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Archive for 02.2010

Kampf gegen den Fail-Whale: Twitter setzt auf BitTorrent10.02.10

Wirft man einen Blick in das Status-Logbuch von Twitter wird eines deutlich: der Dienst ist alles andere als stabil. Um den Performance-Problemen und Abstürzen zu begegnen, haben sich die Jungs deshalb jetzt etwas Neues einfallen lassen. Warum setzt man nicht auf das wohl beste Datendistributionssystem, das heute im Internet zu finden ist? Genau: Twitter wird künftig mit BitTorrent enger zusammenarbeiten, um der Tweet-Flut Herr zu werden. Diese Nachricht schlug gerade beim TorrentFreak auf. Angestoßen wurde die Idee von dem Twitter-Techniker Larry Gadea, der dem Projekt gleich den Namen “Murder” gab – keine Hommage an die Morbidität, sondern der englische Begriff für einen Schwarm Krähen.

Und so wird es funktionieren: Twitter benutzt heute einen Haufen Server, die sich (reichlich zeit- und rechenintensiv) die Daten von einem Hauptserver abholen. Durch ein dezentralisiertes Verteilernetz von BitTorrent könnte die komplette interne Infrastruktur signifikant entlastet werden. Ein Seeder-Server bietet die Daten an, die Peer-Server greifen sie ab und füttern sich untereinander mit den Informationen – eben wie ein Schwarm. Für Twitter wäre eine solche Lösung völlig kostenlos, da der BitTorrent-Client BitTornado unter Open Source läuft. Weitere Details zum Verfahren hat Gadea auf einer Entwickler-Plattform verfügbar gemacht. (weiterlesen…)

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Endlich Mitspracherecht bei eBay: Auktionshaus gräbt im Garten nach neuen Ideen10.02.10

Ich bin ein großer Kritiker des Online-Marktplatzes eBay und weiß, dass das Unternehmen für viele von euch ebenfalls ein rotes Tuch darstellt. Darauf deuten zumindest die zahlreichen Kommentare unter den diesbezüglichen Artikeln auf unserem Blog hin. Und auch dem Crowd Sourcing stehe ich eher kritisch gegenüber. Als ich daher eben in der “New York Times“ las, dass eBay künftig auf Schwarmintelligenz setzen will, habe ich das Schlimmste befürchtet – war dann aber doch positiv überrascht.

Unter dem Namen ”Garden” – eine Metapher, die mit ähnlicher (nachfolgender) Begründung auch schon von Telekoms “Developer Garden” genutzt wird und sich hoffentlich nicht bald inflationär im Netz ausbreiten wird – betreibt eBay ein kleines virtuelles Gärtchen, in dem Samen eingepflanzt werden, aus denen mal schöne neue Ideen heranwachsen sollen. “Dies ist eure Chance, mit uns zusammen die eBay-Erfahrung so zu gestalten, wie ihr sie erleben möchtet”, heißt es dazu einladend auf der Garden-Seite. “Probiert die Features aus und sagt uns, was ihr von ihnen haltet. (weiterlesen…)

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Web-Luder Tara Technique: Saturn kümmert sich um einsame Männer im Netz10.02.10

Na, auf was für eindrucksvolle Ideen die Marketingabteilungen heutzutage kommen – jetzt zum Beispiel wieder die vom Saturn: ein Girlie-Tamagotchi auf Web-Basis. Das künstliche Wesen hört auf den Namen Tara Technique und ist in ihrem richtigen Leben ein Model aus Großbritannien. Saturn will mit ihr den deutschen Herren an langen Abenden die Zeit vertreiben, das entnehmen wir zumindest den Informationen, die uns gerade zugespielt wurden. Eigentlich soll der offizielle Startschuss zum Cyber-Kuscheln ja erst morgen fallen – dennoch dachte ich, dass eine Vorab-Peepshow einige Leser interessieren könnte. Und schon geht es los…

Tara Technique soll als App bei Facebook ihr Unwesen treiben, dort ist sie aber nicht für jeden verfügbar, denn sie hält viel von Treue. Deshalb können auch nur diejenigen männlichen Nutzer mit ihr herumspielen, die im Status-Profil “single” oder gar nichts eingetragen haben. Der Rest verläuft tatsächlich so, wie man es von einem Tamagotchi her kennen dürfte: Fütter sie, wenn sie Hunger hat, schick sie zum Shoppen, wenn sie zappelig wird und verwöhne sie mit einer ausgedehnten Fußmassage, wenn sie grummelt. Denn Tara leidet auch unter tagesformabhängigen Stimmungsschwankungen, nicht immer sind ihre Reaktionen gleich – eine unberechenbare Sexbombe eben. (weiterlesen…)

