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Archive for 02.2010

Einsteiger-Smartphone Quench: Motorola stellt sein achtes Android-Handy vor [MWC]15.02.10


Offenbar beflügelt vom Erfolg des Milestone pfeffert der ehemalige Todeskandidat Motorola nun ein Android-Smartphone nach dem anderen auf den Markt. Am Montagmorgen fiel nun der Vorhang für das Quench (in den USA heißt es Cliq XT), einem Social Media-Handy, das noch im ersten Quartal auch in die deutschen Läden kommen soll. Es ist das achte Android-Handy aus der Motorola-Schmiede, das letzte war das Devour.

Im Folgenden kurz die Stats des Quench: Vorinstalliert ist das alte Android 1.5, an Bord befinden sich Module für UMTS (HSDPA), WLAN, Bluetooth und A-GPS – auch ein Kompass wurde verbaut. Der Touchscreen ist 3,1 Zoll groß (zum Vergleich: das Milestone hat 3,7 Zoll), ist Multitouch-fähig und bietet zudem eine virtuelle Tastatur. Die Maße des Quench betragen 11,7 x 5,9 x 1,2 Zentimeter, auf dem Rücken befindet sich eine 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus und erhellendem LED-Blitz. Natürlich wurde auch diesem Android-Handy Motoblur verpasst, Motorolas eigene Oberfläche für die Darstellung von Aktivitäten in sozialen Netzwerken (Facebook, MySpace, Twitter, Last.FM und Gmail) und das Synchronisieren von Kontakten.

Mit den Innereien ist das Quench sicherlich kein Oberknaller, dennoch spielt auch nicht ganz unten in der Smartphone-Liga mit. Motorola selbst bezeichnet es als “solides Android-Handy”.

(André Vatter)

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Flash kommt für Android und andere Plattformen [MWC]15.02.10

Nach einer deutschen Odyssee (Mietwagen, zugeschneiter Flughafen in Dortmund, mit dem Bus zurück zum Flughafen Köln) sind die Kollegen von onlinekosten.de in Barcelona zum Mobile Word Congress eingetroffen. Noch haben wir kein Lebenszeichen vernommen, was aber auch an den Nachwehen des Kölschen Karnevals liegen kann – weshalb wir uns erst einmal noch auf Infos verlassen müssen, die uns über die üblichen Kanäle erreichen.

Denn spannende News hält Adobe für uns an diesem Morgen bereit: Flash kommt auf die Android-Plattform! Dazu hat sich das dafür zuständige Open Screen Project (ein Konsortium von rund 70 Gerätebauern) rund um Adobe durchgerungen. Noch “in der ersten Jahreshälfte von 2010″ soll demnach der Rich Media-Player für Android veröffentlicht werden, danach folgen Versionen für BlackBerry, Symbian, Palm und Windows Mobile. Keine Überraschung: das iPhone steht nicht auf der Liste. (weiterlesen…)

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Basic Flashback: Buzz, Buzz – wir brauchen Buzz14.02.10

Danke an die Jungs von Google für den absoluten Hype der Woche (um nicht zu sagen “Buzz”) und danke an das Bo für den dazu passenden Titel dieses Beitrags. Wenn ich bei dem neu und sehr erfolgreich gestarteten Google-Dienst Buzz von einem Hype spreche, dann meine ich das nicht despektierlich. In der Tat gab es kein wichtigeres Thema in Kleinbloggersdorf seit diesem Launch.

Viele versuchen, mit ihren Projekten das “Next Big Thing” zu werden und noch viel mehr Menschen verkünden ein solches, sobald irgendein Dienst den Betrieb aufnimmt, aber in diesem Fall muss man davon ausgehen, dass mit Google Buzz ein echtes Schwergewicht die Social-Media-Bühne betreten hat und sich von dort sicher nicht so leicht vertreiben lässt. Wir haben euch ja schon ins Bild gesetzt, was hinter Google Buzz steckt. Vier Tage nach dem Launch kann man sich nun mal Gedanken machen, wie ein erstes Fazit aussehen könnte, wie der Dienst angenommen wird und welche Auswirkungen es auf unser Surfverhalten haben könnte.

Zunächst mal zu zwei Punkten, die vielen Usern übel aufgestoßen sind:

1. “Buzz müllt meinen Gmail-Posteingang zu!”

