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Archive for 01.2011

Die Kleinen Preise feiern Geburtstag und jeder kann mitmachen25.01.11

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Zum 10-jährigen Jubiläum des Plus Online Shops hat die Plus Online GmbH sich etwas Besonderes einfallen lassen. Mit einer Reihe Aktionen soll der Geburtstag der Kleinen Preise ganz groß gefeiert werden. Wenn du also Lust auf Spiel und Spaß hast, ist http://zehn.plus.de von Februar bis Oktober genau die richtige Adresse für dich.

Ab 1. Februar startet der Online Shop seine große Jubiläumsfeier auf einer eigens dafür kreierten Jubiläumsseite. Plus.de hat damit keine Kosten und Mühen gescheut, um die Vielzahl geplanter Aktionen, die im Jubiläums Zeitraum stattfinden werden, angemessen zu präsentieren. Bunt und spannend wird es werden, wie bereits das erste Gewinnspiel, bei dem ihr schon jetzt mitmachen könnt, beweist. Bei dem Countdown Bilderrätsel kann jeder mit raten, der auch nur die leiseste Ahnung hat, welches Produkt sich hinter dem Schatten der Jubiläums-Bühne versteckt. Und das nicht nur einmal, sondern jeden Tag aufs Neue. Schließlich wird auch jeden Tag ein neues Produkt dort versteckt. Neben dem Reiz des Spielens warten schließlich auch einige tolle Preise auf den, der den richtigen Tipp abgibt. Von LCD-TV bis Kaffeemaschine ist alles dabei. Doch das ist nur der Anfang! (weiterlesen …)

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Video-Encoding: Vid.ly übernimmt die Drecksarbeit25.01.11

Lehnt euch zurück: Der Webservice Vid.ly spielt Videos in dem Format ab, zu dem das jeweilige Endgerät in der Lage ist. Videos lassen sich hochladen und dann über den eigenen Linkverkürzer verbreiten. Der Dienst übernimmt das nötige Umcodieren und erkennt, welches Endgerät oder welcher Browser vorliegt. Mit Videos auf YouTube funktioniert Vid.ly aber nicht, es sei denn man lädt es über ein Tool herunter. Der Service ist in erster Linie für eigene Videos gedacht. Diese kann man bei Vid.ly hochladen, von einer HTTP- oder FTP-Adresse, einem Online-Speicher oder von Amazons Cloud-Service S3 einbinden.

Unterstützte Video-Formate sind unter anderem mp4, mov, aac, 3gp, webM, flv, ogv, ogg. Unterstützte Audio-Formate unter anderem aac, mp3, vorbis. Die Eigenarten der fünf wichtigsten Browser werden unterstützt: IE, Opera, Firefox, Chrome und Safari. Als Konsolen werden Nintendo DS, Sony PSP und Nintendo Wii unterstützt. Bei den Bildformaten, Bitraten und den unterstützten Smartphones säße ich wohl bis morgen hier, um alle aufzuzählen. Es dürften die allermeisten sein. Hinter Vid.ly steht Encoding.com, nach eigenen Angaben der größte Encoding-Service der Welt. Er bietet Profi-Tools für das Encoden von Videos. Vid.ly bietet in der kostenlosen Version einen Speicher von 1 GB. Eine Pro-Version soll unter anderem Zugriff auf die API bieten; einen Preis hat Vid.ly aber noch nicht vorgestellt.

(Jürgen Vielmeier)

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Qriocity Music Unlimited im Test: Sony macht den Napster25.01.11

Hier ist es wieder zu lesen: Der Bundesverband der Musikindustrie, IFPI, verkündete vergangene Woche Wachstumszahlen. Der Markt für Musikdownloads in Deutschland soll in diesem Jahr um 33 Prozent wachsen. Laut Media Control erwirtschaften Online-Verkäufe dann insgesamt 11 Prozent am Gesamtumsatz der Musikindustrie. Bitte, wieviel? Nach weiteren Zahlen von MediaControl nutzt nicht einmal jeder Zweite in Deutschland einen MP3-Player. 14,3 Prozent nutzen zum Musikhören einen iPod, 3,8 Prozent ein iPhone, 4,8 Prozent einen Player von Samsung und 7,8 Prozent einen Player von Sony. Fokussiert man Sony hierbei, hört immerhin jeder Dreizehnte Deutsche Musik über einen mobilen Player von Sony. Hinzu kommen noch tragbare CD-Player und Heim-Audioanlagen von Sony. Kurz: Ein gar nicht so kleiner Markt.

