerden des allgemeinen Publikums, das sich stetig weiter vergrößert.

YouTube selbst kann der ganze Rummel nur lieb sein, immerhin macht die Google-Tochter mit der Werbeschaltung in und neben solchen Videocasts ihren Umsatz (von Gewinn will ich hier noch nicht sprechen). (weiterlesen …)

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The Pirate Bay: Ein schwedischer Krimi25.08.09

Da sich die Meldungen in den vergangenen Stunden überschlagen haben, dachte ich, ich rolle die Geschichte rund um The Pirate Bay, ominöse Sabotagen, die Seychellen und die Rede von Sir Winston Churchill noch einmal von hinten auf. Nicht, weil ich ein großer BitTorrent-Fan wäre, sondern weil die in Schweden gerade einen Krimi schreiben, der seinesgleichen sucht – und den sich nicht einmal Henning Mankell hätte einfallen lassen können.

Der Klon-Torrent

Wenige Tage vor der endgültigen Übernahme von The Pirate Bay durch die Global Gaming Factory (GGF), die auf der Seite ein globales Entertainment-Angebot etablieren möchte (sich dabei aber bislang reichlich ungeschickt anstellt), taucht der Torrent einer 1:1-Kopie von The Pirate Bay auf der Plattform auf. Innerhalb weniger Stunden hängen sich hunderte Leecher daran fest.

The Pirate Bay 2.0

Es dauert nicht lange, bis ein Nutzer die Dateien auf seinen Server hochschießt und damit quasi aus dem Stehgreif eine zweite Pirate Bay etabliert. Das Projekt soll zunächst als Backup stehen bleiben – ganz im Sinne des Urhebers des ursprünglichen Archiv-Torrents, der sagte: “Ich schätze, ich wollte eine Art Versicherung haben. Wenn der TPB-Deal uns enttäuscht, können wir jederzeit von da weitermachen, wo wir aufgehört haben.” Neue Torrents sollen vorerst über einen zweiten Tracker laufen. Die Kopie wird zunächst ohne die wertvollen Bewertungskommentare auskommen müssen – doch ein weiterer Nutzer hat diese mittlerweile ebenfalls als Torrent zur Verfügung gestellt.

Der Shutdown

Gestern Abend gingen dann beim originalen Pirate Bay die Lichter aus. Es hieß, der Haus-Provider der Plattform, Black Internet, habe unter Strafandrohung (die Summe belief sich auf 71.000 Dollar) den Stecker gezogen. Der Chef von The Pirate Bay nannte die Aktion “lächerlich”. Das Gericht würde sich mit dieser Anweisung “über die Verfassung stellen”. (weiterlesen …)

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Aus 3 mach 1: Das VZ-Netzwerk schummelt sich zurück an die deutsche Spitze25.08.09

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Jungs und Mädels: Ihr werdet gerade Zeuge einer beispielhaften PR-Kommunikation in Beinahe-Echtzeit. Nachdem Nielsen am Morgen dem US-Netzwerk Facebook die deutsche Marktführerschaft bestätigte, gehen nun die gedemütigten VZler in die Gegenoffensive: “Das größte und aktivste Netzwerk in Deutschland hat es geschafft: Die 15 Millionen-Mitglieder-Marke ist geknackt”, feuert es bei VZ gerade aus allen Rohren (zum Beispiel im Blog oder als Pressemitteilung). In Sachen Mitgliederzahlen stehe man “weit vor Facebook, Wer-kennt-wen oder Lokalisten”.

Da sich nun einige sicher am Kopf kratzen werden, kommt hier die Auflösung: Nielsen wollte herausgefunden haben, dass Facebook größer als jedes einzelne VZ-Portal sei. StudiVZ, SchülerVZ und MeinVZ zusammengenommen brächten es aber auf 8,7 Millionen aktive Mitglieder (wobei Doppelregistrierungen bereits abgezogen wurden) und vor der Zahl müsste Facebook mit einer Reichweite von 6,2 Millionen deutschen Nutzern den Kürzeren ziehen. Auf Holtzbrinck muss diese Rechnung wie eine Aufforderung gewirkt haben, denn nur wenige Stunden nach dem Nielsen-Report benennt sich die StudiVZ Ltd. um und firmiert ab sofort unter dem Namen VZnet Netzwerke Ltd. Alle drei Portale werden unter dem neuen Titel subsumiert, damit Holtzbrincks Netzwerk zumindest auf dem Papier die Marktführerschaft behält.