Das stimmt, wenn man alles so belässt, wie es nach dem Aktivieren von Google Buzz konfiguriert ist. Dem kann man entgegenwirken, in dem man einfach einen Filter setzt und dazu passend ein Label erstellt. Dazu klickt ihr auf “Filter erstellen” und setzt bei “Mit diesen Wörtern” einfach nur “label:buzz” ein und klickt anschließend die Warnmeldung weg. Dann setzt ihr noch jeweils einen Haken bei “Posteingang überspringen” und “Label anbringen” und habt somit das erste Problem schon einmal gelöst. (weiterlesen…)

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‘Photonic Fence’: Laser-Abwehr-System schützt vor fliegenden Blutsaugern12.02.10

Ich habe eine Quizfrage an euch: Was ist der Unterschied zwischen ”Mit Kanonen auf Spatzen schießen” und “Mit Lasern auf Mücken schießen”? Bei Erstgenanntem handelt es sich um ein existierendes Sprichwort, bei zweiten um ein existierendes Abwehr-System. Wissenschaftler vom Intellectual Ventures Laboratory haben den “Photonic Fence” (zu deutsch etwa “Photonischer Zaun”) entwickelt, mit dem Moskitos entdeckt, verfolgt und im Flug erlegt werden können. Gebastelt haben sie das Segen bringende Teil aus Teilen von Laserdruckern, Camcordern, Videospiel-Konsolen und ähnlichen technischen Geräten, die sie bei eBay gekauft haben.

Und so soll das System funktionieren (Video nach dem More-Tag): Stellt euch ein rechteckiges, durch vier reflektierende Pfosten begrenztes Areal vor, bei dem die gedachte Seitenlänge maximal 30 Meter beträgt. An diesen Pfosten befestigte LED-Lampen senden Infrarot-Licht zu den jeweils benachbarten Pfosten, welches dort reflektiert wird. Hierdurch entstehen quasi Lichtschranken, die das Gebiet einzäunen. Gleichzeitig messen ebenfalls an den Pfählen montierte Kameras Verzögerungen oder Unterbrechungen der ausgesendeten und reflektierten Strahlen. Sobald ein Objekt nun eine der vier Lichtwände durchbricht, registriert das System die Veränderung und erfasst den Eindringling mit einem – zunächst noch harmlosen – Laserstrahl. (weiterlesen…)

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Google pimpt Maps mit acht neuen Funktionen12.02.10

“Überraschung: Von Google gibt es etwas Neues.” – Der Spruch könnte bald wirklich als “Running Gag” durchgehen, wenn ich mir allein die News der letzten 24 Stunden anschaue, in denen der Suchriese die Hauptrolle spielt: Da wird beispielsweise ein neues Beta-Release des Chrome für den Mac veröffentlicht, sechs Musik-Blogs werden wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen von Googles Blogger-Seite gelöscht oder es wird für 50 Millionen Dollar der “Social Search”-Service Aardvark dem hauseigenen Portfolio hinzugefügt.

Das für die meisten für Google-Fans spannendste, weil unmittelbar greifbare Thema dürfte aber momentan die Erweiterung von Google Maps um acht neue Features sein. Sie befinden sich noch in der Test-Phase, daher wurde der Maps-Startseite in der rechten oberen Ecke ein “Neu!”-Hinweis-Button hinzugefügt. Wer diesen drückt, kann sich per Opt-in für den Test dieser Zusatzdienste entscheiden (wer seine Auswahl für den nächsten Besuch speichern möchte, muss aber mit seinem Google-Account eingeloggt sein). Ich habe sie einfach mal alle ausgewählt und sie ein bisschen ausprobiert. (weiterlesen…)

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Microsoft patcht Windows XP zum Blue Screen12.02.10

Am vergangenen Dienstag hatte Microsoft im Rahmens seines Patch Day 13 Sicherheits-Updates für Windows zum Download bereitgestellt. Wie sich nun aber herausstellt, scheint einer der Patches nicht ganz seinen Zweck erfüllen zu wollen. Berichten einiger Nutzer des Betriebssystems Windows XP zufolge startet der PC nach der Installationen des Flickens nämlich nicht mehr beziehungsweise endet im berühmt-berüchtigten “Blue Screen“.

