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Archive for 10.2010

Basic Flashback: 22 clevere Startup-Ideen aus deutsch(sprachig)en Landen31.10.10

Aus deutsch(sprachig)en Landen kommen nur Copycats? Kreative Ideen und echte Kapitalgeber gibt es nur drüben im Silicon Valley? Das stimmt nicht. Clevere Ideen kommen in letzter Zeit immer öfter aus der Schweiz, Österreich oder Deutschland. Viele richten sich auf den internationalen Markt aus und viele erhalten Finanzspritzen in Millionenhöhe von immer spendableren Investoren. Wir stellen euch hier 22 clevere Startups vor.

Dieser Beitrag ist eine freundliche Kooperation zwischen BasicThinking und den Kollegen von Netzwertig, Förderland und Deutsche-Startups.de, die so freundlich waren, mir bei der Recherche zu helfen. Ich hab es mir nämlich zugegebenermaßen einfach gemacht: Sicher berichten auch wir bei Basic Thinking hin und wieder über neue Startups; Berichte wie am Donnerstag über Qfly sind aber bei uns eher die Ausnahme. Die beteiligten Kollegen Martin Weigert, Thomas Kemp und Alexander Hüsing beschäftigen sich hingegen tagtäglich mit deutschen Startups und kennen sich am besten in der Szene aus. Und für meine Bitte um Mithilfe musste ich noch nicht einmal meine Seele verkaufen, sondern einfach nur ein wenig auf die Beiträge der Kollegen verlinken. Hab ich gerne gemacht. Danke an dieser Stelle für eure Hilfe! Und hier die Übersicht: (weiterlesen…)

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Out: Filesharing. In: Streaming. Neu: Entspannterer Umgang mit Urheberrechtsverstößen29.10.10

Jahre später, ihre Netzwerke waren verklagt und geschlossen, ihre Datenquellen versiegt, ließen die Nutzer von Filesharing ab. Und wandten sich illegalen Streaming-Portalen zu.

So in der Art lässt sich zusammenfassen, was gerade in Sachen Raubkopien im Netz los ist. Das bestätigt der Jahresbericht 2009 der GVU, der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen. Und noch etwas anderes fällt auf: Die GVU hat ihre Strategie geändert. Setzten die Urheberrechtswächter und ihre ausländischen Kollegen einst auf Abschreckung und Kriminalisierung von Raubkopierern, werben sie nun eher um Respekt und Nachhaltigkeit. Vorbei also die Zeit der abschreckenden Videos, wie dieses, hier sehr schön persifliert in der britischen Comedy-Serie “The IT Crowd”, das sich leider nicht einbetten ließ. (weiterlesen…)

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Schlechtes Gewissen: Frankreich ködert die Jugend mit einer Musikkarte29.10.10

Frankreich. Frankreich? Da war mal was. Unser befreundeter Nachbar im Westen, der sich schon früh an Liberalität und Demokratie versucht hatte, hatte in den letzten Jahren arge Probleme mit selbigen. Unruhe in den Vorstädten, Streiks wegen der geplanten Ausbeutung junger Hochschulabsolventen, Streiks gegen die Erhöhung des Renteneintrittsalters, die Abschiebung ungeliebter Minderheiten, das Three-Strikes-Modell. Eine demokratische Nation ohne Demokraten an der Spitze.

Neu ist jetzt ein Versuch des Ministeriums zur Wahrung der Einnahmen der Musikindustrie für Kultur, in Sachen Raupkopien nach dem Prinzip Zuckerbrot und Peitsche vorzugehen: Junge Menschen zwischen 12 und 25 Jahren können eine Karte erwerben, und damit Musik im Wert von 50 Euro einkaufen. Zahlen müssen sie dafür nur die Hälfte. Einlösen können die jungen Leute die Gutscheine bei Downloadshops wie iTunes, Orange und Fnac. Die Idee stammt schon aus dem Frühjahr und wird jetzt nach Erlaubnis der EU eingeführt. Auf der anderen Seite greift seit Oktober das Three-Strikes-Modell über die eigens eingeführte Hadopi-Behörde. Diese arbeitet mit der Musikindustrie zusammen und verwarnt Nutzer, die sich illegal Musik herunter geladen haben. Beim ersten Mal per E-Mail, beim zweiten Mal per Einschreiben. Beim dritten Mal drohen ein Bußgeld und eine einjährige Sperre des Internetzugangs. (weiterlesen…)

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Rundumschlag gegen das Fernsehen29.10.10

Es gibt ein Fünkchen Hoffnung, dass wir unsere Fernseher bald doch noch einmal aus dem Schrank holen können: Mitarbeiter des Westdeutschen Rundfunks (WDR) rebellieren mit einem originell gefälschten Rundschreiben in Papierform gegen die Führung ihres Senders, gegen schlechte Arbeitsbedingungen von freien Journalisten und gegen das Fernsehen allgemein. Die gut gemachte Fälschung (PDF-Download) des monatlich erscheinenden WDR-Rundschreibens “WDR Print” trägt den Aufmacher “Auferstanden von den Quoten” und den Erscheinungstermin November 2011. Es ist eine Art Wunschdenken, wie der Sender in einem Jahr aussehen könnte.

