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Archive for 07.2011

Neu: Basic Cluster: Gmail, iPhone 5, Old Spice, Apple, RIM und der Mann ohne Facebook29.07.11


Gerade gegen Ende der Woche sammeln sich bei uns immer eine ganze Menge “Schnipsel” an: Videos, Grafiken, interessante Nachrichten. Jede für sich nicht wirklich eine Meldung wert, aber alles doch zu interessant, um es euch vorzuenthalten. Deswegen: Bühne frei für “Basic Cluster”, unsere neue Schnipselsammlung. Das ganze ist ein Experiment. Sagt uns ruhig, wenn das eine blöde Idee ist und ihr so etwas nie wieder sehen wollt. Dann stellen wir’s nämlich wieder ein; ist ja alles kein Problem mehr heutzutage.

Unsere heutige Auswahl: Microsoft macht sich über Gmail lustig – das Web sich dafür über Microsoft. Es gibt mal wieder einen Schnappschuss von dem, was möglichweise vielleicht das iPhone 5 sein könnte und tatsächlich einen Mann, der ohne Facebook leben will. Der Tod von Blackberry-Hersteller RIM geschieht in fünf Phasen und Nutzer des Internet Explorers – wer hätte das gedacht – haben angeblich einen niedrigeren IQ als andere Menschen. Viel Spaß mit unseren Schnipseln! (weiterlesen …)

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App Stores im Test: Stiftung Warentest mag nur Windows und Android, bemängelt Datenschutz29.07.11

Gestern haben wir euch bereits den Test der deutschen Mobilfunknetze vorgestellt, die Stiftung Warentest in seiner neuen, sehr mobil angehauchten Ausgabe vorstellt. Jetzt haben wir auch den Test deutschsprachiger App Stores erhalten, die die Zeitschrift verglichen hat. Etwas überraschendes Ergebnis: Testsieger ist Microsofts Windows Phone Marketplace (Gesamtnote 3,2) vor Googles Android Market (3,3). Dies sind die einzigen beiden App Stores, die noch so gerade eben ein “Befriedigend” als Gesamtnote erhalten. Apples AppStore erhält – nicht als einziger – eine Abwertung aufgrund des laxen Umgangs mit Kundendaten und Mängeln in den AGB. Hierzu hat die Zeitschrift Rechtsexperten heranzitiert. Harte Zeiten für RIM: Die BlackBerry App World schrammt nur haarscharf an einem “Ungenügend” vorbei – Versetzung gefährdet.

Die Testnote ermittelt sich aus dem Einkaufserlebnis (Gewichtung: 60 Prozent), Website und Software (40 Prozent) und Mängeln in den AGB (0 Prozent, aber Abwertung bei zu schlechten Ergebnissen). Der Stiftung hatte offenbar das Bild eines Supermarkts im Hinterkopf, wobei es ihr vor allem um gute Deklaration und Wahrnehmung der Kundenrechte ging. Produktinformationen waren ihr dabei ähnlich wichtig wie die Kaufabwicklung per Handy oder Website (alles unter dem Punkt Einkaufserlebnis). Handhabung, Kundeninformationen und Umgang mit den Nutzerdaten fallen unter den Punkt Website und Software. Erfreulich am Test finde ich, dass das Magazin auch einige alternative App Stores mit einbezogen hat; nachteilig, dass kein Anbieter für Web Apps darunter ist und man HP/Palm nicht mitgetestet hat. (weiterlesen …)

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Google TV fordert ein erstes “Opfer”: Logitech-Chef geht nach miserablen Verkaufszahlen29.07.11

