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Archive for 07.2010

Exklusiv: Zu Besuch in Hewlett-Packards ‘InkJet Manufacturing Organisation’ in Dublin – Das Geheimnis Eures Druckers14.07.10

Der Drucker zählt neben Monitor, Maus und Keyboard zu den wohl am häufigsten von PC-Usern verwendeten externen Peripheriegeräten. Es dürfte kaum jemanden geben, der nicht zu Hause oder im Büro einen Tintenstrahl- oder Laserdrucker stehen hat und ihn auch mehr oder weniger regelmäßig benutzt. Gleichzeitig gehört es zu jenen IT-Geräten, denen wir die wenigste Aufmerksamkeit schenken – es sei denn, die Tintenpatrone ist leer und teurer Nachschub muss her. Oder die Geräte können etwas Besonderes, etwa in 3D oder ohne Tinte und Papier drucken. Das mag zum einen an dem – trotz der zahlreichen Anbieter – immer irgendwie ähnlichem Design liegen, das in aller Regel meilenweit von dem Attribut “sexy” entfernt ist. Und zum anderen an der in ihnen zum Einsatz kommenden Technik, die im Zeitalter von der Cloud, Tablets und  immer smarteren Phones fast veraltet anmutet. Hinzu kommt, dass Drucker – von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen – für Immobilität und Unflexibilität stehen und darüber hinaus durch den Bedarf an Papier nicht mehr ganz zeitgemäß erscheinen.

Während nun der erstgenannte Aspekt eine reine Geschmackssache ist und Letztgenannter durchaus die interessante Frage impliziert, wie lange Drucker in unserer sich vom (Medium) Papier entfernenden Welt noch Bestand haben werden, möchte ich nachfolgend auf den angesprochenen technischen Aspekt näher eingehen. Davon, dass beim Drucken nämlich nicht nur einfach ein bisschen Tinte auf ein Blatt Papier gespritzt wird, konnte ich mich nämlich in Irlands Hauptstadt Dublin selbst überzeugen. Dort steht ein Werk des US-amerikanischen IT-Konzerns Hewlett-Packard (siehe Teaser-Bild), in das mir das Unternehmen einen exklusiven Einblick gewährte. (weiterlesen…)

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Telekom vs. Verein Deutsche Sprache: Jetzt bitte in Deutsch!14.07.10

Deutsche Sprache, schwere Sprache! Das sehe ich ein – ich kenne viel zu viele Menschen in den verschiedensten Ländern, die mir das immer wieder bestätigen. Darüber hinaus passiert es immer häufiger, dass mir Satzkonstrukte wie “War ich Kino gewesen” entgegenbranden – und zwar durchaus von in Deutschland geborenen Deutschen.

Dennoch möchte ich nicht über das Land der Dichter und Denker philosophieren, oder Abgesänge auf die schöne, deutsche Sprache anstimmen. Viel mehr möchte ich darauf hinaus, dass es neben fehlerhaftem Deutsch auch bewusst in einer fremden Sprache formulierte Ansprachen gibt, die sich aber dennoch an uns Landsleute wendet. Wenn man einen “Kaffee zum Mitnehmen” einen “Coffee to go” nennt, kann ich da durchaus gut mit leben. (weiterlesen…)

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Der E-Postbrief der Deutschen Post kostet 55 Cent – Günstiger Versand von Einschreiben14.07.10

Wir mussten ein bisschen warten, weil uns die Post ein wenig auf die Folter gespannt hat, aber jetzt sind sie da: die Details zu dem E-Postbrief. Er soll es uns allen ermöglichen, sicher mit Unternehmen und Verwaltungen zu kommunizieren – über das Internet. Letztlich könnte man sagen, dass der E-Postbrief den klassischen Postbrief mit einer E-Mail kombiniert. Post-Vorstand Jürgen Gerdes lässt sich in einer Unternehmensmitteilung mit den Worten zitieren: “Wir bringen das Briefgeheimnis ins Internet.”