Das dürfte mit dazu beigetragen haben, dass Sony am vergangenen Wochenende einen eigenes Musikangebot für seine Digitalgeräte und PCs auch in Deutschland gestartet hat. UK und Irland dürfen bereits seit Oktober reinhören, in den USA startet “Qriocity Music Unlimited” noch im ersten Quartal. Außer in Deutschland startete Sony das Angebot vergangenes Wochenende auch in Frankreich, Italien und Spanien. Bei unserem Test auf dem PC überzeugt Qriocity Music Unlimited durchaus. Sony hat hier nicht nur Musik aus dem eigenen Angebot mit an Bord, sondern auch solche anderer Labels, 6 Millionen Stücke insgesamt. Auch ausgefallenere Künstler wie “This Town Needs Guns” oder Danko Jones sind dort gelistet. (weiterlesen …)

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Online-Banking: Wann wird Überweisen so einfach wie Mailen?24.01.11

Lasst uns über Geld sprechen. Neulich meldete sich ein Bekannter per E-Mail, dem ich noch 20 Euro schuldete: Er brauche das Geld dringend wieder. Kein Problem, antwortete ich, im Prinzip. Das Geld hatte ich sogar da. Das Problem war nur, dass der besagte Bekannte etwa zehn Kilometer von mir entfernt in einem Bonner Vorort wohnt, der ohne Auto schlecht zu erreichen ist. Ich hätte mich also bei Schneeglätte und Minusgraden mit dem Fahrrad auf eine waghalsige Abenteuerfahrt begeben oder zwei Stunden lang mit diversen Bussen dorthin fahren können. Ginge das per Mail, hätte ich ihm das Geld eben schnell rüberschicken können. Aber Online-Banking ist nun einmal nicht so einfach wie E-Mail.

Warum eigentlich nicht?

Denn vergleicht man die Institutionen Bank und Post einmal miteinander, zeigen sich deutliche Parallelen: Beide lagen einst maßgeblich in Papierform vor und wurden nach und nach elektronisiert. Beide verlangen ein hohes Maß an Diskretion und Vertraulichkeit, in beiden Fällen geben wir die Beförderung und Aufbewahrung in die Hände eines Dritten. Bei beiden wandern Informationen über eine meist große Distanz und zahlreiche Knotenpunkte von einer Partei zu anderen. Unsere Post erhalten wir heute überwiegend elektronisch und drucken höchstens wichtige Nachrichten auf Papier aus. Vergleichbar mit dem Ausdrucken einer E-Mail ist das Abheben von Geld am Bankautomaten: Geld liegt auf unserem Konto nur virtuell als elektronische Ziffer vor. Es materialisiert sich erst, wenn wir es am Geldautomaten abheben.  (weiterlesen …)

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NFC: Ein Chip fürs Handy soll die Kreditkarte ersetzen24.01.11

Zukunft des Zahlens? McDonald’s will ab Sommer in allen Restaurants im Vereinigten Königreich die Bezahlung per Near Field Communication (NFC) möglich machen. NFC erlaubt das so genannte kontaktlose Bezahlen über einen Chip, der in die Nähe eines Lesegeräts gehalten wird. Das Bezahlen erfolgt allerdings nur im Rahmen eines Kaufs und erfordert eine Bestätigung von Kunden und Verkäufern. Der Chip kann auf Karten implementiert oder – Achtung, Killerapplikation – in Mobiltelefone integriert werden. Das Nexus S von Google und Samsung soll einen NFC-Chip mit an Bord haben. Nokia experimentiert bereits seit längerem mit NFC-Chips und hat im vergangenen Sommer angekündigt, alle künftigen Handys mit NFC auszurüsten. (weiterlesen …)

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Nerdcore-Gründer erhält Domain zurück, Euroweb erhebt schwere Vorwürfe gegen Denic24.01.11

Die zentrale Registrierungsstelle Denic hat René Walter seine Domain nerdcore.de zurückgegeben. Die Rückgabe wurde von der Denic selbst veranlasst und erfolgte offenbar nach Intervention von Walters Anwalt Dominik Boecker, der nach eigener Aussage schwere Fehler im Pfändungsbeschluss gefunden hat. Aktuell verlinkt nerdcore.de noch auf die Denic-Transit-Seite. Die Inhalte des Blogs sind weiterhin auf crackajack.de zu erreichen. (weiterlesen …)

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2011 wird das Jahr, in dem uns alles gefällt21.01.11

I like: Investor Saad Khan beschreibt auf VentureBeat, wie er neulich Auto fuhr und er bei einem Song aus dem Autoradio spontan “Gefällt mir” drücken wollte. Das geht natürlich nicht – noch nicht. Denn inzwischen hat sich der Gefällt-mir-Button aus Facebook heraus ja auf Websites ausgebreitet. Seitdem können einem Texte, Bilder oder Produkte gefallen. Zusätzlich zu Personen. Apple hat mit seinem größtenteils langweiligen sozialen Netzwerk Ping immerhin die Möglichkeit vereinfacht, Songs und Alben per Knopfdruck zu mögen, die man ehrlich erworben hat.

