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Archive for 12.2011

“Mach deinen kostenlosen Dienst attraktiv, dann zahlen die Nutzer freiwillig”21.12.11


Instagram-CEO Kevin Systrom

Das Geschäftsmodell ist fast so alt wie das Internet – und als besonders beliebt gilt es nicht: Freemium. Ihr erlebt es in vielen Diensten, die ihr täglich nutzt, vielleicht bei eurem Webmailer oder der Testversion einer Software: Das Basisangebot ist kostenlos. Wollt ihr das Produkt in vollem Umfang nutzen, müsst ihr etwas dafür zahlen. Immer häufiger in letzter Zeit höre ich zwei interessante Aussagen von Gründern dazu: “Wenn 5 Prozent der Nutzer zahlen, finanziert das unser ganzes Geschäft” und: “Biete ein gutes Produkt kostenlos an, dann zahlen die Leute freiwillig.”

Vor allem letztere Devise ist interessant. Kevin Systrom von Instagram handelt danach. Seine erfolgreiche Foto-App ist seit dem Start im Herbst 2010 kostenlos und hat inzwischen mehr als 15 Millionen Nutzer angelockt. Investoren pumpten bislang 7,5 Millionen US-Dollar Kapital in das kleine Unternehmen, was für das Team aus gerade einmal 6 Mitarbeitern locker ausreicht. Künftig will man Geld über Zusatzservices wie besondere Filter einnehmen. “Wir glauben aber, dass unser Kernprodukt immer kostenlos bleiben wird”, schreibt das Foto-Startup auf seiner Website. (weiterlesen …)

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Auf Maos Spuren: Kim Jong Il Dropping the Bass21.12.11


Das nordkoreanische Volk trauert inbrünstig um das kürzlich verstorbene Staatoberhaupt Kim Jong Il. Nachfolger des “lieben Führers” wird im Rahmen einer Militärregierung der nächste “liebe Führer”, sein Sohn Kim Jong Un. Wo die einen trauern, freuen sich die anderen und noch wieder ganz andere erstellen Internet-Memes. Bereits im vergangenen Jahr wurde das Tumblelog “Kim Jong Il Looking at Things berühmt”. Inzwischen gibt es etwas Neues, das die musikalische Seite des verstorbenen Diktators zeigt. Und auch seinem Nachfolger wurde ein erstes Blog gewidmet. Eine kleine Bildergalerie. (weiterlesen …)

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Vom Markt wegshoppen: Blackberry im Auge angeblicher Übernahmekandidaten21.12.11

Gerüchte gibt es ja viele, aber beantworte mir hier doch bitte einmal jemand die Frage nach dem “Warum”. Wie das “Wall Street Journal” (WSJ) meldet, haben Nokia und Microsoft sich mehrere Male mit Blackberry-Hersteller RIM getroffen, um über mögliche Kooperationen zu sprechen. Informell. Sagen, wie immer, Personen, die nicht genannt werden wollen. Es soll angeblich um eine gemeinschaftliche Übernahme durch Microsoft und Nokia gegangen sein.

Warum die beiden das machen sollten, leuchtet nicht so ganz ein. Die enge Partnerschaft zwischen dem Software-Riesen und den Finnen ist kein Geheimnis. Aber wie würde RIM da ins Spektrum passen? Nokia setzt in naher Zukunft auf Symbian und zuvorderst Microsofts Systeme. Und Microsoft hat alle Hände voll zu tun, Kunden und Partnern Windows Phone schmackhaft zu machen, das noch lange nicht die gewünschte Nummer Drei unter den mobilen Ökosystemen ist. Windows Phone für RIM? Da kämen überhaupt nur die Touchscreen-Modelle wie das Torch 9860 der ansonsten tastenintensiven Blackberrys in Frage. (weiterlesen …)

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Google lässt den Firefox noch drei weitere Jahre leben: Neue Suchpartnerschaft und Version 921.12.11


Google? Firefox? Ja, so ist es: Die Suchpartnerschaft mit dem Webriesen beschert dem alternativen Browser 84 Prozent seiner Einnahmen. Als Anfang des Monats bekannt wurde, dass der Vertrag ausgelaufen war und noch nicht verlängert wurde, war die Frage notwendig, ob Google dem Firefox den Stecker gezogen haben könnte.