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2010: AOL entdeckt mit ‘Lifestream’ das Soziale Netz10.02.10

“Hand heben wer noch nicht auf den Social Media-Zug aufgesprungen ist. Ja, dort hinten, die Damen und Herren vom AOL Mail Team. Na dann kommen sie mal nach vorne, wir haben da was für sie… ” - Ja, bei dem Unternehmen mit den drei Buchstaben tut sich einiges, seit man von Time Warner von der Leine gelassen wurde: Neuer Schriftzug mit wechselnden Eyecatchern, Sparkurs, Aufbau der Content-Affen-Legion. Und das alles im Namen des Kunden. Da dieser aber bekanntlich voll auf Facebook, Twitter und die anderen Sozialen Dienste abfährt, hat AOL in einem selbst vom Dalai Lama nicht zu überbietenden Akt von Nächstenliebe “Lifestream” ins Leben gerufen.

“Um euch dabei zu helfen, in Sachen Social Network immer auf dem Laufenden zu bleiben, haben wir unserem Mail AIM Plug-in Lifestream hinzugefügt”, heißt es auf dem AOL Mail Blog – wenige Minuten, nachdem Google “Buzz” der Öffentlichkeit präsentiert hatte. Und was das Feature zu leisten imstande ist, ist geradezu revolutionär – zumindest für den, der bisher wie Gregorius auf einem Stein gelebt hat und gestern erst in die Zivilisation zurückgeholt wurde: “Lifestream ermöglicht es euch nicht nur, Updates von allen euren Sozialen Netzwerken zu erhalten, sondern auch euren eigenen Status ganz einfach zu veröffentlichen und an eure Buddies zu versenden.” Ich schnall ab! (weiterlesen…)

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Endlich: Opera für das iPhone kurz vor der Veröffentlichung?10.02.10

Mann, das hat aber auch lange gedauert! Schon auf der CES im Jahr 2008 (!) hatten sich die Entwickler begeistert von Opera für das iPhone gezeigt – schon bald könne es soweit sein! Doch Pustekuchen war angesagt: Auf anderen Handy-Plattformen zog der norwegische Browser im Mai vergangenen Jahres am mobilen Safari vorbei (oder zog zumindest gleich), doch Nutzer von iPhone und iPod Touch wurden weiter vertröstet. Apples Verweigerungshaltung sei schlichtweg daran schuld, so die Begründung.

Nun aber könnte, so hofft man, sich dies ändern: Wie Opera Software gerade per Pressemitteilung angekündigt hat, wird Opera Mini für das iPhone schon in wenigen Tagen auf dem Mobile World Congress in Barcelona das Licht der Welt erblicken. Die Entwickler versprechen ein “neues Erlebnis des Web-Browsings” auf dem iPhone: “Schnell, leicht zu bedienen und vollgepackt mit den beliebten Opera-Features”. (weiterlesen…)

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Google Buzz: Google kopiert das Beste von Twitter und FriendFeed, macht es mobil09.02.10

Es ist – das erlaube ich mir – nicht ungerechtfertigt zu sagen, dass Google bislang keine große Leuchte in Social Media-Dingen war (Ausnahme: YouTube). Orkut war ein Flop, ebenso der Microblogging-Dienst Jaiku und auch nach der anfänglichen Euphorie konnte die Rakete Google Wave nicht wirklich abheben. “Mein Gott, kauft doch endlich Twitter!”, war deshalb die erste Reaktion, als die Meldung die Runde machte, Google würde mit einer hauseigenen Lösungen ins Networking einsteigen.

Doch Google hatte andere Pläne. Anstatt sich ein bereits vorhandenes Produkt einzuverleiben, macht die Suchmaschine es lieber selber – “besser” möchte man fast sagen. Dazu wurde heute Gmail weiter aufgebohrt: Der Online-Dienst beinhaltete von Anfang an Mail-Fähigkeiten, dann kam der Chat hinzu, dann der Videochat – und nun kommt Buzz oben drauf. Um einen neuen Eingang in die Welt der sozialen Netzwerke zu finden, hat sich Google die Rosinen aus dem bereits am Markt Vorhandenen gepickt. In erster Linie zählen dazu unzweifelhaft Twitter, FriendFeed und Facebook – ein Vorwurf, den sich Google allerdings verbittet. Buzz wurde mit fünf Features ausgestattet, die direkt in der Gmail-Mailbox Anwendung finden. Hier die Funktionen im Einzelnen: (weiterlesen…)

