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Archive for 09.2010

Fühlen statt hören: Navi-Informationen durch die Fingerspitzen wahrnehmen27.09.10

Es dürfte heute kaum mehr ein Handy oder Smartphone geben, das ohne Vibrations-Akku daherkommt. Der große Vorteil der Vibratoren im Vergleich zum Klingelton liegt auf der Hand. In Situationen, in denen das akustische Signal nicht gehört werden kann, sorgt der taktile Reiz dafür, dass der User trotzdem Notiz nimmt von einer eingehenden Nachricht oder einem Anruf. Voraussetzung ist allerdings meist, dass er sein Telefon (direkt) am Körper trägt.

Forscher der University of Utah wollen nun den Vorteil von taktilen gegenüber akustischen Signalen in die Automobilbranche übertragen. Genauer gesagt in die Entwicklung neuartiger Lenkräder, mittels derer die Informationen von Navigationssystemen für den Autofahrer besser wahrnehmbar werden. Hierzu werden Erstgenannte mit kleinen Trackpoints ausgestattet, auf denen die Zeigefinger des Autofahrers während der Fahrt ruhen (siehe Teaser-Bild). Kommt nun vom Navi die akustische Aufforderung zum Abbiegen, wird sie ihm zusätzlich durch die kleinen Joysticks signalisiert, indem sie sich unter seinen Fingern leicht spürbar in die entsprechende Richtung bewegen. Hierdurch wird es möglich, die Kommandos beispielsweise auch während der Ablenkung durch ein (Telefon-)Gespräch wahrzunehmen. (weiterlesen …)

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Frankreich: Gericht verurteilt Google wegen ehrverletzender Suchvorschläge27.09.10

Ein Pariser Gericht hat gegen Google ein Urteil wegen Verleumdung verhängt, weil die Suchmaschine den Namen des Klägers automatisch um die Vorschläge „Vergewaltiger“ und „Satanist“ ergänzte. Der betroffene Mann war wegen sexuellen Kindesmissbrauchs zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Zur fraglichen Zeit war die Entscheidung aber noch nicht rechtskräftig. Deswegen wertete die Kammer die Anregungen der Software als üble Nachrede und verpflichtete das Unternehmen zu einem symbolischen Schadenersatz von einem Euro und zur Übernahme der entstandenen Kosten. Außerdem wurde der Webgigant angewiesen, die Anzeige der beanstandeten Kombinationen zu unterbinden. Für jeden Tag Verzögerung veranschlagte die Kammer ein Bußgeld von 500 Euro.

Die Suchfirma verteidigte sich mit dem Einwand, die automatischen Vorschläge seien keine eigene Stellungnahme. Sie gäben vielmehr nur die Worte wieder, die auf den durchsuchten Webseiten im Zusammenhang mit dem fraglichen Namen am häufigsten zu finden seien. Das Gericht ließ diese Argumentation aber nicht gelten, weil das Unternehmen durchaus in der Lage sei, die Anzeige bestimmter Ergebnisse manuell zu verhindern.

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‘TwtRoulette’ zeigt Euch die Timeline anderer Twitter-Nutzer27.09.10

Der Name „TwtRoulette“ erinnert sicherlich nicht zufällig an den schon fast wieder vergessenen Kurzzeit-Internethit Chatroulette, inhaltlich haben beide Angebote aber so gut wie nichts gemeinsam. Der Twitter-Zusatzdienst bietet nämlich keinen Onlinechat mit Unbekannten, sondern ermöglicht jedem Interessierten, die aktuellen Timelines anderer User anzusehen. Wer also schon immer wissen wollte, wie der Kurznachrichten-Bildschirm des „Scobelizers“ Robert Scobel aussieht, kann sich genau das bei TwtRoulette ansehen.

Auf der Startseite zeigt die Plattform Name und Profilfoto von zwölf Top-Twitterern an, darunter neben Scobel auch Michael Arrington von TechCrunch. Nach einem Klick auf das gewünschte Konto erscheinen die Tweets, die das ausgewählte Mitglied aktuell selber zu sehen bekommt. Der einzige Unterschied liegt im Design: statt im gewohnten Himmelblau präsentiert sich der Zusatzdienst vorwiegend in Weiß und Grau. Wer das Glück hat, schon „New Twitter“ nutzen zu können, für den ist die Gestaltung von TwtRoulette natürlich zusätzlich noch ein Trip in die Vergangenheit.

