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Archive for 12.2011

Bizarrer MegaUpload-Song: Prominente brechen eine Lanze für die verruchte Plattform12.12.11

Da isser, der Ohrwurm des Tages: Prominente von Will.I.am über Kanye West bis hin zu Snoop Dogg und Schauspieler Jamie Foxx haben einen Song für MegaUpload aufgenommen. Der Filehoster steht unter Beschuss von RIAA und MPAA, den Verbänden der Musik- und Videoindustrie der Vereinigten Staaten. Der Vorwurf: Mit seinem Sitz außerhalb der USA stehle das Portal wertvolle amerikanische Inhalte, amerikanisches Kapital und koste amerikanische Arbeitsplätze und Rentenfonds für Kreative.

Zu Mega gehört etwa der Videohoster MegaVideo, auf dem es viele TV-Serien noch vor dem offiziellen Sendestart in vielen Ländern zu sehen gibt. Der deutsche Kim Schmitz, der mutmaßlich hinter dem Hoster steckt, einigte sich erst Anfang November mit dem Erotikportal Perfect 10 auf einen außergerichtlichen Vergleich. Creative America lässt in einem TV-Beitrag im November kein gutes Haar am vorbestraften Schmitz und gibt ihm eine große Mitschuld an den Verlusten der Unterhaltungsindustrie. Warum ihm Künstler jetzt die Stange halten? Weil Mega ihnen Einnahmen verschaffen will. (weiterlesen…)

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Untergang der VZ-Netzwerke: Ist schon im kommenden März Schluss?12.12.11

Anschauliche Grafik oben von Martin Vogel. Und ja, die Frage muss erlaubt sein: Wie lange geht das noch gut? Ja, die VZs haben sich neu erfunden und ja, zumindest technisch hat die Plattform den richtigen Weg eingeschlagen. Aber wer macht da noch mit? Offenbar keiner mehr: 84 Millionen Visits verzeichnen alle drei VZs (SchülerVZ, StudiVZ, MeinVZ/FreundeVZ) im November laut Zahlen von IVW noch zusammen. Das sind 14 Millionen Visits weniger als im Oktober. Im Juni waren es noch doppelt so viele. Im Mai 2010, bei dem Vogels Statistik beginnt, verzeichneten die VZs noch 460 Millionen Visits monatlich.

Folgt man der Abwärtsbewegung der Statistik, wären die VZs schon im kommenden Frühling beim Nullpunkt angelangt. Ironischerweise wäre das in etwa die Zeit von “sechs bis neun Monaten”, die sich die VZs nach dem Relaunch Ende September gegben haben, um die Plattform zusammen mit ihren Mitgliedern neu zu entwickeln. Auffällig ist, dass der Start des neuen Designs den Niedergang im Oktober (von 104 auf 98 Millionen Visits) in der Tat ein wenig gebremst hat, bevor es dann im November wieder deutlicher abwärts ging. Möglicherweise haben die Nutzer keine Lust mehr, das neue Design zu testen und über neue Entwicklungen mitzuentscheiden. (weiterlesen…)

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“Motherfucker” gesucht: Startup Tripmeister wirbt um Entwickler [Update]12.12.11

Update unten.

Please excuse my French. Aber ich gebe nur wieder, was das Berliner Startup Tripmeister in einer Stellenanzeige schreibt: “Programming, Motherfucker. Do You Speak it?” Die Berliner suchen auf diese Weise einen Back-End-Entwickler, der auch gerne gleichzeitig Mitgründer sein darf.

