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Archive for 11.2009

Guvera: “Musik, Film & TV umsonst. Und jeder bekommt trotzdem sein Geld.”19.11.09

GuveraNachdem sich zuvor bereits viele andere Dienste an dem Konzept, werbefinanzierte Musik legal und kostenfrei zum Download anzubieten, verhoben haben, betritt nun ein australisches Start-Up die Show-Bühne, um es besser zu machen.  Das vom Marketingspezialisten Claes Loberg bereits im Jahr 2008 gegründete Unternehmen Guvera steht momentan kurz vor einer Vertragsunterzeichnung mit der Universal Music Group und  soll dann am 15. Dezember in Down Under endlich online gehen. Spätestens zwei Monate später will man sich auch dem US-amerikanischen Markt öffnen.

Das sehr stark auf Revolution gebürstete Unternehmen – der Name sowie der rote Stern erinnern an Che, der Slogan “Welcome to the Revolution” spricht für sich – will mit einer Businessidee beziehungsweise einem Monetarisierungsmodell überzeugen, das alle an der Plattform Beteiligten glücklich macht: ”Musik, Film & TV umsonst. Und jeder bekommt trotzdem sein Geld.” (weiterlesen…)

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NoiseTube: Sony bittet um Mithilfe bei der Lärmerforschung19.11.09

noisetubeUnter dem Begriff der Umweltverschmutzung werden mindestens fünf Teilbereiche subsumiert. Wer kennt sie? Ja, da hinten, bitte! Richtig: Wasser, Luft und der Boden können verunreinigt werden. Hinzu kommen noch die Licht- und die Lärmverschmutzung. Aktivisten kämpfen seit Jahren an allen Fronten gegen das Voranschreiten der Kontamination der Erde. Ein dickes japanisches Unternehmen gehört nun auch zum Team.

Die Europäische Union hat ihre Mitgliedsstaaten angehalten, in regelmäßigen Abständen Lärm-Messungen vorzunehmen. Alle fünf Jahre gibt es dann eine Geräusch-Karte, auf der aufgezeigt wird, wie laut die Zeiten eigentlich sind, in denen wir leben. Der Laie könnte denken, dass dazu mit Mikrofonen und Sensoren bewaffnete Wissenschaftler in die Städte ausschwärmen. Doch tatsächlich gibt es nur wenige punktuelle Messungen, der Rest wird dank Computer durch Hochrechnungen erledigt. (weiterlesen…)

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PlayStation Network: Der Video-Store nimmt in Deutschland den Dienst auf19.11.09

Großbritannien, Frankreich, Spanien… und… Deutschland! Liebe PlayStation-Besitzer, ab heute könnt auch ihr euch im Video-Store aktuelle Kinostreifen ziehen, Sony hat den Laden heute für mehrere europäische Länder freigegeben. Die genauen Konditionen für Kauf und Ausleihe sind noch nicht kommuniziert worden, die britischen Kollegen sprechen aber von Preisen ab 1,99 Euro pro Leihfilm und 7,99 Euro pro Kauf.

Mit dem neuen Video-Store lassen sich Filme auf die PS3 oder die PSP übertragen, zum Start sollen “Hunderte” Blockbuster zur Verfügung stehen, darunter “Star Trek”, “Crank 2″ oder auch “Illuminati”, den es vorerst zusammen mit dem “Da Vinci Code” zum Preis von einem Film geben soll. Nutzer, die sich bis heute noch nicht für das PlayStation Network registriert haben und es bis zum Ende des Monats nachholen, bekommen den ersten Film der “Transformers” gleich kostenlos geboten. (weiterlesen…)

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3-Pfund-Rasiermesser: Dells Adamo XPS soll das flachste Notebook der Welt sein19.11.09

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“Flach” – das war nicht immer ein Attribut, das positiv konnotiert war. Nun scheint es aber offenbar zum Maß aller Dinge zu werden. Zumindest für ausgesuchte Notebook-Hersteller. Es schickt sich nämlich einmal mehr Dell – der vermeintliche König der Mittelmäßigkeit im Bereich Laptop/Notebook-Zuverlässigkeit – an, das “flachste Notebook der Welt” auf den Markt zu bringen: das Adamo XPS.