Die gute Nachricht ist: Logitech Revue, eine TV-Box mit Google TV wird deutlich billiger. Der internationale Preis sinkt von 249 auf 99 US-Dollar. Die schlechte Nachricht: Kaum jemand wird sie haben wollen, auch zu diesem vermeintlichen Schnäppchenpreis nicht. Denn zu dem Rabatt hat Logitech sich überhaupt erst entschlossen, nachdem die Box den Schweizern das Quartalsergebnis verhagelt hat: 45 Millionen Dollar beträgt der Verlust im ersten Geschäftsquartal 2012 (für Logitech hat das neue Fiskaljahr bereits begonnen), 34 Millionen davon werden direkt der Google-TV-Box in die Schuhe geschoben. Der Umsatz kletterte nur leicht von 479 auf 480 Millionen Dollar im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Ein Jahr zuvor, noch vor dem Start von Google TV, hatte Logitech einen Gewinn von 12 Millionen Dollar ausgewiesen. Jetzt ist die Welt nicht mehr in Ordnung: CEO Gerald P. Quindlen, der ein glühender Verfechter der Google-TV-Box war, nimmt seinen Hut. Wie desaströs die Verkaufszahlen von Logitech Revue wirklich sind, fand Nilay Patel vom Blog “This is my next” heraus. Bei der Bekanntgabe der Quartalszahlen ließ Logitech wissen, dass im abgelaufenen Quartal mehr Kunden eine Box zurückgegeben als gekauft hätten. Das muss man erst einmal schaffen. (weiterlesen …)

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Verzweifelt gesucht: Ein Laptop, der cool aussieht aber nicht von Apple ist28.07.11

Lasst uns mal ein wenig gegenseitig die Köpfe einschlagen, gab’s ja schon lange nicht mehr. Bei mir steht in Kürze ein neues Notebook auf der Investitionsliste. Mein weißes MacBook wird im Dezember vier Jahre alt, schnurrt nach wie vor wie ein Katzchen und läuft schnell, aber, na ja. Ihr kennt das: Man will irgendwann mal etwas Moderneres, ich in meinem Fall vor allem Schlankeres. Es soll nicht unbedingt viel kleiner sein als 13,3 Zoll (irgendwas zwischen 11 und 15 Zoll wäre okay), aber dünner und doch deutlich leistungsfähiger als ein Standard-Netbook. Ein Kandidat wäre also das MacBook Air. Allerdings sehe ich nicht ein, 1.150 bis 1.250 Euro für ein Gerät in meiner Wunschkonfiguration zu bezahlen, wenn die Konkurrenz vergleichbare Systeme schon für die Hälfte anbietet.

Außerdem mag ich Mac OS X Lion nach wie vor nicht. Es hat meinen Arbeitsalltag bisher nicht vereinfacht, sondern eher noch erschwert. Kann gut sein, dass es nur mir so geht, aber seit dem Lion lese ich wieder mehr Bücher, weil ich einfach nicht mehr gerne am Mac sein mag. Also zurück zu Windows? Ich war fast so weit zu sagen: Sofort! Aber dann sah ich mir die Modelle an, die da in Frage kommen. Jetzt muss ich sagen: Ist ja kein Wunder, dass Apples neues MacBook Air wieder so gut ankommt und in meiner Twitter-Timeline etliche schon eins bestellt und erhalten haben. Denn wo gibt es unter den Windows-Laptops mal ein Modell, das auch optisch ansprechend wäre? (weiterlesen …)

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Mobiles Internet im E-Plus-Netz am schlechtesten, sagt Stiftung Warentest28.07.11

Die Stiftung Warentest hat in ihrer neuen Ausgabe heute gleich zwei für uns und euch sehr interessante Testergebnisse veröffentlicht. Während wir gerade noch unsere Beziehungen spielen lassen, um an die genauen Ergebnisse des Tests der mobilen App Stores zu kommen, liegt uns der Test über Mobilfunknetze in Deutschland schon vor. Die Stiftung war zwei Wochen mit dem Messwagen in der Republik unterwegs und hat dabei getestet, wie gut man in Ballungsgebieten, Kleinstädten und auch draußen auf dem Lande telefonieren kann und ins mobile Internet kommt.

Das Ergebnis: Wenig überraschend und so, wie ich es auch erwartet hätte: Telekom und Vodafone gleichauf als Testsieger (jeweils Note 2,4), O2 knapp dahinter (2,6), E-Plus klarer Letzter (3,2) im Test der vier Netzbetreiber, allerdings auch immer noch mit einem “Befriedigend” als Gesamtnote. Telefonieren und Mobilfunk zählten jeweils 50 Prozent zum Gesamtergebnis. Als Internetjunkies interessieren uns aber vor allem die Ergebnisse für das Mobile Web. Und hier fällt das Netz von E-Plus klar gegenüber der Konkurrenz ab. Sowohl was die Verfügbarkeit als auch die Geschwindigkeit von Downloads und dem Webseitenaufbau angeht. (weiterlesen …)