Ich erinnere mich gerade an meine Jugend, als der Musiker Prince (der damals noch so hieß) für seinen Song “Sexy Motherfucker” von Sittenwächtern als “pervers” beschimpft wurde. Die Zeiten haben sich geändert und der Begriff Motherfucker hat inzwischen einen Coolnessfaktor erreicht. Aber wie kommt man auf die Idee, damit für sich und einen Job bei sich zu werben? Ich habe den Jungs mal eine E-Mail geschickt und werde hier updaten, wenn Antwort kommt. (weiterlesen…)

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Jawoll! HP hat ein Einsehen, stellt WebOS Open Source09.12.11


HP hat sein mobiles Betriebssystem WebOS der Open-Source-Community zur Verfügung gestellt. Das gab Konzernchefin Meg Whitman heute Abend den Mitarbeitern bekannt. HP will das Projekt aber weiterhin ideell wie finanziell unterstützen und die Software weiterentwickeln. Das monatelange Tauziehen um das hübsche aber nischige System ist damit beendet. Von einer Beerdigung bis hin zu einem Verkauf waren alle Möglichkeiten denkbar gewesen.

Und HP setzte gar noch einen drauf, kündigte für 2013 sogar wieder Tablets mit dem System an. Erst im August hatte HP die WebOS-Hardware mit dem Tablet TouchPad und die Smartphone-Linien Veer und Pre eingestellt. Ja, man kann es durchaus so sehen wie Roger Cheng von CNet, der erwartet, dass WebOS scheitern wird. Aber so hat das System, das einst von Palm entwickelt und dann wie das gesamte Unternehmen von HP aufgekauft wurde, wenigstens noch eine Chance. Ob wir es aber tatsächlich noch einmal auf konkurrenzfähiger Hardware eines namhaften Herstellers sehen werden – ungewiss.

(Jürgen Vielmeier)

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„World of Sports“ – das Social-Sport-Netzwerk vereint Gleichgesinnte auf woosp.me zum gemeinsamen Sporteln09.12.11

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In der „World of Sports“, kurz: woosp.me, findest Du über die gemeinsamen sportlichen Interessen neue Freunde und Gleichgesinnte zum gemeinsamen Sporteln. Egal ob Biken, Laufen, Klettern, Freeriden oder andere Sportarten, ob Indoor oder Outdoor. Es ist für jeden sportaffinen Menschen etwas dabei. So leicht wie nie zuvor kannst Du dich zum gemeinsamen Sporteln auf Facebook und im Web auf woosp.me verabreden. Die Anmeldung bei woosp.me ist zwanglos, ohne Kosten und ohne die Beantwortung vieler unnützer Fragen für ein Persönlichkeitsprofil. (weiterlesen…)

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Ultrathins: AMD, ihr ahnt es, plant ein Gegenstück zu Intels Ultrabooks09.12.11

Lenovo U300S

Ultrabooks, wie ihr oben eins von Lenovo im Bild seht, sollen im kommenden Jahr der PC-Industrie neuen Auftrieb bescheren. Sie sollen Windows-Nutzer zum Bleiben bewegen, die für ein schlankes MacBook Air zu Apple wechseln würden. Sie sollen den Erfolg bringen, den Tablets und Netbooks ihnen nicht beschert haben. Und sie sollen außerdem noch leicht, dünn und vielleicht sogar noch chic sein. Ultrabooks sind eine Erfindung von Intel. Der Chiphersteller hat sich die Bezeichnung als Marke gesichert. Und lange Zeit fragte man sich: Wo bleibt eigentlich die Antwort der Konkurrenz darauf?

AMD hat sie womöglich jetzt gegeben. Wie Brian Slattery von AMD dem Magazin “The Australian” (Premium-Link) sagte, plane man an Chips mit integriertem Radeon HD 7000 Grafikprozessor (GPU) und Direct-X-Kompatibilität auf Basis der Brazos-2.0-Plattform. Dünn und klein sollen sie sein, und die Rechner um sie herum natürlich auch. Arbeitstitel: “Ultrathins”. Dass damit eine Konkurrenzlinie zu Intels Ultrabooks gemeint ist, dürfte klar sein. Dass der Name bis zur tatsächlichen Veröffentlichung noch geändert werden wird, um möglichen Rechtsstreitereien vorzubeugen, auch. Einen Unterschied gibt es aber doch. (weiterlesen…)

