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Archive for 11.2010

Nielsen-Studie: Content-Provider brauchen Web-TV nicht zu fürchten16.11.10

Ein sicherlich für viele Kritiker sehr überraschendes Studien-Ergebnis wird der Marktforscher Nielsen im Laufe dieser Woche verkünden, und damit indirekt Google (TV) im “Kampf” gegen die widerspenstigen US-Medienkonzerne zur Seite springen. Wie der Hollywood Reporter nämlich vorab berichtet, dürften sich ABC, NBC, CBS und zuletzt auch Fox wohl bald von ihrer Annahme verabschieden müssen, durch das Internet-Fernsehangebot des Suchgiganten würden ihnen Abonnenten davonlaufen und sie kannibalisierten sich selbst durch die Zurverfügungstellung  des eigenen Contents.

In der von Cable & Telecommunications Association for Marketing (CTAM) in Auftrag gegeben “Life is a Stream”-Untersuchung wurden in den Monaten Juli und August dieses Jahres 769 Personen im Alter zwischen 18 und 49 Jahren daraufhin befragt, ob sich ihr Konsum von Online-TV-Content negativ auf bestehende Verträge für Fernsehangebote auswirkt. Soll heißen: Kündigen Kunden ihr Kabelfernsehen oder andere bezahlpflichtige TV-Angebote, um dafür auf ihren Mattscheiben vermehrt Filme und Serien aus dem Web zu schauen? Und die Antwort lautet im Kern: nein. (weiterlesen …)

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New Messages: Facebook will dem Unterschied zwischen SMS, Chat und E-Mail ein Ende setzen15.11.10


Einfach nur Nachrichten: Facebook hat heute Abend eine neue Version von Messages vorgestellt, seinem integrierten Nachrichtendienst. Das Prinzip: Man erhält Nachrichten auf dem Wege, den man am liebsten mag: per Mail, SMS oder als Chatnachricht. Künftig stehen Personen im Vordergrund, alles wird an einem Ort sortiert. Man kann Facebook mit seinem bestehenden E-Mail-Account verbinden oder mit der Endung @facebook.com ein neues Postfach anlegen. Die Einstellungen sollen es erlauben, dass einem nur Freunde schreiben können und Nachrichten von außen in einen separaten, kontrollierbaren Ordner wandern; Spam wird aussortiert.

Facebook wird die neue Funktion in den nächsten Monaten nach und nach einführen. Das neue Messages ist keine Revolution, aber eine längst überfällige Weiterentwicklung bereits bestehender Lösungen. Facebook-Chef Mark Zuckerberg sagte bei der Produktpräsentation, es sei kein E-Mail-Killer, sondern ein Dienst, der E-Mail integriert und vielleicht eines Tages überflüssig macht. Um den Dienst zu verstehen, lohnt es sich, einmal einen Blick auf die Ideen zu werfen, bei denen Facebook sich hier bedient hat. (weiterlesen …)

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“Vermummungsverbot für das Internet”: Axel E. Fischer auf Twitter niveauvoll zersägt15.11.10

Axel E. Fischer (CDU) ist Bundestagsabgeordneter und dort Vorsitzender der Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft. Seine Forderung nach einem Vermummungsverbot im und einen Radiergummi für das Web hat ihm am vergangenen Wochenende eine Menge Spott eingebracht und auf Twitter für eine bemerkenswert kreative Art von Hohn gesorgt. Zusammen mit einer artverwandten Umbenennung von Tieren hat die deutsche Twitterszene sich in diesen Tagen von seiner besten Seite gezeigt. Hut ab!