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Forsa-Ergebnis: Großer Informationsbedarf, was mit Apps möglich ist – vor allem bei Senioren27.09.10

Das sollte App-Entwicklern und -Anbietern in gleichem Maße zu denken geben. Einer Studie zufolge, die vom Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) in Auftrag gegeben und vom Marktforscher Forsa durchgeführt wurde, fördert nämlich diese Erkenntnis zu Tage: Ältere Smartphone-Besitzer kennen sich kaum oder gar nicht mit den kleinen Anwendungen aus. So weiß ein Großteil etwa nicht, ob sich die nützlichen Programme auch auf seinem oder ihrem  Geräte-Modell nutzen lassen.

“Es gibt noch großen Informationsbedarf, was mit Apps alles möglich ist und wie leicht sie zu bedienen sind”, so BITKOM-Präsidiumsmitglied René Schuster, der auch Chef von o2 in Deutschland ist (weshalb die Aussage auch etwas Interessen-getränkt sein dürfte). Es sieht also so aus, als seien unsere Eltern und Großeltern in diesem Bereich bisher ebenso “übersehen” worden, wie das vor einigen Jahren bei den für sie verfügbaren Angeboten im Internet der Fall war. Irgendwann folgte dann aber “The Rise of the Silver Surfers” – verzeiht das Wortspiel – und machte aus den Senioren ”die aktivste Nutzergruppe, die es je gegeben hat” – zumindest auf Facebook, wenn man Joanna Shield Glauben schenken darf. Und wenn ich mir die Zahlen betrachte, die der (N)Onliner Atlas 2010 für Deutschland zutage geführt hat, dann bin ich geneigt, genau das zu tun. (weiterlesen …)

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In aller Munde: Apple beherrscht die Tech-Berichterstattung in den USA27.09.10

Wir, die wir es entweder geahnt haben oder zu wissen glaubten, dürfen uns nun auf die Schulter klopfen. Eine Studie gibt uns nämlich Recht – und gleichzeitig auch Apple. Wie Daten des US-Meinungsforschungsinstituts Pew Research Center offenbaren, ist die Strategie des Konzern aus Cupertino nämlich voll aufgegangen, sich mit “Kein Kommentar”-Kommentaren der Pressesprecher, geschickter Salami- Informationstaktik der Konzernspitze und den lancierten Leaks (oder zweifelt jemand, daran, dass sie beabsichtigt waren?) an die Spitze der  Tech-News-Skala zu katapultieren.

Im Zeitraum von Juni 2009 bis Juni 2010 haben die Marktforscher Technik-orientierte Beiträge in amerikanischen Zeitungen, Fernseh- und Radioübertragungen sowie auf Websites ausgewertet. Dabei kam heraus, dass satte 15.1 Prozent der erstatteten Berichte in irgendeiner Form Apple als Hauptthema hatten. Das bedeutet also, dass beispielsweise entweder Steve Jobs, das Unternehmen oder ein Produkt-Release Thema war. Apropos: Im genannten Jahr war die Markteinführung des iPhone 4 mit einem Anteil von 6.4 Prozent aller Beiträge das am zweithäufigsten diskutierte Tech-Thema in den US-Medien. Auf das iPad entfielen zum Start 4,6 Prozent, womit es den vierten Platz belegt. (weiterlesen …)

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Basic Flashback: WeTab – Chronologie eines PR-Desasters26.09.10

WeTab

Zugegeben, es wird langsam zum Running Gag, über das WeTab herzuziehen. Das Tablet, das zur deutschen Antwort auf das iPad werden sollte, ist zum Prügelknaben geworden – und in dieser Woche vereinzelt auf den Markt gekommen. Wir haben die abenteuerliche Geschichte des Tabs noch einmal nachgezeichnet und kommen auch auf die jüngsten Probleme zu sprechen.

