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Archive for 07.2011

Bloomberg-Gerücht Nummer 287: Apple an Hulu interessiert22.07.11

Ich mag ja Gerüchte. Nicht, weil ich Blogger bin, das scheint damit nichts mehr zu tun zu haben. Sondern weil sie die Fantasie anregen. Und Gerüchte über Technikprodukte werden inzwischen maßgeblich von drei Medien verbreitet: Wall Street Journal, Digitimes und Bloomberg. Und fast immer zitiert man dabei jemanden, der zwar ganz viel von all dem weiß, aber nicht offen darüber sprechen kann. Damit will ich gar nicht einmal sagen, dass einige der Gerüchte nicht ins Schwarze träfen. Es war mir nur aufgefallen, wie die Zeiten sich doch geändert haben.

Vor allem, wenn es um Apple-Produkte geht. Da sind sich eben auch Börsendienste und Nachrichtenagenturen nicht mehr zu schade, Gerüchte zu verbreiten. Neuestes davon: Apple könnte am Kauf des legalen US-Videoportals Hulu interessiert sein. Serienfans versetzt alleine der Name ins Schwärmen. Was hierzulande meist spät oder gar nicht ins Fernsehen kommt, kann man dort am nächsten Tag bereits online sehen. Legal, in der Basisversion kostenlos und in guter Qualität. Was Apple damit soll? Das ist die Frage. (weiterlesen …)

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Toshiba bewahrt uns vor Zombies, Satellitenausfällen und schweren Unfällen22.07.11

Und dann gab es da noch Toshiba, einen Hersteller von Unterhaltungselektronik, um den es lange ruhig war und von dem man seit einiger Zeit wieder mehr hört. Zum Beispiel haben die Japaner einen neuen LED-Fernseher produziert, der App-fähig ist, Net-TV und 120 Hertz Bildfrequenz hat. Man könnte ihn sofort auf den Markt bringen, freut sich der Produktmanager – wenn man das WLAN-Modul weg ließe. Doch der Chef ist skeptisch und malt sich vor seinem geistigen Auge aus, welche Kettenreaktion man ohne WLAN-fähigen Fernseher auslösen würde. Es käme einer Katastrophe gleich und das kann der Manager nicht verantworten. (weiterlesen …)

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Es kommt schlimmer für Nokia: Apple verkauft erstmals mehr Smartphones als die Finnen21.07.11

Hier im wunderschönen Rheinland gibt es Lebensweisheiten, die sich wunderbar aneinanderreihen lassen: “Et kütt, wie et kütt” gilt eigentlich immer, “Et hätt noch schlimmer kumme künne” sagt man, wenn einem etwas Unangenehmes passiert ist. Die pessimistischere Auslegung davon gilt heute für Nokia: “Pass up du. Et kütt noch schlimmer.” Dass sich der finnische Hersteller für Mobilgeräte in der Umbruchphase befindet, haben die meisten Fans mitbekommen. Dass der Chef selbst nicht mehr an das derzeit einzige noch eingesetzte mobile Betriebssystem Symbian glaubt, hat er im Frühjahr bestätigt. Bis Windows Phone 7 das System der Zukunft wird, dauert es noch bis zum Ende des Jahres, und selbst das wird schon schwer genug.

Auf dem steinigen Weg dahin bleibt Nokia nichts erspart, auch nicht das heute vorgestellte, fatale neue Ergebnis des zweiten Geschäftsquartals 2011. Für euch interessant: Nokia verkaufte im zweiten Quartal nur noch 16,7 Millionen Smartphones und 71,8 Millionen einfache Handys (Feature Phones). Das ist ein Rückgang um 34 und 16 Prozent. Damit fallen Nokias Verkaufszahlen von insgesamt 88 Millionen Mobilfunkgeräten erstmals seit langem unter die 100-Millionen-Marke. Auch der Umsatz ist rückläufig: Nur noch 9,3 statt im Vorjahresquartal 10 Milliarden Euro. Der operative Verlust beläuft sich auf 490 Millionen Euro. (weiterlesen …)