Microsoft hat dieses Problem mittlerweile offiziell auf der Seite seines Security Response Center bestätigt und den Übeltäter auch bereits ausgemacht. Es handelt sich um ein Patch aus dem Security Bulletin MS10-015, mit dem eine schon seit 17 Jahren bestehende Sicherheitslücke geschlossen werden sollte. Sie erlaubte es Usern, trotz eingeschränkter Zugriffsrechte auf allen 32-Bit-Windows-Versionen (also angefangen bei Windows NT 3.1 bis zur aktuellen Version Windows 7 – daher der lange Zeitraum) an System-Rechte zu gelangen. Der Grund des Fehlers ist aber noch nicht gefunden. Bis dahin rät Microsoft deshalb allen Usern davon ab, dieses Update zu installieren und bietet bis auf Weiteres dafür auch keinen Download mehr an. (weiterlesen…)

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USA: Wer ein Handy-Gespräch führt, genießt kein Recht auf Privatsphäre12.02.10

Am Ostersonntag 2008 warf in Oldenburg ein damals 31-Jähriger einen Holzklotz von einer Autobahnbrücke, traf damit einen vorbeifahrenden Wagen und töte eine junge Mutter vor den Augen ihrer Kinder und ihres Mannes. Der Fall sorgte für ein breites öffentliches und mediales Interesse und jeder war erleichtert, als die Polizei schon bald einen Verdächtigen festnehmen konnte. Dass dies so zügig gelang, lag an einem zwar smarten, aber offenbar nicht ganz legalen Schritt der Polizei: sie hatte für ihre Fahndung Tausende von gespeicherten Mobilfunk-Daten ausgewertet und damit gegen das Datenschutzrecht verstoßen.

Ähnlich ist das FBI in den USA gegen die sogenannten “Scarecrow Bandits” vorgegangen, die mehr als 20 Banken überfallen hatten, und konnte sie letztlich überführen. Und weil das so gut funktioniert hat, überlegt die Obama-Administration nun, wie sie diese Art der Fahndung mit den eigenen Gesetzen vereinbar machen könnte – denn auch dort bewegte man sich mit ihr in einer rechtlichen Grauzone – zumindest bis jetzt. Denn am heutigen Freitag findet vor dem Ersten Bundesberufungsgericht eine Anhörung (.pdf) statt, in der Befürworter dieser Regelung ihre Argumente vorbringen werden, warum Telekommunikationsunternehmen dem Staat ihre gespeicherten Daten zur Verbrechensbekämpfung offenlegen sollten – auch ohne richterlichen Beschluss. Das Hauptargument klingt dabei geradezu haarsträubend. (weiterlesen…)

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Windows Vista sorgt für Beamten-Posse in der Schweiz11.02.10

In einer von unseren Eidgenossen aus der Schweiz stammenden Posse, haben Beamte dafür gesorgt, dass dem Buch mit Klischee-behafteten Geschichten über ihren Berufsstand ein neues – nicht ganz unkomisches – Kapitel hinzugefügt wird. Wie der Tagesanzeiger heute berichtet, sollten vor zwei Jahren die Arbeitsplätze des Bundes standardisiert werden. Zu diesem Zwecke wollte man etwa 30.000 Computer aufrüsten und mit einem neuen Betriebssystem versehen, nämlich Windows Vista. Das mit dem Hardware-Tuning hat man zwar bis heute hinbekommen, den Part mit der Software aber nicht mehr… Und hiermit beginnt die eigentliche Farce.

Jetzt gibt es nämlich Zank und die Beamten werfen sich gegenseitig Untätigkeit vor. Während einige Ämter behaupten, das mit der Aufgabe betraute Bundesamt für Informatik hätte die Umrüstung auf das neue Betriebssystem verschleppt, weist dieses natürlich alle Vorwürfe weit von sich. Stattdessen kontert es mit der Anschuldigung, die Bundesämter hätten mit Absicht das Upgrade sabotiert, weil sie gegen standardisierte Arbeitsplätze seien.  (weiterlesen…)

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Flattr: Pirate Bay-Gründer Peter Sunde will Paid Content revolutionieren11.02.10

Immer dieses Gejammer bei den Bezahlinhalten – vor allem das der noch zögerlichen Publisher: Der Nutzer würde nicht mitspielen, Werbung habe noch nicht ausgedient, wir machen es dann aber nicht alleine – und überhaupt: “Märkte im Internet sollten nicht mehr als einen Klick zum Kaufen brauchen, sonst werden sie nicht angenommen!” Der letzte Satz stammt von Christoph Keese, dem Public Affairs-Überchef des Springer-Imperiums. Nun, die 1-Klick-Lösung hat Springer ja gefunden – auf dem iPhone, über das der Verlag Boulevard- und News-Apps für eine monatlich Pauschale vertickt. War es eine eigene Lösung? Nein. Apple musste erst das Angebot schaffen.

