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Archive for 09.2011

Facebook: Entschieden protestieren und dann die Kirche im Dorf lassen27.09.11

Was da wieder los war in den letzten Tagen. Da stellt Facebook neue Funktionen vor, die noch kaum jemand nutzen kann, und schon schreit die halbe Welt. Nicht wenige kündigen an, dem Netzwerk den Rücken zu kehren. Jetzt wirklich. Definitiv. Unwiderruflich. An den Nutzerzahlen kann man das nicht ablesen, auch wenn Facebook schon seit Jahren wegen seiner laxen Datenschutzrichtlinien in der Kritik steht. Mehr als 800 Millionen Menschen sind inzwischen bei Facebook, kürzlich sollen 500 Millionen Nutzer gleichzeitig online gewesen sein. Aber diesmal ist es anders? Diesmal geht ihr wirklich?

Ich glaube eher, Facebook wird die erste Milliarde erreicht haben, ehe sich auch nur tausend von euch dort abgemeldet haben. Das ist die Realität. Man schreit und schreit, und am Ende bleibt man doch. Dabei ist der Einwand diesmal in Teilen berechtigter denn je. Facebook trackt also seine Nutzer, auch wenn sie nicht online sind. Diese Funktion in den Cookies soll jetzt nach massiven Protesten wieder abgeschaltet werden. Facebook nennt es vorsorglich eine unfreiwillige Lücke, was natürlich Blödsinn ist. Wenn es darum ging, das ganze Web für sich zu vereinnahmen, dann war eine solche Funktion natürlich gewollt und aus Sicht des Netzwerks notwendig. (weiterlesen …)

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Facebook hält iPad-App womöglich seit Mai zurück. Start nächste Woche?27.09.11


Seid gewarnt, Leute. Heute wird sich hier auf Basic Thinking viel um Social Networks drehen. Das Thema ist wieder in aller Munde, denn der Markt ist hart umkämpft. Was da bislang verwundert, ist, dass Facebook noch immer keine eigene App für das iPad veröffentlicht hat. Immerhin das bislang meist verkaufte Tablet auf dem Markt.

Zur iPad-App gibt es ein neues Gerücht und eine Personalmeldung. Angeblich soll die App kommende Woche bei Apple vorgestellt werden, wenn der Konzern das neue iPhone präsentiert. Das spekuliert zumindest Mashable. Ach, richtig, dass die Veranstaltung stattfindet, ist noch nicht einmal offiziell. Aktuellste Gerüchte deuten aber auf kommenden Dienstag (4. Oktober) hin. Das ständige Hinauszögern der bereits fertigen Facebook-App hat den Leiter des Projekts angeblich so frustriert, dass er inzwischen gewechselt ist – zu Google. (weiterlesen …)

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Schluss mit Gerüchten: Samsung spielt weiter mit Windows Phone 726.09.11

Steht Windows Phone 7 bei Samsung Mobile vor dem Aus oder geht es weiter? Schon während der IFA in Berlin wurde mir seitens des Produktmanagements der Südkoreaner angekündigt, dass es keine Überlegungen gebe, sich komplett von Windows-Smartphones zu verabschieden. Trotzdem gab es immer wieder Spekulationen, Gerüchte und Vermutungen, die das Gegenteil zu behaupten versuchten. Nun ist endgültig Schluss mit der Gerüchteküche – zumindest vorerst.

Samsung hat in Seoul nämlich angekündigt, sehr wohl mit Windows Phone 7 weitermachen zu wollen. Ende Oktober wird zunächst in Italien und später in weiteren Ländern (und auch auf anderen Kontinenten) das neue Smartphone Omnia W in den Handel kommen und darauf ist eben Windows Phone 7.5 Mango installiert. So viel zum Thema: Schluss mit Windows. (weiterlesen …)

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AirBnB an Springer: 70 Millionen Euro? Viel zu viel!26.09.11


Ein sehr ruhiger Morgen ist es heute, während ich gerade nach Berlin aufbreche, um zu den VZ-Netzwerken zu reisen. Deswegen wird es auch heute Nachmittag mit Meldungen etwas ruhiger werden. Eins fiel mir dann heute aber heute doch ins Auge: Die private Unterkunftsbörse AirBnB verzichtet auf eine Geldspritze des Springer-Verlags. 70 Millionen Euro wollte das Verlagshaus, die Mutter von “Bild” und “Welt”, in das US-Portal mit deutscher Dependance stecken, berichtet der “Spiegel”.