Die ganze Aufregung war zum Glück umsonst: Google und Firefox-Anbieter Mozilla beeilten sich, ein Ende des Browsers zu dementieren. Und gestern verkündeten sie eine Verlängerung der Partnerschaft um weitere drei Jahre. Mehr noch: Das Problem, das unter anderem auch ich dem Firefox Anfang des Monats attestierte, könnte sich am Ende als Luxusproblem herausgestellt haben. (weiterlesen …)

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Stell dir vor, die Bahn wagt sich auf Facebook und ein Shitstorm bleibt aus20.12.11


So ein Thema ist doch eigentlich prädestiniert für einen Shitstorm: Ein Abiturient setzt sich in einem überfüllten Zug auf die Treppe zur 1. Klasse und muss deswegen einen Zuschlag in Höhe von 40 Euro zahlen. Und schlimmer noch: Die Bahn gibt der Schaffnerin Recht, die argumentiert hatte, die Gäste der 1. Klasse würden sich beleidigt fühlen, wenn man sich ohne gültiges Erstklassen-Ticket auf die Treppe setze.

Einen Shitstorm hätte die Meute eigentlich ideal an der neuen Facebook-Seite der Bahn abladen können, denn die war nur wenige Tage zuvor gestartet. Dort allerdings blieb der Mob fern. In den Tagen, in denen ich von dem “Treppenwitz” las, schaute ich neugierig auf der Facebook-Seite des Bahn-Personenverkehrs vorbei. Dort fanden sich in der Tat einige böse Beschimpfungen wegen dieser Maßnahme – die allerdings schnell in der Masse anderer Postings untergingen. Wie jede andere Beschimpfung dort. Mochte man anfangs denken, dass die Bahn ja wohl nicht bei Trost sein könne, sich nach dem Start des eigenen Twitter-Service’ auch noch auf Facebook zu wagen, sieht die Sachlage nun anders aus: Gerade Facebook scheint für die Bahn das ideale Medium zu sein, um Proteste schnell vergessen zu machen. (weiterlesen …)

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Absicht? Alte iPhones und iPod touches können keine Apps herunterladen [Update]20.12.11

Lasst mich kurz in die Runde fragen, ob ihr auch davon betroffen seid: Ein Leser wandte sich an unsere Schwesterredaktion Onlinekosten und klagte sein Leid mit einem alten iPhone 3G. Mit der Version 3.1.3 von iOS/ iPhone OS können ältere iPhones und iPod touches derzeit keine Apps aus dem App Store herunterladen. Die Download-Möglichkeit ist im iPhone OS 3.1.3 seit dem vergangenen Wochenende ausgegraut. Nutzer können zwar noch Apps updaten oder via iTunes neue Apps herunterladen, aber nicht mehr über ihr Gerät selbst.

Das Problem soll etwa zum gleichen Zeitpunkt aufgetreten sein, als Apple Probleme mit dem Anmeldeprozess von iTunes Match meldete. Davon betroffen sind mehrere Nutzer des iPhone OS 3.1.3, wie iOS früher hieß. Natürlich monieren einige in Apples Diskussionsforum bereits, dass Absicht dahinter stecke. Apple könne so versuchen, ältere Nutzer zum Upgrade zu iCloud-fähigen Geräten zu zwingen. Der Anbieter selbst hat sich bislang nicht zu dem Thema geäußert. Sobald wir etwas Neues wissen, werde ich hier updaten.

[Update, 21.12. 10:15 Uhr] Das Problem scheint mittlerweile behoben zu sein. Ohne Software-Update soll man jetzt wieder auf das Problem zugreifen können. Danke für eure Kommentare! [/Update]

(Jürgen Vielmeier)

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Deezer startet in Deutschland: Profi-Musikabo mit 13 Millionen Songs20.12.11