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David Wu und die ‘Fringemunks’: Der etwas andere Lobgesang aufs iPad09.02.10

Kennt jemand von euch David Wu oder dessen “Fringemunks”? Mir waren sie bis vor einigen Minuten jedenfalls noch völlig unbekannt. Wie ich aber jetzt herausgefunden habe, handelt es sich bei Wu um einen 31-jährigen Amerikaner, der das Los vieler teilt: Er ist ein erfolgloser Musiker mit einer kleinen Fangemeinde. Und diese besitzt er offenbar nicht (hauptsächlich) aufgrund seines musikalischen, sondern seines humoristischen Talents. Wu hat nämlich zu jeder einzelnen Folge der Erfolgsserie “Fringe - Grenzfälle des FBI” eigene Parodie-Songs komponiert und sie ins Netz gestellt.

Dabei benutzte er als Grundlage die Melodien bekannter Songs von populären Bands wie beispielsweise R.E.M., und erzählte mit lustigen Lyrics und Filmausschnitten die Geschichte der jeweiligen Folgen kurz nach. ”Gesanglich” unterstützen ihn dabei Feebo, Notchy und Pie – die “Fringemunks” -, eine Art Backenhörnchen-Comicfiguren, die er selbst erfunden hat. So what? Ich würde euch natürlich nicht seine gesamte Vita hier ausrollen, wenn er nicht etwas gemacht hätte, das auch was mit Tech zu tun hat… (weiterlesen…)

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Mobiles Internet im Februar: UMTS-Angebote im Überblick09.02.10

umts

Zugeben, ich wollte es schon früher machen, doch dann kamen die Feiertage, Silvester und der ganze “Hallo im neuen Jahr!” dazwischen – deshalb musste die UMTS-Übersicht ein wenig warten. Wie schon so oft zuvor gehen die Credits an die Kollegen von onlinekosten.de, die regelmäßig die Angebote am Markt sondieren und uns hin und wieder abschauen lassen. Wenden wir uns also nun den Tarifen für mobiles Internet im Vergleich zu. Wie immer sind die drei Großen (T-Mobile, Vodafone und o2) und das vierte Rad am UMTS-Wagen (E-Plus) mit dabei. Und ohne große weitere Worte fangen wir an:

T-Mobile

Hier begegnen uns wieder einmal die charakteristischen “Fangen wir billig an und werden erst später teurer”-Tarife. Im T-Mobile-Netz hat derzeit simply data die Nase vorn – 20 Euro im Monat in den ersten zwei Jahren, danach steigt der Preis auf 30 Euro. Kunden haben aber auch schon vorher die Möglichkeit, aus dem Vertrag auszusteigen. Wer eher auf Goldfische steht, kann zu denselben Konditionen auch bei BigSIM buchen. Bei DiscoSurf lässt sich hingegen bei der Hardware sparen – den Stick gibt es nämlich derzeit gratis. Ein halbes Jahr lang beträgt die Monatsgebühr 20 Euro, ab dem siebten Monats steigt sie auf 30 Euro. (weiterlesen…)

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Der Amusity: Ein ‘berührbarer User-Interface-Kaffeetisch für die gesamte Musikbibliothek’09.02.10

Ich liebe Design-Studien und deswegen räume ich ihnen hier auch ab und zu ein bisschen Platz ein. Manchmal sind sie einfach nur schön anzuschauen, aber weder technisch umsetzbar noch wirklich praktikabel. Und manchmal fehlt ihnen schlicht nur das letztgenannte Attribut. So wie beispielsweise dem Musik-Multi-Funktions-Tisch “Amusity” des Designers Idan Arbel. Der Künstler mit einer offensichtlichen Schwäche für die organisierte Form von Schallerzeugnissen, hat eine seiner früheren Entwicklungen - die Music Blocks – mit Microsoft Surface kombiniert und eigenen Aussagen zufolge einen ”berührbaren User-Interface-Kaffetisch für die gesamte Musikbibliothek” gebaut.