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Lebensmittelklarheit? Eher ein Tropfen auf den heißen Stein21.07.11

Seit gestern sollte Klarheit herrschen, aber dann kam alles anders. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) hat in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) das Wissensportal Lebensmittelklarheit.de gestartet. Der Anspruch: “[Das Portal] informiert Verbraucherinnen und Verbraucher kompakt und verständlich über rechtliche Regelungen zur Kennzeichnung und Aufmachung von Lebensmitteln”, heißt es vom Ministerium dazu. Was gut und fair klingt: “Sie können Produkte nennen, von denen sie sich getäuscht fühlen.” Die Verbraucherzentralen sollen dann aus ihrer Sicht bewerten, ob tatsächlich eine Täuschung vorliegt, und wenn dem so sei, könnte das betreffende Unternehmen dazu Stellung nehmen.

Die Wirklichkeit sieht etwas anders aus: Lebensmittelklarheit.de ist ein besseres Informationsportal geworden – und ging praktisch im Moment des Starts gestern unter dem hohen Besucheransturm in die Knie. Und dort kauerte man 24 Stunden später immer noch. Inzwischen hat sich die Seite etwas erholt. Die Verbraucherzentralen wollen zusätzliche Server anmieten. Den Ansturm hat man also maßlos unterschätzt, wofür sich das Ministerium entschuldigte. War die Nachfrage wirklich so hoch oder könnte es auch damit zu tun haben, dass das Portal mit vergleichsweise schmächtigen 750.000 Euro Finanzierung die Kosten gering halten muss? Die Überlastung dürfte auf jeden Fall ein Zeichen dafür sein, dass Bedarf zur Klarheit besteht: Analogkäse, Klebefleisch, Wegfall verbindlicher Mengenvorgaben, die Diskussion um die Lebensmittelampel, die auf Druck der Industrie vorerst nicht eingeführt wird. All das kommt nicht von ungefähr und da ist Lebensmittelklarheit.de nur ein Tropfen auf den heißen Stein. (weiterlesen …)

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Dreist: Chinesen kopieren ganzen Apple-Store21.07.11

Das ist dreist, und doch irgendwie lustig: Clevere chinesische Geschäftsleute haben in Kunming in Südchina einen kompletten Apple Store kopiert. Das Interieur entspricht denen von Apple Stores, die Produkte sehen aus wie Apple-Produkte, die Geräte sind mit offiziellen Apple-Werbetäfelchen beworben. Selbst die Mitarbeiter tragen die für Apple-Store-Mitarbeiter typischen blauen T-Shirts. Das berichtet eine US-Amerikanerin, die seit drei Jahren in Kunming arbeitet, in ihrem Privatblog. Als die Mitarbeiter darauf aufmerksam wurden, dass sie Bilder schoss, forderten sie sie auf, das zu unterlassen. Daraufhin gab sich die Amerikanerin als Apple-Mitarbeiterin aus, die Apple-Stores in China besuche. Das Personal ließ sie dann weitere Fotos schießen. Es war offenbar der Ansicht, für einen echten Apple-Store zu arbeiten.

Apple hat in China derzeit nur vier offizielle Stores, zwei in Peking und zwei in Shanghai. In Kunming ist definitiv kein offizieller Store zu finden. Was der Blogbeitrag von “BirdAbroad” leider nicht hergab, war, ob es sich um tatsächliche Apple-Produkte oder Fälschungen handelte. Beim näheren Hinsehen entpuppten sich zumindest einige Fehler in den Details. Die Namensschilder der Mitarbeiter erhielten keine echten Namen, sondern nur die Bezeichnung “Staff”, die Wandbemalung sei nur improvisiert worden und die Bezeichnung “Apple Store” schreibt Apple normalerweise nicht unter den Apfel in seinen eigenen Stores. Weitere Bilder und den ganzen Beitragt dazu gibt es hier im Originalposting. Gleich um die Ecke des Stores, indem sie Fotos schoss, fand die Urheberin übrigens noch einige weitere Stores, von denen einer “Apple Stoer” (sic) hieß. Na ja, warum nicht. Immerhin gab es auch mal einen Fake Steve Jobs.