Im Statement des CEOs Markus Berger-de León hört sich das dann folgendermaßen an: “Wir freuen uns sehr, dass sich immer mehr Nutzer für unsere Netzwerke entscheiden. Das zeigt deutlich, dass wir mit unseren Angeboten genau richtig liegen. Gleichzeitig ist die Umfirmierung in ‘VZ-Netzwerke’ für uns ein wichtiger Schritt für die gesamte Kommunikation: Jetzt wird gleich auf Anhieb klar, dass nicht nur ein, sondern drei Netzwerke zu uns gehören.”

Ob Berger-de León diesen Schritt auch ohne die Nielsen-Meldung zu genau diesem Zeitpunkt gemacht hätte, ist zweifelhaft. Ebenso dürfte der plötzliche Jubel über die “geknackte” 15 Millionen-Marke bei einigen Beobachtern zur Verwirrung führen. Erst gestern hatte das VZ-Netzwerk eine Pressemitteilung verschickt, in der noch von 14,9 Millionen Mitgliedern die Rede war – rund 100.000 Nutzer müssten sich also über Nacht angemeldet haben. Letztlich bleibt zudem unklar: Wie kommt es zu der Differenz zwischen den 15 Millionen und den von Nielsen kommunizierten 8,7 Millionen Nutzern für das Gesamtpaket? [In der Quelle zur Nielsen-Meldung war allgemein von “Reichweite in Deutschland” die Rede – der Verdacht liegt nahe, dass tatsächlich Unique Visitors gemeint sind. Danke an @lenelein.)

Update, 16:43 Uhr:
So, ich habe gerade ein nettes Telefonat mit dem VZ-Pressesprecher Dirk Hensen gehabt, der mir zumindest bei meiner Frage nach dem vermeintlich plötzlichen Mitgliederzuwachs behilflich sein konnte (s. auch Kommentar @12):

In der gestrigen PM war von 14,9 Millionen Nutzern die Rede, weil wir natürlich nicht alle Ziffern hinter dem Komma detailliert angeben, dass passt nicht in eine Pressemitteilung. Die Annahme, dass wir mal eben über Nacht 100.000 neue Nutzer gewonnen haben ist falsch – von Schummelei kann hier keine Rede sein.

Übrigens soll sich nach der Firmenumbenennung für die Nutzer erst einmal nichts ändern. Die Marken StudiVZ, SchülerVZ und MeinVZ werden nach den Plänen des Unternehmens weiter getrennt bestehen bleiben.

(André Vatter)

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Anleitung: Wie aus alten CDs Riesenblasen werden25.08.09

Ich weiß nicht, wie sicher, ungiftig und unbedenklich die Sache unter dem Aspekt von “Hier fliegt dir gleich alles um die Ohren!” ist, weshalb ich die Minderjährigen und Hobby-Pyromanen nun zum Weiterblättern ermutigen möchte. Allen, die jetzt noch weiterlesen, sei gesagt, dass G4-TV eine regelmäßige Serie von wissenschaftlichen Erklärbär-Videos mit dem Namen It’s #&*%ing Science! im Programm hat. In der jüngsten Folge wird gezeigt, wie aus alten CD-Rohlingen schillernde Kunststoffblasen werden können (das Geheimnis von Seifenblasen wurde übrigens gerade erst gelüftet). Angucken: ja. Nachmachen: bitte nicht.

Via: Reddit

(André Vatter)

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Neues von Steve Jobs und dem MacBook Touch25.08.09

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Schaut euch das Chaos an: Google News mit den Stichwörtern “tablet” und “apple”. Es kommt – es kommt nicht. Es wird zwei geben, im September schon! Nein, erst 2010. Es wird “Tablet Mac” heißen. Nein – anders: “MacBook Touch”. Man kann Apple vieles übel nehmen, aber eines beherrschen sie perfekt: Das Feuer in der Gerüchteküchen konsequent lodern zu lassen.