Fischer gab der “Badischen Neuen Nachrichten” ein Interview und sagte darin, es müsse ein Verbot von selbst gewählten Pseudonymen im Web geben, eine Art Vermummungsverbot. Diese Forderung wiederholte er auf seiner Facebook-Seite:

Wir brauchen ein „Vermummungsverbot im Internet“. Es kann nicht sein, dass sich viele Bürger in Foren oder anderen Einrichtungen des Netzes hinter selbst gewählten Pseudonymen verstecken und sich so vermeintlich jeglicher Verantwortung für Äußerungen und Verhalten entziehen. Nicht nur die Qualität von Diskussionen in Foren und Blogs leidet hierunter – die vermeintliche Anonymität verleitet viele Nutzer zu Äußerungen und Verhaltensweisen, die sie hinterher bereuen könnten. (weiterlesen …)

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Online kaufen, selbst abholen: Real stellt den Lebensmittel-Drive-In vor15.11.10


Die Supermarktkette Real testet in Hannover ein neues Konzept für den Lebensmittel-Einkauf: Real Drive. Man stellt sich seinen Einkauf am Rechner zusammen und kommt ihn später mit dem Auto abholen. “Supermarktagenten” stellen den Einkauf in der Zwischenzeit zusammen und tragen die Ware auf Wunsch bis in den Kofferraum. Keine revolutionäre Idee aber ein logischer Schritt, der Homeshopping und Drive-In vereint.

Prinzipiell spricht aus meiner Sicht eigentlich wenig gegen einen Supermarkt-Einkauf: Man kommt mal raus, tut sich was Gutes, trifft mitunter sogar Bekannte dort. Auf der anderen Seite die Nachteile: oft steht man lange in der Schlange, kauft am Ende meist mehr als man eigentlich will, und an manchen Tagen hat man selbst für den Supermarktbesuch einfach keine Zeit übrig. Eine Alternative wäre seit einiger Zeit Lebensmittel-Homeshopping, den einige Handelsketten wie Amazon und Otto oder Startups wie Eat-Star anbieten. Hier ist eine Kommissionierung aller Artikel aber schwierig, es kostet meist eine Gebühr, sich die Ware liefern zu lassen und nicht zuletzt fehlt vielen Kunden auch einfach das Vertrauen in den Lieferanten, alles frisch und ordentlich vorbeizubringen. Die Mischung aus McDrive und Online-Shopping ist nun zumindest eine interessante Alternative, gerade für Autofahrer. (weiterlesen …)

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“Operation Overlord”: 4chan und Tumblr legen sich gegenseitig lahm15.11.10


So ein Wochenende kann halt schonmal langweilig sein. Was kann man tun, um es etwas aufzupeppen? Man kann einen Kleinkrieg anzetteln. Genau das haben Internet-Anarchos getan, die die Web-Pinnwand 4chan benutzen, als sie am vergangenen Wochenende dazu aufriefen, den Rivalen Tumblr lahmzulegen. Ein echtes Motiv liest sich da auf den ersten Blick nicht heraus, es klingt ein bisschen wie “die haben in unserem Terrain gewildert”. Offenbar steckt aber ein längerer kalter Krieg dahinter. Was die Krawallmacher von 4chan aber offenbar nicht auf der Rechnung hatten: Der Gegner könnte durchaus dazu in der Lage sein, sich zu wehren, und das taten die Tumblr-Nutzer auch. Zusammenfassung eines verrückten Wochenendkriegs. (weiterlesen …)

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Basic Flashback: Es lebe der Tod!14.11.10


Das alte Web geht, das neue kommt. Besser lässt sich die vergangene Webwoche nicht zusammenfassen. Hier heute drei erstaunliche Thesen aus nur sieben Tagen Internet:

1. Es lebe der Tod

Der Friedhof der Websites wächst. Ask.com hat in dieser Woche angekündigt, seine Websuche künftig einzustellen, und hebt damit schon einmal ein Grab neben Lycos und AltaVista aus. Die BT-Leser scheinen nicht besonders traurig darüber zu sein und würden die Ask-Toolbar am liebsten gleich mit beerdigen. Aber meidet den Friedhof bei Nacht, Freunde! Denn die drei Genannten sind immer noch als Untote unterwegs. Tagsüber nisten sie sich bei Google ein und “zapfen” die Mitarbeiter der Websuche an. (weiterlesen …)

