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Archive for 05.2011

Apple bestätigt: Steve Jobs will am Montag iCloud, iOS 5 und Mac OS X Lion vorstellen31.05.11

Das war’s dann wohl mit den größten Überraschungen, die ohnehin keine mehr waren. In einer Pressemeldung hat Apple heute vorab bekannt gegeben, womit während der Keynote der World Wide Developer Conference (WWDC) am kommenden Montag zu rechnen ist: iOS 5, iCloud, Max OS X Lion, Steve Jobs. Nicht alles davon sind Selbstverständlichkeiten. Apple-CEO Steve Jobs arbeitet krankheitsbedingt noch nicht Vollzeit, will aber zusammen mit anderen die Keynote halten. Dass Apples runderneuerte Cloudlösung statt MobileMe jetzt tatsächlich iCloud heißen soll, war bisher nur spekuliert worden.

Es ist selten, dass Apple einen neuen Markennamen schon vor einer Keynote präsentiert. Was iCloud außer Apples “künftiges Angebot an Diensten auf Cloud-Computing Basis” sein soll und ob darin ein Musikdienst integriert sein wird, teilte der Elektronikkonzern allerdings noch nicht mit. Neue Versionen des mobilen Betriebssystems iOS und das “Lion”-Update für Mac OS X (10.7) waren allerdings erwartet worden. In der internationalen Version der Pressemeldung wird iCloud bereits als registrierte Marke vorgestellt. Und ein paar Vorab-Gerüchte gibt es auch. (weiterlesen …)

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Absurd: Übernachtungsbörse Airbnb wird auf 1 Milliarde Dollar bewertet31.05.11


Ein hoffentlich letztes Finanzthema heute mit einer mehr oder minder unterschwelligen Warnung: Ihr seid doch alle verrückt da drüben! Das Unternehmen hinter der Website Airbnb hat in einer Finanzierungsrunde gestern 100 Millionen US-Dollar frisches Kapital eingesammelt, was den Unternehmenswert auf gut 1 Milliarde Dollar hochschraubt. Für einen weltweiten Unterkunftsmarkt. Wer zum Beispiel eine Reise nach San Francisco plant, kann sich über Airbnb eine private Unterkunft suchen. Und damit Geld sparen.

Das Unternehmen verdient Geld mit Provisionen (6 bis 12 Prozent der Unterkunftsmiete). 1,6 Millionen Buchungen will man im vergangenen Jahr verzeichnet haben. Bei Durchschnittspreisen pro Zimmer um geschätzte 50 Dollar kann sich jeder ausrechnen, dass da nicht einmal 10 Millionen Dollar Umsatz bei rumgekommen sein dürften. Eine Überzeichnung also um den Faktor 100. Aber was nützen Warnungen, wenn Investoren Zahlen wie 800 Prozent Wachstum lesen? (weiterlesen …)

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Berlin wird zu Deutschlands Silicon Valley: Wooga sammelt 24 Millionen US-Dollar ein31.05.11

Einer muss das ja mal behaupten: Berlin wird mehr und mehr zur europäischen Startup-Hauptstadt mit einem ganz eigenen Charme. Der Vergleich mit dem Silicon Valley muss die Stadt zumindest nicht scheuen, was eine kreative Startup-Szene und immer höhere Investitionen angeht. Den Anfang macht heute Wooga: Die Spieleschmiede hat in einer zweiten Finanzierungsrunde (Series B) frisches Kapital in Höhe von 24 Millionen US-Dollar hauptsächlich von einem US-Investor eingesammelt. Für ein junges Unternehmen mit 80 Mitarbeitern ein Haufen Geld – für ein deutsches Startup sowieso.

