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Archive for 09.2011

Flattr ist tot [Update]13.09.11

Update unten: Eine Stellungnahme von Flattr.

So, dieser Satz musste einmal fallen. Und es muss für euch auch wie ein peinliches Selbsteingeständnis klingen: Über Flattr nimmt Basic Thinking immer weniger Geld ein. Die ersten von euch reiben sich jetzt bestimmt die Hände und machen daran fest, dass Basic Thinking generell tot sei. Aber so einfach ist es leider nicht, Freunde. Die Zahlen der Unique Visitors, Besucher und Page Impressions schwanken zwar, bleiben aber im Mittel konstant. Vor einem Jahr, im September 2010, nahmen wir noch fast genau 100 Euro über Flattr ein; Rekordmonat war der August 2010 mit fast 147 Euro. Seitdem gehen die Einnahmen deutlich zurück, pendelten sich Anfang des Jahres bei gut 30 Euro im Monat ein.

[Update:] Im folgenden Abschnitt habe ich die Zeiträume der Monatsabrechnungen aufgrund eines Irrtums korrigiert. [/Update] Mit dem Beginn der Möglichkeit, auch Nicht-Mitglieder zu flattrn, erhielt der Dienst im April und Mai noch einmal eine breite Aufmerksamkeit. Unsere Einnahmen kletterten im April noch einmal auf 56 Euro – danach ging es wieder bergab. Im Mai 2011 waren es 39,62 Euro, im Juni 32,35 Euro, im Juli noch ganze 16,68 Euro – ein neuer Negativrekord. Jetzt, etwa in der Monatsmitte des Septembers Im August haben wir via Flattr noch ganze 5,57 Euro eingenommen. Ein klarer Negativrekord. Ja, ich kenne eure Argumente: Die Beiträge hier sind noch zehnmal schlechter als vor einem Jahr, als das Niveau schon im Minusbereich angekommen war. Die Besucherzahlen sind seitdem aber konstant geblieben, während die Flattr-Einnahmen abgenommen haben. (weiterlesen…)

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Videos: Götz Alsmann wirbt für iPad-App, “Apple” droht iPhone-Dieb mit Folter13.09.11

Was man Steve Jobs lassen muss: Beim Marketing für das iPad musste er allenfalls anfangs ein bisschen auf die Pauke hauen. Den Rest übernahmen für ihn die Medien. Allen voran die Holzmedien, die darin ihren Rettungsanker vor der drohenden Flutwelle des kostenlosen Online-Journalismus’ sehen. Der eine oder andere deutsche Verleger hätte den Apple-Gründer am liebsten zum Messias erklärt, zumindest so lange, bis dieser auf seinen 30-Prozent-Anteil an jeder verkauften Zeitschrift pochte.

Und heute? Geht es an anderer Stelle weiter mit kostenloser Werbung für das iPad. Fairerweise muss man sagen, dass es hier um die iPad-App der “Zeit” geht – und dass der Werbespot klug gemacht ist. Götz Alsmann spielt die Hauptrolle. Ich musste weder lachen noch schmunzeln – ich habe ohnehin nie ganz verstanden, ob Götz Alsmann eigentlich witzig sein will. Aber der Spot, der den Medienwandel karikiert, ist gut gemacht und lässt sich prima in der Kaffeepause anschauen, die ich mir gleich gönne. Schaut mal rein. (weiterlesen…)

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Wir haben die E-Petition gegen die Vorratsdaten durch das BlaBlaMeter gejagt13.09.11

… und nun ja, was dabei heraus kam, seht ihr oben im Screenshot: ein “Bullshit-Index” von 0,7 oder 70 Prozent. Das BlaBlaMeter ist ein Tool, das Texte auf Worthülsen und PR-Geschwätz untersucht. Hinter dem Projekt steckt Ilse Burisch aus Frankfurt. Das sagt natürlich über die Qualität der E-Petition nichts aus, denn wer sich mit Politikern einlassen will, muss ihre Sprache sprechen. Die E-Petition gegen die verdachtlose Vorratsdatenspeicherung läuft übrigens nur noch für 12 Stunden und es fehlen noch einige tausend Unterschriften. Wer will, dass sich der Bundestag mit dem Thema befasst und bei der EU für eine Aufhebung der Richtlinie wirbt, der sollte dort schleunigst einmal vorbei schauen. (weiterlesen…)