(Jürgen Vielmeier, Bild: BirdAbroad)

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Rätselraten mit TabCo – Was passiert am 15. August?21.07.11

Wie lange müssen wir noch warten, bis TabCo uns endlich verrät, wer sie denn nun eigentlich sind und was sie im Detail auf den Markt bringen? Wir begleiten die viralen Aktionen der neuen (?) Tablet Company ja schon seit Anfang Juni und hatten die Firma zuletzt vor knapp zwei Wochen öffentlich aufgerufen, uns doch einfach mal weitere Details zu nennen.

Und wo wir schon bei den direkten Forderungen waren, dachten wir uns, es wäre doch keine schlechte Idee, außerdem ein Test-Sample des (offensichtlich) neuen Tablet PC zu verlangen. Zunächst blieb unser Aufruf ohne nennenswerte Reaktionen. Zunächst! Denn vor einer Woche erreichte mich eine E-Mail des TabCo PR-Teams mit einer persönlichen Reaktion auf meinen Aufruf. Und jetzt ist auch noch ein weiteres Video veröffentlicht worden, das uns auf Kalenderwoche 33 hoffen lässt. Doch der Reihe nach… (weiterlesen …)

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Mac OS X Lion: Durchwachsener erster Eindruck20.07.11


Ich bin heute mal früher nach Hause gefahren, um Apples neues Betriebssystem zu installieren. Mac OS X Lion. Endlich. Endlich? Nach ein paar Stunden mit dem neuen System bin ich erst einmal wenig elektrisiert. Die Vorfreude wich einem “Man wird sich dran gewöhnen müssen”. Apple hat bei Mac OS X Lion vor allem die Benutzeroberfläche verändert. Einverstanden bin ich mit Mission Control, der Symbiose aus Spaces und Exposé. Die Übersicht zeigt geöffnete Programme und die verschiedenen Desktops schön übersichtlich an, auf denen man sie ablegen kann. Allerdings kommt mir dann das Dashboard etwas überflüssig vor, dass eine Tafel mit Mini-Programmen wie Taschenrechner, Wetter und Notizzettel auf Knopfdruck in Vollbilddarstellung anzeigt, bei Lion diesmal ohne transparenten Hintergrund.

Immer wieder lachen muss ich über das Launchpad, das Apple mit einem Raketensymbol bewirbt. Klickt man darauf, zeigt der Lion alle installierten Apps in Riesensymbolen auf einem eigenen Desktop an. Das ist derart retro, dass es nicht nur fast an Windows 95 erinnert. Im Launchpad tauchen dafür so häufig genutzte Apps wie der Adobe Flash Player, Microsoft Silverlight oder der Adobe Help Viewer auf. Das Launchpad flog damit als drittes aus meinem Dock, den Apple beim Update eigenhändig erweitert hat. Gleich nach FaceTime, das meine Apple-ID nicht akzeptierte und mir ohne iPhone 4 ohnehin nichts nützt. Der Mac App Store, den es bereits als Update für den Lion-Vorgänger Snow Leopards gab, versagte bei mir selbst bei der Suche nach iTunes. (weiterlesen …)

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Gründer verkauft 3Gstore.de, will jetzt Mac OS X auf PC-Hardware verkaufen20.07.11

Update unten

Der Werbeslogan “iPhone ohne Vertrag” hat die Website berühmt gemacht, heute zieht er natürlich nicht mehr. Aber lange bevor im vergangenen Herbst die Exklusivpartnerschaft zwischen Apple und der Telekom endete, verkaufte 3Gstore.de sim- und netlockfreie iPhones ohne Vertragsbindung. Die Geräte importierte er aus europäischen Nachbarländern, wo es solche Exklusivpartnerschaften nicht oder nicht mehr gab. Gründer Randolf Jorberg will 3Gstore.de jetzt verkaufen. Damit hat er den Domainhändler Sedo beauftragt.