Es geht also um einen stylischen, flachen Apple-Computer, der wie ein überdimensionierter iPod touch ohne physikalische Tasten auskommen soll. Das Gerücht hält sich zurecht hartnäckig: bereits 2005 hatte sich Apple das Patent auf einen solchen Flachmann sichern lassen. Nun soll es also soweit sein. Die jüngsten Gerüchte haben jetzt noch einmal neuen Nachdruck verliehen bekommen. Schuld daran ist ein Artikel im Wall Street Journal (WSJ), der sich mit einigen Aussagen beschäftigt, die – mal wieder – “Leute, die mit der Situation vertraut sind” zum Besten gegeben haben.

Demnach ist die Entwicklung des Tablet-Mac bereits mit Steve Jobs Rückkehr im Juni zur Chefsache erklärt worden: Der Apple-CEO widme seit diesem Zeitpunkt “beinahe seine ganze Energie” dem Touchscreen-Gadget. Wie in Cupertino üblich, stehen sämtliche Mitarbeiter, die an dem neuen Projekt arbeiten, unter strenger persönlicher Überwachung von Jobs. Er selbst soll während seiner Auszeit wieder halbwegs gesundet sein. Nicht alle Appleaner schätzen die Kontrolle: “Die Leute müssen sich wieder neu anpassen”, sagte die Quelle dem WSJ. Der Tablet-Mac stehe schon länger auf der Agenda, doch immer wieder habe Jobs die Ambitionen gebremst. “Beim ersten Mal war die Akkulaufzeit zu kurz und beim zweiten Mal fiel der Speicher zu mickrig aus”, so die Quelle.

Dass ein Touchscreen mit Rechenleistung kommt, zweifelt mittlerweile kein Branchenbeobachter mehr ernsthaft an. Seit dem Start des iPhone im Jahr 2007 hat Apple keine neue Produktkategorie eingeführt. Viele Hersteller, unter anderem Microsoft, Toshiba und HP, haben sich bereits an dem Genre “Tablet” versucht, allerdings mit mäßigem Erfolg. Die Apple-Variante soll multimediale Fähigkeiten mitbringen und in der Lage sein, sowohl Filme abzuspielen als auch als E-Book zu fungieren. Ob ein komplettes Mac OS auf der Plattform zum Zuge kommt oder nur die abgespeckte Variante der iPhone-Software ist noch nicht klar.

Dafür wird aber bereits mächtig über den Preis des Geräts spekuliert. Der Erfolg der Netbooks würde Apple zu Kompromissen zwingen: Mehr als 1.000 Dollar halten nur wenige für realistisch. Auch, wenn Steve Jobs bei einer Investorenbesprechung im vergangenen Jahr fast schon beleidigt meinte: “Wir haben keine Ahnung, wie man einen Rechner für 500 Dollar machen kann, der nicht ein Haufen Müll ist.”

Naja, wir werden sehen. Zum September-Event wahrscheinlich noch nicht, da turnusmäßig nun erst einmal neue iPods dran sind. Rechnet mit der Auflösung des Rätsels erst gegen Ende des Jahres – oder eben Anfang 2010.

(André Vatter)

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“Einmal Popcorn und ‘ne Brille, bitte.” – Cinemaxx plant die 3D-Offensive25.08.09

maxximum-3dWie es scheint, macht zumindest ein Kinobetreiber mit dem Schlachtruf “Endlich 3D!” in Deutschland wirklich ernst. Cinemaxx plant, bis zum Ende des Jahres rund 60 Kinosäle mit entsprechender Technik auszurüsten. Und da unser Kollege und Gastautor Alper Iseri (“Basic Sunday”) bei dem Unternehmen unter Vertrag steht, konnten wir einige interessante Infos aus erster Hand bekommen.