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Techcrunch: Blog-Urvater Arrington geht, Millionär Schonfeld übernimmt13.09.11

Ist es eigentlich schon bezeichnend, dass man über die Hintergründe des Abgangs von Michael Arrington nicht auf dessen Blog Techcrunch alles Notwendige erfährt, sondern beim Business Insider? Auf Techcrunch erschien gestern nur eine ultrakurze Nachricht von AOL, die Arringtons Abgang bestätigt. Der Techchrunch-Gründer wird dabei in den Himmel gelobt. Er sei ein Top-Unternehmer und man werde ihn in seinem geplanten Venture-Fonds Crunchfund unterstützen, aber er habe sich dazu entschieden, wegzugehen. Dieses “entschieden” setzte Autor Jack McKenna in Anführungszeichen, um dem ganzen wenigstens ein bisschen Sarkasmus zu verleihen.

Arrington erschien auf der Startup-Konferenz Techcrunch Disrupt mit dem T-Shirt “Unbezahlter Blogger”. (Willkommen in Deutschland, hätte ich da beinahe gesagt.) Dort sagte er, für ihn sei es keine gute Situation mehr, bei Techcrunch zu bleiben. In ein paar Tagen sei er kein Angesteller mehr des Blogs oder von AOL. Er werde Techcrunch aber weiterhin unterstützen. Seine rechte Hand Erick Schonfeld übernimmt die Leitung. AOL kündigte in der Botschaft an, man werde die Redaktionsleitung aufstocken. (weiterlesen…)

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Hier bitte: So sieht Amen aus13.09.11

Ich hatte schon lange keine so bösen Kommentare mehr hier gelesen, darüber wie tief mein ganz persönliches Niveau und das dieses Blogs mal wieder gesunken sei. Und dieses Mal musste ich euch kleinlaut Recht geben: Mein Beitrag über Amen in der vergangenen Woche enthielt nichts: keine Screenshots, keine Beschreibung. Ich wollte mich an den Wunsch des Gründers Felix Petersen halten, nichts darüber zu veröffentlichen. Der Grund: Petersen stellt Amen derzeit auf der Konferenz Techcrunch Disrupt vor, und eine der Teilnahmebedingungen ist, dass vorher nicht bekannt sein darf, worum es sich bei dem Projekt handelt. Aber warum dann schon erste Invites raussenden? Laut Petersen, damit ein Kaltstart vermieden werden kann.

Ach, ich weiß auch nicht. Seit gestern darf jedenfalls über Amen berichtet werden und ich habe aus stillem Protest bis heute damit gewartet. Invites habe ich immer noch keine zu vergeben. Machen wir es deswegen kurz: Auf Amen kann man Orte, Dinge oder Personen bewerten nach dem Motto: “Die Simpsons” ist die beste Comedy-Serie aller Zeiten, oder: Coffee on the rocks ist das beste Getränk um 5 Uhr morgens. Andere Nutzer können das mit einem “Amen” bestätigen oder mit einem “Hell no!” verneinen. Das Projekt ist hübsch programmiert, und sobald die Kumpels dort vor Ort sind, könnte das in der Tat witzig werden. Anbei ein paar Screenshots. (weiterlesen…)

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Das Alte kommt, das Neue geht: Thema in dieser Woche auf Basic Thinking12.09.11

Gestern fiel mir auf, dass ich gewissermaßen schon seit zehn Jahren blogge. Nicht auf den Tag genau, aber damals um den 11. September 2001 herum habe ich zum ersten Mal persönliche Erlebnisse online gestellt. Dass ich ins Rheinland zog, anfing zu studieren und dann nebenbei das World Trade Center einstürzte, fiel zeitlich zusammen, und ich wollte über meine Eindrücke schreiben. Wie ihr seht, blogge ich heute immer noch. Aber seitdem hat sich viel verändert.

