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Archive for 05.2010

Quit Facebook day: Und? Seid ihr alle gegangen?31.05.10

Heute ist wieder einer dieser “besonderen” Tage, die wir dem Internet verdanken. Mal spricht man wie ein Pirat, mal geht es eher um Brüste und hin und wieder stecken auch durchaus seriösere Absichten dahinter. In letztere Kategorie möchte sich der heute stattfindende Quit Facebook Day auch gerne einsortieren.

Es geht – ihr könnt es euch denken – natürlich um die Privacy-Regelungen bei Facebook. Wir selbst hier bei Basic Thinking haben natürlich auch gesehen, dass da bei den Jungs aus Palo Alto Einiges im Argen liegt und dementsprechend darüber berichtet. Die Initiatoren dieser Kampagne möchten nun also so viele Menschen wie möglich dazu bewegen, sich an einem bestimmten Tag – nämlich heute, den 31. Mai 2010 – bei Facebook abzumelden. Dazu gibt es auf der Homepage ein paar Infos der Jungs, gegliedert in drei Fragen: (weiterlesen…)

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Lena stürmt (erneut) die Download-Charts31.05.10

Leute, was war das für ein emotionales Wochenende. Jubelnd und mit in die Luft gerissenen Armen habe ich am Samstagabend hier in Köln mit ein paar Freunden im Biergarten gesessen und mit unzähligen anderen Verrückten jeden Punkt bejubelt, der aus ganz Europa an unsere Lena vergeben wurde. Ja, nachdem ich mich schon für die Casting-Reihe “Unser Star für Oslo” begeistern konnte, hat mich auch das Eurovision-Fieber gepackt. Song Contest schauen und so richtig mitfiebern. Wann hat das das zuletzt gegeben?

Was ich aber eigentlich am interessantesten finde: im Grunde hatte ich mich an Lenas Song “Satellite” schon sattgehört. Immer wenn er im Radio gespielt wurde – und das passierte häufig, vielleicht zu häufig – dachte ich mir: ‘Oh nein, nicht schon wieder!’ Doch nun, wo es eine neue Live-Version gibt und verbunden mit all den erlebten Emotionen, ist der Titel wieder richtig interessant geworden. Und das geht offenbar nicht nur mir so. Denn europaweit hat Lena am Sonntag und Montag die Download-Charts gestürmt. (weiterlesen…)

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‘EP121′: ASUS-Tablet kommt mit Intel Core 2, Windows 7 und zwei Tastaturen31.05.10

In meinem Artikel über die Absage einiger US-Medien-Giganten an das iPad, habe ich sowohl im Text selbst als auch in den Kommentaren auf einige Konkurrenzprodukte hingewiesen. Dabei ist aber ein Anbieter mit seinem Tablet unerwähnt geblieben, der dafür nun mit umso größerem Paukenschlag auf sich aufmerksam macht: ASUS mit dem EP121, dem Flaggschiff seiner Eee Pad-Reihe. Ich bin vorhin bei dem Branchendienst Akihabaranews über das Gerät und die dazugehörige Pressemitteilung gestolpert, und war sehr angetan. Begeistert und gleichzeitig neidisch wurde ich dann aber, als ich feststellte, dass die Kollegen von Engadget bereits eines in ihren Fingern halten durften (Video könnt ihr euch weiter unten ansehen).

Kommen wir schnell zu den bisher veröffentlichten harten Fakten: Das sehr flache und offenbar ebenso leichte Tablet wird von einem CULV Intel Core 2 Duo Prozessor angetrieben und über ein 12-Zoll-Touchdisplay mittels Windows 7 Home Premium gesteuert. Das Display ist somit deutlich größer als bei dem Konkurrenten aus Cupertino, ob sich das Betriebssystem aber auch genauso User-freundlich darüber steuern lässt, wird sich zeigen müssen. Falls dem nicht so sein sollte, kann der Käufer seine Finger auch über eine physische Tastatur gleiten lassen. ASUS bietet das EP121 nämlich zusammen mit einem Keyboard-Docking-Station-Hybriden an. Weiterhin ist es Multitasking-fähig, verfügt über eine eingebaute Webcam und einen bis zu 10 Stunden Strom spendenden Akku, wobei ich Letzteres noch nicht so ganz glauben mag. Joah, und nun folgt das Teil in Aktion: (weiterlesen…)