Der Startschuss fällt im März. Die Berliner Firma Neofonie kündigt mit dem damals noch “WePad” genannten Multitouch-Tablet einen iPad-Konkurrenten an. Als Betriebssystem ist zunächst von Android die Rede, Hardware-seitig soll das WePad praktisch alles können, was Apple beim iPad ausgespart hat: USB-Slots, Webcam, Kartenleser. Dafür mit geplanten 800 Gramm etwas schwerer – was bei der größeren Bilddiagonalen von 11,6 Zoll in Ordnung ginge (iPad: 9,7 Zoll, 680-730 Gramm). Ein Original Design Manufacturer (ODM) in China oder Taiwan sollte das Gerät genau nach den Wünschen und Vorlagen von Neofonie herstellen. Auch auf die Wünsche der Kunden solle bei der Fertigung eingegangen werden – daher der Name WePad. “Designed in Germany” wäre von der Definition her also in Ordnung gewesen. Der Vorteil: Neofonie arbeitete bereits mit Verlagen über die Digitalisierung von Zeitschriften zusammen. Das Tablet wäre also nur ein zusätzlicher Absatzweg. Es klang fast zu gut um wahr zu sein. Focus Online hatte schon damals Bedenken und titelte: “WePad mit W wie Wunschtraum?“.

Am 12. April folgte der Paukenschlag mit einer inzwischen legendären Pressevorführung. Neofonie-Chef Helmut Hoffer von Ankershoffen ließ sich mit rotem Schal und WePad in der Hand fotografieren. (weiterlesen …)

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‘This is a smartphone-world…’: iPhone & Co als Bordcomputer, Hausmeister und Onkel Doktor25.09.10

Ein Gefährt aus der BMW-Fabrik hat mich heute dazu animiert, mal kurz über die Bedeutung von Smartphones heute und vor allem in der nahen Zukunft zu sinnieren. Der deutsche Autobauer nutzt nämlich das iPhone als Zündschlüssel für seinen neuen Mini Scooter E (siehe Teaser-Bild). Nun handelt es sich bei dem Mofa nur um eine Studie und die Marketing-Strategen versuchen es mit der Anlasser-Idee vermutlich auf “trendige” Weise aus dem Pulk der anderen motorbetriebenen Zweiräder hervorheben (das kommt im nachfolgenden Video deutlich durch). Aber egal was man von der Fahrzeug-Smartphone-Combo in diesem Fall hält – ich denke, dass wir mittelfristig die schlauen Gadgets in sehr vielen Bereichen unseres Lebens antreffen werden, in denen sie bis vor Kurzem (oder gar jetzt noch) undenkbar waren (oder sind).

Um das vorauszusehen, muss man sicherlich kein besonders erfahrener Prophet sein. Es reicht, sich einmal umzugucken und zu sehen, in welche verschiedene Richtungen der Anwendungsbereich der smarten Telefone von der Industrie ausgedehnt wird. Im Mai dieses Jahres hatte ich euch über “Open Ways” berichtet, eine für die Hotelbranche entwickelte Technologie, die auf Smartphones geladen Türschlüssel ersetzen soll. Das Projekt befindet sich momentan in der Testphase. Im März hatte André hier über “HomePad” geschrieben, einen Ansatz innerhalb des Digitalstrom-Konzeptes, bei dem sich mittels einer App der gesamte Stromkreislaufes einer Wohnung fernsteuern lässt. (weiterlesen …)

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Twitter hat 3 Millionen Besucher in Deutschland – aber nur ein Zehntel schreibt24.09.10

Im August dieses Jahres hat Twitter nach Zählung von Comcast die Marke von 3 Millionen Besuchern in Deutschland erreicht. Im Vergleich zum entsprechenden Monat des Vorjahres ist das eine Steigerung um 76 Prozent. Dieser Zahl stehen allerdings nur rund 275.000 aktive deutschsprachige Anwender gegenüber, die eigene Mitteilungen an ihre Follower versenden. Sogar wenn wir diese Zahlen, die ja auch die Mitglieder aus der Schweiz und aus Österreich beinhalten, der Gesamtzahl der deutschen Aufrufe gegenüberstellen, sind über 90 Prozent rein passive Leser. Nach Berechnungen von Google, die der Netzökonom Holger Schmidt zitiert, kommt die Plattform pro Tag auf 600.000 Zugriffe. Facebook hingegen kommt bei zwölf Millionen registrierten Nutzern auf acht Millionen tägliche Besuche.