Was, darüber könnte man ganze Bücher schreiben. Der Journalismus hat sich verändert, Blogsoftware wurde massentauglich, Blogs selbst besetzten die Nische und sind dort, zumindest in Deutschland, immer noch. Aber noch etwas hat sich verändert: Trends können sich heute innerhalb von Minuten um den gesamten Globus verbreiten. Neue Hypes gehen heute oft von US-Techblogs aus und stellen sich ziemlich häufig als Strohfeuerchen heraus. Viele Dienste, die wir vor zehn Jahren noch benutzt haben, sind heute bereits fast in Vergessenheit geraten. Und in naher Zukunft wird es wohl auch einige Medien treffen. (weiterlesen…)

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Einem jeden sein System? HTC schaut sich um. Was wird aus Windows Phone bei Samsung?12.09.11

HTC

Vergesst Windows 7 und Mac OS X. Das wirklich spannende Rennen der Betriebssysteme findet längst im mobilen Bereich statt. Spätestens seit Google Motorola übernommen hat und HP Lizenzpartner für WebOS sucht, ist der Wettkampf wieder in vollem Gange. Zwei neue Gerüchte beflügeln die Diskussionen: SamFirmware hat per Twitter das Gerücht verbreitet, Samsung würde Windows Phone Ende des Jahres in den Wind schießen und bis dahin maximal noch ein neues Smartphone mit der Software veröffentlichen. Gerücht Nummer 2: HTC könnte Android Lebewohl sagen.

Zumindest letzteres Gerücht, das vom “Business Insider” so interpretiert wird, ist kompletter Blödsinn und darauf gebe ich euch Brief und Siegel. Schon die Originalquelle “Focus Taiwan News Channel”, zitiert HTCs Vizechefin Cher Wang deutlich anders, nämlich mit den Worten, man denke darüber nach, sich ein System zu kaufen. Das werde intern diskutiert, aber man sei dabei nicht in Eile. Das würde noch lange keine Abkehr von Android bedeuten. Selbst wenn HTC ein System kaufen würde, könnte man das zusätzlich zu Android und Windows Phone einsetzen, die man bislang unterstützt. Und dann wäre da noch die Frage: Welches System eigentlich? (weiterlesen…)

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Eventsponsoring mit Paart: Freibier für das Gartenfest12.09.11

Man wundert sich manchmal, welche Dinge noch nicht erfunden worden sind. Ein Marktplatz, auf dem Veranstalter Sponsoren für ihr Event finden können, gehörte bislang dazu. Ein neues Hamburger Startup will das ändern. Wer eine Veranstaltung plant, findet dort eine Plattform, um sie von Marken sponsern zu lassen. Dann würde etwa ein Hamburger Brauhaus das Bier liefern oder ein Burgerbrater für die Verköstigung sorgen. Oder der Bezahlsender sponsert die Champions-League-Feier mit dem dafür notwendigen Fernsehprogramm.

Das Startup heißt Paart und ist bereits als GmbH eingetragen. Gründer, Chef und treibende Kraft ist Olaf Classen. Wenn man mit ihm telefoniert, erweckt er nicht den Eindruck eines Partylöwen. Er arbeitet seit Jahren als Online-Berater für Agenturen und Medienhäuser. Aktuell ist er Chef der Digitalagentur strg und wird es trotz Paart auch bleiben. Seine Mitgründer und Managing Partner Pepe Wietholz, Frank Vomberg und Thomas Mohr bleiben geschäftsführend für ihre eigenen Agenturen tätig. Paart ist also ein ambitioniertes Nebenprojekt der vier. Wer schließlich in den Genuss eines Sponsorings kommt, entscheiden aber nicht sie, sondern der Geldgeber. Die Anmeldung via Facebook Connect ist möglich, aber nicht zwingend Voraussetzung. (weiterlesen…)

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Berliner Webkonferenzen wachsen zusammen: Im nächsten Jahr dann zur “NEXT Re:publica”12.09.11

Zentraler Kongress: Die Veranstalter des Berliner Blogger- und Web-Kongresses Re:publica haben den Termin für die Veranstaltung im kommenden Jahr bekannt gegeben: 2. bis 4. Mai 2012, also fast einen Monat später als bisher. Das hat einen Grund, wie ich der Pressemeldung entnehme, die mich gerade von Sinner Schrader erreicht hat: Die Re:publica wird Teil der Berlin Web Week und dadurch etwas besser mit der Startup-Konferenz NEXT verbunden. Beide Konferenzen finden im kommenden Jahr in der Station am Gleisdreieck statt, unweit des Potsdamer Platzes. (weiterlesen…)