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Google TV und Boxee: Moderne Fernsehboxen vorerst ohne wertvolles Programm12.11.10


Kürzlich habe ich mich im Basic Flashback durchaus positiv über das Konzept Google TV geäußert, doch inzwischen schwimmen dem Projekt auch die letzten Felle davon. Nach ABC, CBS und NBC hat nun mit Fox die vierte, große US-Sendegruppe damit begonnen, die eigenen Inhalte für Google TV zu blockieren. Von Fox gab es keine Stellungnahme dazu. Aus Kreisen des Senders heißt es aber, Google TV habe noch zu wenig Nutzer, um für Fox interessant zu sein. Falk Hedemann von t3n hält den Grund für vorgeschoben. Wohl eher fürchte der Sender um seine Werbeeinnahmen.

Denn noch ist nicht geklärt, wie die Sender eigentlich dafür entlohnt werden sollen, dass sie ihre zum Teil teuer produzierten Sendungen für Google TV freigeben. Dass sie weiterhin eigene Werbespots ausstrahlen können und dafür das Geld komplett behalten, wie das bei Hulu der Fall ist, scheint bei Google TV unwahrscheinlich. Eher würde Google einen Teil des Geldes für sich beanspruchen. Es wird wohl also auf die drei möglichen Lösungen hinauslaufen, dass 1. Google den Sendern entweder dafür zahlt, dass sie ihren Content für Google TV bereit stellen oder 2. ihr Programm mit eigener Werbung versehen auf Google TV ausstrahlen und die Werbeeinnahmen komplett oder zu einem großen Teil behalten. Oder 3. ihr Programm für Google TV eben sperren. (weiterlesen …)

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Apple öffnet Ping ein wenig: Wir wollten Facebook, aber bekamen nur Twitter12.11.10


Apple hat seine abgeschottete Social Community Ping ein klein wenig geöffnet und mit Twitter verzahnt. Ab sofort ist es Ping-Nutzern möglich, ihren Account mit Twitter zu verknüpfen und ihre Musikempfehlungen in dem Kurznachrichtendienst zu posten. Der tatsächlich nette Nebeneffekt: Die Empfehlungen erscheinen in der Timeline im neuen Twitter-Client auf Twitter.com und lassen sich dort direkt vorhören und kaufen. Die Verknüpfung geschieht in der Tat recht einfach über ein paar Klicks in Ping auf iTunes.

Es ist ein Schritt in die richtige Richtung für Apple. Apple sprach bei der Vorstellung von Ping zwar stolz davon, über Nacht 160 Millionen iTunes-Nutzer zu einem Social Network zu vereinen und sich damit von den Nutzerzahlen her auf Augenhöhe mit Twitter zu platzieren. Tatsächlich dürften aber bislang nur wenige Menschen Ping aktiv nutzen. Man kann hin und wieder mal ein ehrlich erworbenes Stück “liken” oder kommentieren und einigen seiner Lieblingsbands folgen. Das alles zu lesen ist für andere aber langweilig. Es fehlte die Interaktion mit den wirklich spannenden Nachrichten der Freunde. (weiterlesen …)

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Arbeiten bei Google hat viele Vorteile, aber erzählt nichts davon der Presse!12.11.10


Wo würdet ihr lieber arbeiten, bei Google oder bei Yahoo? Bevor ihr antwortet, lest bitte diese Zeilen. Bereits am Dienstag war durchgesickert, dass Google allen seinen Mitarbeitern ein sehr nettes Weihnachtsgeschenk macht:

  • 1.000 US-Dollar auf die Hand als Weihnachtsbonus
  • Die Steuern für die 1.000 Dollar dafür übernimmt Google. Es gibt das Geld also netto.
  • Mindestens 10 Prozent Gehaltserhöhung ab dem 1. Januar 2011
  • Die Chance auf weitere, leistungsabhängige Gehaltserhöhungen
  • Zusätzlich wird der ansonsten fällige Jahresbonus aufgeteilt und ins Grundgehalt integriert, statt wie bisher am Jahresende ausgezahlt. Gut, ob das nun zwingend ein Vorteil ist, muss jeder für sich entscheiden. Viele Angestellte hatten den Wunsch zumindest geäußert, es dürfte repräsentativ für die Mehrheit stehen.