Mit Foursquare, Friendticker und Facebook Places kam quasi die Möglichkeit hinzu, Orte zu mögen. Auch wenn alle Dienste die Funktion noch “Einchecken” oder ähnlich nennen, es ist das gleiche Prinzip. Und wie ich Facebook kenne, fällt den Jungs vielleicht ein gemeinsamer Begriff für beides ein, so wie man vor knapp einem Jahr Fans und Fanseiten durch “Gefällt mir” ersetzt hatte. (weiterlesen …)

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Nach Facebook jetzt Wikileaks: Das Leben von Julian Assange soll verfilmt werden21.01.11

Wir haben es geahnt: Der Erfolg des Films “The Social Network” ruft andere Filmemacher auf den Plan. Die Produzenten Barry Josephson und Michelle Krumm planen einen Film über die Enthüllungsplattform Wikileaks, genauer: das Leben des Gründers Julian Assange. Als Vorlage soll die Assange-Biographie des australischen Journalisten Andrew Fowler dienen, die dieser freilich erst noch veröffentlichen muss. Er begann mit den Interviews im vergangenen Jahr. Allein der Titel klingt sehr verheißungsvoll: “The Most Dangerous Man Alive”. (weiterlesen …)

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Chefwechsel bei Google: Erfolgreicher Schmidt findet den richtigen Zeitpunkt, um abzutreten21.01.11

Frischer Wind ohne das Fenster zu öffnen: Googles amtierender CEO Eric Schmidt tritt in die zweite Reihe ab und macht Platz für Mitgründer Larry Page, der den Suchriesen bereits in den Anfangstagen von 1998 bis 2001 geführt hatte. Mitgründer Sergey Brin bleibt Chefentwickler. Schmidt klopft sich in einer Stellungnahme im offiziellen Google-Blog dementsprechend auf die Schulter:

Ich bin enorm stolz auf meine zurückliegendes Jahrzehnt als CEO, und ich bin mir sicher, dass die nächsten zehn Jahre unter Larry noch besser werden. Larry ist in meiner Meinung nach bereit, (das Unternehmen) zu führen.

Schmidt wird nun Chef des Verwaltungsrates und interner Berater. Und was wird es unter Pages Führung geben? Zumindest wohl kein Social Network, schätzt Liz Gannes von AllThingsDigital:

“Falls er einen Account auf Twitter, Facebook oder LinkedIn hat, dann nur unter geschlossener Privatssphäre oder unter falschem Namen. Ich konnte nicht einmal ein aktives Google-Profil für Larry Page finden. Googles gesamte Führungsmannschaft ist besonders anti-social für ein Internetunternehmen, obwohl Schmidt (…), anders als Page, zumindest den Grips hatte, Twitter zu testen und alle paar Wochen einmal Updates zu veröffentlichen.”

Zumindest den Groupon-Trend hat Google erkannt. Getreu dem Motto “Wenn du sie nicht kaufen kannst, kopier sie”, hat Google gestern einen eigenen Groupon-Klon angekündigt. Er soll Google Offers heißen und mit dem eigenen Bezahldienst Google Checkout zusammenarbeiten. Den Abtritt Schmidts koppelte Google ähnlich wie vor ein paar Tagen Apple an die Bekanntgabe der Finanzergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2010: Der Umsatz stieg im Vergleich zu 2009 von 23,65 Milliarden auf 29,32 Milliarden US-Dollar, der Gewinn kletterte von 6,5 auf 8,5 Milliarden Dollar. (weiterlesen …)

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Wenn ihr etwas ändern wollt, fangt an zu träumen20.01.11


Was machst du da? Träumst du? Zurück an die Arbeit, aber flott! Träumen ist hierzulande nicht sehr populär; Ärmelhochkrempeln und Schaffen wird höher geschätzt. Dabei wird oft vergessen, dass Schaffen und im Geiste Erschaffen zusammen gehören. Wer ohne Vision arbeitet, leistet schlechte Arbeit, weil er gar nicht weiß, wofür er sich eigentlich einsetzt. Vielen Unternehmenschefs ist das egal: hauptsache die Leute schaffen viel, denken nicht nach und kosten fast nichts.