An diesen Zahlen zeigt sich ziemlich klar, dass Twitter im Gegensatz zu Facebook nicht als soziales Netzwerk wahrgenommen wird, bei dem man Mitteilungen mit Freunden und Bekannten austauscht. Sondern als News-Medium, bei dem Inhalte eher konsumiert als produziert werden. Das ist an sich natürlich kein Problem, sondern wahrscheinlich sogar eher ein Vorteil, weil der 140-Zeichen-Dienst damit nicht direkt mit dem übermächtigen Unternehmen von Mark Zuckerberg konkurriert. Aber einem rasanten Wachstum in der neuen Rolle als sozialer Newskanal steht das eher puristische Bedienkonzept des Angebots im Wege. (weiterlesen …)

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‘Word of Mouth’: Offline deutlich wirkungsvoller als online, Social Media völlig überschätzt24.09.10

Wie ihr sicherlich noch wisst, war ich vor Kurzem auf der Dmexco - und von der Marketing-Messe wenig angetan. Es wurde viel heiße Luft versprüht, Phrasen gedroschen, alte Kamelle aufgewärmt. (Meine Berichte: FacebookVZ-Netzwerke, Google /Mein Fazit). Echte Neuheiten, wie beispielsweise die Folgende, habe ich leider nicht erfahren. Es sieht nämlich so aus, dass trotz des großen Potentials, das im sogenannten Word-of-Mouth-Marketing steckt, dieses weiterhin ein Offline-Phänomen ist. Ungeachtet des Hypes, der darum – berechtigterweise, schließlich funktioniert es dort ja prächtig – auf Facebook gemacht wird oder anderslautender Bekundungen von selbsternannten Social-Media-Experten.

Wie die Ergebnisse eine Studie der Keller Fay Group nahe legen, werden Marken und Produkte zum überwiegenden Teil immer noch in der realen Welt über Mundpropaganda zwischen Freunden, Verwandten und Bekannten weitergegeben. Die Spezialisten für Word-of-Mouth-Untersuchungen und -Consulting behaupten, dass 85 Prozent der US-Teenager und gar 93 Prozent der Durchschnittsbevölkerung eher ihr privates Umfeld als das Internet dafür nutzen, um gegenüber anderen eine Empfehlung auszusprechen. Und zwar nicht mittelbar übers Telefon oder Post – sondern vis-à-vis, wie so schön auf Französisch heißt, und in einem privaten, kleinen Rahmen. (weiterlesen …)

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Design-Studie ‘Seabird’: Mozilla Labs stellen eigenes Smartphone-Konzept vor24.09.10

Crowdsourcing dürfte den meisten von euch ein Begriff sein und wird von dem einen oder anderen Unternehmen auch fleißig für die eigenen Zwecke “missbraucht”. Nun scheint sich aber ganz zaghaft ein Trend abzuzeichnen, diese Form der Arbeits-Auslagerung verstärkt zum Designen neuer Mobiltelefon-Modelle zu nutzen. Ein Beispiel aus der jüngsten Vergangenheit ist das “Nokia U“. Nun kommt eine weitere Studie daher, aber aus völlig unerwarteter Richtung, nämlich aus dem Labor des Browser-Herstellers Mozilla. Okay, ganz unerwartet dann doch nicht, weil der Aufruf zur Teilnahme durch den federführenden Designer und Labs-Mitarbeiter Billy May bereits Anfang des vergangenen Jahres erfolgte, wie auf der entsprechenden Blog-Seite zu lesen ist. Aber ich schweife ab…

Bei “Seabird” handelt es sich um ein “Open Web Concept Phone”, ein Experiment, bei dem vor allem die Frage im Vordergrund stand, wie User künftig mit ihrem “mobilen Content” umgehen werden? Welche Anforderungen also ein Smartphone erfüllen muss – vor allem Software- und Usability-seitig -, um Nutzer-Bedürfnisse zu befriedigen? Was dabei heraus gekommen ist, könnt ihr dem nachfolgenden Video entnehmen. (weiterlesen …)