Die Fakten: Das Gerät ist nur 9,99 Millimeter “dick” und wiegt in der 1,44 Kilogramm. Angetrieben wird es von einem Intel Core 2 Duo ULV-Prozessor mit 1,4 GHz. Desweiteren wurde das XPS mit einem 4 GB DDR3 Arbeitsspeicher mit 800 MHz und einer 128 GB großen SSD ausgestattet. Das Windows 7 Home Premium-Paket wird auf einem 13,4-Zoll-LED-HD-Breitbild-Display angezeigt, das die Ausmaße des Notebooks auf 340×272 Millimeter ausdehnt. Kosten soll die Flunder nicht gerade billige 1.699 Euro. Alle weiteren Infos gibt es auf der Herstellerseite. (weiterlesen…)

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Übernahmeschlachten der Telcos: Tausende Mitarbeiter bleiben auf der Strecke (Update)19.11.09

Es geht los, die Konsolidierung ist im vollen Gange, ein Unternehmen nach dem anderen wird geschluckt oder wirft sich bereitwillig einem anderen in den Rachen. Vodafone kauft Arcor, United Internet übernimmt das DSL-Geschäft von Freenet, o2 schnappt sich Hansenet und heute wurde bekannt, dass die Freenet-Tochter Strato zur Hochzeit mit der Telekom freigegeben wurde.

Wenn aus zwei Unternehmen eins wird, bleibt das oftmals nicht ohne Folgen für die Mitarbeiter: Wer braucht schon zwei Buchhaltungen? Zwei Marketingabteilungen (sofern eine der Marken verschwindet)? Wer braucht redundante Sicherheits-Systeme? Die doppelte Anzahl an Call-Center-Agenten? Der harte Wettbewerb und die geringen Margen zwingen die Telcos zu radikalen Kahlschlägen und das heftigste Wort in dieser Sache ist bislang noch nicht gesprochen worden. Nehmen wir das Beispiel Hansenet: Laut dem “Manager Magazin” streiten sich gleich mehrere Beraterfirmen um den Job, bei der Fusion mit o2 behilflich zu sein. Der “Strategy Consultant” Roland Berger empfiehlt der Mutter Telefónica kurzerhand, Hamburg dem Erdboden gleich zu machen. Zwei Drittel der Belegschaft, rund 900 der insgesamt 1.300 Arbeitsplätze, sollen wegfallen, wenn aus Hansenet ein kleiner Stadtnetzbetreiber wird und im Gegenzug alle Filet-Stückchen des Unternehmens nach München wandern. Anfang des kommenden Jahres werden wir da mehr wissen, doch man kann schon jetzt sagen, dass es nicht schön werden wird. (weiterlesen…)

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SIM69: Schmutzigster Handy-Tarif ever18.11.09

sim69

Wenn der Claim eines Mobilfunkproviders “Reinstecken und Spaß haben” lautet, sollte man schon in Deckung gehen und den Fluchtweg checken. Doch was die Jungs von onlinekosten.de da rausgekramt haben, kann ich euch einfach nicht vorenthalten. Mittlerweile gibt es ja Handy-Tarife für jeden Bedarf – vor allem, was die Discounter in diesem Bereich raushauen, um ihre Prepaid-Angebote (die allesamt bei etwa 9 Cent pro Minute liegen) von den anderen abzuheben, grenzt schon an Wahnsinn.

Allerdings setzt nun SIM69 dem Ganzen noch das Pornokrönchen auf: Herzlich willkommen, du erster Handy-Tarif für den einsamen Mann! Bei meinen Streifzügen über die Produktseite (dafür werde ich bezahlt!), trifft man auf so Schmankerl wie “Unsere Girls werden durch ohral befriedigen” (Telefonsex) und “Beobachte die zeigefreudigen Amateure in der S-Bahn” (Videoangebot). Aber jetzt erstmal zum Angebot an sich. (weiterlesen…)

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Be A Martian: Kraterzählen auf dem Roten Planeten18.11.09

beamartian

Die NASA gibt sich ja nun wirklich bürgernah, das kann man nicht anders sagen. Zuerst ruft man dazu auf, den Namen des Mars Rover mitzubestimmen und richtet sich im Zuge dessen auch gleich noch einen Twitter-Account ein. Dann rettet man die Welt gerade noch rechtzeitig vor einer weltweiten Massenhysterie. Und nun ruft man in Zusammenarbeit mit Microsoft alle Völker dieser Erde dazu auf, sich crowdsource-mäßig daran zu beteiligen, den terrestrischen, vierten Planeten und äußersten Nachbarn in unserem Sonnensystem zu erforschen: den Mars