Das teilte Google-Chef Eric Schmidt den Mitarbeitern in einem internen Rundschreiben mit. Die guten Nachrichten betreffen alle Google-Mitarbeiter weltweit. Allein die Gehaltserhöhung dürfte den Suchriesen mal eben 1 Milliarde US-Dollar extra kosten, hat “The Business Insider” hochgerechnet. (weiterlesen …)

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‘Stromfresser’ – Iglu aus Kühlschränken zeigt Verschwendung auf Hamburgs Gänsemarkt11.11.10

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“Verschwendung ist die größte Energiequelle”. Diese Tatsache wurde vom 29. Oktober bis 09. November mitten in Hamburg auf eindrucksvolle Weise veranschaulicht. Der “Stromfresser”, eine Installation aus 322 Kühlschränken, aufgetürmt zu einem riesigen Iglu auf dem Gänsemarkt, verschwendet dort scheinbar sinnlos Energie.

Der Künstler Ralf Schmerberg präsentiert mit dem Stromfresser die dritte Idee im Rahmen der Denkanstöße, die von Entega, dem bundesweit zweitgrößten Anbieter von Ökostrom, gemessen an der Zahl seiner Ökostromkunden, ermöglicht wird. Unter dem Motto “Verschwendung ist die größte Energiequelle” weist die Aktion darauf hin, dass in Deutschland laut Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie allein 40 Prozent der Energie ungenutzt verloren gehen. Natürlich können wir nicht gänzlich auf Energie verzichten, aber wir können diese im Sinne einer nachhaltigen Energieversorgung effizienter einsetzen und uns bewusst für Energie aus regenerativen Quellen entscheiden – und so unsere Klimabilanz verbessern. (weiterlesen …)

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Sky veröffentlicht Quartalsergebnisse: Weniger desaströs als zuletzt aber ohne Trendwende11.11.10


Sky hat Zahlen zum 3. Geschäftsquartal 2010 veröffentlicht, und sich darüber zu amüsieren, wird langsam zum Running Gag. Meistens wimmelt es in der Presseerklärung von Superlativen und Produktneuheiten, wenn eine böse Wahrheit kaschiert werden oder zumindest weniger auffallen soll. Die Fakten sind zumindest die: Im Vergleich zum Vorjahresquartal erhöhte Sky den Umsatz um 34,6 Millionen Euro auf 243,2 Millionen Euro. Der operative Verlust (EBITDA) verringerte sich im gleichen Zeitraum von 87,9 auf 54,9 Millionen Euro. Die Zahl der Abonnenten stieg insgesamt um 45.000 auf 2,52 Millionen. (weiterlesen …)

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Vom iPod bis zum Ladegerät: MediaMarkt verkauft Technik am Automaten11.11.10

Oh, der Zug kommt! Schnell noch an den Automaten und für die Reise eine Digitalkamera kaufen. Das soll laut Willen der Handelskette Metro schon in wenigen Tagen in Deutschlands Flughäfen und Bahnhöfen möglich werden. Kunden können an MediaMarkt-Automaten dann Produkte wie MP3-Player, Digialkameras, Batterien, Speicherkarten oder Ladegeräte kaufen. Metro plant mit rund 150 Produkten. Erste Automaten sollen laut Welt Online schon Mitte November an den Flughäfen in Hamburg, Düsseldorf und München sowie am Münchner Hauptbahnhof aufgestellt werden. Insgesamt will Metro testweise 20 Automaten in Deutschland aufstellen, danach weitere in Italien. Man soll bar bezahlen können, per Kreditkarte oder EC-Karte. (weiterlesen …)

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Unruhe auf dem Chatmarkt: Nimbuzz schließt ICQ aus, beide verlieren10.11.10