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Handy-TV: Samsung pusht mobile Technologie in den USA – und wohl auch bald bei uns31.05.10

Mit dem Fortschreiten der technischen Entwicklungen und Möglichkeiten, verwandeln sich Handys und Smartphones immer mehr zu kleinen Tausendsassern. Ihre Fülle an Features ist enorm, die Anwendungs- oder Einsatzbereiche erweitern sich zusehends. Das belegen auch die mehr oder weniger überzeugenden Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit, in der die Gadgets selbst als Konkurrenz zu Giftgas-Spürhunden, Alternativen zu Zimmer-Schlüsseln oder Marketing-Booster Verwendung finden. Seit einem Hype vor etwa drei bis vier Jahren ist aber ein Markt weitestgehend unerschlossen geblieben, der weder unlukrativ wäre noch die Mobiltelefon-Hersteller vom technischen Standpunkt betrachtet vor unlösbare Probleme stellen würde. Die Rede ist vom Handy-TV.

Das scheint in Asien völlig anders zu sein. Wie die New York Times am Sonntag berichtete, sind über Broadcastnetze ausgestrahlte Fernsehsendungen für Mobiltelefone in Süd-Korea bereits seit über fünf Jahren eine Selbstverständlichkeit. Den Angaben der Betreiber zufolge, nutzen 27 Millionen Einwohner das Angebot regelmäßig, was über der Hälfte der Bevölkerung und damit zugleich dem weltweit größten Marktanteil entspricht. Langsam ziehen aber auch Länder wie China, Südost-Asien, Indien, Afrika oder Lateinamerika nach und mittlerweile verfügen dort zusammengenommen bereits 80 Millionen Menschen über Mobiltelefone, die entsprechende Sendungen empfangen können. Und geschätzte 40 Millionen werden dieses Jahr selbige auf ihren Mäusekinos genießen. Nur in Europa und den USA wollte der Funke bislang noch nicht so recht überspringen.  (weiterlesen…)

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Basic Flashback: Wir sind wieder wer!30.05.10

Google und Facebook haben in dieser Woche Bereitschaft gezeigt, den Menschen weltweit mehr Privatsphäre zuzugestehen. Nachdem zuletzt besonders aus Deutschland harte Kritik kam, könnte man fast annehmen, wir hätten was damit zu tun. Nach diesem Erfolg könnte es bald zum Showdown kommen: die deutsche Nörgeltaktik gegen den inzwischen weltweit wertvollsten IT-Konzern Apple.

Als Deutscher hat man es in diesem Jahr nicht leicht: Den Medaillenspiegel bei der Winterolympiade haben wir nicht dominiert, das Frühlingsmärchen hat uns keine Medaille beschert, die Champions League haben „wir“ nicht gewonnen. Okay, den Eurovision Song Contest haben wir dank Lena gestern nach Hause geholt. Aber ob wir die viel wichtigere Fußball-Weltmeisterschaft gewinnen? Nicht unmöglich, doch auch nicht sehr wahrscheinlich. Aber vielleicht haben wir ja bei diesem immer wichtigeren Internet endlich was zu sagen.

Denn ob aus Überzeugung oder aus der typisch deutschen Angst heraus: Hierzulande formiert sich ein Bollwerk, das nur auf den ersten Blick gegen den Fortschritt kämpft, tatsächlich nämlich gegen die Erosion beliebter Errungenschaften: Höchster Schutz der selbst online gestellten Daten, Unverletzlichkeit des Vorgartens, bald das Seite-1-Girl. Die Bewegung hat in Deutschland ihren stärksten Stand – und sie scheint erfolgreich zu sein.
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mp3flat.com ist zurück – illegaler als jemals zuvor29.05.10

Vollmundig verkündet man es im eigenen Logo: mp3flat.com is back! Könnt ihr euch noch erinnern? 2007 sorgte das Portal für einigen Wirbel, denn ebenso wie einige andere Anbieter (z.B. Flatster) hat man einige rechtliche Hürden geschickt umschifft und uns Usern kostenlose MP3-Dateien angeboten, mit denen wir eben nicht haarscharf am Rande der Legalität tapsen, sondern uns entspannt zurücklehnen durften – während die Songs scharenweise den Weg auf unsere Festplatten fanden.