Gelüftet wurde am Mittwoch auch das Geheimnis, was so ein E-Postbrief kosten wird. Die Antwort: wie bei einer Snailmail werden 55 Cent pro Sendung fällig. In elektronischer Form kann sie bis zu 20 Megabyte groß sein. Es hätte mich irgendwie auch gewundert, wenn der Spaß günstiger geworden wäre. Denn die Post hat nicht nur mit rückläufigen Umsätzen im klassischen Brief-Geschäft zu kämpfen, sondern bietet verschiedene Möglichkeiten, die irgendwie bezahlt werden müssen. (weiterlesen…)

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ZDF jubelt über Rekordwerte: 190.000 parallele Live-Streams während der WM – das kostet!13.07.10

Das Online-Angebot des ZDF ist während der Fußball Weltmeisterschaft in Südafrika geradezu explodiert. Mir ist gerade eine Pressemitteilung auf den Tisch geflattert, der ich unter anderem folgende Werte entnehmen durfte: das ZDF konnte bei seinen Online-Angeboten während der vierwöchigen WM beachtliche 35,9 Millionen Visits verzeichnen. Insgesamt 12,7 Millionen Visits entfielen dabei auf sport.zdf.de.

Laut ZDF entspricht die Gesamtzahl der Visits einem Plus von fast 50 Prozent im Vergleich zu den Monaten vor der WM. Außerdem sei es der beste Vier-Wochen-Wert, den man überhaupt jemals verzeichnen konnte. Und noch ein bisschen mehr hat das ZDF verraten: 37,7 Millionen Sichtungen wurden während der WM in der ZDF Mediathek gemessen. Im Viertelfinale zwischen Argentinien und Deutschland wurden zeitgleich 190.000 Livestreams ausgeliefert. Eine höhere Zahl habe es auch in diesem Segment des ZDF-Angebots noch nie gegeben. (weiterlesen…)

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WorldWide Telescope: 3D-Ansicht vom Mars erkunden13.07.10

Wenn man abends im Garten sitzt, in den Himmel schaut und die unzähligen Sterne sieht, kann man ja schon mal mit dem Träumen beginnen. Seitdem ich anlässlich der Vorstellung des Samsung Galaxy S in München in der Volkssternwarte gewesen bin und nicht nur doppelte Fixsterne, sondern unter anderem auch den Saturn durch ein Teleskop habe sehen dürfen, ist meine Begeisterung für alles, was da am Nachthimmel zu sehen ist, neu entfacht worden. Da kommt es gerade richtig, dass Microsoft seine Kooperation mit der NASA erweitert und neue Bilder vom Mars zur Verfügung stellt. Vorausgesetzt, man nutzt den WorldWide Telescope Client oder die Online-Applikation. (weiterlesen…)

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Programmierer zieht gegen Facebook in die Schlacht – Er fordert seinen (angeblich) 84-prozentigen Anteil13.07.10

Versprach Mark Zuckerberg einem Programmierer per Vertrag einen 84-Prozent-Anteil an Facebook?

Was bitte ist denn da wieder bei Facebook los? Was ich da gerade auf der Homepage von N24 gelesen habe, dürfte noch für reichlich Gesprächsstoff sorgen: Ein Webdesigner beansprucht angeblich 84 Prozent des sozialen Netzwerks für sich. Darüber gebe es sogar einen entsprechenden Vertrag, heißt es. Die Folge: ein US-Gericht hat das Facebook-Vermögen so lange eingefroren, bis der Fall geklärt ist.

Um wen geht es? Sein Name: Paul Ceglia aus dem US-Bundesstaat New York. Er behauptet, im Jahr 2003 von Facebook-Chef Mark Zuckerberg beauftragt worden zu sein, bis zum 1. Januar 2004 eine Internetseite namens “The Face Book” oder “Tha Page Book” zu programmieren. Genau das sei auch geschehen, heißt es in Gerichtsunterlagen. Folge: 50 Prozent an Facebook gingen in den Besitz von Ceglia über.

Soweit, so gut. Bleibt die Frage, wieso er nun 84 Prozent für sich beansprucht. Die Rechnung ist – zumindest auf dem Papier – recht einfach. Angeblich wurde ihm auch zugesagt, dass sich sein Anteil für jeden Tag Verzögerung um ein weiteres Prozent erhöht. Und weil Facebook am 4. Februar 2004 mit 34 Tagen Verspätung an den Start ging, beansprucht Ceglia nun 84 Prozent für sich. (weiterlesen…)

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Facebook: Rettung per Knopfdruck?!12.07.10

Vor wenigen Tagen habe ich eine neue Funktion bei den VZ-Netzwerken vorgestellt. Die Kommentare haben eine deutliche Sprache gesprochen, stellten sie doch tendentiell die Lebensberechtigung des einstigen deutschen Social Network-Primus in Frage.