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Ein typischer Tatort in 123 Sekunden: Walulis sieht fern09.12.11

Tele 5, seid ihr noch zu retten, so eine Sendung um 0:40 Uhr zu zeigen – und dazu noch auf Tele 5? Die gehört in die Prime Time, vor den Tatort oder – noch besser – an Stelle des Tatorts. Denn darum geht es in der ersten Folge “Walulis sieht fern” auf Tele 5: ein typischer Tatort in 123 Sekunden. Meine Kollegen guckten gerade schon komisch zu mir rüber mit Blicken, die zu sagen schienen: “Der lacht während der Arbeit? Das tut der doch sonst nicht.” Ich kann nichts dafür, Philipp Walulis ist Schuld. Seht selbst. (weiterlesen…)

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Mobbing-Plattform? Zumindest fehlendes Fingerspitzengefühl bei SchülerVZ09.12.11

Nein. Ich hole jetzt mal nicht aus und liste die vielen PR-Pannen der VZ-Gruppe auf, die es in der Vergangenheit durchaus gab. Positive Meldungen über die Netze wurden dabei nicht so laut gehört wie alles Negative. Dieses jedenfalls ist eine schlimme PR-Panne – mehr meines Erachtens aber auch nicht. Aber natürlich musste dieser Eindruck entstehen, als die VZ-Netzwerke für die Plattform SchülerVZ die Bewertungsplattform “Pausenhof” vorstellten. Mitschüler können darin mit einem Top- oder Flop-Button bewertet werden.

Das mutete an wie das Gegenstück zu Facebooks Gefällt-mir-Button. Und der Eindruck, der dabei unter anderem bei Johnny von Spreeblick und Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach vom Blog Haltungsturnen entstand, war natürlich: Mobbing! Wird da etwa jeder sehen können, wie viele Flops ein Schüler sammelt, den die anderen heruntergewählt haben? In Zeiten, in denen die Themen Schul- und Cybermobbing (endlich) in den Fokus von Pädagogik und Öffentlichkeit gerückt ist, fragt man sich natürlich im ersten Moment: Sind die VZs denn von allen guten Geistern verlassen? Bei genauerer Betrachtung zeigt sich: Von Mobbing kann da nicht gerade die Rede sein, aber dass es so aufgefasst werden könnte, damit hätte man rechnen müssen. (weiterlesen…)

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Gesichtserkennung: Google klingelt an der Haustür, Facebook schleicht sich hinten an09.12.11

Was bitte musst du getan haben, wenn du ein Social Network hast und Datenschützer dich loben, noch dazu der Hamburger Hardliner Johannes Caspar? Eigentlich nichts, du musst nur deine Nutzer um Erlaubnis fragen. Das ist das, was Google für die neue Gesichtserkennung für Google Plus getan hat, die heute Abend online gehen soll.

Und ich lache mich gerade kaputt. Man sollte es garantiert nie so weit kommen lassen, dass man es allen recht machen will, aber bitte: das ist schon alles? Alles, um die berüchtigten Datenschützer aus dem hohen Norden der Republik sanft wie ein Lämmlein werden zu lassen? Mark Zuckerberg, der für sein Netzwerk Facebook regelmäßig Prügel von Datenschützern bezieht, müsste sich gerade eigentlich vorkommen wie der Elefant im Prozellanladen. Aber was genau ist “Find my Face” und wieso gehen Datenschützer damit d’accord? (weiterlesen…)

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Twitter erfindet sich noch einmal neu: Klarer, schlanker, alte Fehler korrigiert09.12.11

Und neben all den Google Plusses, Facebooks, Unthinks, Anybeats und Badoos gab es da auch noch Twitter. Der Dienst hat sich jetzt mit einem klareren Redesign zurück ins Gedächtnis gerufen und will den Kampf gegen die Konkurrenz aufnehmen. Nachdem das erst im Frühjahr fest eingeführte, neue Twitter bei vielen langjährigen Nutzern überhaupt nicht gut ankam, dachte man sich beim Zwitscherdienst offenbar: erfinden wir uns doch einfach noch einmal neu.