Hauptinvestor ist Highland Capital. Der Highland-Offizielle Fergal Mullen wird in Woogas Verwaltungsrat wechseln. An der neuen Investition sollen die bisherigen Partner Holtzbrinck Ventures und Balderton Capital ebenso beteiligt sein wie der neue Partner Tenaya Capital. Wooga, was für “World of gaming” steht, bringt es nach eigenen Angaben auf 30 Millionen Spieler im Monat und wäre bereits die Nummer 3 der Anbieter von Facebook-Games. (weiterlesen …)

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Twitter plant eigenen Fotodienst, wird Twitpic und Co. den Garaus machen31.05.11

Beim Geld hört die langjährige Freundschaft auf: Nach Insider-Informationen des Techblogs All Things D will Twitter morgen auf der D9-Konferenz einen eigenen Dienst vorstellen, mit dem Nutzer Fotos und vielleicht auch Videos in ihre Tweets integrieren können. Dies ging bislang nur über die Services Dritter wie Twitpic, Yfrog, Img.ly oder MobyPicture. Und eben diese Dienste dürften künftig nicht mehr viel zu lachen haben, nachdem sie sich jahrelang auf Twitters Politik verlassen konnten, auf Apps und Services Dritter zu verlassen.

Damit ist mehr und mehr Schluss: Erst mit dem umstrittenen Update seiner iPhone-App hatte Twitter im Frühjahr still und heimlich Linkverkürzer wie Bit.ly und Is.gd von seiner Plattform verbannt. Jetzt kommen also die Bildarchivierdienste dran. Der Grund: Twitter will mit Image-Werbung Geld verdienen. (weiterlesen …)

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Gedankenspiel: Eine freundlichere Facebook-Alternative auf E-Mail-Basis30.05.11

Wir haben viel diskutiert in den vergangenen Tagen und es herrscht weiterhin Gesprächsbedarf. Dmitry Shapiro hat mit Altly eine “saubere” Alternative zu Facebook angekündigt. Darüber haben wir am Freitag berichtet und viele von euch haben in den Kommentaren das Projekt einerseits herbeigewünscht, aber andererseits in Zweifel gezogen. Ähnliches beim Messagedienst MySMS, den Hayo am Samstag vorgestellt hat. Mobiles Instant Messenging wie mit WhatsApp begeistert viele und hat doch Nachteile. Immer steht im Mittelpunkt die Frage, warum ein Unternehmen immer all unsere Daten hosten muss.

Irgendwann inmitten all dieser Diskussionen kam mir eine Idee, über die ich gerne einmal mit euch diskutieren würde: Warum baut man nicht das altgediente Medium E-Mail zu einem Social Network aus? Ich behaupte, dazu bedarf es nur einer ansprechenden Software-Oberfläche und ein wenig Fantasie. Google hat vergangene Woche mit dem People Widget eine Oberfläche vorgestellt, die in etwa in die Richtung geht. Ankommende E-Mails werden mit Informationen über den Absender verknüpft und im Posteingang angezeigt. Doch da ist noch deutlich mehr möglich: Facebook-Inhalte ließen sich zu großen Teilen aus E-Mails zusammenbauen. (weiterlesen …)

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Google wird zur Flugsuchmaschine30.05.11

Google hat Flugpläne in seine Suche integriert. Tippt man dort nun etwa “Flug von Köln nach Berlin” ein, teilt einem die Suche mit, welche Fluggesellschaften die Route bedienen, wann Flüge verfügbar sind und wann geflogen wird. Im Vergleich zu Flugpreisvergleichen wie Fluege.de, Qfly und Swoodoo listet Google hier vor allem Basisinformationen. Es wird detailliert aufgelistet, welcher Flug wann stattfindet, an welchen Wochentagen die Verbindung bedient wird und wie die Flugnummer lautet.

Preise fehlen in der Übersicht. Google wird also noch nicht zum Rabattmarktplatz für Flüge. Dafür erhält man übersichtliche Informationen über Flugrouten und kann sich einen schnellen Überblick verschaffen. Man muss nicht erst eingeben, wann man fliegen will. So dient die Übersicht zum Beispiel auch dafür, sich zu informieren, wann ein Flug mit seinen Freunden oder der lieben Familie landet, die man vom Flughafen abholen soll. (weiterlesen …)

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Musik, Games und Video: Facebook will zur Unterhaltungsplattform werden30.05.11

Warner
Zaghafter Anfang: Warner bot im März den Spielfilm “The Dark Knight” auf Facebook an.