Kritisiert wird in dem Schreiben vor allem, dass Günther Jauch für seine Rückkehr zur ARD viele Millionen erhält, in Europas größtem öffentlich-rechtlichen Sender bei einem Etat in Höhe von 1,35 Milliarden Euro aber nur 80 Millionen Euro für freie Journalisten zur Verfügung stellt, obwohl diese den Hauptteil der Inhalte liefern. Etwa 50 fest angestellte und freie Mitarbeiter haben sich an der Produktion des Blattes beteiligt. Unterstützt wurden die Plagiatoren – man ahnt es – von der Gewerkschaft ver.di. Beißendste Kritik ist vermutlich der Satz: “Alle guten Sendungen beginnen künftig um 20:15 Uhr. Alle schlechten nach 23 Uhr. Bisher war es genau umgekehrt.” (weiterlesen…)

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Qfly: Billigflieger trifft Last Minute28.10.10

Noch schnell wohin an diesem Wochenende, möglichst weit weg und möglichst preiswert? Da haben wir was für euch: Qfly verknüpft eine Meta-Suchmaschine für Billigflieger mit einer Google-Karte. Ihr seht es oben im Bild: Ihr gebt nur euren Abflughafen und das Datum an und die Karte zeigt euch, wie billig ihr wohin fliegen könnt. Nach einem Klick auf eins der verorteten Preisschilder öffnet sich eine neue Seite mit der Suche nach entsprechenden Airlines und Flügen. Und die billigsten Flüge kommen nicht einmal nur von Ryanair und abgelegenen Hinterhof-Flughäfen. Ich hab zum Beispiel noch einen ganz guten Flug von Köln/Bonn nach München auftreiben können. (weiterlesen…)

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Sie kommen: Rundfunkgebühren für PCs27.10.10

Als Verbraucher kann man sich drüber aufregen, sollte man wahrscheinlich auch, aber am Ende lebt es sich einfach stressfreier, wenn man Meldungen über die GEZ mit einem Schulterzucken kommentiert. Warum? Weil die Lobby der öffentlich-rechtlichen Sender in dieser Sache einfach zu stark ist und in Sachen Rundfunkgebühren vor Gericht immer gewinnt. So auch heute vor dem Bundesverwaltungsgericht Leipzig, das in drei Fällen entschieden hat, dass für internetfähige PCs Rundfunkgebühren zu zahlen sind. Der 6. Senat hat die Revision von drei Klägern zurückgewiesen, die bereits in niedrigeren Instanzen mit ihren Klagen gescheitert waren. Im Urteil heißt es:

Bei internetfähigen PC handelt es sich um Rundfunkempfangsgeräte i.S.d. Rundfunkgebührenstaatsvertrags. Für die Gebührenpflicht kommt es nach dessen Regelungen lediglich darauf an, ob die Geräte zum Empfang bereit gehalten werden, nicht aber darauf, ob der Inhaber tatsächlich Radio- bzw. Fernsehsendungen mit dem Rechner empfängt. Ebenso wenig ist es erheblich, ob der PC mit dem Internet verbunden ist, wenn er technisch nur überhaupt dazu in der Lage ist.

Die Kammer schiebt die Schuld damit eindeutig auf den Rundfunkgebührenstaatsvertrag, und der hat ganz offensichtlich mit Logik nichts mehr zu tun. Selbst bei Empfangsgeräten, in denen alle öffentlich-rechtlichen Sender von Haus aus deaktiviert wurden, mussten laut früheren Urteilen Gebühren gezahlt werden. Müßig ist die Aufregung in aktuellen Fall sowieso, weil im Jahr 2013 aller Wahrscheinlichkeit nach die Haushaltsabgabe kommt und dann jeder Haushalt Gebühren zahlen muss, egal ob er mit irgend einem technischen Gerät auf öffentlich-rechtliche Inhalte zugreifen kann oder nicht. (weiterlesen…)

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Wiedergeburt als Unterhaltungs-Plattform: MySpace will nicht länger Facebook-Konkurrent sein27.10.10


Zeit der Gesichtslosigkeit bald vorbei? MySpace will mit neuem Design alles besser machen.