Ich müsste lügen, wenn ich behaupten sollte, dass ich da grundlegend anders denke. Eine Sache kann man ihnen aber nicht vorwerfen: Nachdem es in Sachen Datenschutz sowohl von den Medien als auch den Usern ordentlich Prügel gab, hat man sich auf eine andere Datenschutz-Politik eingelassen und ist mittlerweile in diesem Bereich der absolute Vorzeige-Kandidat, verglichen mit Facebook, MySpace und Co. (weiterlesen…)

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FIFA Weltmeisterschaft 2014: HD oder 3D, das ist hier die Frage12.07.10

Schluss, Aus, Ende, Vorbei. Die FIFA Fußball Weltmeisterschaft 2010 ist mit einem, naja, nennen wir es knallhart geführten Finalspiel zwischen den Niederlanden und Spanien zu Ende gegangen. Auch wenn das Spiel nicht wirklich ein Hingucker war, habe ich mich trotzdem über das 0:1 gefreut. Denn ich habe zu Beginn der WM gesagt, dass Spanien Weltmeister wird und unter anderem deswegen unser Firmen-Tippspiel gewonnen. Glückwünsche, Postkarten und Geschenke bitte per Post an unsere bekannte Adresse…

Doch blicken wir mal in die Zukunft: 2014 geht es in Brasilien weiter und was darf ich da heute in den Medien lesen? Dann soll der Fokus der TV-Übertragungen nicht nur auf HDTV liegen, sondern zu einem nicht unerheblichen Teil auch auf 3D. Das zumindest prognostizieren Experten der TV-Industrie. Aber ganz ehrlich: bei mir wird 3D keinen Einzug ins Wohnzimmer erhalten. (weiterlesen…)

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congstar tief in den Miesen – Verlust ist (fast) egal, Hauptsache vorne dabei sein12.07.10

Günstig mobil telefonieren und preiswert im Internet surfen, beides ist heutzutage nicht mehr wirklich ein Problem. Auch weil die Bundesnetzagentur immer wieder regulierend eingegriffen hat, sind die Preise für Mobilfunk- und DSL-Verbindungen deutlich gesunken. Mobil telefonieren wir inzwischen bei vielen Anbietern ohne monatliche Fixkosten für 9 Cent pro Minute oder zum Pauschalpreis für knapp 40 Euro im Monat möglich. Und Breitband-Internet? Eine DSL-Flatrate für 20 oder 25 Euro monatlich ist heutzutage keine Seltenheit mehr.

Doch während wir uns über günstige Tarife freuen, haben es viele Unternehmen alles andere als leicht. Denn durch die immer weiter in den Keller gerutschten Konditionen sind auch die Gewinnmargen deutlich geschrumpft. Vertraut man einem Bericht der “WirtschaftsWoche”, kämpft selbst die Billigmarke der Telekom, congstar, gegen einen hohen Verlust an. Drei Jahre nach seiner Gründung steckt der Discounter noch immer tief in den roten Zahlen. (weiterlesen…)

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Facebook und sein Gift-Shop: Geschenkt ist noch zu teuer?!11.07.10

Hätte man das Orakel Paul gefragt, ob der Facebook-Gift-Shop eher geschlossen oder eher ausgebaut wird, habe ich meine leisen Bedenken, dass sich unser acht-armiger Freund richtig entschieden hätte.