Auf einer eigens für dieses Unterfangen eingerichteten Seite (die allerdings momentan vermutlich aufgrund eines erhöhten Useransturms nicht erreichbar ist) mit dem verspielt-passenden Namen Be A Martian! soll man den Wissenschaftlern der NASA dabei helfen, die bisher gesammelten Daten über den Mars auszuwerten. Interessierte könnten zum Beispiel Krater auf dem Mars zählen. Was zuerst nach einem Witz oder einer ABM klingt, ist durchaus ernst gemeint, denn die Anzahl der Krater ist enorm und das Zählen kann nicht von einem Computer erledigt werden. Diese Art der Arbeitsteilung erinnert an das Galaxy Zoo-Projekt, das relativ erfolgreich verlief und im Februar dieses Jahres in die zweite Runde ging. (weiterlesen…)

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Soziale Netzwerke: Warum Nutzer eher selten faken18.11.09

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Also, ich weiß nicht. Ich finde die Erkenntnis, dass Nutzer sozialer Netzwerke in ihren Profilen weniger faken als bislang angenommen, eher erschreckend als beruhigend. Denkt an all die abgefahrenen Mitgliederseiten bei VZ, Facebook, oder noch schlimmer MySpace. Sind die Leute wirklich so drauf? Spaß beiseite – bevor wir der Frage weiter nachgehen, erst mal die neue Studie in aller Kürze: Mehrere Psychologen der Mainzer Johannes Gutenberg-Universität haben gemeinsam mit einigen amerikanischen Kollegen hunderte Profile bei StudiVZ und MeinVZ sowie Facebook untersucht. Dann sind sie mit Fragebögen an die jeweiligen Mitglieder herangetreten und haben die Probe aufs Exempel gemacht: Sind die Nutzer tatsächlich so drauf, wie sie sich online darstellen? Oder gaukeln sie in den Netzwerken eher idealisierte Selbstbilder vor? Das Fazit der Wissenschaftler: “Online-Profile vermitteln tatsächlich ein sehr genaues Bild der Profilinhaber.”

Überprüft wurde das anhand der “Big Five“, zu denen die befragten Mitglieder Stellung nehmen mussten: Extraversion, Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit, Neurotizismus und Offenheit für Erfahrungen. Fremde Beurteiler verglichen dann die Profile mit der jeweiligen Selbsteinschätzung. “Ob es nun unsere Sprache, unsere Kleidung, unser Verhalten, unsere E-Mail-Adresse, unser Büro oder Schlafzimmer, unser Musikgeschmack oder unser Online-Profil ist – überall spiegelt sich unsere Persönlichkeit wider”, so der Psychologe Mitja Back. (weiterlesen…)

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Neue Reparatur-Studie: Asus gewinnt, Apple bleibt im Mittelfeld stecken18.11.09

Laptop_Zuverlässigkeits_StudieStatistische Auswertungen enthalten oft interessante Informationen, sind aber nicht zuletzt aufgrund ihrer Zahlenlawinen eine trockene Angelegenheit. Ich freue mich daher immer, wenn die Ergebnisse schon schön verpackt als Grafik oder Tabelle mitgeliefert werden. So wie jetzt bei dem Unternehmen Square Trade, die Laptops und Netbooks auf ihre Zuverlässigkeit hin überprüft hat. 

Der Anbieter von Produktgarantieversicherungen hat im Rahmen seiner “Service History” – die Zahlen sind also mit einiger Vorsicht zu genießen - über drei Jahre hinweg die Meldungen von 30.000 Geräte-Besitzern aufgenommen, ausgewertet und Folgendes herausgefunden: Die Schleppis kleiner(er) Hersteller sind in der Regel zuverlässiger als die der großen Konkurrenten. Bei Asus steigen zum Beispiel nach zwei Jahren nur etwa zehn und nach drei Jahren zu erwartende 15,6 Prozent der Geräte aus. Im Vergleich dazu sind es bei HP, dem Schlusslicht dieser Tabelle, knapp 16 beziehungsweise 25,6 Prozent. Ein sattes Viertel aller HP-Laptops und Notebooks gingen demnach innerhalb von drei Jahren vor die Hunde. Bei meinem setzte bereits nach einem Jahr zuerst der Lüfter aus und dann begann der Tod auf Raten. Deckt sich also in etwa mit der Tabelle, soll aber nur am Rande interessieren. (weiterlesen…)

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Tickets für den Online-Stammtisch Köln: Hier sind die Gewinner18.11.09

osk Die Lostrommel hat gesprochen, besser gesagt ein Textmarker, den Kollege Lücke mit einem eleganten Wurf aus dem Handgelenk immer wieder auf die Liste der Gewinnspielteilnehmer schleuderte. Zehn Namen wurden also ausgewählt und während ich jetzt das Umfeld meines Schreibtischs von neonfarbenen Farbklecksen befreie, könnt ihr ja schon einmal überprüfen, ob ihr unter den Gewinnern seid. Diese bekommen je ein Ticket für den Online-Stammtisch Köln, den wir euch kürzlich vorgestellt haben.