Die “Financial Times Deutschland” (FTD) bezeichnet es als “Kapitulation”: MySpace gibt den Kampf gegen Facebook auf. Das sagte Spartenchef Mike Jones in einem Interview mit der Zeitung. Fortan will das Unternehmen aus dem Fundus von Rupert Murdochs Medienimperium News Corp auf Unterhaltung setzen und stellt dazu heute in den USA ein neues Design in der Beta-Version vor. Den Versuch, so wie Facebook sein zu wollen, will MySpace damit aufgeben. Es ist die richtige Entscheidung und eine Kapitulation ist es nicht. Fraglich ist nur, ob es funktionieren wird.

Ziel sei es, “die führende Websites für Entertainment zu sein”, sagte Jones der “Welt Online”. Auf MySpace sollen demnach künftig alle Fäden zusammenlaufen. Nutzer sollen dort ihre Lieblingsband hören können, ihre Lieblingsspiele spielen und ihre Lieblings-Serien sehen. Über einflussreiche Persönlichkeiten einer Subkultur, die MySpace an Bord holen will, sollen die Nutzer bei der Stange gehalten werden. Alles solle klarer strukturiert sein als bisher. Dabei will sich MySpace auf die eigenen Stärken besinnen – und vor allem auf das Medienangebot der Konzernmutter Time Corp. Und die ist immerhin zusammen mit NBC Universal und Disney am Joint-Venture Hulu beteiligt, dem beliebten US-Serien-Portal. MySpace will Hulu denn auch auf die neue Seite einbinden. (weiterlesen…)

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Nutzer bestrafen Digg für ungeliebten Relaunch, Digg entlässt ein Drittel der Belegschaft26.10.10

Es kommt ganz dicke für Digg. Das Urgestein der Social-News-Aggregatoren schreibt rote Zahlen, ein Manager ging von Bord und mit ihm ein großer Teil der Crew. Liegt das nur am ungeliebten neuen Design oder ist die Zeit für Social-News-Seiten vorbei?

Gleich 37 Prozent seiner Belegschaft will der neue Digg-CEO Matt Williams entlassen, das Team von 67 auf 42 Mitarbeiter verkleinern. Weitere kleinere Maßnahmen sollen die laufenden Kosten verringern. Damit solle Digg, das derzeit 15 Millionen US-Dollar Umsatz im Jahr macht, bis Mitte 2011 profitabel werden. Williams kündigte in einer E-Mail an die Belegschaft gleichzeitig an, künftig eine neue Strategie zu fahren, ohne sie in seinem Blogeintrag genauer vorzustellen. Was ist da passiert? (weiterlesen…)

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629 Euro: Apple verkauft iPhone 4 vertragsfrei im Apple Store26.10.10

Morgen ist iPhone-Tag: Wie wir gerade bei einem Besuch im Apple-Online-Store entdeckt haben, verkauft auch Apple das iPhone 4 künftig vertrags- und simlockfrei im Apple Store. Kostenpunkt für das 16-GB-Modell: 629 Euro. Das hat uns Georg Albrecht von Apple gerade telefonisch bestätigt. Der Versand ist kostenlos. Zu den Preisen des 32-GB-Geräts und ob das iPhone 3GS ebenfalls in den freien Verkauf kommt, konnte Albrecht uns noch nichts sagen. Auch den von uns vermuteten Verkaufstermin morgen wollte er nicht bestätigen. Da die iPhone-Produkt-Seite aber augenscheinlich gerade aktualisiert wird, ist schwer davon auszugehen, dass es morgen so weit sein wird. Anfangs soll es das iPhone 4 laut Albrecht nur online vertragsfrei geben, in Apple Stores nicht. (weiterlesen…)

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WhatsApp – Das Ende der SMS ist nah26.10.10

Wer von euch kennt WhatsApp, bitte mal aufzeigen. Ich weiß, ich weiß, der ein oder andere wird jetzt denken, was ist das denn für ein alter Käse. Ich bin mir aber auch sicher, dass es viele Leser unseres Blogs geben wird, die von dieser neuen Knüller-App noch nichts wissen. Und für genau euch soll dieser Post sein.