Dass man eine Geldspritze ablehnt, ist an sich schon ungewöhnlich. Aber mir gefällt vor allem die Begründung, die Deutschland-Chef Gunnar Froh dem Nachrichtenmagazin lieferte: 70 Millionen seien viel zu viel. Man habe erst im Juli eine Investitionsrunde abgeschlossen. Damals hatte man 112 Millionen US-Dollar eingesammelt. Und das hat offenbar genügt. Die Investoren von damals haben darüber hinaus ein Mitsprachrecht bei künftigen Geldgebern. Gut möglich auch, dass ihnen Springer nicht ins Konzept gepasst hat. So viel Entspanntheit ist jedenfalls cool. Ob Springer dafür nun bei den Konkurrenten Wimdu oder 9flats einsteigt? Wir werden sehen.

(Jürgen Vielmeier)

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Google Plus mit 50 Millionen Accounts, Google Drive kurz vor dem Start26.09.11

Der heutige Montagmorgen steht ganz im Zeichen unseres Webriesen Googles, der am Wochenende viel von sich reden machte. Dann wollen wir mal: Facebook-Rivale Google Plus könnte schon 50 Millionen Nutzer haben. Das ermittelte Paul Allen aus dem Google-Entwickler-Team angeblich am Wochenende. Am Freitag waren es laut seinen konservativen Schätzungen 43,4 Millionen. Laut Comscore hatte G+ bereits Anfang August 25 Millionen Nutzer. Danach geriet das Wachstum offenbar etwas in Stocken, um jetzt nach der Öffnung des Netzwerks für jedermann noch einmal stark anzuziehen. 10 Millionen Accounts sollen allein in den zwei Tagen seit der Öffnung am vergangenen Dienstag hinzugekommen sein. Insgesamt also rund 50 Millionen – längst nicht alle davon werden aktiv sein. Aber das wäre trotzdem ungefähr schon ein Sechstel der 300 Millionen Accounts, die Twitter verzeichnet. Und der Zwitscherdienst ist bereits seit fünf Jahren auf dem Markt.

Am Wochenende postete Johannes Wigang außerdem einen Screenshot eines möglichen Google Drive, einem Online-Speicher, den Google auf einer eigenen Veranstaltung wohl kurz vorgestellt hat. Auf Google Drive sollen sich Dokumente und andere Dateien online speichern lassen. Es wäre eine Alternative zum beliebten Online-Speicher Dropbox. Die Optik von Google Drive passt sich dem neuen Design an, das der Webriese für Google Plus und Google Docs verwendet. Letzteres ist ohnehin bereits eine Art virtueller Speicher für Office-Dokumente. Wäre also nicht der größte Schritt der Menschheit, wenn Google daraus in Kürze ein Laufwerk mit vielleicht 5 oder 10 GByte Speicher machen würde. (weiterlesen …)

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Was fehlt eigentlich noch? 7 realistische Dinge, die schleunigst erfunden werden müssten25.09.11


Ich sitze gerade in meinem Elternhaus am Esszimmertisch mit meinem Laptop. Würde jemand hereinkommt und mir auf die Nerven gehen, könnte ich meine Arbeit in sekundenschnelle in einen anderen Raum verlegen. Die moderne Technik. Später werde ich mit einer Mitfahrgelegenheit nach Köln fahren und mir schon unterwegs passende Züge heraussuchen, die mich weiter bis nach Bonn bringen. Unterwegs kann ich mich mit Freunden via Mobile Web und Facebook für heute Abend verabreden. Die moderne Technik.