Und wie sieht es im Desktop-Netz aus? Seitdem die Bezahlschranke beim “Hamburger Abendblatt” und der “Berliner Morgenpost” eingeführt wurde, kam es zu heftigen Abstürzen bei den Besucherzahlen, einmal 14 Prozent und einmal 20 Prozent. Leser haben bei beiden Zeitungen – trotz einiger “Wir denken darüber nach”-Ankündigungen – keine Möglichkeit, einzelne Artikel abzurufen, wer mal eben schnell einen Blick in die Lokalinfos werfen möchte, muss erst ein Abo buchen (8 Euro / Monat). (weiterlesen…)

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Amerika rüstet sich für den Cyber-Krieg: Spezialisten proben im Hotelzimmer11.02.10

Eine Organisation hat angekündigt, die Vereinigten Staaten von Amerika am Dienstag, den 16. Februar einem landesweiten Cyber-Angriff auszusetzen. Nachdem im Januar 2003 der “Slammer“-Wurm unter anderem ein Atomkraftwerk in Ohio und das Notrufnetz in Seattle lahmgelegt hatte, im August 2008 die offizielle Website des Staates Georgia von russischen Hackern angegriffen wurde und es zu Beginn dieses Jahres chinesische Cyber-Gangster auf etwa 30 Unternehmen in den USA - unter anderem Google – abgesehen hatten, wird diese Drohung natürlich sehr ernst genommen. Zumindest vom Bipartisan Policy Center (BPC) und den Teilnehmern des Projekts Cyber.Shockwave.

Beim BPC handelt es sich um eine im Jahr 2007 von ehemaligen US-Senatsmitgliedern gegründete Non-Profit-Organisation, die durch spektakuläre Aktionen die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und Politik zu erregen versucht. Ihr erklärtes Ziel ist dabei, auf Probleme im Staat hinzuweisen und durch schichten- und parteiübergreifende Zusammenarbeit echten Fortschritt voranzutreiben. Bei ihrem neusten Streich, Cyber.Shockwave, handelt es sich somit auch um keinen echten, sondern um einen simulierten Angriff. Die Rahmenbedingungen grenzen aber schon an reale Verhältnisse. (weiterlesen…)

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YouTube-Kinderschutz mag weiterhin Gewalt – aber keine Lesben11.02.10

Bevor man mich missversteht: Ich finde Kinderschutz im Internet eine tolle Sache! Es handelt sich heute um eine unabdingbar nötige Angelegenheit, man sehe sich nur an, wie früh die Kinder heute den Umgang mit dem Computer lernen. Doch nicht alles, was sie dort finden, ist auch für ihre Augen gemacht. Deshalb begrüße ich auch ausdrücklich Googles Vorstoß im Hinblick auf Safer Surfing. Doch den einen oder anderen Verbesserungsvorschlag wird man doch geben dürfen, oder?

Also, YouTube hat gestern den sogenannten “Sicheren Modus” für die Suche integriert. Eltern sollen damit mehr Kontrolle darüber erhalten, was ihre Kinder auf der Clip-Plattform sehen können und was nicht. Und, seien wir ehrlich: auf YouTube gibt es neben den Perlen der audiovisuellen Weltgeschichte einen Haufen Schund, der dort eigentlich nichts verloren hat.

Der Modus lässt sich am linken, unteren Seitenende aktivieren. Das folgende, garantiert jugendfreie Filmchen zeigt euch, wie man von dort aus weiter verfährt: (weiterlesen…)

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Warner Music gegen Streaming-Dienste: Drei mögliche Konsequenzen aus dieser Strategie11.02.10

“Kostenlose Streaming-Dienste sind eindeutig nicht gut für die Branche”, hört man. Gemeint ist natürlich die Musik-Branche und die Beschwerde geht an die Adresse von Musikportalen wie Last.fm, Spotify, Grooveshark, Pandora oder We7. Den Satz hat nun jeder Musikinteressierte so oder so ähnlich schon tausende Male zuvor gehört und entweder vehement verteidigt oder bestritten. So weit wäre es also nichts Neues. Interessant wird es aber, wenn man sich auch noch den zweiten Teil des Zitats anschaut: “Und soweit es Warner Music betrifft, werden sie nicht lizenziert.”

