Kampf gegen den Fail-Whale: Twitter setzt auf BitTorrent • 10.02.10
Wirft man einen Blick in das Status-Logbuch von Twitter wird eines deutlich: der Dienst ist alles andere als stabil. Um den Performance-Problemen und Abstürzen zu begegnen, haben sich die Jungs deshalb jetzt etwas Neues einfallen lassen. Warum setzt man nicht auf das wohl beste Datendistributionssystem, das heute im Internet zu finden ist? Genau: Twitter wird künftig mit BitTorrent enger zusammenarbeiten, um der Tweet-Flut Herr zu werden. Diese Nachricht schlug gerade beim TorrentFreak auf. Angestoßen wurde die Idee von dem Twitter-Techniker Larry Gadea, der dem Projekt gleich den Namen “Murder” gab – keine Hommage an die Morbidität, sondern der englische Begriff für einen Schwarm Krähen.
Und so wird es funktionieren: Twitter benutzt heute einen Haufen Server, die sich (reichlich zeit- und rechenintensiv) die Daten von einem Hauptserver abholen. Durch ein dezentralisiertes Verteilernetz von BitTorrent könnte die komplette interne Infrastruktur signifikant entlastet werden. Ein Seeder-Server bietet die Daten an, die Peer-Server greifen sie ab und füttern sich untereinander mit den Informationen – eben wie ein Schwarm. Für Twitter wäre eine solche Lösung völlig kostenlos, da der BitTorrent-Client BitTornado unter Open Source läuft. Weitere Details zum Verfahren hat Gadea auf einer Entwickler-Plattform verfügbar gemacht. (weiterlesen…)



“Hand heben wer noch nicht auf den Social Media-Zug aufgesprungen ist. Ja, dort hinten, die Damen und Herren vom AOL Mail Team. Na dann kommen sie mal nach vorne, wir haben da was für sie… ” - Ja, bei dem Unternehmen mit den drei Buchstaben tut sich einiges, seit man von Time Warner von der Leine gelassen wurde:
Mann, das hat aber auch lange gedauert! Schon auf der CES im Jahr 2008 (!) hatten sich die Entwickler 





Ich kenne den genauen Wortlaut der Warnung nicht, den 