Zu plötzlich und überraschend hat Facebook heute nämlich das baldige Ende seines virtuellen Geschenke-Ladens angekündigt. Dort konnte man für einen Dollar 10 Facebook Credits erwerben, für die man wiederum dann ein solches virtuelles Geschenk an einen Facebook-Freund senden konnte. Während ich von der Idee der virtual goods schwer begeistert bin und fest daran glaube, dass es schon in wenigen Jahren üblich sein wird, seine Freunde mit virtuellen Gegenständen zu beschenken, habe ich mich mit den Facebook-Geschenken nie anfreunden können. Zu Testzwecken habe ich einmal meine Freundin mit einem Geschenk bedacht, darüber hinaus hat sich mir Sinn und Spaß dieser kleinen Bildchen nicht so ganz erschlossen. (weiterlesen…)

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Basic Flashback: Zurück in die Gegenwart, um die Zukunft vorauszusagen11.07.10


In dieser Woche gab es unter Fans der Spielfilmreihe “Zurück in die Zukunft” (“Back to the Future”) ein wenig Verwirrung und Aufregung. Das US-Filmmagazin “Total Film” hatte seinen Lesern einen Streich gespielt und den 5. Juli 2010 als Future Day ausgerufen. Den Tag, an dem die Hauptdarsteller Marty McFly und Doc Brown in die Zukunft fliegen. In Wirklichkeit ist es der 21. Oktober 2015, eine Zeit, in der es fliegende Skateboards (Hoverboards) gibt, Roboter, die Hunde spazieren führen, Turnschuhe, die ihre Farbe der Umgebung anpassen (Chamäleon-Effekt) und ihre Schnürsenkel selbst zubinden. Von fliegenden Autos mit eingebauter Resteverwertung als Treibstofftank will ich gar nicht erst reden.

Nun ist der eigentliche Termin noch fünf Jahre hin, aber man muss kein Ingenieur sein, um zu prophezeien, dass die Zukunft anders kommen wird. In vielen Science-Fiction-Filmen der damaligen Zeit hat man der Zukunft erstaunlich viel und auf der anderen Seite wenig zugetraut. Im Film “Blade Runner” (1982) sind im Jahr 2019 geklonte Menschen unter uns. (Unwahrscheinlich, dass es bis dahin dazu kommt). Die Stadtbevölkerung wird von permanenter Werbung beschallt (sehr viel wahrscheinlicher). “Running Man” (1987) prophezeit den USA im Jahr 2017 einen Polizeistaat mit Ozonlochfaktor und Unterhaltungsshows mit tödlicher Menschenjagd – was bei der Entwicklung des Fernsehprogramms zu damaliger Zeit gar nicht einmal so unrealistisch klang. In “Zurück in die Zukunft II” gibt es dafür noch Tageszeitungen auf Basis von Papier und schnurgebundene Telefone. Da können wir ja heute schon mehr – auch wenn es immer noch Zeitungen gibt.

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‘Perfect Citizen ist Big Brother’: NSA will mit Cyber-Abwehr-System die totale Überwachung09.07.10

Die USA basteln sich den perfekten Staatsbürger. Genauer gesagt ist es die Nationale Sicherheitsbehörde NSA in Zusammenarbeit mit Raytheon, einem auf Heimatschutz spezialisierten Rüstungs- und Elektronikkonzern. Und bei dem ”Perfect Citizen” handelt es sich um ein großangelegtes, 100 Millionen Dollar schweres Projekt zur Bekämpfung von Cyber-Kriminellen, die Angriffe auf private Unternehmen oder Regierungsbehörden planen, die beispielsweise Elektrizitätswerke oder Atomkraftwerke betreiben. Und wem der Name schon übel aufstößt, der wird bei den weiteren Details sicherlich noch größere Bauchschmerzen bekommen.

Laut einer internen E-Mail, die an die Öffentlichkeit gelangt ist, wird das Projekt von Seiten Raythons nämlich wie folgt beschrieben: “Perfect Citizen ist Big Brother”. Schön, dass das mal jemand so offen ausspricht. Weiterhin enthält die Mail eine grobe Skizze des Hauptzwecks des Programms. Demnach geht es der Regierung dabei vornehmlich darum, im Öffentlichen Sektor alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um die Sicherheit von sensiblen Bereichen der Infrastruktur zu gewährleisten, die für die nationale Sicherheit von Bedeutung sind. (weiterlesen…)

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‘SiteonMobile’: HP ermöglicht mobilen Zugriff aufs Web ohne Internetzugang09.07.10

HP Labs India hat in Kooperation mit drei Unternehmen offiziell ein Projekt vorgestellt, an dem bereits seit dem Jahr 2008 gearbeitet wurde und das sich “SiteonMobile” nennt. Hinter diesem Namen verbirgt sich eine in der Cloud verankerte Technologie, die mittels eines sogenannten TaskLet den Zugriff auf Webinhalte vereinfachen und das Durchführen von Transaktionen im Netz erleichtern soll – und zwar vorrangig über das Mobiltelefon. Es wurde nämlich speziell für Länder entwickelt, in denen deren Zahl sehr hoch, die Kosten für eine mobile Internetanbindung aber zu teuer sind.