Hin und wieder passiert es auch uns, dass uns in den Wirren um ein interessantes Thema ein nicht unerhebliches Detail durchrutscht. Das sei hiermit nachgeholt: Eine mögliche Kooperation mit dem Musikstreaming-Anbieter Spotify könnte für Facebook erst der Anfang gewesen sein. Das soziale Netzwerk plant laut einem Bericht der “New York Times” Kooperationen mit weiteren Unternehmen der Unterhaltungsbranche. Ziel soll es sein, zu einer allumfassenden Unterhaltungsplattform zu werden.

Michael Wolf von GigaOm nennt es gar das “soziale Unterhaltungsbetriebssystem für das Web”. Facebook bietet schon jetzt die Möglichkeit, sich über Texte, Bilder und Amateurvideos (YouTube) auszutauschen, indem man die jeweiligen Webseiten einbindet. Die Möglichkeiten gerade für Musik greifen noch viel weiter. (weiterlesen …)

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Revanche: Samsung will Apples iPhone 5 und iPad 3 vor dem Verkaufsstart sehen30.05.11

Ihr fragt euch schon lange, wie wohl das iPhone 5 (respektive 4S) und das iPad 3 aussehen werden? Samsung offenbar auch, und so fordert man von Apple jetzt, die Geräte noch vor dem Verkaufsstart sehen zu dürfen. Das fand das Techblog Thisismynext heraus. Das ganze ist natürlich eine Retourkutsche: Apple hatte kürzlich vor Gericht erwirkt, insgesamt fünf neue Smartphones und Tablets von Samsung sehen zu dürfen. Ein US-Bundesgericht in Kalifornien hatte im Patentstreit geurteilt, dass Apple berechtigten Grund haben dürfte anzunehmen, dass Samsungs Geräte darauf angelegt seien, Apple-Produkte zu imitieren.

Samsung war aber beide Male keinesfalls eingeschüchtert. Zunächst gab es eine Gegenklage gegen Apple, und am Freitagabend ging dann ein Antrag an das zuständige Gericht heraus, das jeweils nächste iPhone und iPad auf mögliche Patentverstöße gegen Apple untersuchen zu dürfen. Erlaubt würde das, wie in Apples Fall, jeweils nur beauftragten Anwälten, also keinen Mitarbeitern des Unternehmens. Die Anwälte alleine dürften die Geräte untersuchen, aber keine Details an ihre Auftraggeber herausgeben. Was, anders als weitere Klagen, kann eigentlich dabei herauskommen, wenn man Anwälten das Spiel überlässt? (weiterlesen …)

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MySMS App: SMS kostenlos versenden? Ja, das geht!28.05.11

Den deutschen SMS-Markt aus der Wolke heraus ordentlich aufrollen? Das soll möglich sein? Wenn man den Planspielen der Macher von mysms.com traut, durchaus. Sie wollen mit einer neuen App für Android-Smartphones für reichlich Aufsehen unter den deutschen SMS-Schreiben sorgen. Was Unternehmenschef Martin Pansy und sein Team im Detail vorhaben, das haben wir euch ja schon mitgeteilt. Heute möchten wir, wie angekündigt, noch einen Schritt weiter gehen und mysms.com genauer vorstellen. Wir haben den Dienst auf die Probe gestellt und verraten an dieser Stelle, was er kann und was noch verbesserungswürdig ist.

Zunächst noch einmal die grundsätzlichen Fakten: Wer sich die MySMS-App auf sein Android-Telefon lädt, hat die Möglichkeit, auf verschiedene Art und Weise seine Kurzmitteilungen zu versenden. Entweder weiterhin zu den gewohnten Konditionen in Höhe von bis zu 20 Cent pro Nachricht über den Netzbetreiber seiner Wahl oder aber über die MySMS-Gateways. Dafür fallen pro Nachricht 8 Cent an. Und das nicht nur in deutsche Netze, sondern auch für den internationalen Versand. Doch Vorsicht: auch wenn der Versand in zahlreiche Länder möglich ist, verschiedene attraktive Ziele wie Australien, Brasilien oder auch die USA werden derzeit noch nicht unterstützt. (weiterlesen …)

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Ein “sauberer” Rivale, der alles richtig macht, was bei Facebook falsch läuft? Her damit!27.05.11


Stellt euch vor, es gäbe einen Dienst, der so wäre wie Facebook, aber nicht so böse. Würden wir dann alle dorthin wechseln, so wie wir damals von StudiVZ zu Facebook gewechselt sind? Die Frage stellt sich bislang nicht, weil es keine echte Alternative gibt. Facebook ist de facto das größte und technisch fortschrittlichste Social Network der westlichen Hemisphäre. Und obwohl Diaspora ein paar gute Ansätze gezeigt hat, kann das offene Netzwerk einfach nicht mit dem Marktführer mithalten. Denn dem Projekt fehlt es an Geld, von dem Facebook massenweise hat.