Das neue Twitter ist deutlich entschlackt. Der Hauptbereich mit den Tweets bleibt in der Mitte, die Seitenleiste, die eigentlich immer rechts platziert war, rückt jetzt nach links. Das umstrittene Redesign von Spiegel Online vom Frühjahr scheint Schule zu machen. Augenscheinlichste Neuerung: Bilder, Videos und Konversationen werden jetzt direkt in die Timeline angebunden. Angeblich wurde das neue Twitter, das HTML5-basiert ist, um 500 Prozent verschnellert. Ähnlich sieht es mit den neuen mobilen Apps für Android und iOS aus. (weiterlesen…)

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Simfy: Neuer Player integriert iTunes-Playlisten, während die Konkurrenz in den Startlöchern steht08.12.11


Der deutsche Musikstreaming-Dienst Simfy hat harte Wochen hinter sich, und das Schlimmste steht ihm im kommenden Jahr erst noch bevor: Mit Spotify und Deezer wollen zwei mächtige Konkurrenten aus dem Ausland 2012 auch auf den deutschen Markt. Wenn es überhaupt noch so lange dauert. Denn die Gema und Bitkom haben heute einen neuen Tarif für Streamingdienste ausgehandelt, der den Services den Markteintritt erheblich erleichtert. Dann könnte es für Simfy knüppelhart kommen. Denn Spotify ist den Kölnern mittlerweile finanziell, mit einer eigenen App-Plattform und der Möglichkeit des Erwerbs von Songs voraus, für die es keine Streaming-Rechte gibt. Selbst sorgte Simfy kürzlich für Rätselraten, als man den augenscheinlichsten eigenen Vorteil, den kostenlosen Zugang, erst auf 20, dann auf 5 Stunden begrenzte.

Um mal wieder einen Schritt nach vorne zu gehen, hat der Musikdienst heute eine wichtige Erweiterung vorgestellt: Nutzer können ab sofort in der Version 1.6 des Desktop-Clients Musik aus der iTunes-Bibliothek importieren (MP3s und M4As). Das bedeutet, dass Simfy-Nutzer sich den iTunes-Player künftig sparen können und es zumindest in der Desktop-Version keinen Unterschied mehr bedeutet, ob ein Song gekauft ist, gestreamt wurde oder sonst woher kommt. Nutzer müssen dann vor allem nicht mehr zwischen zwei Playern hin- und herspringen. (weiterlesen…)

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Bill Gross: 12 Tipps für ein erfolgreiches Startup (oder jede andere Leidenschaft)08.12.11


Zweiter Tag auf der Le Web in Paris und langsam fühlt man sich als Teilnehmer wie auf einem Alumni-Treffen. Vielleicht liegt es an der Gründer-Atmosphäre, Menschen, die einfach das Positive sehen und Dinge in die Hand nehmen, statt nur an die Nachteile zu denken. Vielleicht eine ganz gute Idee für das eigene Leben?

Bill Gross jedenfalls, Gründer und Chef von Idealab hielt eine der bisher pragmatischsten Vorträge auf der Konferenz: “Lernen durch Scheitern: 20 Jahre Lehren aus Gründergeschichte in 20 Minuten.” 12 Tipps hatte er für die anwesenden Gründer parat. Sein Vortrag richtete sich als erstes an Startups, aber auch jeder andere sollte sich das vielleicht einmal für sich durch den Kopf gehen lassen. Darunter: Folge deiner Leidenschaft und fokussiert, fokussiert, fokussiert. (weiterlesen…)

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Evernote Hello: Privatnetzwerk statt Social Network [Update]08.12.11

Updates unten.