Etwas später als angekündigt ist Deezer gestern in Deutschland gestartet. Es ist mittlerweile das sechste hierzulande verfügbare Musikabo-Dienst nach Napster, Simfy, Sony Qriocity, Juke und Rara. 13 Millionen Songs gibt es im Angebot der Franzosen. Der Basis-Tarif mit einem Desktop-Player kostet 4,99 Euro im Monat; die Premium-Version mit Desktop- und mobiler Nutzung 9,99 Euro. Auf der Startseite von Deezer lassen sich Songs ohne Anmeldung 30 Sekunden lang probehören. Offenbar gibt es nach der Anmeldung über Facebook auch eine begrenzte Stundenzahl, in der man Songs und Alben komplett hören kann. Eigene MP3s lassen sich im Deezer-Player speichern. Empfehlungen gibt es über Genre-basierte Radios.  (weiterlesen …)

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Musikdinosaurier Gema im Einigungsfieber: Rabatte für alle – außer YouTube20.12.11


Wofür wird das Technik-Jahr 2011 in Erinnerung bleiben? Tablets, Steve Jobs, Google Plus, Datenschutz? Ziemlich sicher. Aber abseits von den genannten gab es vor allem ein Thema, das uns auf Basic Thinking auf Trab gehalten hat. Denn abseits der Social Networks, Smartphones und Patentkriege vollzog sich nichts weniger als eine Revolution: Musikabos sind da, mit der Musik aller Major Labels, und die Industrie hat ihre Scheu vor dem Internet und ihre Angst vor Raubkopien endgültig abgelegt. 2011 war ein Festival für das Thema Online-Musik, und in Deutschland kam auf den Weg, was vor Jahren noch undenkbar schien.

Und jetzt, offenbar als Weihnachtsgeschenk, bewegt sich sogar die Institution, die gemeinhin als Dinosaurier der Musik bekannt geworden ist: die Gema. Sie ist geplagt mit dem Schwarzen Peter, den Google ihr zugeschoben hat, gebeutelt von massiven Angriffen durch Anonymous und heimgesucht vom Zorn der Millionen wegen gebührenpflichtigen Kinderliedern. Das war selbst den Plattenfirmen zu viel: Die Bosse von Sony Music und Universal attackierten die Gema wegen ihrer YouTube-Blockade. Jetzt will die Gema nicht länger der Böse sein und lenkt massenhaft ein. (weiterlesen …)

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AT&T lässt T-Mobile-Übernahme platzen, tröstet Telekom mit 3 Milliarden Dollar und Roaming-Abkommen20.12.11

AT&T-MobileDie geplante Übernahme von T-Mobile USA durch AT&T ist geplatzt. Der Mobilfunkriese zog sein Angebot für die Tochter der Deutschen Telekom gestern Abend zurück. Man habe alle Optionen abgewogen, heißt es in der offiziellen Presse-Erklärung. Aber nach Rücksprache mit der Deutschen Telekom habe man sich dazu entschlossen, die Pläne aufzugeben. Sowohl das US-Justizministerium als auch die Regulierungsbehörde FCC hatten zuletzt Bedenken gegen die Transaktion geäußert. Und AT&T hat seine Felle in der 39 Milliarden Dollar teuren Übernahme zunehmend davon schwimmen sehen.

Die Telekom hat nun Anrecht auf eine milliardenschwere Entschädigung. Etwa 3 Milliarden US-Dollar sollen noch in diesem Jahr in bar an die Deutschen fließen (AT&T spricht von 4 Milliarden Dollar). Zusätzlich erhält T-Mobile Mobilfunkfrequenzen von AT&T im Wert von geschätzten weiteren 3 Milliarden Dollar. Obendrauf gibt es noch ein siebenjähriges Roaming-Abkommen, bei denen T-Mobile die Kapazitäten von AT&T nutzen darf. Es klingt für einen Gewinn für T-Mobile, oder gibt es doch nur Verlierer? (weiterlesen …)

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Darf‘s ein bisschen MEHR sein?19.12.11

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Temperatur, Windstärke, Niederschlagsmenge und Luftfeuchtigkeit. Diese Angaben gehören mittlerweile zum Standardrepertoire der unzähligen Wetter-Apps im Appstore. Bei den Zusatzfunktionen trennt sich allerdings die Spreu vom Weizen – und man landet bei WeatherPro.