Kurz gesagt: All das sind Dinge, die so vor zehn Jahren noch nicht oder nur eingeschränkt möglich gewesen wären. Man beklagt sich oft, dass nichts spannendes Neues mehr erfunden wird, dabei haben wir eigentlich schon fast alles, was wir brauchen. Was fehlt denn eigentlich noch? Nun, ein paar Dinge fallen mir da schon ein. (weiterlesen …)

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Basic Cluster: Nevermind24.09.11

Heute ist nicht nur Samstag, sondern auch der 24. Oktober September, ein historischer Tag am Ende einer ereignisreichen Woche. Deswegen kurz ein paar Themen, über die wir nicht berichtet haben, im Schnelldurchlauf: Gründerszene hat den besten deutschen Investor, Gründer, das Startup und das Newcomer-Startup des Jahrzehnts vorgestellt. Ich hätte wohl einiges anders entschieden, aber Jury und Publikum haben jeweils fair abgestimmt. Grausige Vorstellung, wenn es nicht Dinge vereinfachen könnte: PayPal will in den deutschen Einzelhandel einsteigen, möglicherweise in Kürze auch stärker auf Facebook.

Samsung will den Verkauf des iPhone 5 in den Niederlanden verbieten lassen – als Retourkutsche für das Verkaufsverbot der Galaxy Tabs. Es sind – wenig spektakuläre – Bilder des neuen Motorola Xoom 2 Tablets geleaked. Und Ex-Techchrunch-Gründer Michael Arrington hat ein neues Blog mit dem mehr oder weniger kreativen Namen “Uncrunched”. Dort erschien bisher ein Post mit den drei Worten “Here I am” und zur Stunde 280 Kommentaren. Aber im Grunde ist das hier ohnehin nur ein Alibi-Post, um 20 Jahre “Nevermind” zu feiern. (weiterlesen …)

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Münster, oh Münster!23.09.11

Münster, oh Münster, du Insel der Glückseligkeit! Du Hort des Wissens und der Kultur, du Oase der Infrastruktur inmitten eines spärlichst besiedelten Landstrichs. Du einziger Ort, an dem man auf einer Bahnfahrt ein UMTS-Signal empfängt. Münster, ach Münster!

Ganz selten fahre ich mal Bahn, aber das Problem bleibt das gleiche. Egal ob mit einem Fonic-Surfstick im O2-Netz oder dem iPhone im Telekom-Netz: Bloggen von unterwegs ist ein Graus. An größeren Bahnhöfen ist es kein Problem, ein HSDPA-Signal zu empfangen und dann atemberaubend schnell ins Netz zu gehen. 100 Meter davor oder dahinter ist dafür effektiv Schluss mit Netz. Münster top, Rheine top, Lingen/Ems okay. Dazwischen? Praktisch überall Funkloch. Zumindest im Zug. (weiterlesen …)

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Wie Musikstreaming unser Konsumverhalten verändert23.09.11

Seit drei Wochen bin ich Premium-Mitglied bei Simfy. Genauso gut hätte ich wahrscheinlich auch einen Account bei einem anderen Musikstreamingdienst abschließen können: Napster, Sony, Juke. Ihr könnt es euch aussuchen; die Dienste unterscheiden sich nur marginal in Sachen Anwendung, Handhabung und Musikauswahl. Das Prinzip ist aber jeweils ähnlich: Alle genannten Dienste kosten im Monat – von Angeboten abgesehen – etwa 10 bis 15 Euro. Und sie erlauben es einem dann, die Songs aufs Smartphone zu übertragen und offline unterwegs zu hören.

Ich habe mir lange überlegt, ob ich eine Premium-Mitgliedschaft abschließen soll. 10 Euro im Monat für 13 Millionen Songs. Darin ist leider nicht alles enthalten, was ich gerne hätte. Schaue ich meine Musiksammlung durch, gibt es dabei einiges, was ich beim Streaming nicht finde. Gerade bei älteren Stücken hat Simfy oft “nur” Best-of-Alben, wo ich lieber die einzelnen Alben hätte. Einige Künstler sind nicht katalogisiert, dafür finde ich immer wieder Raritäten, die mich überraschen: Terrorvision etwa, eine fast vergessene Band, die ich in den späten 90ern begeistert gehört habe. Oasis und Nirvana, die es früher bei Simfy nicht gab, finde ich mittlerweile im Katalog. Sagen wir, 80 bis 90 Prozent von dem, was ich gerne höre, finde ich dort. (weiterlesen …)

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HP: Ex-Chefauktionatorin beerbt den Apotheker23.09.11


Die Gerüchte sind jetzt amtlich: HP ersetzt den glücklosen CEO Léo Apotheker nach nur elf Monaten an der Spitze durch Meg Whitman. Die Milliardärin war zehn Jahre lang Chefin und Vorstandsmitglied des Online-Auktionshauses Ebay, bevor sie 2008 in die Politik wechselte. Sie trat im vergangenen Jahr für die Republikanische Partei zur Gouverneurswahl in Kalifornien an, musste sich dort aber dem Demokraten Jerry Brown geschlagen geben.