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“Galaxy Skin”: Das faltbare Smartphone der Zukunft sieht gar nicht so unwirklich aus28.07.11

Ich mag es ja, wenn Designer ihre Ideen einfach mal zu Papier bringen. Und man erst danach überlegt, was davon wirklich umsetzbar ist. Von daher Kudos an Heyon You, der die Designstudie für ein fiktives Samsung-Handy mit faltbarem Amoled-Display entworfen hat. Es lässt sich als Jukbox, Navi oder Armbanduhr verwenden. Und mit dem eingebauten Minibeamer lassen sich auch Bilder an die Wand werfen. Videotelefonie ist auf Wunsch entweder auf der Außenhülle oder der Innenseite möglich. Denn das Ding hat zwei Displays, ach, was sag ich: Das ganze Handy ist ein Display. Faltet man es zusammen, sieht das “Galaxy Heaven” denn auch heutigen Smartphones gar nicht so unähnlich.

Ganz ehrlich? Ich glaube, das wird früher oder später tatsächlich so ähnlich in den Regalen stehen. Flexibilität ist das Zauberwort. Das Smartphone der Zukunft sollte uns überall hin begleiten und dabei möglichst leicht, unempfindlich und anschmiegsam sein. Flexible Displays gibt es schon jetzt, es geht nur noch darum, sie form- und faltbar zu machen. Heyon Yous Lösung: Nur ein Teil des Geräts ist flexibel. Die Endteile sind solide und könnten wohl einen Akku in sich tragen. Zumindest hat You einen 1.500 mAh-Akku dafür vorgesehen. Dort wäre auch Platz für andere, bisher nicht biegsame Komponenten wie eine Speicherkarte. (weiterlesen …)

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Mutmaßlicher LulzSec-Sprecher verhaftet, Boykottaufruf gegen PayPal zeigt Erfolg28.07.11

Das Thema LulzSec hält uns in diesem Sommer ganz schön auf Trab. Damit könnte es allerdings bald vorbei sein. Könnte. Denn die Polizei hat mal wieder zugeschlagen: Scotland Yard hat den mutmaßlichen Sprecher der Gruppe gestern auf den britischen Shetland-Inseln verhaftet. Es soll sich unterschiedlichen Quellen nach um einen 18- oder 19-Jährigen handeln, der unter dem Namen Topiary aufgetreten ist. Er soll unter anderem den Twitter-Account der Gruppe betreut haben. Die Wohnung eines 17-jährigen in Lincolnshire soll im Zusammenhang mit dem gleichen Fall ebenfalls durchsucht worden, der junge Mann aber nicht verhaftet worden sein.

Wenn es denn diesmal wirklich der richtige ist, hält sich mein Mitleid in Grenzen. LulzSec haben selbst für Crackergruppen in der kurzen Zeit ihres Bestehens viel Chuzpe und Eitelkeit an den Tag gelegt und zeigten sich erst zuletzt zunehmend politisch interessiert. Bei den meisten Aktionen schien es ihnen einfach darum zu gehen, Krawall zu machen. Kurz vor der vermeldeten Festnahme hatten sich LulzSec allerdings noch am Boykottaufruf des Bezahldienstes PayPal beteiligt. Die Aktion wurde von der befreundeten Anonymous-Bewegung getragen und hat dem Unternehmen bereits Schaden zugefügt. (weiterlesen …)

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Unter 1.000 Followern geht nichts mehr: Die deutschen Google-Plus-Charts27.07.11


Wir alle lieben Charts. Deswegen war klar, dass wir auch eigene Charts für deutsche Google-Plus-Nutzer brauchen werden. Popkulturjunkie Jens Schröder hat bereits nach einer Woche eine erste Liste vorgestellt. Und die ist heute auf eine eigene Seite umgezogen. Schröder, der auch die Deutschen Blogcharts herausgibt, hat das Feld auf 200 Leuten anwachsen lassen. Mein erster Eindruck: Ach du dickes Ei – wie schnell das ging! Noch nicht einmal einen Monat gibt es Google Plus und schon erreichen die meisten in den Charts Platzierten Follower-Zahlen, für die sie bei Facebook und Twitter Jahre gebraucht haben.