Die beliebte Wetter-App von MeteoGroup – Europas größtem privaten Wetterdienst – liefert einfach mehr als „nur“ eine Wettervorhersage. Seit 2008 ist WeatherPro auf dem Markt und wurde seitdem stetig verbessert und erweitert. So wächst mit jedem Update nicht nur der Funktionsumfang der App, sondern auch die Sicherheit der User, im Alltag nie wieder vom Wetter überrascht zu werden. (weiterlesen …)

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Jetzt mal im Ernst, Freunde: Wer von euch benutzt drei oder mehr Handys gleichzeitig?19.12.11

Der Branchenverband Bitkom bringt so einiges an Statistiken heraus. Aber diese hier verblüfft dann schon ein wenig: In Deutschland sind aktuell 98 Millionen Mobiltelefone im Einsatz. 29 Millionen Deutsche haben zwei oder mehr Handys im Gebrauch. 7 Millionen Deutsche – und jetzt kommt’s – benutzen gar drei oder mehr Mobiltelefone. Gleichzeitig. Wir sprechen also nicht von den übrigen Statistiken, nach denen jeder noch ein paar alte Handys in der Schublade liegen hat. Es geht hier um die aktive Nutzung.

Wer neben seinem Privathandy ein Diensthandy benutzen musst, hat zwei dabei. Oder jemand, der von seinem alten Smartphone auf ein anderes System wechseln will (zum Beispiel vom iPhone zu Android). Oder wer seinen Vertrag ändert und zwei SIM-Karten hat. Das ist aber selten ein Dauerzustand und man ist froh, wenn man am Ende nur ein Handy benutzen muss, zur Not über Dual-Sim. Oder nicht? Deswegen bitte einmal diejenigen vor, die gleichzeitig drei oder mehr Handys/Smartphones benutzen. Teilt mir eure Beweggründe mit: Warum nutzt jemand drei oder mehr Mobiltelefone gleichzeitig?

(Jürgen Vielmeier, Bild: Phil and Pam (CC))

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Wird Facebook einen Israeli verklagen, der Mark Zuckerberg heißt?19.12.11

Vor zwei Wochen hieß er noch Rotem Guez: ein Israeli hat sich wohl aus Marketinggründen angeblich den neuen Namen Mark Zuckerberg gegeben. Heißt es zumindest auf der Website seines Unternehmens, dem Like Store. Der Name sei rechtlich genehmigt und offiziell eingetragen, lautet der Text dort auf der Website. Es gibt ein angebliches Beweisfoto (oben) und ein Video. Und wenn nichts mehr groß dazwischen komme, so das Unternehmen, werde Guez nun für den Rest seines Lebens Zuckerberg heißen.

Und damit genauso wie der Gründer des weltbekannten Social Networks Facebook, das der neue Zuckerberg noch unter dem Namen Guez im Januar zum ersten Mal verklagt hatte. Angeblich, weil das Netzwerk nichts dagegen unternahm, sein gehacktes Profil wiederherzustellen. Im September klagte Facebook zurück: Guez’ Like Store verstoße gegen Facebooks Geschäftsbedingungen, indem es Fans und Likes gegen Geld anbiete. Solche Praktiken, für die es mehrere Anbieter gibt, wurden in Deutschland etwa im Zuge der Initiative Pro Guttenberg bekannt. Facebook drohte am 14. Dezember erneut mit einer Klage, offenbar noch nicht wissend, dass man damit einen Mark Zuckerberg verklagen würde. (weiterlesen …)

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Doo-Gründer Frank Thelen: “Wir wollen das Papier töten”19.12.11


Doo-Gründer Marc Sieberger und Frank Thelen.

Berlin hat in diesem Jahr in die Herzen von Investoren und US-Medien erobert. Die heißesten Startups der Welt schießen gerade an der Spree wie Pilze aus dem Boden. Die Doo-Gründer Frank Thelen, Marc Sieberger und Alex Koch haben als Standort trotzdem die alte Hauptstadt Bonn gewählt – und vor zwei Wochen 5 Millionen Euro Kapital von drei Investoren eingesammelt. Der Unbehelligte reibt sich die Augen: Dort, im ruhigen Bad Godesberg, nur einen Steinwurf von einem Cineplex entfernt, soll derzeit eines der heißesten Tools der Welt entstehen? Doo könnte das nächste Evernote werden: ein Dienst, der alle Dokumente an einer Stelle sammelt und über die Cloud synchronisiert, damit man nie wieder die Übersicht verliert. Thelen erklärte mir im Interview, wie eigener Leidensdruck ihn praktisch dazu zwang, die Idee umzusetzen und warum das ein potenzieller Milliardenmarkt ist.