Der Ansatz war also schwierig. Was aber wäre, wenn diesmal jemand ein Social Network gründen würde, das unsere Privatssphäre schützt, unsere Daten nicht verkauft, nicht das ganze Web für sich vereinnahmt? Und vor allem: Was wäre, wenn dieses Netzwerk auch noch Aussicht auf Erfolg hätte, weil der Gründer in der Startup-Szene so gut vernetzt ist, dass er keine Probleme damit hätte, an das notwendige Millionenkapital zu kommen? Der Ex-MySpace-Manager Dmitry Shapiro hat mit dem Projekt Atl.ly genau das vor. (weiterlesen …)

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China: Häftlinge mussten “World of Warcraft” spielen27.05.11


Wir alle haben unsere Vorstellungen von den untragbaren Zuständen in chinesischen Gefängnissen, doch das toppt alles: Insassen wurden offenbar jahrelang gezwungen, “World of Warcraft” (WoW) zu spielen. Aber Spaß beiseite: Mit den Einnahmen aus virtuellen Gütern verdiente sich das Gefängnispersonal eine goldene Nase. Das berichtet der “Guardian”, der sich auf die Schilderungen eines ehemaligen Häftlings beruft. Der Mann, der im Jahr 2004 für drei Jahre eingesperrt wurde, vermutet, dass diese Praxis nach wie vor betrieben wird. Die chinesische Zentralregierung hat das Handeln mit virtuellen Währungen im Jahr 2009 für illegal erklärt, der Schwarzmarkt dürfte aber nach wie vor blühen. (weiterlesen …)

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Ein eigenes Tablet-Betriebssystem? Microsoft macht “mobil”27.05.11


Auch als Tablet-System denkbar: Windows Phone 7

Eine turbulente Woche für Microsoft: Erst stellte man mit Mango ein beachtliches Update für das mobile Betriebssystem Windows Phone 7 vor, dann forderte ein Analyst namens Einhorn den Kopf von Unternehmenschef Steve Ballmer. Der Verwaltungsrat um Mitgründer Bill Gates stellte sich demonstrativ hinter ihn. Und jetzt will der Softwarekonzern möglicherweise schon kommende Woche ein Tablet-Betriebssystem vorstellen. Das berichtet der in letzter Zeit meist gut informierte Branchendienst Bloomberg.

Der Börsenticker stützt seinen Beitrag auf gleich drei Personen, die von den Plänen Kenntnis haben sollen, aber nicht darüber berichten dürfen, weil das ja alles noch geheim sei. Schon klar. Was Ballmer Anfang der Woche auf der MS Developer Conference in Tokyo als Windows-8-Tablets angekündigt hatte, ist bestimmt etwas ganz anderes. Beide genannte Tablet-Systeme sollen Nvidia-Tegra-Chips mit an Bord haben und im kommenden Jahr auf den Markt kommen. Vielleicht aber auch schon Ende 2011, wie Monica Chen von Digitimes vermutet. Angeblich will Microsoft-Präsident Steven Sinofsky ein entsprechendes Tablet auf der D9-Konferenz des Techblogs All Things D vorstellen, die kommende Woche Dienstag bis Donnerstag in Rancho Palos Verdes in Kalifornien stattfindet. (weiterlesen …)

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Twitter zeigt euch, was eure Freunde lesen27.05.11

Ach, Twitter. Wir sind inzwischen ein ganzes Stück des Weges zusammen gegangen, wie man so schön sagt. Und wenn man dich auch manchmal hasst, so kann man doch nicht ganz ohne dich. Rund die Hälfte der Menschen, denen ich folge, habe ich schon einmal im echten Leben getroffen. Viele kommen aus der Nachbarschaft. Deswegen sind sie mir gewissermaßen ans Herz gewachsen. Wollt ihr wissen warum? Dann werft einen kurzen Blick auf das, was sie schreiben. Denn das ist jetzt möglich, seitdem Twitter gestern die Möglichkeit wieder eingeführt hat, sich auf andere Accounts draufzuschalten.

