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Archive for 07.2010

Samsung verschenkt Galaxy S – aber nur an gefrustete iPhone 4-Besitzer23.07.10

What a difference a tweet makes… – Wenn diese PR-Aktion kein Fake ist, dann ist es mit Sicherheit die Beste, von der ich seit langem gehört habe. Und vermutlich auch der gewitzteste Weg, um aus der “Schieflage”, in die sich Apple mit der Antennen-Panne beim iPhone 4 manövriert hat, Kapital für sich zu schlagen. Und darum geht’s:

Samsung UK bietet offenbar jedem iPhone 4-Besitzer ein Galaxy S an, wenn er bei seinem Apple-Gadget Probleme mit dem sogenannten “Todesgriff” hat. Und zwar völlig umsonst und frei Haus. Einzige Voraussetzung: Er muss sich zuvor in einem Tweet über dieses Problem beschwert haben. Das war’s. Wer jetzt schnell Twitter startet und auch eine Beschwerde postet, dürfte vermutlich entweder zu spät kommen oder nicht im richtigen Einzugsbereich (Großbritannien) wohnen. Er kann es aber gern versuchen, außern einigen wenigen Details ist nämlich nicht viel über diese Aktion bekannt. (weiterlesen…)

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Social Games in Deutschland: Jeder Dritte zahlt bereits dafür!23.07.10

Jeder Leser schaut mal zu seinem linken und rechten Nachbarn: Einer von euch Dreien investiert bereits Geld in die sogenannten Social oder Casual Games – zumindest statistisch. Das zumindest verkündet die Seite newzoo und verweist auf den Social Gamers Monitor 2010. Befragt wurden dazu über 10.000 Personen, älter als zehn Jahre.

Ich versuche jetzt mal, euch die Zahlen dieser Erhebung aufzubröseln: Es gibt in Deutschland 17 Mio Social Gamer – was etwa 30 Prozent der deutschen Internetnutzer entspricht. Davon wiederum zockt ein knappes Drittel allein auf Facebook, was zwar ein beeindruckender Marktanteil ist, aber verglichen mit dem Ausland eher unterdurchschnittlich. So kann sich Facebook in England darüber freuen, dass annähernd zwei von drei Online-Gamern ihre Zeit auf dem Social Network verdaddeln. (weiterlesen…)

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Kontroverse Idee: Unternehmen plant Online-Backup von Flugschreiber-Daten23.07.10

In der Nacht vom 31. Mai auf den 1. Juni 2009 stürzte ein aus Rio de Janeiro kommender und sich auf dem Heimflug nach Paris befindender Airbus über dem Atlantik ab. Aus bis heute noch immer ungeklärter Ursache. Denn es starben bei dem Unglück alle 288 Insassen samt Besatzung, die hätten befragt werden können. Auch die Flugschreiber gingen im Meer verloren und konnten bis dato nicht geborgen werden. Letztgenannter Umstand bei dieser und vorherigen Flug-Katastrophen hat nun das Unternehmen Iridium auf eine interessante Idee gebracht.

Der Anbieter eines weltumspannenden, satellitengestützten Kommunikationssystems – über 60 Raumflugkörper umschwirren auf sechs Flugbahnen die Erde – schlägt vor, die von der Black Box gespeicherten Daten routinemäßig und in bestimmten zeitlichen Intervallen mithilfe der Erdtrabanten runterzuladen. Im Klartext: Die vom Flugdatenschreiber und/oder Stimmenrecorder aufgenommenen Informationen sollten künftig nicht mehr nur im Flugschreiber gespeichert werden – und gegebenenfalls mit ihm verlorengehen. Vielmehr würden Backups der Daten in kleinen Häppchen gemacht. Sobald aber eine Störung an Bord einer Maschine auftritt- etwa ein unerwarteter Abfall der Flughöhe oder des Kabinendrucks -, wird vom Flugschreiber automatisch eine dauerhafte Verbindung zu den Satelliten hergestellt und die aufgezeichneten Daten permanent zu ihnen gefunkt. (weiterlesen…)

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Amazon-Deal: Nabokovs Lolita und andere Bücher ausschließlich auf dem Kindle23.07.10

Der Onlinebuchhändler Amazon hat mit dem einflussreichen amerikanischen Literaturagenten Andrew Wylie einen Exklusivdeal geschlossen: in den nächsten zwei Jahren gibt es die eBook-Versionen einiger Wylie-Autoren wie “Lolita” von Vladimir Nabokov und “Fear and Loathingin Las Vegas” von Hunter S. Thompson ausschließlich für das Kindle. Wer sich einen anderen Reader angeschafft hat, guckt in die Röhre – oder muss sich ein gedrucktes Buch kaufen.