Wer in die Charts einsteigen will, muss sich schon ganz schön strecken: Markus Jakobs auf Platz 100 hat aktuell 1.634 Follower, Falk Lueke auf Platz 200 auch schon 1.148. Leon Håland hat vergangenen Freitag eine Grafik vorbereitet, in der er vergleicht, wie lange die sozialen Netzwerke Facebook, Twitter und Google Plus benötigt haben, um 10 Millionen Mitglieder zu erreichen: Facebook demnach 852 Tage, Twitter 780 Tage, Google Plus – 16 Tage. Inzwischen sollen es weit über 20 Millionen Google-Plus-Nutzer geben; die Marke wurde nach 24 Tagen überschritten. Und das, obwohl das Netzwerk offenbar immer noch nicht schlussendlich für alle frei zugänglich ist. (weiterlesen …)

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Sperrt eure Freundinnen ein: Hasselhoffs “Looking for Freedom” als Cover-Version27.07.11

Neulich spazierte ich spät abends in Bonn an der Kneipe “Rockofen” vorbei. Normalerweise spielen sie dort sehr ordentlichen Rock, tagein, tagaus. Auch Live-Konzerte gibt es dort hin und wieder für die Gäste, die meist im Abiturienten- oder Studenten-Alter sind. An diesem Abend war es anders, als laut David Hasselhoffs “Looking for Freedom” durch die geöffneten Fenster dröhnte. Und das Publikum, das den Originalsong damals eigentlich kaum miterlebt haben dürfte? Es ging ab wie Schmidts Katze. Ich selbst hatte für den Rest des Abends einen Wurm im Ohr stecken, den ich da nicht wieder heraus bekam, und ich ertappte mich bei dem Gedanken: “Eigentlich gar nicht so schlecht, der Song”.

Mit solch einer Meinung muss man aufpassen in einer Gesellschaft, in der David Hasselhoff Mitte der 90er Jahre vom beliebten Sunnyboy zur Persona non grata abgestiegen ist. Obwohl mir ein guter Freund vor Kurzem im Suff gestand: “Wenn man ihn mit den Scorpions vergleicht, war Hasselhoff doch eigentlich die coolere Sau”. So cool, dass er sich derzeit nicht zu schade ist, seit seinem rasanten und irgendwo traurigen Abstieg durch Deutschland zu touren und selbst im Musikantenstadl aufzutreten. Des langen Geschwafels kurzer Sinn: 20 Jahre nach einer Epoche kommt selbige wieder in Mode und die Kleidung und Songs von damals werden wieder beliebt. Das dachte sich offenbar auch der Hobbymusiker Alex Becker, der in diesen Tagen eine Coverversion von “Looking for Freedom” veröffentlicht, eine Art Discoversion der Mauerfall-Hymne. Und die, ich muss es gestehen, geht wieder verdammt gut ins Ohr. (weiterlesen …)

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Nokia Heat Maps zeigen an, wo in einer Stadt was los ist27.07.11

Vermutlich geht es euch wie mir, dass ihr momentan zunächst eine Hiobsbotschaft erwartet, wenn der Name “Nokia” fällt. Dass das nicht unbedingt so sein muss, beweisen die Finnen seit ein paar Tagen in der neuen Version von Nokia Maps: Eine Erweiterung namens “Heat Maps” zeigt an, wo in einer Stadt etwas los ist. Also etwa, wo man gut ausgehen, essen, Kultur erleben kann. In Deutschland stehen Heat Maps bislang für Berlin, Hamburg, München und Frankfurt zur Verfügung. (Nicht aber für Köln. Sauerei!) Gucken wir uns also Berlin an: Am meisten ist demnach in Sachen Nachtleben in Prenzlauer Berg, rund um den Alex und das Kottbusser Tor los.

Na gut, das hätten die meisten von euch auch so gewusst. Für Städte, in denen ihr euch weniger auskennt, dürfte die Funktion aber recht hilfreich sein. Ich sag einfach mal Santiago de Chile: Laut Nokia Heat Maps konzentriert sich die Action dort auf die unmittelbare Umgebung der Universität und zwei Straßen weiter nördlich. Nokia Heat Maps kann also dabei helfen, fremde Städte zu erkunden. Die Maps machen eigentlich nicht anderes, als die Dichte von Restaurants, Nachtclubs, Einkaufsmeilen und Theatern zu analysieren, die auf Nokia Maps gemeldet sind. Nokia setzt hier auf die Daten von 41 Content-Anbietern wie Michelin, Lonely Planet und Qype. (weiterlesen …)