Gewonnen haben:

@ChristineBadke
@kehrseite
@nccheung
@baluhu
@TooAngel
@tomrules
@malmaladei
@amvisions
@miss_geschiggd
@roosie

Herzlichen Glückwunsch an euch und besten Dank auch an alle anderen, die mitgemacht haben. Bestimmt war das nicht die letzte OSK-Verlosung und dann könnt ihr es einfach noch einmal versuchen. Oder ihr kommt am 25. November einfach so vorbei. Um 19 Uhr geht es los, der Eintritt kostet (im Vorverkauf) fünf Euro. Wir werden jedenfalls da sein.

An die zehn Glücklichen: Wir benötigen von euch den vollständigen Namen, die E-Mail-Adresse und – wenn möglich – den Namen des Unternehmens, für das ihr beruflich unterwegs seid. Schickt die Angaben bitte an die Adresse team(at)basicthinking.de. Wir melden uns dann wieder bei euch.

(André Vatter)

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Burda steigt bei Xing ein: So geht das mit den Bezahlinhalten im Netz18.11.09

burda_xingIch würde ja sagen: “Da haben sich zwei gefunden.” Dann würde ich aber kurz stocken, um noch einmal neu anzusetzen: “Da haben sich aber zwei gefunden!” Hubert Burda steigt also ganz dick bei Xing ein, dem “führenden europäischen Online Business Netzwerk”. Der Digital-Ableger von Burda hat insgesamt 1.323.041 Aktien der Investment-Gruppe Cinco Capital übernommen, das sind etwa 25 Prozent der Anteile des Netzwerks. Burda lässt sich den Spaß 48 Millionen Euro kosten. Der Deal wurde nur vier Tage nach den Quartalszahlen bekannt, Xing ist zweifelsohne auf Kurs: mehr Mitglieder, mehr Umsatz – jedoch aufgrund einer kleinen Sättigungserscheinung am Markt mit weniger Gewinn. Heute sind 8,3 Millionen Nutzer bei dem Netzwerk angemeldet, darunter auch das ein oder andere Premium-Mitglied.

Der Deal kommt auf den ersten Blick ein wenig überraschend, denn noch im September kamen Gerüchte auf, der gigantische US-Konkurrent LinkedIn könnte den kleinen Europäer schlucken. Doch den muffelig-amüsierten Dementis der Pressestelle nach zu schließen, war dieser Deal wohl niemals wirklich ernst in Angriff genommen worden. Dann gab es auch noch die offizielle Absage und die Sache war vom Tisch. Und jetzt Burda? Sicher, das Verlagshaus ist mit eigenen Projekten oder Beteiligungen wie Chip, Abebooks.com, Cyberport, Elitepartner.de, Zooplus.de oder Gameduell im Netz unterwegs und hat erst im Sommer die LycosIQ-Community vor dem Absturz gerettet. Doch Xing ist ein völlig anderes Kaliber. Warum also der Einstieg? (weiterlesen…)

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YouTube direct: Bürgerjournalismus galore18.11.09

xing_directNachdem man im Hause Google erst jüngst von seiner Tochter YouTube zu berichten wusste, dass man seine Videos nun künftig auch in 1080p hochladen kann, wartet man bereits mit dem nächsten brandneuen Feature auf: YouTube direct geht an den Start und soll die Prozesse vereinfachen, die wir hierzulande ganz gern unter dem Begriff “Bürgerjournalismus” zusammenfassen.

Gemeint ist mit dieser Geschichte – die ich eigentlich weniger als Journalismus bezeichnen würde – der Trend, der uns dank Twitter und Co. an Geschehnissen teilhaben lässt, über die wir über die klassischen Medien erst später oder sogar überhaupt nicht informiert würden. Jeder, der in der Lage ist, mit seiner Cam oder seinem Mobiltelefon Fotos oder Videos zu erstellen, kann sie auch ohne größere Schwierigkeiten der ganzen Welt verfügbar machen.