Wylie, aufgrund seines Verhandlungsgeschicks in der Branche auch als „Der Schakal“ bekannt, hatte im Streit um die Tantiemen für die digitalen Ausgaben bereits Ende Juni angekündigt, künftig die Verlage zu umgehen und direkt mit Onlineunternehmen wie Google, Apple und Amazon zu verhandeln. Der Buchkonzern Random House, bei dem die Druckrechte vieler zukünftiger Kindle-Autoren liegen, hält die Abmachung für rechtswidrig. Der Verlag sieht sich aufgrund seines jahrelangen Autorenaufbaus auch im Besitz der elektronischen Rechten an den Büchern. Aus Protest gegen das Vorgehen Wylies hat er angekündigt, mit ihm keine Verträge mehr schließen zu wollen, bis die Streitigkeiten beilegt sind. (weiterlesen…)

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Sorry, Apple! Microsoft präsentiert Rekord-Zahlen – blickt aber in ungewisse Zukunft23.07.10

Wem der erste Teil der Überschrift interpretationsbedürftig erscheint: Er bezieht sich auf die Quartalszahlen von Microsoft oder genauer gesagt: auf den Umsatz. Ich habe am gestrigen Donnerstag Abend selbst nicht schlecht gestaunt, als der Software-Gigant sie verkündete. Vor allen Dingen deswegen, weil ich bei Apples “phänomenalen” Zahlen sicher war, dass sich nach etwa 30 Jahren Rivalität nun zum ersten Mal das Unternehmen aus Cupertino an den Redmondern vorbeischieben würde. Genau so, wie es ihnen ja zuvor schon den Titel “Wertvollstes Unternehmen” abgejagt hatte. Aber nix war’s.

Mit 16,04 Milliarden US-Dollar (etwa zwölf Milliarden Euro) Umsatz für das am 30. Juni zu Ende gegangene Quartal liegt Microsoft nicht nur mit 0,34 Milliarden vor Apple, sondern erreicht zum ersten Mal in der Firmengeschichte einen so guten Wert. Im Vergleich zum selben Quartal des Vorjahres ist das ein Anstieg um 22 Prozent. Der Gewinn nahm sogar um 48 Prozent zu und bescherte den Redmondern fette 4, 52 Milliarden Dollar (knapp 3,5 Milliarden Euro) für die Hauskasse. Mit dem Ergebnis liegt Microsoft ebenfalls vor dem Konkurrenten Apple, der sich über 3, 25 Milliarden Dollar (etwa 2,5 Milliarden Euro) freuen durfte. (weiterlesen…)

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OpenStreetMap: Freier Google Maps-Konkurrent vor dem Durchbruch23.07.10

Open Street Map (OSM) ist eine freie Alternative zum Karten-Dienst des Suchmaschinengiganten aus Mountain View. Im Prinzip funktioniert das Angebot wie eine Wikipedia für Landkarten: die Nutzer sammeln Kartendaten, indem sie die entsprechenden Wege abgehen und ihre Position mit einem GPS-Empfänger speichern. Dann laden sie die Geoinformationen auf die Server der Initiative, wo die übermittelten Rohdaten ergänzt und in menschenlesbare Karten umgewandelt werden. Das Ergebnis ihrer Arbeit bieten die Mitglieder der weltweiten Initiative zur kostenlosen Nutzung unter einer freien Lizenz an.

Nun ist natürlich auch Googles Straßenkarte kostenlos nutzbar, allerdings nicht für alle Zwecke. Denn Kartendaten sind in Deutschland durch das Urheberrecht geschützt. Wer also eine Anfahrtsskizze mit Google Maps erstellt und auf seine Homepage setzt, riskiert eine Abmahnung durch den Rechteinhaber. Die Verwendung des usergenerierten Kartenmaterials ist hingegen auch für kommerzielle Zwecke erlaubt. (weiterlesen…)

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‘App-solut RTL’: Sender versucht sich an Live-Streaming-Angebot fürs iPhone – und scheitert22.07.10