Demnach will Cinemaxx in den kommenden Monaten insgesamt “deutlich über fünf Millionen Euro” in die Vorführräume investieren: Als Partner konnten Sony und REAL D an Bord geholt werden. Die Filme werden durch CineAlta Projektionssysteme (Maximalauflösung 4K) auf die Leinwand geworfen und sollen dem derzeit besten Standard entsprechen. Schon heute sind zwei Kinosäle damit ausgerüstet, der eine befindet sich im Cinemaxx Krefeld, der andere im Cinemaxx am Hamburger Dammtor. Bis zum 17. September und damit pünktlich zum Start von Disneys “Oben” sollen deutschlandweit 30 weitere hinzukommen. Kurz vor Weihnachten werden nach den Plänen des Betreibers dann 60 Säle den Zuschauern 3D bieten können. Insgesamt verfügt Cinemaxx in Deutschland über 32 Multiplex-Lichttempel.

Laut den Infos, die mir Alper gerade gegeben hat, werden bis dahin noch eine Reihe von Streifen in 3D anlaufen, angefangen von “Final Destination 4″ (am 3. September) und “G-Force” (am 15. Oktober) über “Christmas Carol” (12. November) bis hin zu “Avatar” (17. Dezember). Über den letztgenannten Film sprachen wir bereits. Jeder Titel soll jeweils in zwei Versionen in die Kinos kommen: Einmal als 2D- und einmal als 3D-Variante. Wer drei Dimensionen bevorzugt, muss allerdings auch etwas tiefer in die Tasche greifen. Ein genauer Preis steht aufgrund der individuellen Absprachen mit den Verleihern nicht fest, doch es dürfte sich um Aufschläge in Höhe von 2,50 bis 3,50 Euro handeln. Dazu kommen noch einmal die Kosten für die 3D-Brille (2,50 Euro), die – obwohl sie aus Plastik ist – mehr als einmal zur Anwendung kommen kann.

Übrigens: Wer mehr über die allgemeinen Hintergründe und die Entwicklung von 3D im Kino erfahren möchte, sollte sich Alpers Gastartikel aus dem Juli noch einmal zu Gemüte führen.

(André Vatter)

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Facebook im Siegestaumel: Größtes Netzwerk in Deutschland25.08.09

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Es ist kein Geheimnis, dass die VZ-Netzwerke nicht in die Pötte kommen. Viel zu spät wurde angekündigt, die Plattform für externe Entwickler zu öffnen und mit Hilfe von Open Social den Nutzern neue Produkte anzubieten. Doch selbst diese Ansage lässt die potentiellen Partner kalt: Heute Morgen haben GMX und Web.de angekündigt, zum Konkurrenten überzulaufen und eine OpenID-Verbindung zur Facebook-Community zu öffnen. Die Folge? Der monströse Kundenstamm der beiden größten Freemail-Anbieter Deutschlands kann nun mit einem einzigen Klick auf das US-Kontaktportal zugreifen. Was vor wenigen Jahren noch niemand zu träumen gewagt hätte: Für StudiVZ und Co. wird es eng.

Diese These unterstreichen auch die neuen Zahlen, die Nielsen heute vorgelegt hat. Der Marktforscher hat errechnet, dass Facebook seine Reichweite zwischen März und Juli um die Hälfte steigern konnte: 6,2 Millionen unterschiedliche Nutzer hat das Netzwerk in Deutschland und damit mehr als StudiVZ, MeinVZ oder SchülerVZ und sogar Wer-kennt-wen für sich genommen: Nur, wenn die VZ-Mitgliederzahlen summiert (und um Doppelzählungen bereinigt werden) liegt das Holtzbrinck-Projekt mit 8,7 Millionen Nutzern noch vorne. Ob das noch lange so bleibt, ist mehr als zweifelhaft. Die großen Wachstumsschübe auf den drei Plattformen bleiben aus, einzig MeinVZ wächst mit der Behändigkeit einer Schnecke weiter.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg kann sich jedenfalls die Hände reiben: Derzeit beträgt die Zahl der Mitglieder 250 Millionen, noch in diesem Jahr soll sie sich verdoppeln – langfristig wird die Milliarde angepeilt (zum Vergleich: China hat 1,33 Milliarden Einwohner). Proportional dazu soll die Belegschaft mitwachsen und um die Hälfte auf insgesamt 1.500 Mitarbeiter zulegen. Finanzierungsprobleme sieht Zuckerberg nicht, immerhin sollen in diesem Jahr 500 Millionen Dollar umgesetzt werden, zudem halten die Investoren die Füße still: kürzlich ist die russische Gruppe Sky Technologies für 200 Millionen Dollar eingestiegen und hat dafür knapp zwei Prozent von Facebook bekommen.