Was verbirgt sich nun aber genau hinter dem Projekt? Bei einem TaskLet handelt es sich um eine Cloud-Anwendung, die quasi als Kapsel fungiert. Sie enthält Informationen über die Schritte, die notwendig sind, um im Internet eine bestimmte Aufgabe auszuführen oder Anwendung zu starten. Wer also beispielsweise regelmäßig auf einer bestimmten Seite im Internet die Wettervorhersage für seine Stadt nachschaut, müsste künftig nur noch das Tasklet starten und würde die gewünschten Informationen erhalten. Wer nun eine Parallele zu Smartphone-Apps zieht, liegt sicherlich nicht ganz falsch. Der Unterschied zu diesen und gleichzeitig das Innovative an den TaskLets – zumindest für den anvisierten und oben erwähnten Markt – liegt nun darin, dass weder zu ihrer Ausführung noch für den Empfang der von ihnen eingeholten Informationen das Internet vonnöten ist. (weiterlesen…)

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MapQuest: AOL setzt mit Karten-Dienst auf Crowdsourcing09.07.10

Crowdsourcing dürfte eines der Paradebeispiele für ein zweischneidiges Schwert sein. Auf der einen Seite können sich die User engagieren, ihrer Kreativität freien Lauf lassen und Dinge nach ihrem Vorstellungen entwickeln. Auf der anderen Seite hat es immer den schalen Beigeschmack, dass sich ein Unternehmen von seinen Usern für Lau ein Produkt erstellen lässt, das es nachher – ohne teilen zu müssen – profitabel vermarkten kann. So wie nun AOL.

Wie das Wall Street Journal (WSJ) am heutigen Freitag berichtet, setzt der US-amerikanische Online-Dienst bei der Weiterentwicklung seines ziemlich populären Internet-Mapping-Services MapQuest auf die Hilfe der Massen. Sie sollen die hinter Google Maps weltweit zweitbeliebteste Anwendung künftig mit eigenen Karten versorgen, das bedeutet, die selbst erstellten Pläne mit den bereits vorhandenen kombinieren und anderen Usern anschließend zur Verfügung stellen. An sich ein gute Idee, die an anderer Stelle ja auch schon funktioniert hat (bei Googles Map Maker etwa). (weiterlesen…)

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Edelkompass: Die VZ-Netzwerke sortieren sich08.07.10

Schreibe ich hier über eine “Innovation” bei den VZ-Netzwerken, fühlt sich das immer ein wenig an wie ein running gag. Viel zu oft im Bezug auf das Holtzbrinck-Network ist das Synonym für “neu” sowas wie “bei Facebook seit drei Jahren”.

Auch der jüngst für alle freigegebene überarbeitete Buschfunk 2.0 ist ein Beleg für diese These. Ich mag die neue verbesserte meinVZ-Seite (im Gegensatz zu unzähligen Usern), denn der Usability-Schub war absolut überfällig. Aber nachdem man Jahre damit verbracht hat, die copycat-Vorwürfe abzuwehren, lehnt sich das VZ heute mit seinen Apps und dem neuen Newsfeed vermutlich näher an Facebook an als jemals zuvor.

Dennoch gibt es Dinge, in denen sich die Berliner klar vom Original abgrenzen. Beim Datenschutz hat man – auch nach eigenen Skandälchen – stark nachgebessert und ist in dieser Disziplin der Musterschüler der Social-Network-Klasse. Ebenfalls innovativ und aus mehreren Gründen sinnig war die Einführung der Edelprofile. Die Umsetzung halte ich nach wie vor für – vorsichtig gesagt – suboptimal, denn noch immer wird da viel an Möglichkeiten verschenkt. Nichtsdestotrotz ein schlüssiges und beliebtes Konzept, welches heute noch ein wenig nutzbarer gemacht wurde. (weiterlesen…)

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