Wie ich dazu komme, euch von WhatsApp zu berichten? Nun, ich war am Wochenende in der Heimat in Münster und habe meinem Bruder meinen Beta-Testzugang von Zattoo auf dem iPhone gezeigt. Er wollte sich offenbar revanchieren und zauberte die Applikation WhatsApp auf sein iPhone-Display. Und was soll ich sagen? Das, was ich da gesehen habe, hat mich echt ziemlich begeistert. Ich gehe sogar soweit, dass WhatsApp eine echte Alternative für den SMS-Verkehr werden könnte – mindestens. (weiterlesen…)

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Veröffentlichte Geheim-Protokolle: Wikileaks gibt dem Irak-Krieg ein Gesicht25.10.10

Basic Thinking ist kein politisches Blog, aber manchmal streift das Netz eben doch das eine oder andere politische Thema. So im Moment erneut das Thema Wikileaks. Die Organisation hat nach der Veröffentlichung der Afghanistan-Protokolle im Juli an diesem Wochenende einen neuen Knüller gelandet und fast 400.000 geheime Dokumente des Pentagon über den Irak-Krieg veröffentlicht. Die Dokumente wurden neben weiteren Medien erneut exklusiv dem britischen “Guardian”, der “New York Times” und dem “Spiegel” überlassen. Wikileaks hatte die Veröffentlichung der Dokumente bereits im Vorfeld angekündigt und dafür massive Drohungen von Seiten der US-Streitkräfte einstecken müssen. Die nationale Sicherheit würde dadurch gefährdet, beklagt das Pentagon.

Bei genauer Abwägung des Für und Wieder zeigt sich aber, dass eine Veröffentlichung der Kriegsgräuel Vorrang gegenüber den Bedenken hat. Es ging Wikileaks darum zu dokumentieren, in welches Elend und Chaos der Einmarsch der “Koalition der Willigen” die irakische Bevölkerung und die beteiligten Soldaten gestürzt hat. Für dieses Verbrechen wird nie irgend jemand zur Rechenschaft gezogen werden. Die nun unter anderem im aktuellen “Spiegel” und auf “Spiegel Online” veröffentlichten Protokolle können der Katastrophe zumindest ein Gesicht geben. Sie zeigen die Vorkommnisse aus Sicht der Soldaten. Schade allerdings ist, wie Spiegel Online damit umgeht. Die Redaktion hat die Protokolle in einer interaktiven Karte mit Art des Einsatzes und einer Zeitleiste versehen. Angeblich aus Sicherheitsgründen und Personenschutz hat SpOn die Summaries, also die Tathergänge standardmäßig entfernt. So kann sich der Leser kein eigenes Bild darüber machen, was genau vorgefallen ist. Die übrigen Informationen geben wenig Aufschluss darüber, was tatsächlich passiert ist. (weiterlesen…)

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iPhone-Tarife von O2 und Vodafone: Kaum billiger, aber das Ende der iPhone-Importe naht25.10.10

iPhone-Fans dürfen sich im Prinzip freuen: Die Exklusiv-Partnerschaft der Telekom mit Apple ist beendet, und ab Mittwoch gibt es das Smartphone in Deutschland auch bei Vodafone und O2 zu kaufen. Wird das iPhone nun zum Volkshandy? Möglich, aber nicht, weil die Tarife der Telekom-Konkurrenz preiswerter wären.

Wie Marek am Freitag schon berichtet hat, orientiert sich Vodafone im Großen und Ganzen an den Preisen der Telekom. Ich hab jetzt einmal hin- und herverglichen, finde aber keinen nennenswerten Unterschied zwischen den Preisen von Telekom und Vodafone, von fünf Cent beim Gerätepreis und etwas epischeren Tarifnamen einmal abgesehen. Es gibt bei beiden vier Tarife mit 200 MB, 300 MB, 1 GB oder 2 bzw. 5 GB Datenvolumen. Dazu SMS-Pakete und Inklusivminuten. Außerdem gibt es ein wenig Schnickschnack: So bietet Vodafone bei den drei teureren Tarifen 1.500 Inklusiv-MMS innerhalb des Vodafone-Netzes an. Aber auch nur dort. In andere Netze gibt es bei den mittleren Tarifen nur 40 Frei-SMS. Eine SMS-Flatrate gibt es nur beim teuersten Tarif für 99,95 Euro. Wenn ich einmal kurz zusammenfassen darf. (weiterlesen…)

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Social Media Learning – Der Einsatz von Social Media Techniken beim digitalen Lernen25.10.10

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Blogs, Wikis und Social Networks stehen nicht nur im Privat- und Geschäftsleben für neuartige Kommunikations- und Kulturtechniken, sondern können auch eine effektive Entwicklung in der Bildung vorantreiben.