Egal ob notlandendes Passagierflugzeug oder Unruhen in wenig demokratisch geführten Ländern – es passiert nahezu nichts mehr in der Welt, was nicht irgendein Augenzeuge festhalten und verbreiten kann. Die “Bild”-Zeitung hat diesen Trend in Deutschland wohl mit als Erstes erkannt, denn dort kann man schon seit langer Zeit sowohl für die Print- als auch die Online-Ausgabe Content liefern und sich das gegebenenfalls sogar honorieren lassen – Stichwort: “Leserreporter”. (weiterlesen…)

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Ein neues Video aus Microsofts Gruselkabinett17.11.09

Puh. Das tut weh. Und dann auch noch so lange. Fast FÜNF Minuten. Sind die bei Microsoft eigentlich total… Oder ist es in Mission Viejo in Kalifornien an manchen Tagen schlichtweg zu heiß? Als André Ende Oktober über die Eröffnung des Microsoft Store schrieb, da waren die Leutchen in dem dazugehörigen Video ja auch schon sehr freudig erregt, wenn nicht gar knapp an der Grenze zur Euphorie. Aber das nun?

Ich weiß ja, dass man in manchen Teilen der USA solche geselligen Aktionen gerne mal nutzt, um die Motivation unter den Mitarbeitern zu steigern. Und um die Kunden zu unterhalten, die dann natürlich mehr kaufen (sollen) etc. Auf mich wirken solche Tänze aber immer sehr aufgesetzt und befremdlich. Außer vielleicht, wenn ich im Coyote Ugly mein Bierchen schlürfe.

Was soll’s? Verglichen mit den anderen visuellen Microsoft-Zeugnissen schneidet dieses ja noch verhältnismäßig gut ab. Man hat auf das nervtötende, hauseigene Bingle samt völlig albernen Tanzes verzichtet und lässt stattdessen die dicken Bäuche Angestellten zu den Tönen der Black Eyed Peas “tanzen”. Ist doch schon ein Fortschritt. Frage mich nur, ob das Video eine private Aufnahme ist oder ob es sich um den Versuch eines Virals handelt. Letzteres wäre natürlich dumm, denn dann wäre ich der Depp…

(Marek Hoffmann)

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Multitasking beim N900: Mehr geöffnete Programme, als eine Kneipe Fenster hat17.11.09

nokia_n900

Ah! Gräfin Mariza setzt sich langsam in Bewegung! Erst vor wenigen Tagen hatte ich mich noch über die Wir-wollen-es-allen-recht-machen-Mentalität von Nokia aufgeregt. Die finnische Königin unter den Handy-Herstellern ist so dermaßen schwerfällig und unflexibel geworden, dass Apple im dritten Quartal beim Profit vorbeirauschen konnte. Wie zu erwarten war, gibt es nun auch ähnliche Entwicklungen bei den Marktanteilen der Betriebssysteme. Gemeinsam mit Windows Mobile (hier unser Sommer-Statement dazu) stürzte Symbian im Vergleich zu 2008 um zehn Prozentpunkte ab (bei Windows waren es satte 28 Prozent). Doch es gibt Hoffnung, ja – es gibt sie: Eigentlich sollte das N900 schon im Oktober bei den deutschen Händlern im Regal liegen, laut Nokia kam allerdings etwas dazwischen, weshalb wir uns nun erst einmal bis zum 25. November gedulden müssen. (weiterlesen…)

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`2012´: Emmerich zwingt die NASA, den Weltuntergang zu dementieren17.11.09

2012

Roland Emmerich scheint die Idee von der Vernichtung der Welt quasi mit der Muttermilch aufgesogen zu haben. Mikrowellenbestrahlung, Außerirdische, globale Erwärmung – die Erde wurde schon von vielen Plagen der Endzeit heimgesucht, hat sie aber bisher alle mehr oder minder wohlbehalten überstanden. Mit seinem jüngsten Katastrophen-Epos, 2012, der am 12. November in Deutschland in die Kinos kam, setzt sich der 54-Jährige nun aber endgültig ein Denkmal und wandelt damit auf den Spuren von H.G. Wells beziehungsweise Orson Welles und dem Science Fiction-Klassiker Krieg der Welten.

Dieses Buch wurde 1938 in Form einer fiktiven Reportage im Radio ausgestrahlt und soll Zeitungsberichten zufolge von Teilen des Publikums nicht als Fiktion erkannt worden sein. Dies führte dazu, dass viele besorgte Amerikaner tatsächlich an eine Invasion durch Außerirdische glaubten. Knapp 70 Jahre später gelingt es nun dem deutschstämmigen Regisseur Emmerich, die Amis erneut zu foppen und in Panik zu versetzen. Und zwar Dank einer famosen Marketing-Strategie im Web. (weiterlesen…)

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