Auch wenn man nicht unbedingt ein Fan des Fernsehsenders RTL ist, so muss man doch zugeben, dass er auf seine Weise den Privatfernseh-Markt revolutioniert oder zumindest maßgeblich geprägt hat. Vergleichbares dürfte dem Kölner Sender im Internet mit der “ersten deutschen Sender App fürs iPhone, die auch Live-Zugang zum TV-Programm liefert” aber vermutlich nicht gelingen. Man soll ja eigentlich nicht mit der Tür ins Haus fallen, aber die am gestrigen Mittwoch Abend von “RTL Interactive” vorgestellte “RTL“-Anwendung fürs iPhone und iPod Touch ist – wohlwollend ausgedrückt – absolut verbesserungswürdig. Auch wenn dem Kölner Privatsender zugestanden werden muss, dass es sich hier um ein Pilotprojekt handelt, so ist die App eine große Enttäuschung – vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass Geld und Know-how (es gibt bereits zahlreiche thematische Apps, etwa für die Formel1) eigentlich vorhanden sein sollten, um es besser zu machen.

Woran hapert es? Zunächst einmal an dem schlechten UMTS-Stream und einer ebenso schlechten Bildqualität. Ersterer brach beim Test in unserer Redaktion zwar nicht ab, ruckelte aber allzu oft und verhinderte dadurch nahezu jeden Fernseh-Genuss. Diese Problematik trat bei dem Leiter von Mobile RTL Interactive, Robert Fahle, offenbar nicht auf. In einem Telefoninterview versicherte er mir zudem: “Probleme beim Live-Streaming können nur bei Empfangsstörungen auftreten, wir stellen das Live-Streaming-Signal in bester Qualität bereit“. (weiterlesen…)

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Halbe Milliarde User: Zuckerberg feiert mit Fernsehinterview und ‘Facebook Stories’22.07.10

Facebook hat gestern die Rekordzahl von einer halben Milliarde Nutzern erreicht. Beim sozialen Netwerk feiert man dieses Ereignis mit einem exklusiven Fernsehinterview mit dem Facebookgründer Marc Zuckerberg und dem Start des neuen Projekts „Facebook Stories“. Im Gespräch mit dem amerikanischen Sender ABC äußerte er sich zum Erfolg von Facebook, zur Privatsphäre der Nutzer und einem eventuellen Börsengang des Unternehmens.

Den wesentlichen Grund für den Erfolg sieht Zuckerberg darin, dass Facebook Millionen Menschen in die Lage versetzt, ihre Stimme zu erheben: „Noch vor ein paar Generationen hatten die Menschen keine Möglichkeit, Informationen auszutauschen oder wirkungsvoll ihre Meinung gegenüber einer großen Anzahl von Menschen zu äußern. Aber jetzt können sie es. Jetzt haben alle diese 500 Millionen Menschen die Möglichkeit, zu sagen, was sie denken und ihre Stimme wird gehört.“ (weiterlesen…)

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Nie mehr Fail-Whale? – Twitter zieht in modernes Rechenzentrum22.07.10

Mir war das seinerzeit gar nicht aufgefallen und erst die Kollegen von Onlinekosten hatten mich darauf aufmerksam gemacht. Als ich während der Fußball-Weltmeisterschaft einen meiner Artikel über Twitter posten wollte, bekam ich nur den berühmt-berüchtigten Fail-Whale zu sehen. Als es auch nach einer Viertelstunde nicht ging und ich meinem Frust intern über ICQ Luft gemacht hatte, kam der Hinweis, dass Twitter vor allem zu Beginn eines neuen WM-Matches immer unter der Fülle an Tweets zusammenbreche. Jeder von uns, der bisweilen einmal Twitter nutzt, dürfte sich schon einmal über die schlechte Server-Leistung der Plattform geärgert haben. Bei der Weltmeisterschaft ist diese Achillesferse des Unternehmens aber besonders deutlich zutage getreten. Warum nun aber dieses Anekdötchen?