Der Trick an der Geschichte war der, dass man seinen Nutzern ein Tool angeboten hat, mit denen sie (legale) Radiomitschnitte erstellen konnten. Das war so komfortabel, dass man nur seine gewünschten Songs angeben und warten musste, bis das gewünschte Lied auf einem der vom Anbieter getrackten Sender gespielt wurde.

Dem Recht auf Privatkopien sei Dank durfte man sich diese Songs also auf die Festplatten schaufeln, was logischerweise die GEMA auf den Plan rief. Während die Konkurrenz nämlich wirklich die gewünschten Songs jeweils nach Bedarf mitgeschnitten hat, bunkerten die Jungs von mp3flat.com stattdessen die kompletten Tracks von den überwachten Radiosendern und stellte sie dann hinterher den Usern zur Verfügung. Da der Mitschnitt nur legal ist, wenn er manuell vom Nutzer erstellt wird und nicht automatisiert, sah die GEMA dort die Chance anzusetzen und nutzte sie auch schließlich. (weiterlesen…)

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Wir wollen Verstärkung – Neue Blogger für Basic Thinking gesucht28.05.10

basicthinking

Hey ihr Blogger! Alle mal die Blicke geschärft, bitte. Wir suchen euch, die Elite der Blogosphäre. Warum? Weil wir euch bei uns sehen wollen. Ja, natürlich als Leser, aber vor allem auch als Schreiber. Und weil es natürlich am meisten Spaß macht, wenn man beim Bloggen auch Geld verdienen kann, haben wir ein neues Jobangebot für euch.

Viel hat sich in den letzten Monaten auf Basic Thinking getan. Nach dem Kauf des Blogs im Januar 2009 hatten viele von euch Bedenken, dass es sich um nicht viel mehr als einen Marketing-Gag handelt. Heute, so denke ich, kann man sagen, dass wir das Gegenteil bewiesen haben. Die nach wie vor steigenden Zugriffszahlen sind für uns ein zuverlässiger Indikator, dass wir bei euch, unseren Lesern, gut ankommen. Meistens zumindest.

Und weil alles noch viel besser werden soll, suchen wir für unser Büro in Hürth bei Köln einen Blogger oder eine Bloggerin als neues Team-Mitglied. Klingt gut? Es kommt noch besser! Es spielt für uns nämlich weniger eine Rolle, ob ihr lieber auf Basis einer freien Anstellung bei uns an Bord gehen wollt oder lieber eine Festanstellung wünscht. Beides ist möglich. Viel wichtiger ist uns aber, dass ihr motiviert seid, Basic Thinking tatkräftig zu unterstützen und noch erfolgreicher zu machen. (weiterlesen…)

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Zur Terrorbekämpfung: US-Senatoren fordern Registrierungspflicht für Prepaid-Handys28.05.10

Vielleicht habt ihr die Story ja mitbekommen, über die heute die Kollegen von Gizmodo berichteten: In Großbritannien wurde ein Kinderporno-Ring gesprengt und etwa 70 Verdächtige festgenommen, nachdem ein Pädophiler versehentlich sein Handy in einem Bus hatte liegen lassen. Ein ebenso aufmerksamer wie ehrlicher Fahrgast fand es, gab es dem Busfahrer und dieser durchsuchte es in der Hoffnung, einen Anhaltspunkt auf den Besitzer zu finden. Was er stattdessen fand, waren kinderpornografische Fotos und Videos. Er übergab daraufhin das Handy der Polizei, die den Besitzer ausfindig machen konnte, obwohl er in dem Gerät eine Prepaid-Karte verwendete. Deren Guthaben hatte er nämlich mit einer Tesco-Clubkarte aufgeladen. Vom Mobilfunkbetreiber, über Tesco führte der Weg schließlich zu ihm nach Hause, wo die Handschellen klickten. Warum erzähle ich euch nun aber diese gruselige Geschichte?