Auf der anderen Seite scheint die Werbeindustrie den Slogan “Träume, die wahr werden” derart fest für sich gepachtet zu haben, dass man aufgehört hat, über ihn nachzudenken. Dabei wäre es doch das beste Erfolgsrezept, seine Träume wahr werden zu lassen. Der Gedanke auf die Technik übertragen: Träumen, die Wünsche formulieren und dann davon umsetzen, was möglich ist. Und vielleicht sogar mehr. (weiterlesen …)

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Wie YouTube mich lehrte, die Dinge zu hinterfragen20.01.11

Neulich surfte ich durch das Web und erinnerte mich dabei an einen alten Sketch aus der ProSieben-Comedyserie Switch Reloaded: “Jack Bauer sucht Frau”, ein kreatives Mashup der Actionserie “24″ mit Protagonist Jack Bauer und der RTL-Dokusoap “Bauer sucht Frau”. Ich landete auf einer Videoplattform und erhielt einen Werbeclip später die Meldung, dass das Video in meinem Land nicht gezeigt werden dürfe. Auch technische Gründe seien möglich. “Ach, verflucht!”, dachte ich und hatte den Mauszeiger schon auf dem x, um das Tab zu schließen. “Welches Video ist denn heute überhaupt noch verfügbar? Verdammte Unterhaltungsindustrie!”

Plötzlich realisierte ich, wo ich mich eigentlich befand. Es war nicht YouTube, wo ich inzwischen kaum noch die Musikvideos oder Videoclips finde, die ich möchte. Ich befand mich auf der Videoseite von ProSieben. Nicht in meinem Land zeigen dürfen? Obwohl ich in Deutschland bin? Wenn nicht hier, wo denn dann? Also horchte ich einmal bei der Pressestelle von ProSiebenSat.1 nach. (weiterlesen …)

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Euroweb, Sportler und eine verhältnismäßig weiße Weste auf Google20.01.11

Als ich im Rahmen der Recherche für das Thema Nerdcore gegen Euroweb auf Google nach Euroweb suchte, fielen mir wenige negative Ergebnisse in der ersten Suchergebnis-Seite auf. Die verwandten Suchanfragen, die Google dabei ausgab, zeigen dafür ein anderes Bild. “Euroweb Betrug”, “Euroweb Abzocke” oder “Euroweb Kritik” etwa sind bei der Suchmaschine häufig gesuchte Begriffskombinationen. Die oberste Suchergebnisseite bei Google lieferte mir dafür eher Links zur Euroweb-Sportförderung, zur Euroweb-Stiftung und zu Euroweb-Marketing. Wie kommt es zu diesem positiven Bild?

Die Euroweb-Sportförderung etwa unterstützt Sportstars wie Skirennläuferin Maria Riesch, Kunstturner Fabian Hambüchen oder FC-Bayern-Fußballer Andreas Ottl. Die offizielle Website von Maria Riesch ist, wie ihr im Screenshot unten seht, von Euroweb erstellt. Im Impressum gibt es gleich vier Links zu Euroweb-Angeboten. Diese profitieren von der guten Platzierung auf der Website der berühmten Wintersportlerin. So kann der Eindruck entstehen, dass die Euroweb Sportförderung für das gönnerhafte Düsseldorfer Unternehmen gleich zwei zusätzliche, positive Begleiterscheinungen mit sich bringt. (weiterlesen …)

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HTML5 hat jetzt ein Logo – und kommt wann?19.01.11

Das WorldWideWeb-Konsortium (W3C) hat dem neuen Standard HTML5 ein eigenes Logo verpasst und dem Logo eine Website gewidmet, logischerweise in HTML5 programmiert. Schaut nach oben. Wonach sieht das für euch aus? Für mich ein wenig wie ein Krieger, der von einem massiven Schild geschützt wird und der im Licht der Morgensonne angreift. Einer, der seinen Feinden das Fürchten lehrt – wer immer das auch sein soll. Wahrscheinlich Flash. Das W3C stellt das Logo als kostenlose Werbemaßnahme zur Verfügung. Webdesigner können es in ihre in HTML5 geschriebenen Seiten einbinden und damit Besucher anlocken. Und die Verbreitung von HTML5 beschleunigen.