Auf dessen Oberfläche werden alle Lieder der eigenen Sammlung als Blasen angezeigt, die Populärsten mittig, die anderen an den Rändern. Möchte man nun einen Song abspielen, muss man dafür spezielle Glas-Objekte benutzen (siehe Teaserbild). Das “Lautsprecher”-Objekt spielt beispielsweise ein Lied ab, wenn man es auf eine der Blasen stellt, das “TV”-Objekt ein Video. Durch Drehen der verschiedenen Objekte können darüber hinaus die Lautstärke verändert , Zusatzinfos zum Künstler oder dessen Werk abgerufen, die entsprechenden Lyrics eingeblendet werden und so weiter. Wer das spannend findet, sollte sich ”Amusity” mal in Action angucken: (weiterlesen…)

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Mögliches Szenario: Google ‘StreetView’ hierzulande nur auf Basis von Flickr-Fotos09.02.10

Google pimpt seine Dienste “Maps” und ”Street View” und verwendet für sie neuerdings auch Fotos von dem Bild-Community-Portal Flickr (siehe das Feld “User Photos” im Teaser-Bild). Damit kann das Unternehmen künftig neben den eigenen (aufgekauften) Diensten Panoramio und Picasa (Web-Alben) eine dritte Quelle ansaugen, um seine Projekte mit Material zu versorgen. Wie viele der auf Flickr vorhandenen Bilder verwendet werden oder wie die nicht unbedeutende Angelegenheit mit dem Copyright geregelt wird, ist bisher nicht bekannt. Google hat nämlich noch keine offizielle Stellungnahme zu dem “Fundstück” abgegeben, über das Geobloggers am gestrigen Montag berichtete.

Die Idee, sich mit Fotos einzudecken, die User ins Netz stellen, ist sicherlich nicht dumm. Viele der Aufnahmen sind von hervorragender Qualität und stellen bestimmt nicht nur eine nette Ergänzung zu von Google bereits selbst gemachten Fotos dar. Sicherlich sind auch viele Orte dabei, die das Unternehmen bisher aus dem einen oder anderen Grund ausgelassen hat. Hierdurch lässt sich nicht nur Zeit, sondern auch Geld bei der Weiterentwicklung von “Maps” und “Street View” sparen, wenn die Forderungen der Fotografen nicht gerade absurd hoch sind. Zudem könnte Google sich auf diese Weise eine Möglichkeit schaffen, auch User mit dem Service zu beglücken, in deren Ländern man aus politisch-datenschutztechnischen Gründen bisher nicht fotografieren durfte. Etwa Deutschland, um ein naheliegendes Beispiel zu nennen. Oder wäre das etwa auch zu beanstanden? Ein Lausbubenstreich, der die hiesige Politik nicht nur vorführen, sondern auch zum Kochen bringen würde. (weiterlesen…)

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ZoomIt: iPhone-Speicher per SD-Karte erweitern09.02.10

Es gibt ja bereits einen Haufen zweifelhafter Accessoires für das iPhone und den iPod Touch (wie diesen externen Akku) – doch dieses kleine, neue Gadget, das heute das Licht der Welt erblickte, könnte tatsächlich ein nützlicher Helfer im Alltag sein. Der Adapter hört auf den Namen zoomIT und stammt aus der Fabrik der kalifornischen Firma zoomMediaPlus. Dabei handelt es sich um eine Aufsteck-Erweiterung für SD-Karten, die an die 30-Pin-Buchse andockt und fortan volle Flash-Speicher entlastet.

Wird zoomIT das erste Mal angeschlossen, wird der Nutzer gebeten, eine eigens dafür entwickelte App aus dem App Store zu laden. Nach der Installation können Besitzer dann wie gewohnt auf die Inhalte der SD-Karte zugreifen: Sämtliche Dateiformate, die das iPhone SDK 3.0 verarbeiten kann, werden auch unterstützt – also Fotos, Musik (ohne DRM), Videos und Dokumente (.PPT, .XLS, .DOC, .PDF und so weiter). Gleichzeitig bietet die zoomIT-App die Möglichkeit, diese Dateien per Button-Touch als Mail zu versenden oder auf Facebook oder Flickr zu schießen. Die File-Größe wird bei Fotos je nach Bedarf verringert, um dem lahmen UMTS-Upload gerecht zu werden. (weiterlesen…)

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Akku-Warnung bei Windows 7: Kein Fehler, sondern Feature, sagt Microsoft09.02.10

Ich kenne den genauen Wortlaut der Warnung nicht, den diepresse.com mit “Es gibt ein Problem mit Ihrem Akku. Ihr Computer wird sich in Kürze abschalten” wiedergibt. Doch Tatsache ist, dass wohl eine ganze Menge Nutzer, die Windows 7 auf ihren Notebooks laufen haben, in den Genuss der neuen Dialogbox kommen. Im Microsoft-Forum geht jedenfalls die Post ab, auch deutsche User machen dort ihrem Ärger Luft. Kein bisheriges Betriebssystem habe ihnen bislang den Vorschlag unterbreitet, den Akku in die Tonne zu werfen und sich Ersatz zu besorgen. Windows 7 bleibt von der Verwunderung unbeeindruckt und spuckt weiterhin Warnungen aus, auch wenn die Energiereserven auf 100 Prozent stehen.