Weil sich zwei Senatoren in den USA solche und ähnliche – vor allem terroristisch orientierte – Fälle offenbar genauer angesehen und daraufhin einen Gesetzesentwurf ausgearbeitet haben, in dem sie Folgendes verlangen: Mobilfunkanbieter sollen per Gesetz dazu verpflichtet werden, künftig auch die Daten von Käufern ihrer Prepaid-SIM-Karten zu speichern. So, wie sie das jetzt schon bei Mobilfunk- und Festnetzkunden tun, die einen Vertrag abschließen. Oder anders ausgedrückt: Jeder Kunde, der in den USA künftig eine Prepaid-Karte erwerben möchte, muss sich beim Kauf selbiger ausweisen und wird registriert. (weiterlesen…)

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Microsofts ‘Mobile Tagging’: Strichcode als Marketing-Booster und Kunden-Goody28.05.10

“Wir können uns heute eine Welt vorstellen, in der materielle Gegenstände ein Tor zu einer Welt mit digitalem Content und Engagement darstellen: Scan ein Produkt in einer Zeitung, erhalte ein personalisiertes Angebot, kaufe es auf der Stelle oder erhalte eine Wegbeschreibung zu einem Geschäft, wo du es später kaufen kannst”. Oder: “Scan ein Poster für ein Theaterstück, schau dir eine Preview der Aufführung an, lad Freunde ein und kauf die Tickets”. So stellt sich Microsofts Aaron Getz auf seinem Blog die Welt mit der vom Software-Riesen entwickelten Mobile-Tagging-Technologie vor. Bereits vor etwa eineinhalb Jahren hatte Microsoft sein Projekt gelauncht, bei dem spezielle Barcodes mittels eines Smartphones ausgelesen werden und User dann über das Internet auf Seiten mit zusätzlichen Informationen zu dem getaggten Produkt führen. Ich hatte im Februar dieses Jahres bereits über dieses Mobile Tagging berichtet (dort könnt ihr auch nachlesen, wie die Technologie funktioniert und wie und wo ihr euch die Tags selbst erstellen könnt), am gestrigen Donnerstag hat Microsoft es nun offiziell gelauncht, so dass es ab sofort für jeden frei und kostenlos zugänglich ist.

Die Frage ist nur, ob sich irgendjemand für diese Technologie wirklich ernsthaft interessiert? Auch wenn Microsoft behauptet, dass bereits über eine Milliarde Tags von Privatpersonen und Unternehmen auf der ganzen Welt erstellt wurden, so bedeutet das für sich genommen zunächst einmal nicht viel. Interessanter wäre es zu erfahren, von welchen Firmen und zu welchem Zweck die Tags eingesetzt werden. Wenn nämlich jede Dose Cola einen solchen zusätzlichen Barcode enthält, ist die genannte Zahl schnell erreicht. (weiterlesen…)

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US-Medien-Giganten haben keinen Bock aufs iPad – weil Flash das Netz dominiert28.05.10

Das war ja zu erwarten, dass die einen “Ja” und die anderen “No” sagen würden. Am Donnerstag berichtete der Branchendienst Meedia darüber, dass pünktlich zum heutigen Verkaufsstart des Apple iPad in Deutschland der “Spiegel” eine spezielle App anbieten würde. Das besondere an der Applikation sei, dass sie neben dem vollständigen Inhalt des Heftes eine neuartige Optik – und verschiedene multimediale Inhalte präsentiere. Letzteres bedeutet nichts anderes, als dass das deutsche Nachrichtenmagazin auf HTML5 setzt. Eigenen Angaben zufolge verfügt der “Spiegel” hierzulande über eine der größten Video-Onlineredaktionen. Und da den Usern versprochen wird, dass sie mit dem Apple Tablet auf alle dort vorhandenen Bewegtbildinhalte zugreifen können – auch ohne bisher dafür benötigten Adobe Flash-Player – scheint man keine Mühen und vor allem Kosten gescheut haben. Das lässt vermuten, dass das Magazin im iPad tatsächlich den von Jobs beschworenen Heilsbringer sieht.