(André Vatter)

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Online-Wahlkampf in Deutschland: Das kann nur nach hinten losgehen24.08.09

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Herrlich! Das habe ich mir so lange gewünscht, der Online-Wahlkampf biegt ab in die heiße Phase: Erwartet Esprit, Witz und jede Menge überraschende Wendungen auf den einschlägigen Portalen! Wir zeigen den Amerikanern, wie man “Yes, we can!” hier schon lange verinnerlicht hat!

Als Speerspitze in der Politik 2.0 will sich hierzulande bekannterweise das VZ-Netzwerk mit der Wahlzentrale etablieren. Bislang wurden fünf Polit-Promis vor die Kamera gezerrt, unter anderem die Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU), Arbeitsminister Olaf Scholz (SPD), Cem Özdemir von den Grünen und Herr von und zu Superminister Guttenberg (CSU), um zu so wichtigen gesellschaftspolitischen Fragen Stellung zu beziehen, wie:

“Welches Haargel benutzen Sie?”

“Was ist Ihr Lieblingssong von Michael Jackson?”

Oder auch:

“Gehen Sie eigentlich im Dirndl zur Arbeit?”

Das ist jung und flippig – das kommt an! In der sechsten Folge konnten die VZ-Interviewer sich dann in der Königsdiziplin üben: Man hatte Angela Merkel eingeladen – und sollte der Ort des Geschehens tatsächlich dort sein, wo ich es vermute, so wundere ich mich über das muffige Berliner VZ-Hauptquartier, in dem alle Mitarbeiter verdonnert werden, orange T-Shirts zu tragen. Lasst mich zudem vorausschicken, dass sowohl der Interviewer als auch die Kanzlerin aussehen, als hätten sie zuvor mit mäßigem Erfolg jeweils einen neuen Selbstbräuner ausprobiert.

Die Quizrunde bekam ihre Impulse durch den “Frag Angie”-Button, den das “teAM Deutschland der CDU” zur Verfügung gestellt hatte und über den Nutzer ihre Fragen einsenden konnten. Geduldig antwortet Merkel auf alle acht angesprochenen Problemfelder, wobei sie nie länger als 90 Sekunden bei einem verbleibt – bei der Frage nach “Kinderschändern” schafft sie es auch in der Hälfte der Zeit.

Zum Thema “Piratenpartei” weiß sie zu sagen: “Wir können das Internet nicht ausnehmen von unserem Grundgesetz und deshalb findet die Meinungsfreiheit dort ihre Grenze, wo unsere Grundrechte in Frage gestellt werden.” Immerhin sei es ja auch in der Offline-Welt so mit “gegenständlichen Produkten”, deren “Designer” ihre Patentrechte geschützt haben. Hä? Abgesehen davon, dass ich eine Argumentation gegen Diebstahl geschützter Dokumente sowieso eher selten mit dem Begriff “Meinungsfreiheit” in Verbindung gesehen habe.

Alle anderen Interviews von Merkel findet ihr aktuell in der Wahlzentrale. Freut euch außerdem in den verbleibenden Tagen bis zur Bundestagswahl über zusammengestückelte Plattitüden-Sammlungen aus den Mündern von Frank-Walter Steinmeier, Guido Westerwelle, Renate Künast und Gregor Gysi. Ne, ehrlich. Wie kann man einen erfrischenden Online-Wahlkampf ankündigen und dann so dermaßen platt, so dermaßen ansprachslos und dermaßen Web 1.0 das alte TV-Gehabe im Videocast raushängen lassen?