Kurz gesagt bedeutet das: Ihr könnt jetzt lesen, was eure Freunde gerade lesen (oder Feinde, wenn euch das lieber ist). Bislang war es lediglich möglich zu sehen, wem ein Twitterer folgt. Um die reaktivierte Funktion zu nutzen, müsst ihr auf der Twitter-Website lediglich einen Account ansteuern, auf “Following” klicken und dort “Als Timeline anzeigen” auswählen. Es hat ein bisschen was von Desktop-Sharing, und dazu muss man sich noch nicht einmal einloggen. (weiterlesen …)

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Google Wallet: Mobile Bezahlplattform fängt ganz klein an26.05.11


Google macht den Anfang: Der IT-Riese hat heute auf einer Pressekonferenz in New York sein mobiles Bezahlsystem Google Wallet vorgestellt. Gerüchte um ein Zahlsystem, das kontaktlos mit Smartphones und dem Standard NFC funktioniert, hatten bereits gestern die Runde gemacht. Der Webriese fängt mit seinem mobilen Portemonnaie aber ganz klein an. Los geht es in Kürze in New York, San Francisco und Portland in Oregon. Es wird also für den Anfang nur in einigen Städten in den USA nur für das Google-Smartphone Nexus S und nur über den Mobilfunkanbieter Sprint verfügbar sein.

Weitere Einschränkungen? Bezahlen können anfangs nur MasterCard-Kunden der Citi-Bank. Oder mit einer Prepaid-Karte von Google, die sich von fast jedem Konto befüllen lässt. Der Suchriese wird auf diese Weise viele Bankkunden gewinnen. Möglich sind Zahlungen an etwa 300.000 Terminals, die den Service MasterCard PayPass unterstützen. Als erste Händler sind unter anderem Toys R Us, Subway und FootLocker mit von der Partie. Hier lassen sich über Google Offers auch Gutscheine einlösen. (weiterlesen …)

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Ein Besuch bei WahWah.fm: Tune-in ist das neue Check-in [Video]26.05.11

Berlin-Neukölln. An der Haltestelle Herrmannplatz herrscht gereizte Stimmung unter rund zwei Dutzend Jugendlichen, als ich die Bahn verlasse. Polizisten stehen Schlagstock bei Fuß daneben. Ich muss nicht zwingend erfahren, was als nächstes passiert, und verdrücke mich schnell auf den angrenzenden Markt, auf dem ein Mann mit einer Bibel in der Hand die Passanten dazu aufruft, Gott zu suchen. Niemand schenkt ihm Beachtung, bis auf die wenigen Touristen, die sich dorthin verirrt haben. Eine muntere Gegend also, und ausgerechnet hier, nur wenige Straßen weiter, hat das wohl interessanteste Startup, das Deutschland derzeit zu bieten hat, sein Hauptquartier aufgeschlagen: Wahwah.fm.

Das Büro der Berliner liegt unweit eines kleinen Parks in der Reuterstraße, nahe dem Landwehrkanal. Links daneben sitzen Studenten vor einem sudanesischen Restaurant, schräg gegenüber ist ein Spielplatz. Zwei junge Väter unterhalten sich entspannt mit der Zigarette in der Hand, während sie ihre Kinderwägen durch die Gegend schieben. Die Häuser sind mit viel Graffiti verziert – eigentlich nichts, was auch nur einen Hauch eines Silicon-Valley-Gefühls aufkommen lässt. Und als wäre das noch nicht genug, hat jemand vor dem Wahwah-Büro “Aufstand! Meuterei!” an die Fassade gesprüht. Eins der vielen Dinge, zu denen mir Wahwah-Gründer Philipp Eibach in einem Videointerview Rede und Antwort stand.  (weiterlesen …)

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