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Buchflatrate: Amazon will zur Digitalbücherei werden12.09.11


Bildmontage: Amazon und Booksfree

Viel wird über die digitale Bibliothek diskutiert. Amazon will einfach mal machen. Im Grunde ist das eine kleine Revolution – die doch kaum jemandem von euch ein “Interessant” entlocken wird: eine Flatrate für elektronische Bücher. Lese so viele Bücher wie du willst und zahle dafür einen monatlichen Pauschalpreis. Also das Prinzip der öffentlichen Stadtbibliothek auf das Internet übertragen. Man wundert sich beinahe, dass bislang nur kleine Anbieter wie Bookswim, Booksfree und 24Symbols die Idee umgesetzt haben, die ja nicht neu ist. Amazon befindet sich dafür in Gesprächen mit den Verlagen, meldet das “Wall Street Journal Online” heute früh.

Für andere Medien gibt es das ja längst, wenn auch nicht alles hierzulande. Es gibt Simfy, Spotify, Juke oder Napster als Abodienste für Musik, es gibt Neflix und Amazon selbst für Filmflatrates aus dem Netz und Lovefilm für DVD-Abos, Hulu für Serien. Was noch fehlt, wären Pauschalen für Games, Nachrichten und Zeitschriften. Nein doch, haha, gibt es auch schon, nennt sich Online-Journalismus und ist in den meisten Fällen sogar kostenlos. Bücher jedenfalls künftig also so viel man will, ohne in die Bücherei zu gehen. (weiterlesen…)

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Nur acht Sekunden: Seht Windows 8 beim Hochfahren zu09.09.11


Acht Sekunden noch, dann bin ich auch raus für heute. Was war das für eine Woche mit IFA, Gerichtsurteilen, “Zurück in die Zukunft” und dem Herbstanfang. Falls ihr noch acht Sekunden übrig habt: Microsoft hat ein Video darüber veröffentlicht, wie ein ziemlich alter HP-Laptop mit einer frühen Version von Windows 8 ziemlich schnell hochfahrt: In acht Sekunden nämlich.

Abgesehen von der ohnehin recht angenehmen Kachel-Struktur dürfte das die bislang beste Werbung für das kommende System sein, das allerdings erst in einem Jahr auf den Markt kommen soll. Nächste Woche sehen wir dann vielleicht, wie sich Windows 8 auf einem Samsung-Tablet macht. Ich als Mac-Nutzer, dessen nächste Aufgabe es ist, seinen Rechner neu aufzusetzen, um Lion eine letzte Chance zu geben, spiele schon lange mit dem Gedanken, wieder zu Windows zurückzukehren.
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Frage zum Wochenende: Ist Konkurrenzdenken überholt?09.09.11

Eine Frage, die ich mir schon lange stelle, würde ich heute gerne mal an euch weitergeben: Ist Konkurrenzdenken überholt? Ich denke ja. Natürlich muss man hier ein wenig differenzieren, aber im Prinzip lässt es sich auf diesen einfachen Satz herunterbrechen: Sehe ich nur Konkurrenten und Neider da draußen, wird mich das ein Stück meines möglichen Erfolges kosten. Weil das ewige Gegeneinander Energie kostet. Samsung und Apple sind hier nur ein Beispiel, das ich einmal exemplarisch anbringen möchte.

Rund zwei Jahre haben die Hersteller gebraucht, um Smartphones zu bauen, die es mit dem iPhone aufnehmen können; beim iPad hat es etwa ein Jahr gedauert. Heute liegt Samsung mit Apple gleichauf, sowohl beim Entwicklungsstand der Geräte als auch bei den Marktanteilen im Smartphone-Segment. Samsung hat Tablets und Smartphones in allen Größen und Formen im Programm (in Deutschland jetzt zwei weniger) und wird damit für Kunden immer interessanter. Apples Antwort darauf? Klagen. (weiterlesen…)

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Urteil: Verkaufsverbot für Samsungs Galaxy Tab 10.1 bleibt bestehen [Update]09.09.11

Updates unten

Nun gut, wir leben in einem Rechtsstaat. Von daher muss ich das Urteil akzeptieren, auch wenn ich es für falsch halte. Das Landgericht Düsseldorf hat heute Vormittag im Streit zwischen Samsung und Apple entschieden, dass Samsung das Galaxy Tab 10.1 in Deutschland weiterhin nicht verkaufen darf. Das Verkaufsverbot, das Apple bereits in einer einstweiligen Verfügung erwirkt hat, bleibt also bestehen. Allerdings nur in Deutschland. Im europäischen Ausland darf Samsung das Tablet durchaus verkaufen.