Über dem großen Teich, wo Steve Jobs eigentlicher Zielmarkt liegen dürfte, sieht die Sache aber schon ganz anders aus. Dort formiert sich nämlich eine erste Front gegen das iPad, oder genauer: dessen Flash-Unfähigkeit. Wie die “New York Post” ebenfalls am gestrigen Donnerstag berichtete, sollen mehrere US-Medien-Giganten, darunter Time Warner und NBC Universal, angekündigt haben, ihre umfangreichen Video-Sammlungen (noch) nicht dem von Jobs protegierten Standrad anpassen zu wollen. Die Begründung: Zum einen sei ihnen das zu teuer und zum anderen sei es die Mühe nicht wert – weil Flash das Netz dominiert. (weiterlesen…)

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‘Ovi Maps’ und Qype: Nokia reichert seinen Navigationsdienst mit User-Bewertungen an27.05.10

Knapp eine Woche ist es her, dass der weltgrößte Mobiltelefon-Hersteller “Ovi Maps” ein wenig aufgemotzt hat. Der kostenlose Kartendienst für Autofahrer als auch Fußgänger wurde “schneller”, “besser” und “persönlicher” (Video-Präsentation findet ihr nachfolgend). Und nun setzten die Finnen noch einen drauf. Wie am heutigen Donnerstag in einer Pressemitteilung bekannt gegeben wurde, erweitert Nokia seinen Navigator (Version 3.04, Download) um das Angebot des Internet-Dienstes Qype. Für jene unter euch, die das Hamburger Unternehmen nicht kennen: Es handelt sich hierbei um einen Klon des US-amerikanischen Internet-Dienstes Yelp. Die Mitglieder der Online-Community posten im Kern persönliche, standortbezogene Reviews über Dienstleistungen, Unternehmen oder Orte und bewerten sie anhand eines Fünf-Sterne-Systems. Nachdem er bei seiner Gründung im Jahre 2004 zunächst auf das Bundesgebiet beschränkt war, ist der Dienst mittlerweile in sieben weiteren europäischen Ländern sowie Brasilien verfügbar.

Durch die Partnerschaft kann Nokia seinen “Ovi Maps”-Usern nun auf deren Reisen mit “user generated content” den rechten Weg weisen. Sei es mit zusätzlichem Hintergrundwissen zu Sehenswürdigkeiten,  Insiderinformationen zu bestimmten Dienstleistern oder dem schlichten Hinweis, welches Restaurant sie ansteuern und welches sie lieber umfahren sollten. Hierdurch könnte der Dienst tatsächlich an Mehrwert gewinnen und das Reisen sich “weniger um das Gelangen von A nach B, und mehr um die Dinge, die es links und rechts zu entdecken gibt” drehen, wie der Mobiltelefon-Hersteller behauptet. (weiterlesen…)

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‘Project Natal’: Ist den Gamern die Gestensteuerung 121 Euro wert?27.05.10

Wie alle Meldungen, die auf den Hinweisen von Insidern beruhen, ist auch diese hier mit Vorsicht zu genießen. Auch wenn der Tippgeber, wie im vorliegenden Fall, offenbar schon mehr als einmal wahres Zeug ausgeplaudert hat. Und darum geht’s: Dem Branchendienst Edge-Online zufolge sollen die Preise für Microsofts mit Spannung erwartetem “Project Natal” bereits feststehen.

Demnach wird die als revolutionär angepriesene, im Kern aus einem Prozessor, Mikrofon, Tiefensensor und einer Farbkamera bestehende Box zum Steuern von Konsolen-Spielen in den USA 149 Dollar kosten. Im Bundle mit der Xbox 360 sogar 150 Dollar mehr. Die Preise für Europa beziehungsweise Deutschland dürften sich besonders der Quelle zufolge in erster Linie am Währungskurs orientieren (nach dem Preis-Desaster mit Apples iPad und der dann weggefallenen Urheberrechtsabgabe kann man das als User wirklich nur hoffen). Das Gerät wäre zum gegenwärtigen Zeitpunkt demnach für 121 respektive 243 Euro zu haben. (weiterlesen…)

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Browser-Variante ‘Firefox Home’: Mozilla kämpft weiter um den Einzug in den App Store27.05.10

Im vergangenen März hatte ich darüber berichtet, dass Microsoft den Mozilla-Entwicklern den Zugang zu seinen nativen Applikationen des Windows Phone 7-Betriebssystems verweigerte. Das bedeutete das Aus für den Firefox auf den Geräten mit dem neuen Microsoft-OS. Zuvor hatte schon Apple dem mobilen Feuerfuchs durch sein Knebel-OS den Weg versperrt. Die Jungs ließen sich aber nicht entmutigen und kündigten stattdessen an, eine ganze Reihe der Ergebnisse aus der geleisteten Entwicklungsarbeit für andere Plattformen nutzen zu wollen. Und so entstand zunächst der “Fennec” für Android-Geräte und nun noch der “Firefox Home“.