Bei einem interessanten Telefonat gerade erklärte mir Jorberg die Motivation dahinter: “Ich bin nie der klassische Händler gewesen. Ich komme aus der Ideenecke, nicht der Handelsecke.” Und da sei es Zeit für etwas Neues. Dass das natürlich nicht der ganze Grund hinter dem Ende von 3Gstore ist, bestätigte er mir allerdings auch: Seitdem das iPhone in Deutschland vertrags- und simlockfrei erhältlich ist, entwickelten sich die Verkaufszahlen für 3Gstore zurück. “Wir waren nie die billigsten, haben immer auch kostenlosen Support und Beratung angeboten”, sagt Jorberg. Die beiden Geschäftsführer, die den Store zuletzt wirtschaftlich führten, waren mit den Ergebnissen nicht mehr zufrieden und verließen die GmbH vor kurzem. [Korrektur] Es war Jorberg, der mit den Geschäftsführern nicht mehr zufrieden war. Auf Enno Lenze folgte zuletzt Ulrich Baltz. Jorberg rief ihn am 14.6. zurück, wie er mir per E-Mail mitteilt, und übernahm die Geschäftsführung kurzzeitig wieder selbst. [/Korrektur] Danach entschied er, sich etwas Neuem zu widmen.

[Update, 17.10.11] In einer Mail an uns bittet Enno Lenze um folgende Richtigstellung zum obigen Absatz: “Ich habe vergangenes Jahr von mir aus gekündigt, da ich mit der Situation nicht mehr zufrieden war.” [/Update] (weiterlesen …)

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Frieden der Betriebssysteme? Microsoft gratuliert Linux zum Geburtstag [Update]20.07.11

Ja, träum ich? Kein anderer als “das böse Microsoft” hat Linux zum Geburtstag gratuliert. Die Linux Foundation veröffentlicht seit einiger Zeit Geburtstagsvideos, um die stolzen 20 Jahre des Bestehens zu feiern. In dem Video nimmt der Windows-Hersteller die nicht gerade immer freundliche Koexistenz beider Systeme aufs Korn und schließt doch versöhnlich: “Microsoft vs. Linux? Oder Microsoft UND Linux?” Wie mag es weiter gehen?

Noch habe ich nicht zu hundert Prozent geklärt, ob das Video wirklich von Microsoft stammt. Ich habe gerade die Microsoft-Pressestelle kontaktiert und warte noch auf einen Rückruf. Im Twitter-Account der Presseabteilung von Microsoft Deutschland weist Microsoft auf das Video hin. Microsoft Deutschland ist außerdem Absender des Videos im Videoportal der Linux Foundation. Enthalten wir uns bis dahin weiterer Spekulation und zeigen euch einfach das Video.

[Update 15:00 Uhr] Microsoft Deutschland hat sich bei mir gemeldet und die Echtheit des Videos bestätigt. Es ist Teil der Offenheitskampagne der Redmonder. In der offiziellen Stellungnahme dazu heißt es:

Mit einem selbstironischen Video gratuliert Microsoft Deutschland einem alten Widersacher: Der Linux Foundation. Zum 20. Jubiläum wollen wir auch im Videoportal der Linux Foundation die Weichen für ein respektvolles Miteinander im Wettbewerb stellen. (…)

Das Video stammt tatsächlich aus Deutschland und entstand in Zusammenarbeit mit Studenten der Filmhochschule München. [/Update]
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Könige der Copycats: Samwer-Brüder sind (Dollar-)Milliardäre20.07.11

Nun ist der US-Dollar im Vergleich zum Euro derzeit nicht gerade viel wert. Zumindest solange, bis der Euro vielleicht doch noch abgewertet (oder ganz aufgegeben) wird. Aber ob das passiert, wo doch die US-Staatskasse genauso klamm ist wie die der meisten Euro-Länder, wollen wir erstmal sehen. Zumindest hat Joel Kaczmarek ein stichhaltiges Argument, wenn er dezent darauf hinweist, dass die Samwer-Brüder Alexander, Marc und Oliver inzwischen Milliardäre sind. Zumindest in US-Dollar gemessen, und das Verkaufsvermögen der drei Brüder zusammengenommen.