Setzt sich Samsung über das Verbot hinweg, werden bis zu 250.000 Euro Bußgeld fällig. Nur um sich einmal in Erinnerung zu rufen, was das bedeutet: Samsung kann das Tablet in Belgien, Frankreich oder Österreich problemlos in die Regale stellen. In Deutschland ist der Verkauf illegal. Allerdings hat Apple Samsung auch in anderen Ländern verklagt, darunter in den Niederlanden. Das Urteil betrifft nur das Galaxy Tab 10.1, Samsung kann das Urteil anfechten.

[Update, 13:15 Uhr] Samsung hat in einer Stellungnahme dazu angekündigt, in Berufung zu gehen und weiterhin weltweit alle juristischen Mittel gegen Apple auszuschöpfen. Vom aktuellen Urteil sei man enttäuscht, da es die Auswahl an Tablets für deutsche Kunden einschränke. [/Update] (weiterlesen…)

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Für einen guten Zweck: Nike versteigert den Nike Mag aus “Zurück in die Zukunft II”09.09.11

Ich war mal auf einer Party und unterhielt mich angestrengt mit einem Gleichaltrigen. Wir waren uns erst wenig sympathisch, bis zufällig heraus kam, dass eine gleiche Filmreihe unsere Jugend, ach unser Leben, entscheidend geprägt hat: “Zurück in die Zukunft” mit Michael J. Fox, der Film, der Zeitreisen endlich salonfähig machte. Das Eis war gebrochen. Viele Menschen aus der Zeit mögen den Film und auch den zweiten Teil, der eine interessante Interpretation der Zukunft liefert.

Da diese nur noch vier Jahre entfernt ist – der zweite Teil spielt im Jahr 2015 – dachte sich Nike, man müsse jetzt wohl mal etwas tun, um die Zukunft auch wahr werden zu lassen. Das schwebende Skateboard Hoverboard haben sie leider noch nicht erfunden. (Aber es sind ja auch noch vier Jahre Zeit.) Was Nike aber jetzt versteigert: den Nike Mag, den Schuh, den Michael J. Fox alias Marty McFly in “Zurück in die Zukunft II” trägt. Und ein tolles Promo-Video gibt es noch obendrauf. (weiterlesen…)

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Carol Bartz ist wütend: “Diese Leute haben mich verarscht”09.09.11

Man darf sich auch nicht alles gefallen lassen: Carol Bartz wurde am Dienstag recht unsanft bei Yahoo entthront und ins Parlament zurückverfrachtet. Kündigungen sind selten unemotional, aber Bartz sieht es nun nicht ein, gute Miene zum bösen Spiel zu machen: “Diese Leute haben mich verarscht”, sagte die Ex-Chefin des Internetkonzerns der CNN-Seite “Fortune” in einem Exklusivinterview. Ihrer Version nach habe sie den Verwaltungsratsvorsitzenden am Dienstagabend um kurz nach 18 Uhr US-Ostküstenzeit angerufen. Aber statt mit ihr zu reden, soll Roy Bostock gleich begonnen haben, von einem Statement abzulesen, das mit Yahoos Anwälten abgestimmt war.

Bartz habe daraufhin gesagt: “Roy, ich denke, das ist eine Vorlage, die du da abliest. Warum hast du nicht die Eier, es mir selbst zu sagen?”. Bartz erklärt, sie habe nicht mit Bostock verhandelt oder gestritten, sondern es einfach akzeptiert, allerdings nicht ohne anzufügen: “Ich dachte, du hättest mehr Klasse”. Bostock, der auch im Aufsichtsrat von Delta Airlines und Morgan Stanley sitzt, wollte Bartz’ Erklärungen nicht kommentieren. (weiterlesen…)

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