Wann wird HTML5 offizieller Standard? Dürfte noch ein wenig dauern. Die Sprache ist derzeit noch in der Entwurfsphase, auch wenn sie sich teilweise schon verwenden lässt. Moderne Browser unterstützen die bislang verfügbaren Tags, es hapert aber vor allem auf der “politischen” Seite. Die Arbeiten an HTML5 begannen bereits 2003. Ian Hickson, der Autor des HTML5-Codes, hat in einem – zugegeben etwas älteren – Interview auf Techreport als Termin für den finalen Vorschlag von HTML5 das Jahr 2022 (!) angegeben. Hoffen wir mal, dass es ein paar Jahre schneller geht; ich würde vorschlagen: elf.

(Jürgen Vielmeier)

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Zum Jahrestag des Verkaufs: BT interviewt Robert Basic, Robert interviewt BT18.01.11

Vor fast genau zwei Jahren, am 15. Januar 2009 verkaufte Robert Basic sein Blog Basic Thinking an serverloft, eine Tochter der intergenia AG. Damit übernahm das Team von Onlinekosten die Redaktion. Seitdem hat sich viel getan – bei Robert wie bei uns. Was wir heute machen, könnt ihr jeden Tag lesen, was Robert macht, war uns nicht so klar. Deswegen haben wir ihn anlässlich des Jubiläums gefragt – und ihm die Chance gegeben, uns ein paar Fragen zu stellen, auf die wir offen antworten wollen. Ein Doppelinterview:

Basic Thinking: Robert, du hast BT vor zwei Jahren an uns verkauft. Seitdem sieht man dich viel auf Twitter und auch immer mal wieder etwas bloggen. Aber was genau machst du? Woran arbeitest du, wovon lebst du?

Robert Basic: Seit dem Verkauf hat sich zunächst grundsätzlich nicht viel geändert, ich blogge mit weniger Speed denn damals. Ich twitter und facebook hin und wieder. Und beschäftige mich nach wie vor mit den Netzentwicklungen, das lässt mich einfach nicht los. Woran ich arbeite und wovon ich lebe? Sicher nicht von dem Verkauf :) Ich baue zur Zeit verstärkt am Brötchenerwerb als Selbständiger, was ich zu lange habe schleifen lassen. Zum einen kooperiere ich verstärkt mit einer Agentur, die sich im den Aufbau von Persönlichkeitsmarken kümmert. Was im digitalen Umfeld eine echte Herausforderung darstellt. Zum anderen bündele ich im Moment meine Tätigkeiten als Blogger, um die eklatante Brücke zwischen Bloggern und Unternehmen zu schließen. Das richtet sich sowohl an Blogger wie auch Unternehmen, im Sinne einer Dienstleitung. An sich mache ich das schon seit jeher, nur eben so gut wie nie kolportiert und gezielt zusammengefasst über ein strukturierteres Marktangebot. (weiterlesen …)

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Nach drei Wochen: ThreeWords.me steht schon zum Verkauf (Update)18.01.11

Das ging schnell: Erst vor einigen Wochen haben wir ThreeWords.me vorgestellt, eine Seite, auf der man sich in drei Worten von anderen charakterisieren lassen kann. Die Seite erlebte um die Jahreswende eine kleine Erfolgsstory. Inzwischen haben sich über 250.000 Menschen dort angemeldet, 4,9 Millionen Besucher haben vorbeigeschaut und dabei 17,2 Millionen Seiten aufgerufen. Und jetzt? Jetzt will Gründer Mark Bao das Projekt überraschend verkaufen. Er habe keine Zeit mehr, an der Site zu arbeiten, so seine Begründung. Das Projekt mache viel Arbeit, also suche er jemanden, der Lust hat, es weiterzuführen.

Bao lässt das Projekt jetzt versteigern. Die Auktion endet nach unserer Zeit am frühen Samstagvormittag um 5:59 Uhr morgens. Eine offene Auktion à la eBay wird das allerdings nicht werden. Bao bittet um Angebote an eine E-Mail-Adresse. Das dürfte einer der schnellsten Abgänge aller Zeiten werden. Wir sind gespannt, ob Bao veröffentlichen wird, wie viel dabei herumgekommen ist. Ich gehe von einigen hundertausend US-Dollar aus – was für ein paar Wochen Arbeit nicht schlecht wäre. ThreeWords.me ging erst Ende Dezember an den Start. Eine Twitter-Adresse ist mit dabei. Vielleicht was für euch?

Update: Bao hat ThreeWords.me noch vor Auktionsende an Domain-Mogul Kevin Ham verkauft, dem unter anderem God.com und Satan.com gehören. Über die Kaufsumme ist noch nichts bekannt. Es dürfte aber genug gewesen sein, um die Auktion vorzeitig zu beenden.

(Jürgen Vielmeier)

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