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‘V-Man Home Station’ von Varta: Universal-Ladegerät für jeden Anschluss [Test/Gewinnspiel]24.09.10

Wer stolzer Besitzer eines Mobiltelefons, einer Digitalkamera, eines MP3-Players und noch irgendeines anderen Akku-betriebenen Gadgets ist, der kennt das: Irgendwann wollen die Teile an die Steckdose und aufgeladen werden. Dann heißt es aber erstmal, das richtige Kabel mit dem passenden Stecker raussuchen. Das gilt nicht nur für die Mobiles, was die EU ja bekanntlich im kommenden Jahr ändern will,  auch die ganzen anderen Geräte verfügen alle über unterschiedliche Anschlüsse. Brutal wird’s dann – der eine oder andere wird das Szenario kennen -, wenn man unterwegs ist und der Verwandte oder Bekannte kann nicht mit dem notwendigen Kabel dienen. “Nee du, ich hab ein Nokia. Da passt der Stecker nicht in dein Schrott-Phone von Apple…” Alles schon erlebt.

Nun möchte der deutsche Batterie-Konzern Varta hierbei Abhilfe schaffen, und zwar mit der  ”Professional V-Man Home Station”, einer Art Universal-Ladegerät (siehe Teaser-Bild). Der Name wirkt ein wenig protzig, das Produkt ist aber eigentlich in Ordnung. Ich formuliere es deswegen so einschränkend, weil es meines Erachtens ein paar kleinere Mängel aufweist. Aber der Reihe nach. Das Besondere am V-Man ist, dass er mit acht auswechselbaren Adaptern ausgestattet ist, die ihn im Grunde mit allen heute gängigen Anschlüssen kompatibel machen. So passen sie nicht nur in die Mobiltelefone der Hersteller Samsung, LG, Nokia, Apple und Sony Ericsson, sondern auch in die PSP sowie alle Gadgets mit Micro- und Mini-USB-Steckplatz. Weitere Geräte können über einen seitlich angebrachten USB-Anschluss und jeweils zwei AA- oder AAA-Akkus in einer speziellen Kammer mit Saft versorgt werden. (weiterlesen …)

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Facebook: ‘Schlimmster Ausfall seit vier Jahren’ hält die Welt in Atem24.09.10

Am Abend des gestrigen Donnerstags fiel Facebook für ungefähr zweieinhalb Stunden für mehrere Millionen Nutzer komplett aus. Zunächst meldete die Plattform ihre Probleme auf dem Kurznachrichtendienst Twitter. Nachdem die Entwickler den Fehler beseitigt hatten, gaben sie ihre Erfolgsmeldung ebenfalls dort bekannt.  Einige Zeit später schob das Unternehmen auf dem eigenen Blog dann eine ausführliche Stellungnahme nach.

Auslöser war nach Darstellung des Social Network ein Fehler im internen  Reparatursystem, der sich selbständig fortpflanzte. Eigentlich sollte die Software falsche Konfigurationen im Nutzer-Cache erkennen und automatisch beheben. In diesem Fall interpretierte sie aber eine interne Einstellungsänderung durch die Techniker als Fehler und versuchte ihn auszumerzen.

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Twitter führt eigenes Echtzeit-Analysetool ein – Details bleiben aber unbestätigt23.09.10

Twitter wird noch im vierten Quartal dieses Jahres ein Realtime-Analysetool anbieten, mit dem die Nutzer die Verbreitung ihrer eigenen Tweets überwachen können. Ross Hoffman, bei dem Unternehmen für „Business Development“ zuständig, kündigte das neue Angebotes am gestrigen Mittwoch auf der Konferenz „Sports Marketing 2.0 Summit“ an. Justin Kistner berichtet auf dem Blog Webtrends, Hoffman habe auf der Veranstaltung versprochen, bald könnten Spieler, Mannschaften und Liga-Verantwortliche auf Werkzeuge des Microblogging-Anbieter zugreifen, mit denen sich in Echtzeit nachverfolgen lasse, wie die eigenen Mitteilungen ankommen.