Die Ablösung Apothekers war bereits gestern spekuliert worden und kommt nicht sonderlich überraschend. In seiner kurzen Amtszeit hatte sich der HP-Aktienkurs nahezu halbiert. Der deutsche Ex-SAP-Vorstandssprecher agierte in seiner Position glücklos, schaffte es nicht, das im vergangenen Jahr für 1,2 Milliarden US-Dollar übernommene Palm ins Unternehmen zu integrieren, beerdigte im August die WebOS-Hardware und kündigte eine Ausgründung der traditionellen HP-Sparte an. Allein seit dieser Trendwende sank der Aktienwert um 20 Prozent. Der Aufsichtsrat wollte offenbar weiteren Schaden vom Unternehmen abwenden und ein Zeichen setzen – auch wenn Whitman Apothekers Entscheidungen wohl nicht rückgängig machen wird. Apotheker wird das Ausscheiden aus dem Unternehmen mit bis zu 35,7 Millionen US-Dollar versüßt.

(Jürgen Vielmeier, Bild: Whitman2010 via CC-Lizenz BY 2.0)

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Facebooks neue Timeline imitiert Blogs, Zuck ist kein Steve Jobs22.09.11


Facebook hat heute auf der eigenen Entwicklerkonferenz F8 in San Francisco eine komplette Überarbeitung der Profilseite vorgestellt, die “Timeline” heißen wird. Mark Zuckerberg nannte sie während seiner Keynote “die Geschichte eures Lebens”. Timeline soll eine bessere Archivfunktion der eigenen Geschichte auf Facebook bieten. Dafür lassen sich wichtige Einträge aus der Vergangenheit sortiert nach Jahren anzeigen. Die neue Timeline-Profilseite lässt sich nahezu endlos nach unten scrollen und zeigt die Lebensgeschichte vor allem in Bildern. Es wirkt wie ein Foto-Blog und war das Highlight der trägen Veranstaltung, die sich über zwei Stunden zog.

Apps sollen sich in die Timeline und den leicht überarbeiteten Newsfeed integrieren lassen. Jedes Profil in der Timeline lässt sich mit einem großen Bild ausstatten. Schön: Bilder lassen sich direkt im Profil bearbeiten. Im Newsfeed dafür wieder mehr Verwirrung. Damit nicht mehr jede Kleckermeldung im Hauptfenster erscheint, werden Dinge, die Freunde gegessen, gesehen oder gehört haben, jetzt in einen Ticker einsortiert. Dieser aktualisiert sich laufend und erschien während der Präsentation teils neben der Seitenspalte, teils darin integriert. So oder so dürfte das rauschen wie der Atlantik. (weiterlesen …)

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YouTube: 3D-Videos mit einem Klick22.09.11

Interessante Entwicklung in letzter Zeit bei YouTube. Mit der Möglichkeit, Videos nach dem Hochladen noch zu bearbeiten, mit Effekten zu versehen oder zu vertexten, bietet YouTube selbst immer mehr Rüstzeug, für die man bislang Software wie Adobe Premiere oder iMovie benötigte. Heute hat YouTube-Eigner Google eine Funktion vorgestellt, um 2D-Videos per Knopfdruck in 3D-Videos zu konvertieren. Die Funktion ist noch beta, aber funktionierte bei uns im Test erstaunlich gut. Um den 3D-Effekt zu sehen, benötigt man eine gewöhnliche Polfilter-Brille.