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Bahn zufrieden mit ersten 6,5 Wochen Twitter-Dialog: Team wird vergrößert, Facebook kommt27.07.11

Die Deutsche Bahn hat einen ersten Zwischenstand ihres neuen Twitter-Accounts @db_bahn gezogen – nach 6,5 Wochen. “‘Erst’ 6 1/2 Wochen möchten wir sagen – denn in dieser Zeit ist viel passiert”, schrieb mir Stefan Reinig der Kommunikationsagentur Talkabout gestern im Auftrag der Deutschen Bahn. Wir hatten Anfang Juni vom Start des Accounts berichtet. Die Bahn liefert nun ein paar Zahlen und ehrliche Fakten zu ihren ersten Wochen im Betrieb: Rund 5.000 Tweets wurden an den neuen Bahn-Account gerichtet, der inzwischen fast 8.500 Follower hat. Konkrete Fragen hätten davon 1.500 Twitter-Nutzer gehabt, die auch alle beantwortet worden seien, schreibt die Bahn in dem Zwischenstand. Mehr als 3.500 Tweets (aktuell knapp 3.800) seien in dem Zusammenhang verschickt worden.

80 Tweets wurden darüber hinaus mit allgemeinen Informationen versendet. Von den Nachrichten an @db_bahn seien rund zwei Drittel neutraler Natur gewesen, ein Viertel tendenziell negativ, meist in Form von Beschwerden, und zehn Prozent positiver Natur. Hier hätten sich Kunden über die Hilfe via Twitter bedankt. Die Bahn wertet das als Erfolg: “Wir empfinden den überwiegend sachlichen Umgangston als sehr angenehm und möchten an dieser Stelle deswegen auch ausdrücklich ein Kompliment an unsere Kunden aussprechen.” Der neue Kommunikationskanal soll weiter ausgebaut werden, eventuell auch auf Google Plus. (weiterlesen …)

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Der S-Bahn auf der Spur – Live-Fahrplan aus München26.07.11

Kann sein, dass es für den ein oder anderen von euch nicht neu ist, es ist aber eine nette Spielerei, die ich euch an dieser Stelle ganz kurz vorstellen möchte: der Live-Fahrplan der S-Bahn in München. Stellt euch einfach vor, ihr steht irgendwo auf offenem Feld vor den Toren der bayerischen Hauptstadt und eure S-Bahn kommt nicht. Wo bleibt sie nur? Wo steht sie bloß? Fährt sie überhaupt noch?

Bei all diesen Fragen kann euch der Live Fahrplan auf Basis von Google Maps Antworten geben. Ihr könnt dort nämlich in Echtzeit den aktuellen Aufenthaltsort der aktuell fahrenden S-Bahnen abrufen. Sei es im innerstädtischen Bereich, am Flughafen München oder am Ammersee…

Klickt einfach mal rein, es erinnert ein bisschen an den Tracking-Dienst flightradar24. Übrigens nicht wundern: die Ladezeiten sind recht lang weil offenbar einiges an Daten übertragen werden muss. Kennt ihr weitere Dienste dieser Art? Immer her damit!

(Hayo Lücke)

via: Volker Weber

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Fake-Stores von Apple in China sind dicht – teilweise25.07.11

Schluss mit Fake-Stores in China! Ihr erinnert euch: Jürgen hatte euch vergangene Woche von Apple-Stores im Reich der Mitte berichtet, die eigentlich gar keine Stores des Apfelkonzerns sind – zumindest keine offiziellen. Mehrere Medien berichten nun: zwei dieser Läden in der Stadt Kunming sind dicht gemacht worden – auf Anordnung der örtlichen Behörden.