Dem Multimessenger Nimbuzz gehen langsam die Existenzgründe aus. Nachdem man sich im Oktober nicht mit Skype über eine weitere Nutzung dessen Chat-Protokolls in Nimbuzz einigen konnte, wird Nimbuzz nun auch künftig kein ICQ mehr unterstützen. Grund: Die neuen ICQ-Besitzer wollten von Nimbuzz Geld für jeden Nutzer, der über Nimbuzz ICQ benutzt. Das sahen die Nimbuzz-Betreiber nicht ein. Im eigenen Blog schreiben sie dazu, man hätte diese Kosten dann auf die Nutzer umlegen müssen. Ob das tatsächlich die einzige Möglichkeit ist, wage ich zu bezweifeln, aber so oder so sah man bei Nimbuzz nicht ein, etwas an ICQ zu bezahlen. Es hätte den Gedanken des kostenlosen Multimessengers konterkariert.

Probleme haben jetzt beide Seiten. ICQ befindet sich seit April in den Händen des russischen Internet-Shooting-Stars Mail.ru (ehemals Digital Sky Technologies). Der ist gerade erfolgreich an der Börse gestartet und will folglich Profite machen. Da ICQ aber in aller Welt – bis auf Deutschland – nicht mehr die Nummer 1 der Chat-Dienste ist und weiter an Boden verliert, musste man sich drüben in Moskau etwas einfallen lassen. Die Idee, für die Nutzung Geld zu verlangen, ist da aber ganz offensichtlich der falsche Weg. Auch der mobile Multimessenger Beejive hatte ICQ zuletzt vorübergehend rausgeschmissen, nachdem ICQ für die Zusammenarbeit eine formelle Abmachung gefordert hatte. (weiterlesen …)

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George Clooney und der Kaffee: Nespresso lässt User auf YouTube Regisseur spielen10.11.10

Der Zuschauer macht den Werbespot: Nespresso stellt auf der eigenen YouTube-Seite derzeit einen Director’s Cut vor. Als Nutzer kann man sich dort aus unterschiedlichen Szenen zweier ähnlicher Werbespots seinen ganz eigenen basteln. Der Film ist in acht Sequenzen unterteilt; für jede Sequenz stehen einem verschiedene Szenen zur Auswahl. Das bietet mehrere Dutzend Möglichkeiten und macht durchaus Spaß, denn zu sehen sind George Clooney, John Malcovich und eine ganze Reihe schöner Frauen.

Nespresso stellt das Director’s-Cut-Tool auch auf seiner eigenen Projektseite vor. Der Film ist schnell zusammengeklickt und lässt sich über Twitter, Facebook, E-Mail oder eben YouTube mit den Freunden teilen. Ob nun immer etwas Sinnvolles dabei heraus kommt, sei einmal dahin gestellt. In meiner für euch zu Demonstrationszwecken aus der Hüfte heraus geschossenen Version, vermutlich nicht so ganz. Sie ließ sich leider nicht in unserer Spaltenbreite einbetten, aber klickt mal hier und ihr versteht, worum es geht. (weiterlesen …)

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Ask.com stellt die Suche ein: Der nächste Google-Mitschüler bleibt sitzen10.11.10

Alle mal aufzeigen, die in diesem Jahr etwas mit Ask.com gesucht haben! Okay… und im Jahr davor? Dann dürfte es euch wahrscheinlich nicht stören, dass Ask.com seine Suchfunktion in Bälde aufgibt. InterActiveCorp (IAC), Besitzer der Suchmaschine, hat 130 Mitarbeiter in China und New Jersey entlassen, die den Ask-Suchalgorithmus betreut hatten. Die 20 verbleibenden Mitarbeiter aus New Jersey sollen in die Ask-Zentrale nach Oakland bei San Francisco überwechseln und das verbleibende, noch recht neue Frage-Antwort-Portal betreuen, meldet Bloomberg. (weiterlesen …)

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