Neu ebenfalls: Nutzer, die sich “noch nichts haben zu Schulden kommen lassen”, dürfen ab jetzt Videos in unbegrenzter Länger veröffentlichen. Mit dieser Einschränkung will Google offenbar verhindern, dass dem illegalen Upload von Serien und Spielfilmen Tür und Tor geöffnet wird. Bislang durften Videos nicht länger sein als 15 Minuten. (weiterlesen …)

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Es wird Zeit, sich nach Google-Alternativen umzusehen22.09.11

Eric Schmidt ist seit seinem Rückzug vom Chefposten bei Google aktiver denn je. Als Chairman steht er weiterhin im Rampenlicht, sprach sich etwa vor Kurzem noch gegen Pseudonyme auf Google Plus aus. Gestern musste er sich im Kartellrechtsausschuss in Washington den bohrenden Fragen von US-Senatoren stellen. Vor allem der Republikaner Michael Lee aus Utah warf Schmidt vor, Suchergebnisse so manipuliert zu haben, dass Googles eigene Produkte immer auf Platz 3 der Suche stünden.

Konkurrenzdienste wie Yelp, Expedia und Nextag sehen seit langem eine Herabstufung in der Google-Suche. Schmidt wehrte sich: “Wir frisieren keine Ergebnisse.” Darüber hinaus wies er auf die immer stärkere Konkurrenz wie Facebook hin, mit der man es zu tun habe. Dass Google seine Suchergebnisse seit geraumer Zeit zu eigenen Gunsten verändert hat, haben wir Ende August dokumentiert. In den Kommentaren darunter entbrannte eine hitzige Diskussion darüber, ob der Suchriese das darf oder nicht. Ich bleibe dabei: Er darf es nicht und es wird Zeit, sich nach anderen Lösungen umzusehen. (weiterlesen …)

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35,7 Millionen Dollar22.09.11

Das ist die Summe, die Léo Apotheker bekommen könnte, wenn HP ihn als CEO wirklich vor die Tür setzt: bis zu 35,7 Millionen US-Dollar. Das rechnete das “Wall Street Journal” vor. Wie sich die Summe zusammensetzt:

  • 7,2 Millionen Dollar Abfindung, basierend auf zwei Jahresgehältern (2x 1,2 Millionen Dollar) und zwei Jahresboni (2x 2,4 Millionen Dollar)
  • 4,0 Millionen Dollar Wechselbonus
  • 4,6 Millionen Dollar Umzugsgeld, genannt “Bonus”
  • 1,1 Millionen Dollar Gehalt bisher
  • 18,8 Millionen Dollar aus 783.000 Anteilsscheinen, die ihm zustehen

Nicht schlecht für jemanden, der erst elf Monate im Amt ist, den Aktienkurs fast halbiert, ein Kommunikationschaos verursacht hat und die traditionelle PC-Sparte ausgründen will. (weiterlesen …)

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Verloren im Customer Lifetime Value: Mein misslungener Ausflug auf die Dmexco21.09.11

Bitte mal diejenigen von euch aufstehen, die Werbung in ihrer verschiedensten Form vorbehaltlos lieben! Na gut, zumindest einige von euch? Ein bisschen nur? Danke, w&v! Setzen, zwei minus. Der Rest von euch bleibt freiwillig sitzen und liest trotzdem weiter, weil er weiß, dass Werbung zwar selten schön, aber leider doch notwendig ist. Sie finanziert größte Teile der Medienwelt: Radio, Fernsehen, Zeitschriften, Online-Magazine – und manchmal auch Blogs. Schlendert man über die Dmexco in Köln trifft man dennoch wenige, die diesen Kompromiss leben. Hier wird man das Gefühl nicht los, es mit einer Marketingklientel zu tun zu haben, die eine ganz eigene Sprache spricht.

Dies hier sollte ein Beitrag werden, in dem ich mich aufgeschlossen dem Thema Werbung widme, in dem ich beschreibe, wie ich in die kunstvoll gehaltenen Kölner Messehallen fuhr, mich nach neuen Werbeformen umsah, kleine Vermarkter frage, ob sie Blogs vermarkten, große Agenturen löchere, warum sie das nicht tun. Mit meinen Ergebnissen zurück in die Redaktion fahren und die Blogosphäre mit stichhaltigen Informationen ein wenig voranbringen. Aber die Mission schlug leider fehl. Ich fühlte mich wie ein Fremdkörper und verließ das Gelände nach drei Stunden fluchtartig. (weiterlesen …)

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