Weil diese Zeiten – hoffentlich – bald vorbei sein. Wie Jean-Paul Cozzatti, Entwickler bei dem Microblogging-Dienst, nämlich am gestrigen Mittwoch im Blog des Unternehmens schrieb, zieht Twitter Ende dieses Jahres um. Genauer gesagt betrifft das die technische Infrastruktur, die nach Salt Lake City ausgelagert und dort in einem nach eigenen Maßgaben und Vorstellungen erbauten Rechenzentrum untergebracht wird. (weiterlesen…)

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Neues aus der Forschung: Passwörter leicht zu merken und kaum zu knacken22.07.10

Wer sich ein neues Passwort ausdenken muss, kennt das Problem: entweder man nimmt eines, das leicht zu merken ist (weibliche Vornamen sind da sehr beliebt), dann aber kann der Kollege es leicht erraten. Wer aber auf Sicherheit bedacht eines mit Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen wählt, so dass niemand jemals darauf kommen kann, hat es bald auch selber vergessen. Microsofts Forschungsabteilung hat sich mit diesem Problem beschäftigt und ist zu einer Lösung gekommen, mit der sichere und einfach zu merkende Passwörter möglich werden sollen.

Um es sofort zu sagen: die Lösung besteht darin, dass jeweils nur eine geringe Anzahl von Usern eines Dienstes oder einer Firma dasselbe Passwort haben dürfen. Wenn ein Account mit einem Wort aus der Alltagssprache geschützt ist, können Hacker sich mit einem simplen Wörterbuch-Angriff Zugang verschaffen. Dabei wird einfach jedes Wort aus einem Lexikon automatisch durchprobiert, bis das Passwort gefunden wurde.
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Facebook: Wohlfühl-Faktor geringer als bei Wikipedia und YouTube21.07.10

Heute sollte eigentlich der Tag sein, an dem unzählige muslimische User Facebook verlassen wollten, weil das Soziale Netzwerk angeblich unbegründet vier populäre Seiten mit islamischen Inhalten gelöscht hat. Bisher finden sich aber noch nirgendwo im Netz Anzeichen für eine mittel- bis ganz große Mitglieder-Abwanderung - die Rede war immerhin von bis zu 2,47 Millionen Empörten. Aber der Boykott-Aufruf gilt ja noch den ganzen Tag, vielleicht tut sich da ja noch was. Fest steht aber, dass die muslimische Community nicht die einzige ist, die (in den USA) augenscheinlich ihren Unmut bekundet über das weltweit (außer in den USA) stetig wachsende und die 500-Millionen-User-Grenze anpeilende Netzwerk.    

Das legt jedenfalls der in regelmäßigen Abständen von der University of Michigan Business School erstellte American Customer Satisfaction Index (ACSI, PDF) nahe. Der ACSI-Wert, der die Kundenzufriedenheit mit einem Unternehmen angibt und zuletzt Microsoft eine ungeahnte Beliebtheit bescheinigte, liegt in Facebooks Fall nämlich bei nur 64 von 100 möglichen Punkten. Damit liegt das Netzwerk auf einem Level mit Fluggesellschaften und Kabel-Anbietern, die notorisch schlecht abschneiden und gehört zu den unteren fünf Prozent aller privater Unternehmen. Das erstaunt ein wenig, wenn man sich die Popularität der Plattform in den USA ansieht. (weiterlesen…)

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Surfen mit Freibeutern: Schwedische Piratenpartei gründet Internetprovider21.07.10

Die schwedische Piratenpartei steigt nun auch ins Endkundengeschäft ein. Zuvor hatte sie schon mit ihrem Plan, The Pirate Bay zukünftig aus dem schwedischen Parlament zu hosten, für Aufsehen gesorgt. Entsprechend der Parteilinie verspricht die Firma PirateISP ihren Kunden, keinerlei Daten zu speichern und so größtmögliche Anonymität auch gegenüber den staatlichen Behörden zu gewährleisten.

Vor zwei Tagen begann die zweiwöchige Testphase in der südschwedischen Stadt Lund mit ungefähr hundert Kunden der lokalen Wohnungsbaugesellschaft LKF. Danach hofft Gustav Nipe, BWL-Student und Chef von PirateISP, relativ bald fünf Prozent Marktanteil in Lund zu erreichen, erst Ende dieses Sommers will er auch in anderen Städten aktiv werden. Mit dieser Strategie will der Provider sicherstellen, dass eine schnell wachsende Kundenzahl sich nicht negativ auf die Qualität des Dienstes auswirkt.
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‘Click-and-Call Advertising’: Skype will mit Unternehmen Geld verdienen21.07.10

Skype mausert sich. Nicht nur, was die Vielzahl der Angebote und Verbesserungen anbelangt. So hat man erst kürzlich die Kooperation mit Facebook vertieft, davor wurde unter anderem eine neue Skype-Sopftware für den PC, die Möglichkeit, 5-Wege-Videokonferenzen zu führen oder die “Wünschländer”-Option eingeführt. Verstärkt, und darauf will ich eigentlich hinaus, bastelt der Pionier der Internet-Telefonie aber auch an Ideen für ein profitables Geschäftsmodell.