Am gestrigen Mittwoch hat Mozilla auf seinem Blog diesen Browser vorgestellt, der – aufgepasst – auf Apples Smartphones zum Einsatz kommen soll. Aber nicht zu früh freuen. Denn es handelt es sich hierbei um kein vollständiges Produkt, sondern vielmehr um einen abgespeckten Browser, der auf der Technologie des Add-Ons Wave Sync (beziehungsweise nun Firefox Sync) basiert. Das ist ein Synchronisationstool, das der User auf seinem heimischen PC installieren muss und das dann die verschlüsselte Übertragung  von Daten zwischen ihm und dem Smartphone verschlüsselt erlaubt. Mit Firefox Home werden diese Daten nun aber auch online und somit von unterwegs zugänglich. (weiterlesen…)

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Facebook: Zuckerbergs altes Spiel mit neuen Privacy-Einstellungen27.05.10

Gestern hat der Gründer des mit annähernd 500 Millionen Usern weltweit größten Sozialen Netzwerks Facebook, Mark Zuckerberg, Unzulänglichkeiten in Sachen Datenschutz eingestanden. Eigentlich hatte er das explizit schon ein paar Tage zuvor getan, nämlich in einer Mail an den populären US-Tech-Blogger Robert Scoble: “Ich weiß, wir haben eine Menge Fehler gemacht.” Streng genommen hatte er dies aber bereits im Dezember 2009 getan. Und im August 2009. Und im März 2008. Und im Dezember des Jahres 2007. Und vermutlich noch zu anderen Gelegenheiten, die ich vielleicht übersehen habe.

Gemein ist all diesen “Sorry”-Bekundungen, dass sie aus der Not heraus geboren sind, Zuckerbergs Not. So auch dieses Mal wieder, wo die Welle der Empörung über ein kritisches Maß zu steigen drohte. Und das ist immer dann der Fall, wenn in das Lamento einer besorgten Facebook-User-Minderheit, welcher Datenschutz am Herzen liegt, auch Medien und Politiker, Behörden und Organisationen einstimmen. Jüngstes Beispiel der Empörung über Facebooks Datenschutz-Pannen, -Unzulänglichkeiten und undurchsichtigen -Einstellungsmöglichkeiten (nachfolgend zeigt euch ein Video-Tutorial, wie es geht) ist die Boykott-Seite Quitfacebooktoday, deren Aufruf bereits knapp 23.000 Facebook-Mitglieder gefolgt sind. (weiterlesen…)

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Lieblings-Sendung verpasst? Kein Problem dank ganzefolgen.de26.05.10

Die Bundesliga auf dem Handy schauen? Den Tatort oder den Livestream einer Politik-Debatte via Facebook ansehen und gleichzeitig kommentieren? Musik-Sender, die die Musikvideos nach unserem Geschmack auswählen und uns unseren persönlichen Kanal liefern?

Für eine Minderheit der Nation klingt das vertraut, für die große breite Masse jedoch ist der klassische Fernseher nach wie vor der Inbegriff des medialen Geschehens im heimischen Wohnzimmer. Wie unsere Vorfahren sich vor dem Lagerfeuer versammelten, so sitzen viele auch heute noch vor diesem Gerät und lassen sich berieseln.

Was aber, wenn das “Berieseln” nicht stattfinden kann aufgrund von unwirtlichen Arbeitszeiten oder ungeahnt hohem Verkehrsaufkommen – oder was auch immer einem vom rechtzeitigen Eintreffen auf der heimischen Couch abhalten kann? (Kommt mir jetzt nicht mit Festplatten-Rekordern – das würde meinen Spannungsbogen in dieser Einleitung brutalst zerstören) (weiterlesen…)

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