Kaczmarek hat die bisherigen Exits (Verkäufe von Unternehmensanteilen) der Samwers addiert, deren Karriere als mit dem Verkauf des Ebay-Klons Alando begann und noch lange nicht zuende ist. Wichtig dabei zu erwähnen: Kaczmarek hat nur die 14 Verkäufe addiert, von denen die Verkaufsumme bekannt war. Für elf Verkäufe davon kamen weitere bislang unbekannte Summen hinzu. Allerdings machten nicht alle Verkäufe die Brüder stinkreich. (weiterlesen …)

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Apples Rekordergebnis: Macs und iPods verlieren gegen iPhones und iPads20.07.11

Immer und immer mehr: Apple hat gestern Nacht wieder einmal traumhafte Quartalsergebnisse vorgelegt. Daran hat man sich mittlerweile gewöhnt, so dekadent das klingt. Interessantestes Detail des Ganzen: Apple verkauft inzwischen erheblich mehr iPads als Macs. iPhones verkaufen sich nach wie vor wie geschnitten Brot, lediglich mit iPods geht es abwärts. Das war noch nicht alles, was am heutigen Apple-Tag los ist: Es gibt neue Gerüchte über einen Start des nächsten iPhones im September, Gerüchte darüber, dass Apple per Headhunter einen Nachfolger für Steve Jobs sucht, und die Bestätigung, dass Mac OS X Lion heute zum Download angeboten wird.

20,34 Millionen iPhones verkaufte Apple im dritten Geschäftsquartal 2010/2011, das mit dem 25. Juni endete. Das wäre ein stolzes Wachstum von 142 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal, aber – und da muss man relativieren – nur ein Zuwachs von 9 Prozent im Vergleich zum zweiten Quartal. Auch die Zahl verkaufter iPads lässt sich sehen: 9,25 Millionen, was im Vergleich zum Vorjahresquartal einen Zuwachs von 183 Prozent bedeutet. Da war das iPad allerdings erst gerade auf den Markt gekommen. Die platte Flunder hat damit die Verkäufe von Mac-Rechnern deutlich überflügelt, von denen Apple 3,95 Millionen Geräte absetzte, 14 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Aber nicht alles ist Sonnenschein, zumindest nicht eitel Sonnenschein. (weiterlesen …)

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Spreet.it: Der Trend geht hin zur Nachbarschaft19.07.11


An dieser Stelle ist es Zeit für ein kleines Outing: Unser Büro ist gar nicht in der Weltstadt Köln oder der Bundesstadt Bonn, sondern im beschaulichen Hürth, einem verschlafenen Vorort von Köln. Wenn man sich hier nachts auf die Straße stellt und urban golft oder einfach nur etwas in die Nacht hinaus brüllt, dann wird es niemand mitbekommen. Deswegen ist der neue Dienst Spreet.it nicht der idealste für diese Gegend oder – anders ausgedrückt: Die Gegend hier ist einfach noch nicht reif für Spreet.it.

Das Hamburger Startup hat eine Plattform geschaffen, mit der man kurze Botschaften in seine Umgebung hinaus schreien kann. Sie erscheinen dann für eine Dauer bis 24 Stunden auf einer Karte. Der Vergleich zu Twitter ist nur auf den ersten Blick nahe liegend: Zum einen können Shouts etwas länger als 140 Zeichen sein, und zum anderen legt Spreet.it einen klaren Fokus auf Nachbarschaft und wenige Nachrichten. Die kleinstmögliche Ansicht der integrierten Google Map beschränkt sich auf einen Durchmesser von vielleicht 15 Kilometern. Ein Shout geht nicht weiter als 1 Kilometer. (weiterlesen …)

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Zynga in der Zwickmühle: Google ist beteiligt, Facebook hat die Macht19.07.11

Erinnert ihr euch noch an Facebook? Ihr wisst schon, dieses Social Network, über das seit dem Start von Google Plus keiner mehr spricht. Und eben dieses Facebook ist praktisch der starke Mann bei Zynga. So stark, dass der Krösus der Social Games auf Gedeih und Verderb dem Erfolg von Facebook ausgeliefert ist. Das wurde durch einige Papiere offenbar, die Zynga im Zuge des Börsengangs der US-Börsenaufsicht SEC vorlegen musste. All Things Digital hat die Informationen zusammen getragen. Der Business Insider hat sie hier veröffentlicht.