Die drei Gründer kennen sich noch aus ihrem früheren Unternehmen IP Labs, das sie vor knapp vier Jahren an Fujifilm verkauften. Sie blieben dennoch vorerst im Management tätig. Thelen und Sieberger gründeten dann Anfang 2010 den Startup-Investor E42, der sich unter anderem an MyTaxi, KaufDa und den 6Wunderkindern beteiligte. Bislang ist Doo noch nicht offiziell gestartet. Ende Januar soll die Closed-Beta-Phase beginnen. Da ich mich als Bonner über das rare Webgeschehen vor Ort immer sehr freue, stattete ich Doo vergangene Woche einen Hausbesuch ab. Dort stand mir Thelen Rede und Antwort, stellte mir das kommende Produkt vor und erklärte, warum der Standort Deutschland ihm mit seinen Datenschutzgesetzen in diesem Falle einen wunderbaren Vorteil bietet. (weiterlesen …)

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Fusion Garage von der Bildfläche verschwunden: Grid 10 nicht ausgeliefert, Rechnungen nicht bezahlt19.12.11

Grid 10

Es gibt unschöne Nachrichten von Fusion Garage. Ihr erinnert euch: Der Singapurer Hersteller legte im Sommer unter dem Namen “TabCo” eine breite Marketingoffensive an. Firmengründer Chandra Rathakrishnan stellte mir das Tablet Grid 10 und das Smartphone Grid 4 im September in Hamburg persönlich vor. Verkaufsstart für das Grid 10 sollte in Deutschland eigentlich der 24. Oktober sein. Testgeräte stellte man uns für Anfang Oktober in Aussicht. Dann wurde der Marktstart verschoben und Kunden haben nach wie vor offenbar keine Geräte erhalten.

Und es deutet einiges darauf hin, als würden sie das auch nicht mehr. Denn am Wochenende wurde bekannt, dass die PR-Agentur McGrath Power, die Fusion Garage für die Grid-Serie international betreuen sollte, dem Auftraggeber gekündigt hat. McGrath Power gibt an, seit Monaten keine Antwort von Fusion Garage erhalten zu haben. Deswegen habe man sich entschlossen, dem Hersteller die Zusammenarbeit aufzukündigen. Die Anwaltskanzlei Quinn Emanuel, die Fusion Garage in den USA vor Gericht vertrat, zog ihr Mandat zurück. Begründung: Der Hersteller habe seine Rechnungen nicht mehr bezahlt. Website und Shop von Fusion Garage waren am Wochenende temporär offline und sind momentan nur noch schwer zu erreichen. Im Shop heißt es, derzeit seien keine Geräte mehr auf Lager. Das Fusion-Garage-Blog verweist aktuell auf einen Proxy-Server, Kunden beklagen, seit Monaten auf ihre bestellten Geräte zu warten. Uh oh. (weiterlesen …)

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So.cl: Microsofts Antwort auf, nun ja, StudiVZ startet für US-Studenten16.12.11

Bevor das gleich wieder im Wochenende untergeht: Microsoft ist bei den ganzen Facebooks und Google Plus’ da draußen nicht untätig geblieben. Und so ist noch passend zum Wochenende So.cl gestartet, das mehr oder weniger sehnsüchtig erwartete Social Network der Redmonder. Gestartet heißt allerdings: Weniger für euch, als mehr für ein paar Tester. In den Genuss von So.cl kommen erst einmal nur Studenten der Universität Washington, der Syracuse University und der New York University.

Ein Social Network, das erst einmal nur in einigen wenigen Universitäten in den USA startet. Klingelt da was? Genau, denn ebenso hat auch Facebook seinen Siegeszug begonnen. Etwas überraschend ist dafür auf den ersten Blick, dass Facebook bei So.cl mit von der Partie ist. Zwar sind Microsoft und der soziale Marktführer dicke Freunde; Facebook etwa ist tief in Windows Phone 7.5 integriert. Aber dass man einen Facebook-Account benötigt, um sich bei So.cl anzumelden: Konterkariert das die Idee eines eigenständigen Social Networks nicht ein wenig? (weiterlesen …)

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