Als Reaktion auf diese Nachricht twitterten die Social Media-Verantwortlichen von „Red Bull“ Andrew Nystrom und Brad Nelson von Starbucks, dass sie bereits am Beta-Test dieses Angebots beteiligt sind und sehr gute Erfahrungen gemacht haben (siehe Bild unten). Das Tool wurde laut Kistner von den Entwicklern der aufgekauften Firma Smallthought Systems erstellt und soll den Anwendern unter anderem aufzeigen, welche Mittelungen sich schnell verbreiten und welche User  im eigenen Nachrichten-Netzwerk einen besonders großen Einfluss haben. (weiterlesen …)

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Speer-Maulkorb gegen ‘BILD’: ‘Beispielloser Angriff auf die Pressefreiheit!’23.09.10

Wenn ich mir vor Augen halte, wie vielen Menschen die “BILD” in ihrer Print- und Online-Version schon ohne Rücksicht auf Verluste auf die Füße getreten ist, dann kann ich mir ein schelmisches, etwas schadenfrohes Lächeln nicht verkneifen. Ich gebe es zu. Da der Anlass aber keineswegs lustig ist, wische ich es mir schnell aus dem Gesicht und möchte die Sachlage völlig objektiv und unvoreingenommen wiedergeben.

Wie auf einer BILD.de-Seite heute zu lesen ist, beschwert sich die Redaktion der Zeitung darüber, dass sie von dem deutschen Landesminister Rainer Speer beziehungsweise dessen Anwälten und wiederum in Folge dessen vom Landgericht Berlin mundtot gemacht werden soll. Die Richter aus der Hauptstadt haben den Journalisten per Einstweiliger Verfügung (Aktenzeichen 27 O 729/10 und 27 O 742/10) untersagt, in jeglicher Form weiterhin über Speer im verhandelten Kontext zu berichten, obwohl jene behaupten, Dokumente vorliegen zu haben, “die ein strafbares Verhalten des Politikers nahelegen”. Ein klarer Fall von Zensur! ”Ein beispielloser Angriff auf die Pressefreiheit!” So tönt es zumindest aus dem “BILD”-Lager. (weiterlesen …)

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B(l)ing, B(l)ing: Microsofts Such-Maschine bezahlt User für die Nutzung23.09.10

Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte. So oder so ähnlich könnte man die momentane Lage auf dem Suchmaschinen-Markt beschreiben. Wobei die zwei natürlich Google und Microsofts Bing wären, und der Dritte wir, die User. Und mit Streiten ist der Kampf um Anteile gemeint, der uns immer wieder neue, meist kostenfreie Services beschert. Nun ist offenbar der Software-Riese wieder dran, die (US-)Kunden zu bezirzen und versucht das mit etwas, was es an anderer Stelle schon lange gibt: mit einem Belohn-System.

Auf den ersten Blick eine dieser famos einfachen und daher brillanten Ideen. Warum nicht die User dafür bezahlen, dass sie mein Angebot nutzen. Wenn sie das tun, bekomme ich dieses Geld doch ohnehin tausendfach auf anderem Wege wieder rein. Durch Werbung etwa. Funktioniert bei den ganzen Bonus-Punkte-Anbietern doch auch wunderprächtig. Wenngleich man natürlich immer hinzufügen muss, dass das nur für eine bestimmte Kundengruppe gilt. Nämlich jene, die auch wirklich daran glaubt, dass sie durch das Sammeln eben jener Punkte etwas “geschenkt” oder “günstiger” bekommt oder gar gewinnt. Denn meist zahlt sie dafür einen viel höheren Preis, als sie glaubt. Und hier liegt bei Microsofts Angebot auch schon der Hase im Pfeffer. Denn bevor der User für das Suchen über Bing genügend Punkte angehäuft hat, um sich ein vernünftiges Produkt aussuchen zu können, wird eher ein Lösung für den Welthunger und die Energie-Krise gefunden. Jetzt bin ich aber mit der Tür ins Haus gefallen, so dass ich kurz noch mal zurückspulen sollte… (weiterlesen …)

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