Immer mehr Untersuchungen belegen, dass es eine starke Entwicklung im Lernen gibt, weg von der reinen Instruktion hin zu Kollaboration. Statt sich blind auf transferiertes Expertenwissen (Lernen im „Believe Mode“) zu stützen, erlangt man beim Lernen im „Design Mode“ Wissen durch kollaboratives Erarbeiten von Erfahrungen, Einsichten und Lösungen. Selbstorganisation, offener Austausch, die Weisheit der Vielen und ein intensives Peer-to-Peer-Feedback spielen dabei die wesentlichen Rollen. (weiterlesen…)

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Google TV gerät ins Stocken: Mehrere US-Medienkonzerne verhängen Content-Sperre22.10.10

Das Problem-Szenario wurde vor dem Start von Google TV häufig skizziert und thematisiert, nun ist es Wirklichkeit geworden. Mit ABC, NBC und CBS sträuben sich gleich drei große Fernseh-Sender dagegen, dass der Suchriese ihr Programm anzapft. Promo-Clips als Teaser sind okay, in voller Länge soll es Quotenreißer wie “Modern Family“, “The Office” und “CSI“ aber nicht zu sehen geben. “Google TV ermöglicht den Zugang zu Content, der heute bereits im Netz verfügbar und mittels Telefon oder PC abrufbar ist. Aber es ist letztlich die Entscheidung des Content-Anbieters, seinen Fans die Möglichkeit nicht anzubieten, diesen Content auf der Plattform [Google TV] konsumieren zu können”, kommentiert eine Google-Sprecherin die Restriktionen.

Und warum stellen sich die Sender quer? Weil ihnen offenbar das Business-Konzept nicht passt, das man in Mountain View gestrickt hat. Was kaum einen überraschen dürfte, denn ihre Sorge, sich selbst zu kannibalisieren, ist durchaus berechtigt. Indem sie Google die gleichen Inhalte zur Verfügung stellen, die sie auf ihren eigenen Seiten anbieten, steigt das Risiko des Besucherschwunds. Zudem müssen (Werbe)Einnahmen mit dem Parasiten geteilt werden. Auf der anderen Seite gilt mit den nötigen Abänderungen das Gleiche, was auch im Streit um Bezahlinhalte zwischen Zeitungsverlegern und dem Suchriesen zum Tragen kam: Über die Suchmaschine wird Traffic auf die Seiten der Content-Lieferanten geleitet und Google bringt sozusagen eine, möglicherweise von den Sendern noch nicht erschlossene Fanbase mit. (weiterlesen…)

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Offiziell bestätigt: iPhone 4 ab 27. Oktober bei Vodafone zu haben22.10.10

“Das iPhone hat zum rasanten Anstieg der mobilen Datenübertragung und zur Beliebtheit der Smartphones entscheidend beigetragen. Jetzt ist das iPhone 4 offiziell auch bei uns erhältlich.” – So, nun ist es also amtlich. Wie soeben per Pressemitteilung verlautbart wurde, wird es das iPhone 4 ab dem 27. Oktober auch bei Vodafone geben. Zu beziehen wird es dann entweder über die Shops oder online unter Vodafone.de sein (wo es jetzt schon vorbestellbar ist). Und bevor ihr fragt: Ich gehe davon aus, dass es dann aber ebenfalls mit SIM- beziehungsweise NET-Lock vertrieben wird. Die Gerüchte, dass die Telekom das Exklusiv-Vertriebsrecht hierzulande verlieren würde, haben sich also als wahr erwiesen. Das bedeutet aber nicht, dass die Rosa-Riese die Smartphones nicht auch weiterhin im Angebot haben wird.

Bereits im September hatte das “Wall Street Journal” (WSJ) aus “gut informierten Kreisen” erfahren, dass die Apple-Telekom-Partnerschaft bald ihre Exklusivität verlieren würde. Seinerzeit wurde aber noch vom 9. November als Stichtag ausgegangen. Zudem sollte neben Vodafone auch Telefonica /o2 in den von Jobs-erlesenen Kreis aufgenommen werden. Ob das tatsächlich zutreffend ist, darüber liegt der Redaktion von Seiten des Telekommunikationsunternehmens noch keine Bestätigung vor. Auch darüber nicht, ob der verbleibende, vierte große Telco – E-Plus – tatsächlich bei dem Deal leer ausgeht, wie es das WSJ berichtet hat. Ich habe aber überall Anfragen laufen und werde euch berichten, sobald ich mehr weiß. Nachfolgend habe ich euch noch einen Screenshot der Vodafone-iPhone4-Tarif-Preisliste gemacht, die der Pressemitteilung anhängig war: (weiterlesen…)

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