(André Vatter)

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Das neue Nokia Booklet 3G: Eher Evolution als Revolution24.08.09

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Warum Nokia nur wenige Tage vor Beginn der Hausmesse Nokia World in Stuttgart (2. bis 3. September) diesen Knaller loslässt, kann sich keiner der Kollegen hier in der Redaktion erklären: aber die Finnen werden ja schon wissen, was sie machen. Das Objekt, auf das dann alle Besucher ihre Augen richten werden, ist das erste Notebook des Handy-Herstellers. Sein Name lautet schlicht Nokia Booklet 3G (alternativ taucht auch die Bezeichnung “Mini-Laptop” auf) und es ist das erste Zeugnis einer Kooperation mit Microsoft.

Zu den Innereien: Herzstück des Rechners ist ein Intel Atom-Prozessor, dem ein Akku zur Seite gestellt wurde, der bis zu zwölf Stunden durchhalten soll. Sofern man den Ankündigungen Glauben schenken darf, wird sich das Booklet 3G als kleines Schnittstellenmonster offenbaren: Neben WLAN ist auch ein integriertes HSPA-Modul an Bord, ebenso wie Bluetooth, A-GPS und ein HDMI-Anschluss für HD Video-Out. Auch auf einen SD-Kartenslot und eine Cam für Videokonferenzen braucht nicht verzichtet zu werden.

Update: Wir wir gerade von einer verlässlichen Quelle aus dem Umfeld von Nokia erfahren haben, soll Windows 7 serienmäßig vorinstalliert sein.

nokia_booklet_3g_04_lowresDas Äußere weckt Erinnerungen an die Unibody-Rechner von Apple. Auch Nokia setzt beim Design auf ein solides Aluminium-Gehäuse, das etwas mehr als zwei Zentimeter in der Höhe misst. Das Display ist zehn Zoll groß und soll HD-ready sein. Stellt man das alles auf die Waage, werden 1,25 Kilogramm nicht überschritten.

In der Pressemitteilung zum Booklet stellt Kai Oistamo (Vice President Devices) das Gerät als “natürliche Evolution” vor, was sicherlich stimmt – wie es auch für Computer-Hersteller stimmen würde, die nun Handys auf den Markt werfen. Schöner Nebeneffekt: Die Krönung der Nokia-Schöpfung kann dank OVI-Support auch mit den abgeschlagenen Telefon-Vorgängern problemlos kommunizieren. Meiner Meinung nach ist Nokia allerdings ein wenig spät auf den Netbook-Zug aufgesprungen, vor allem die integrierte UMTS-Lösung wäre schon früher vielen mobilen Nutzern entgegengekommen: Was nutzt es, einen Minirechner zu haben, wenn an der einen Seite ein Surf-Stick in Größe eines Textmarkers hinausragt?

Bleiben die Fragen nach der Verfügbarkeit und dem Preis und die bislang einzige Antwort darauf: Nichts Genaues weiß man nicht. Das Unternehmen will dem Booklet 3G auf der Nokia World einen speziellen Platz einräumen und dort noch weitere Infos verkünden. Bis zum 2. September müssen wir uns also noch in Geduld üben.

Ein Produktvideo? Sicher, es kommt hier nach der Pause… (weiterlesen …)

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Retro-Reise in die Achtziger: “8-Bit Trip” lässt die Legos tanzen24.08.09

Auf Metafilter hat es dieser Clip bereits auf knapp 60 Kommentare gebracht, auch bei Reddit.com schlägt er hohe Wellen. Die Angaben bei YouTube sind reichlich kurz gefasst. Alles, was wir wissen ist, dass rund 1.500 Arbeitsstunden in dem Stop Motion-Projekt stecken: Eine Hommage an Pacman, Nintendo und die digitaler Schrummelmusik der Achtziger. Der Name des Videos lautet “8-Bit Trip” – eine Anspielung an den Sound, den Daniel Larsson beigesteuert hat. Tomas Redigh war für die Animationen zuständig. Ich kenne die beiden nicht, aber dennoch: Ge-ni-al!

(André Vatter)

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