Für Zynga ergeben sich dadurch einige Vor- und Nachteile. So verpflichtet man sich, Spiele mit Facebook-Integration und Daten der Facebook-Nutzer für die Dauer der Partnerschaft exklusiv auf Facebook zu veröffentlichen. Weiterhin sollen Nutzer von anderen Netzwerken wie eben Google Plus auf absehbare Zeit nicht in den Genuss – oder, je nach Sichtweise, den Fluch – von Zynga-Spielen kommen. Facebook und Zynga teilen sich die Einnahmen aus virtuellen Gütern, dafür muss Facebook dafür Sorge tragen, dass eine bestimmte Quote von Spielern pro Monat erreicht wird. (weiterlesen …)

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Mehr Geld für die Bundesliga: DFL zerstückelt Rechte für die Live-Übertragung19.07.11


Bald noch teurer oder nicht mehr mit allen Spielen? Skys Bundesliga-Angebot

“Mehr Geld bitte”, sprach der Obsthändler und verkaufte seine Melonen nur noch in Scheiben. “Mehr Geld bitte” sagt auch die Deutsche Fußball Liga (DFL) und will die Rechte an der Live-Übertragung der Spiele der Fußballbundesliga künftig scheibchenweise verkaufen. Die Zeit, in der es alles zum günstigen Paketpreis gab, ist damit vorbei. Das hat die “Süddeutsche Zeitung” erfahren.

Dabei geht es um die Spielzeiten 2013 bis 2016 (oder 2017) und es ist eine Rechnung mit noch vielen Unbekannten. Wenn es denn so kommt, wie die Süddeutsche schreibt, würde es möglich, dass der Bezahlsender Sky die Exklusivrechte für die Live-Übertragungen der Spiele verliert. Wenn Sky dann überhaupt noch besteht, denn erste Marktbeobachter sehen den Konzern von Rupert Murdochs “News Corp” im Skandal um die britische Zeitung “News of the World” bereits wanken. Zumindest Murdoch, der Sky in Deutschland jährlich gönnerhaft mit weiteren Multimillionenzuschüssen am Leben hält, könnte zum Rücktritt bewogen werden. Fraglich, was dann aus Sky Deutschland würde und ob nicht ohnehin weitere Pay-TV-Anbieter auf den Plan rücken könnten. (weiterlesen …)

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Müllmann will für iPhone 5 vor Apple Store campieren, bekommt Zelt, Auto und Job19.07.11


Wir haben uns in den vergangenen Wochen hier vornehm zurückgehalten, was Gerüchte über das wahrscheinlich kommende nächste iPhone angeht. Zu viel heiße Luft für meinen Geschmack: Das nächste iPhone kommt vielleicht im Oktober, vielleicht im September, und jetzt womöglich doch schon im August. Apple selbst hat noch gar keinen Starttermin verkündet, es noch nicht vorgestellt, ja, noch nicht einmal bestätigt, dass überhaupt ein neues iPhone auf den Markt kommen wird. Aber irgendwann muss es das wohl, oder? Und dann wird es bestimmt ein echter Knüller? Dachte sich offenbar zumindest Robert Shoesmith.

Der Brite aus dem Städtchen Coventry wurde bereits im Frühjahr als der Müllmann mit dem iPhone bekannt: Tagsüber leerte er Mülltonnen aus, abends entwickelte er Apps für das iPhone. Bereits im April begann er mit den Planungen an einem Experiment: Er wolle vor dem Apple-Store in London campieren, um als erster das iPhone 5 in Empfang zu nehmen. Er suche nach Sponsoren und hoffe auf Unterstützung bei seinem Plan, schrieb er am 3. April in seinem Blog. Was er seitdem bekam, spottet jeder Beschreibung: Waren im Wert von 40.000 Pfund, darunter ein Auto und zusätzlich einen Job in der Öffentlichkeitsarbeit eines App-Entwicklers. (weiterlesen …)

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