Das Problem ist bekannt – und zwar schon seit über acht Monaten, doch erst jetzt meldet sich Microsoft mit einem offiziellen Statement zum Problem zurück. Man habe die Beschwerden eingehend untersucht und sei zu dem Schluss gekommen, dass “Windows 7 in allen Fällen völlig korrekt defekte Batterien erkannt” habe. (weiterlesen…)

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Unüberspringbare Audio-Werbung soll MySpace Music profitabel machen09.02.10

Das Joint Venture bestehend aus Rupert Murdoch mit seinem Unternehmen News Corp. und einigen großen Musik-Labels ist nun wirklich nicht zu beneiden. Eine Plattform – MySpace -, die zu den angesagtesten Adressen für Musikbegeisterte im Netz gehört(e), steht zur Verfügung und es gelingt dennoch nicht, sie profitabel und gleichzeitg wieder ansprechend für die User zu gestalten. Oder andersherum, ganz wie man mag. Und auch ein im Grunde konsequent richtiger Schritt – nämlich der zur Sparte MySpace Music, wo Künstler ihre gesamte Werke als MP3 anbieten können – lässt sich nicht vergolden.

Doch damit soll nun laut eines Berichts der Associated Press Schluss sein. Wie der Dienst nämlich berichtet, experimentieren Murdoch & Co. neuerdings mit Audio-Werbung. Wird wohl nicht so schlimm sein, wie die Metallica-Musikfolter, aber möglicherweise nah dran. Denn erstens kann der User nicht auswählen, was ihm da vorgespielt wird und zweitens hat er keine Möglichkeit, die Audio-Belästigung abzustellen, wegzuklicken oder zu minimieren. Dafür gibt es dann aber anschließend weiterhin Musik für Umme. Guter Deal? Wahrscheinlich nicht. (weiterlesen…)

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Will Google das neue Twitter werden? Oder das neue FriendFeed?09.02.10

Was hält Google da für uns bereit? Der Suchmaschinen-Gigant, der derzeit mal wieder gleich von mehreren Seiten unter Beschuss geraten ist, scheint niemals still zu stehen. Ständig schraubt man an den eigenen Anwendungen herum, optimiert und verfeinert etablierte Dienste und schickt neue ins Rennen.

Am Dienstagmorgen, zehn Uhr Ortszeit, wird man im Google-Headquarter in Mountain View wieder einmal ein neues Produkt verkünden. Besser gesagt, neue Features für zwei etablierte Google-Dienste. Wie das Wall Street Journal erfahren hat, wird es sich dabei unter anderem um Gmail handeln.

Was das mit Twitter oder gar FriendFeed zu tun haben soll? Ganz einfach: Google möchte ein Status-Update-Feature innerhalb des Mail-Clients integrieren, wobei noch nicht fest zu stehen scheint, ob es sich hierbei um einen festen Bestandteil von Gmail handeln wird oder um ein Modul, welches man bei Bedarf einbinden kann. (weiterlesen…)

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Mit Mika im Benz: myHermes versteigert Fahrstunden mit Ex-Formel 1-Weltmeister08.02.10

Alle Renn-Sport-Fans aufgepasst: Wer schon immer mal davon geträumt hat, mit einem echten Formel 1-Weltmeister über die Rennstrecke zu pesen, der hat nun eine realistische und unter Umständen auch bezahlbare Chance darauf. Auf der britischen eBay-Seite versteigert der Versandhändler myHermes nämlich noch bis zum Sonntag, den 14. Februar insgesamt fünf Mitfahrgelegenheiten an Bord eines 6,2 Liter V8 Mercedes AMG. Ort: Surrey in England. Strecke: Werkseigene Bahn in der Mercedes-Benz World. Fahrer: Mika Hakkinnen.

Bieten könnt ihr entweder auf zwei viertelstündige ”Taxi”-Fahrten, zwei halbstündige oder ein einstündiges Fahrtraining(s) mit anschließender Streckenrundfahrt (Details weiter unten). Bei erstgenanntem Angebot liegt das Höchstgebot momentan bei £0.99, für die Halbstünder werden schon £51.00 geboten und mit £102.00 ist das XL-Paket bisher das Begehrteste. Dies wird sich mit Sicherheit in den verbleibenden knapp sechs Tagen noch ordentlich nach oben korrigieren. Da das Geld aber einem guten Zweck zukommen soll – myHermes sammelt für die Great Ormond Street Hospital Children’s Charity, ist das zu verschmerzen. (weiterlesen…)

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