Evernote, das “virtuelle Gedächtnis”, hat auf der Konferenz Le Web 2011 in Paris zwei neue Apps vorgestellt: Evernote Hello und Evernote Food. Um den Disclaimer gleich vorweg zu nehmen: Evernote hat mich zur Le Web eingeladen und übernimmt die Reisekosten. Da fand ich es angebracht, zumindest ein paar Sätze dazu zu schreiben, zumal ich gestern ein Gespräch mit Gründer Phil Libin führte.

Allerdings muss ich ganz klar sagen: Zumindest Evernote Food entlockt mir ein Achselzucken. Eine App, mit der man nur Essen oder Bilder rund ums Essen machen und in seinem virtuellen Gedächtnis speichern soll… Hätte es da nicht auch ein eigener Ordner in der Evernote-Hauptanwendung getan? Zumal Sinn und Oberfläche der App mich an Foodspotting und Instagram erinnern. Besser gefällt mir Evernote Hello. (weiterlesen…)

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Paris, Paris, Le Web, Le Web: Klassentreffen der Web-Besessenen08.12.11


Paris ist nicht gerade als Internethauptstadt bekannt. Vielleicht symptomatisch, dass mein Taxifahrer noch nie etwas von einer “Le Web” gehört hatte und mich am falschen Gebäude aussteigen lässt. Das hier solle ein Konferenzzentrum sein, frage ich skeptisch? “Der Hintereingang!”, kommt es schnippisch zurück. Es nicht besser wissend, schlage ich mich über einen Parkplatz in ein flaches Bürogebäude im Stile einer Berufsschule der 70er Jahre, wo sogleich aus einer Menschentraube heraus eine adrette, junge Frau auf mich zusteuert. Ob ich zum Casting da sei, fragt sie. Stephane Bernard (so zumindest klang der Name) warte schon.

Im Nachhinein bereue ich es ein wenig, dass ich abgewunken und die Dame statt dessen nach dem Weg gefragt habe. Wäre mit wenig Glück ein interessanterer Nachmittag geworden. Aber ich wollte zur Le Web 2011, Europas größter Internetkonferenz, wo Google-Chairman Eric Schmidt nur wenige Minuten später etwas zur Zukunft des Internets sagen würde. Und nicht nur er: Die Le Web ist das El Dorado für Startups und Internetunternehmen. Viele stellten neue Produkte vor, andere einfach sich selbst und wieder andere heben ab. Tag 1 auf einem Kongress im Norden von Paris, bei dem sich die Webgründer zu einer Art Klassentreffen einfinden – und dabei hoffen, dass irgendwer die Probleme der Welt da draußen schon lösen wird. (weiterlesen…)

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Deutsche Bahn wagt sich noch einmal auf Facebook: Shitstorm? Kann kommen!07.12.11

Zweiter Versuch: Die Deutsche Bahn hat ihre Lehren aus dem Desaster mit dem Chef-Ticket im vergangenen Jahr gezogen – und wagt sich noch einmal auf Facebook. Das gleiche Team, das seit genau einem halben Jahr den Twitter-Account für den Personenverkehr befüllt, wird ab morgen, dem 8.12., eine der beiden neuen Facebook-Seiten der Bahn betreuen. Die neue Strategie stellte das Transportunternehmen während eines Treffens mit Bloggern am Montag in Köln vor.

Die wichtigste Frage an die Bahn-Offiziellen fiel natürlich als allererstes: “Was macht ihr, wenn es wieder zu einem Shitstorm kommt, wie damals zum Start des Chef-Tickets?” Die Antwort von Svea Raßmus, der neuen Teamleiterin Social Media Management für DB Vetrieb: “Wenn das wirklich passiert, dann müssen wir da durch. Dann werden wir die Kommentare abarbeiten, so weit unsere Kapazitäten reichen.” Die Kapazitäten, das sind 700 Kundenreaktionen pro Tag, sowohl auf Twitter als auch auf Facebook. Von Kommentatoren verlangt die Bahn, dass sie eine Netiquette einhalten. Raßmus: “Wer sich nicht an die Regeln hält, dessen Kommentar wird gelöscht.” (weiterlesen…)

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