Nachdem der Markt der Smartphones und Tablets – und damit in erster Linie der Privatkundenbereich – als potenzieller Faktor in die Überlegungen eingebunden wurde, sind nun auch die Business-Kunden dran. Und wer jetzt denkt, dass die eierlegende Wollmilchsau Werbung nun für den rollenden Rubel sorgen soll, liegt gar nicht mal so falsch. Tatsächlich sollen die Unternehmen aber nicht mit Bannern und Ähnlichem auf User-Fang gehen, sondern mit ihrer Telefonnummer. Denn das “Click-and-Call Advertising” getaufte Modell – eine Ausweitung des bereits bestehenden Pay-for-Call-Angebots, soll vereinfacht gesagt so funktionieren: (weiterlesen…)

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Apples ‘phänomenales Quartal’: Umsatz vermutlich höher als bei Microsoft21.07.10

So wie unserer Kanzlerin und ihrer Regierung die Fußball-Weltmeisterschaft gelegen kam, so kommen Steve Jobs die aktuellen Quartalszahlen gelegen. Angela und die Ihren nutzten die Erfolge der Deutschen Nationalmannschaft und die damit verbundene Euphorie hierzulande aus, um still und heimlich einige für den Steuerzahler unangenehme Beschlüsse durchzuwinken. Und Steve kann mit den Zahlen ein wenig von dem Trouble der letzten Tage ablenken – allen voran dem von ihm auf der “Antennagate-Conference” angezettelten Krieg mit den anderen Smartphone-Herstellern und den Änderungen in den Datenschutzrichtlinien, die aus den iPhone-Besitzern ahnungslose WLAN- und Mobilfunkmasten-Scanner machte.

Kommen wir nun aber zu den Zahlen, die – und das muss man neidlos anerkennen – überragend sind. Aber wenig überraschend, wenn man die bereits kommunizierten Verkaufszahlen fürs iPad und das iPhone 4 im Hinterkopf hatte. Im dritten Geschäftsquartal, das am 26. Juni endete, lag der Umsatz des Unternehmens bei 15,7 Milliarden US-Dollar (knapp 12,2 Milliarden Euro). Da ist ein Anstieg um satte 61 Prozent im Vergleich zum selben Quartal des Vorjahres. Und der sich daraus ergebende Gewinn lag bei 3, 25 Milliarden Dollar (knapp 2,5 Milliarden Euro). Das sind annähernd 0,7 Milliarden Dollar mehr als im Vergleichszeitraum. Fast die Hälfte des Umsatzes machte Apple dabei mit Verkäufen im Ausland. Womit wir bei den Verkaufszahlen wären. (weiterlesen…)

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Das Flipboard für das iPad: Reader, Magazin oder Game Changer?21.07.10

Es ist eine Crux, schaut man sich die Publikationen auf dem iPad an: Mitunter versuchen die klassischen Medienkonzerne, ihre Inhalte vom Print beziehungsweise von den regulären Online-Angeboten auf iPad-Niveau zu bringen. Das soll nicht nur ansprechend aufbereitet für den Leser sein, sondern eben auch als Geschäftsmodell für eine angeschlagene Branche herhalten. Bis dato haben wir es hier mit genau so netten wie unspektakulären Versuchen zu tun, ein neues journalistisches Aufbereitungs-Level zu erreichen.

Oder es gibt den anderen Versuch, etwas mehr oder weniger verkehrt zu beginnen: Design und Usability der iPad-App werden in den Vordergrund gerückt, dafür bleibt dann mitunter der Content auf der Strecke – Sachar hat dafür ein schönes Beispiel gefunden und erläutert.

Wo war ich stehen geblieben? Ach ja – die Crux! Wir haben – egal ob mit dem iPad oder mit noch folgenden Tablets – ein komplett neues Medium, welches über kurz oder lang die Zeitungen und Magazine aus den U-Bahnen, Wartezimmern und von den Liegewiesen unserer Parks verdrängen könnte. Andererseits hat aber scheinbar noch niemand den missing link gefunden zwischen der klassischen Aufbereitung der Inhalte und den veränderten technischen Gegebenheiten. (weiterlesen…)

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