Diese Worte stammen aus dem Mund von Edgar Bronfman Junior, CEO eines der vier größten Musik-Labels, und dürften wie eine Erdbeben durch die Musik-Industrie donnern. Denn eines steht fest: Sollte Warner Music mit seiner Ankündigung wirklich ernst machen – wovon zu diesem Zeitpunkt ausgegangen werden sollte – dann würde dies folgenschwere Konsequenzen für die Musiklandschaft nach sich ziehen. Man lausche nur Bronfmans Worten: “Die ‘Du bekommst die von dir gewünschte Musik umsonst und vielleicht können wir dich dann mit ein bißchen Schnickschnack zu einem Premium-Preis bewegen’-Strategie ist nicht die Art von Herangehensweise ans Business, die wir in Zukunft unterstützen werden.” Hier ist eindeutig Frust der Tonangeber. (weiterlesen…)

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Jetzt zugreifen: OpenOffice 3.2 ist erschienen!11.02.10

“Hey! Psst! Lust auf ein bisschen Open Source? Ich hab da was!” Jep, genau – es ist wieder soweit: Diejenigen, die OpenOffice bereits im Einsatz haben, können sich seit heute morgen das nagelneue Update für die Version 3.2 herunterladen. Allen anderen, die immer noch auf kommerzielle Büro-Software setzen, kann wiederum nur geraten werden, OpenOffice bei der Gelegenheit doch direkt einmal auszuprobieren – kostet ja nichts.

Die Neuauflage kommt mit einer ganzen Reihe neuer Features, von denen ich im Folgenden nur einige aufzählen will: Beispielsweise wurde die Startup-Phase (die Zeit, die es braucht, bis das Programm geöffnet ist) einiger Suites drastisch verkürzt. Verglichen mit Version 3.0 wurde der Vorgang um 46 Prozent beschleunigt. Gleichzeitig versteht sich OpenOffice nun besser mit Dateien, die mittels Microsoft Office angelegt wurden – in der Vergangenheit hatte es da vor allem mit passwortgeschützten Dokumenten hin und wieder Probleme gegeben. Weitere Kompatibilitätsprobleme dürfte damit ausgeräumt worden sein, dass die Programme nun noch näher an das Open Document Format (ODF) herangerückt wurde. (weiterlesen…)

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Bewegtbild-Wissen: Wikipedia rüstet die Server für mehr Video-Beiträge10.02.10

Wer die Seiten der Wikipedia häufiger ansurft, hat sie vielleicht auch schon mal schmerzlich dort vermisst: Videos. Zwar existieren sie vereinzelt auf der Online-Enzyklopädie (siehe Screenshot, Suchbegriff: Hauskatze), als Ergänzung des Textes sind aber doch Bilder die Regel. Dass diese jedoch trotz ihrer sprichwörtlichen Überlegenheit gegenüber dem geschriebenen Wort dem Vergleich mit einem Video nicht standhalten können, dem dürfte jeder zustimmen.

Deshalb soll sich das nach dem Willen der Wikipedia-Verantwortlichen mittelfristig ändern. Man habe den Usern bisher nur eine verhältnismäßig kleine Anzahl an Videos zur Verfügung gestellt, “diese werden aber in den nächsten Monaten und Jahren an Bedeutung gewinnen”, so der Sprecher der Wikimedia Foundation, Jay Walsh. Die Enzyklopädie sollte daher dafür gerüstet werden, künftig mit einer größere Zahl an Video-Beiträgen fertig zu werden, wenngleich diese den Text als Hauptinformationsquelle nicht ersetzen sollen. (weiterlesen…)

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Surrealismus-Spiel ‘Glitch’: Raumschiffe und Auberginen – vor allem Auberginen10.02.10

Glitch ist völlig anders, als alles bisher Dagewesene, es beinhaltet “ein kleinwenig Krieg, Burggraben, Raumschiffe, Zauberer, Mafiosi und Wandteppiche. Außerdem haben wird Auberginen. Auberginen machen es völlig anders”. Mit diesen Worten meldet sich Flickr-Mitgründer Stewart Butterfield zurück, der heute Chef des kleinen Entwickler-Start-ups Tiny Speck ist. Das klingt alles schon einmal recht spannend.

Was genau ist Glitch also? Butterfield beschreibt es als Browser-basiertes Massively-Multiplayer Game mit unbegrenzten Möglichkeiten: Spieler tauchen in eine gemeinsame Welt ein und vernetzen sich untereinander, um zusammen Rätsel und Aufgaben zu lösen. Man habe sich unter anderem deshalb für den Namen “Glitch” (“Störung”, “Panne”) entschieden, um darauf hinzuweisen, dass in weit entfernter Zukunft (in der die Handlung des Games spielt) die Dinge langsam instabil werden und ein Zusammenbruch bevorsteht. (weiterlesen…)

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