Und tatsächlich findet sich auf der Webseite der Stadt eine behördliche Stellungnahme. Darin wird zwar noch nicht die Schließungen der vermeintlichen Lizenz-Stores bestätigt, sehr wohl aber verkündet, dass seit Freitag alle Elektronik-Geschäfte der Stadt überprüft wurden bzw. noch werden. Offizielle Ergebnisse sollen aber erst zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht werden. Die Finanzagentur Bloomberg berichtet, zwei Fake-Stores seien geschlossen worden, weil sie das Apfel-Logo ohne Erlaubnis von Apple verwendeten. (weiterlesen …)

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Als mein Leben als Techblogger eine entscheidende Wendung nahm22.07.11

Ich kauerte vor meinem Schreibtisch mit dem Kinn auf der Tischplatte und schielte nach dem Glas Scotch, das mich von der gegenüberliegenden Tischkante her anlachte. Müde griffelte ich danach und stieß es dabei versehentlich hinunter. Das Glas zerbrach, meine Katze kam und schleckte den Whisky vom Fußboden auf. Ich seufzte. Das Leben als deutscher Techblogger ist hart, knallhart. Nie, aber auch nie bekommt man Insider-Tipps, die man in seinen Beiträgen zu Gerüchten aufbauschen kann. Die US-Blogs und Branchenblätter sind voll davon: “Personen, die mit der Materie vertraut sind, glauben gehört zu haben, dass…” Und anschließend werden technische Details und stattliche Millionenbeiträge genannt. Unerheblich, ob es dann schließlich stimmt, was diese Personen vom Hausmeister gehört haben, der im Nebenraum eines geheimen Meetings die Lampen ausgewechselt hat. Hauptsache, man ist der erste, der darüber schreibt.

Ich hatte genug und sprang mit einem Satz von meinem Schreibtischstuhl auf, der gegen die Wand schnellte, ein Regal traf und die einzige Blumenvase herunter stieß, die mein Büro zierte. Die Vase zerbarst am Fußboden, meine Katze kam, schnüffelte an dem abgestandenen Wasser, verzichtete dann aber darauf, davon ebenfalls zu kosten. Ach, was für ein Leben! So konnte es nicht weiter gehen. Ich nahm meinen Trenchcoat vom Kleiderhaken, fuhr meinen Windows-98-Rechner herunter und wollte gehen. Ich stand schon in der Tür, als mein Telefon klingelte. Sollte ich überhaupt noch dran gehen? Wer konnte das schon sein: meine Ex-Frau, mein Vermieter, dem ich noch zwei Monatsmieten schuldig war? Es klingelte weiter. Die Nummer im Display kam mir nicht bekannt vor. “Ach, was soll’s”, dachte ich und ging ran. (weiterlesen …)

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Soziale Müdigkeit22.07.11

Heute ist es so weit: Auf Google Plus haben mich mehr Leute in ihren Circles, als ich Follower auf Twitter und Freunde auf Facebook habe. Und das, obwohl es Googles soziales Netz gerade mal seit drei Wochen gibt. Das ist so verblüffend jetzt auch wieder nicht, weil gewollt. Meinen privaten Twitter-Account kennen nur wenige, auf Facebook füge ich nur Leute hinzu, die ich kenne und/oder mag. Bei Google Plus habe ich dafür von Anfang an gesagt: Macht mit mir, was ihr wollt. Hätte ich gar nicht zu sagen brauchen, wie ich inzwischen weiß: Jeder kann mich auf Google Plus in sein Circle stecken, wenn mein Profil öffentlich ist. Es gibt keine Freundschaftsanfrage wie auf Facebook, die ich erst bestätigen muss.

Ein wenig überrascht bin ich dennoch ob der vielen Leute, in deren Circles ich bin, weil ich bislang bei Google Plus nur hin und wieder mal reingeschaut habe. Woran das nun wieder liegt, frage ich mich seit einigen Tagen. Es kann mit dem Sommerloch zusammen hängen, ich nenne es soziale Müdigkeit. Und die kommt zu einer denkbar ungünstigen Zeit. Denn Google Plus ist der hippste Ort, an dem Nerds wie ich gerade sein könnten. Das neue Netz frisst Twitter auf, haben einige schon gesagt, Xing gefühlt ebenfalls. Selbst Facebook könnte in Schwierigkeiten stecken. Viele sehen Google Plus als Neuland und wittern ihre Chance. Einige haben Facebook fast ganz den Rücken gekehrt, andere sind dafür nach der Anfangseuphorie gelangweilt von Google Plus nach Facebook zurückgekehrt. Und einige ganz arme Schweine scheinen immer noch keinen Zugang zu Google Plus zu haben. Und ich? Ich bin von allen Netzwerken gelangweilt. Ja, sorry. (weiterlesen …)

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