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Archive for 04.2009

Calgary: Motorola bringt erstes Android-Smartphone raus30.04.09

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Ein geheimer Informant hat die Jungs von Boy Genius Report wieder einmal mit ein paar interessanten Informationen versorgt. Im konkreten Fall geht es um das erste Android-Smartphone aus dem Hause Motorola namens “Calgary”. Nach langem Überlegen und viel Wartezeit hat sich der Hersteller offensichtlich dazu durchgerungen, mit einem eigenen Google-Handy den lukrativen Smartphone-Markt zu erobern. Die Chancen stehen nicht schlecht. Auf den ersten Blick besticht das Gerät durch ein gelungenes Design, was sich meiner Meinung nach durchweg positiv von den anderen bereits erhältlichen Android-Smartphone abhebt. (weiterlesen …)

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RapidShare nimmt Stellung zum Vorwurf der Datenherausgabe30.04.09

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Da hat sich RapidShare aber Zeit mit der öffentlichen Stellungnahme gelassen: Seit Tagen geistern Meldungen über angebliche Razzien bei Nutzern des Filehosters durch diverse Foren. Die Verunsicherung ist groß: Bei wem klopfen die Behörden als nächstes an die Tür?

Tatsächlich sei es so, dass Daten weitergegeben wurden, räumt RapidShare nun in einer Pressemitteilung ein: Allerdings beträfe dies nur Nutzer, die Rechtsverletzungen im gewerblichen Ausmaß begingen, sich also “besonders viele oder besonders schwere” Entgleisungen geleistet hätten. Darüber hinaus bestätigt der 1-Click-Hoster, dass die Anfragen wie vermutet mit Hinweis auf die Gesetzesnovelle des Paragrafen 101 des deutschen Urheberrechtsgesetzes gestellt wurden. Hier die O-Töne des COO von RapidShare, Bobby Chang: (weiterlesen …)

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StayFriends übernimmt Klassenfreunde-Portal in der Schweiz30.04.09

stayfriends-logoDie Schulfreunde-Community ist weiter auf Expansionskurs. Wie das Erlanger Unternehmen gestern per Pressemitteilung bekannt gab, hat StayFriends die schweizerische Community Klassenfreunde.ch mit 400.000 Mitgliedern übernommen. Durch die Übernahme wächst das Netzwerk auf nunmehr 15 Millionen Mitglieder. Über den Kaufpreis ist bislang nichts durchgesickert.

(Michael Friedrichs)

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PSP Go: Neue Sony-Spielkonsole setzt komplett auf Downloads30.04.09

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Die Gerüchte um ein Nachfolge-Modell der Playstation Portable verdichten sich immer mehr. Demnach soll Hersteller Sony seine Handheld-Spielkonsole im Juni auf der Electronic Entertainment Expo (kurz E3) ganz offiziell vorstellen. Auch von einem Release-Datum ist bereits die Rede. So berichten die Jungs von 1Up.com von einem Japan-Launch in September. Einen Monat später sollen dann USA und Europa folgen. Neuigkeiten gibt es auch zum Thema Gerätebezeichnung. Demzufolge soll das neue Modell nicht PSP 2 oder PSP-4000 heißen, sondern ganz einfach PSP Go. (weiterlesen …)

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Internetfernsehen Miro gibt Quellcode zur Adoption frei30.04.09

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Dass Open-Source-Projekte an chronischem Geldmangel leiden, ist kein Geheimnis – in Zeiten der Wirtschaftskrise wird der Ruf nach gönnerhaften Spendern eher noch lauter. Nur, wie bekommt man Nutzer dazu, den ein oder anderen Euro abzudrücken? Wikipedia bietet zum Beispiel ein wenig einladendes Eingabeformular, bei WordPress soll ein simpler Paypal-Button für Geberstimmung sorgen.

Auch beim Open Source-IPTV Miro sieht es derzeit eher mau in der Kasse aus, doch hier haben sich die Macher zu einem eher ungewöhnlichen Schritt entschlossen: Um Spendengelder zu sammeln, wurde der Miro-Quellcode zur Adoption frei gegeben. (weiterlesen …)

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Wolfram|Alpha: Entwickler Stephen Wolfram stellt seine Suchmaschine vor30.04.09

Der Chef höchstpersönlich gab gestern an der Harvard Law School einen kurzen Einblick in sein Projekt. Wer die Next-Generation-Suchmaschine einmal selbst ausprobieren möchte, muss sich allerdings noch ein paar Tage gedulden. Im Laufe des Mai soll Wolfram|Alpha online gehen.

Via: Berkman Center for Internet und Society

(Michael Friedrichs)

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Rechtsklickhilfe: Firefox-Plugin Hyperwords kann jetzt auch Twitter29.04.09

Ich bin gerade zufällig über Hyperwords gestolpert, derzeit Gesprächsthema Nummer drei (laut Retweetradar.com) auf Twitter. Das Firefox-Addon dürfte schon einige Zeit verfügbar sein, neu ist aber die Version 5.5, die nun auch Unterstützung für Twitter und Facebook mitbringt.

Grob gesagt, geht es um den Zugriff per Mausklick auf unzählige Befehle, die sich bis in das kleinste Detail an die eigenen Bedürfnisse anpassen lassen. Markierte Begriffe lassen sich auf verschiedenen Plattformen (Wikipedia, Google News, Webshops) suchen oder in andere Sprachen übersetzen. Auch ein Währungsrechner ist im Plugin inklusive. Sharing ist die andere Stärke von Hyperwords: Auch hier wird zunächst markiert, dann kann der entsprechende Text direkt aus dem Browser heraus per Mail oder Twitter versendet werden. Die Tweet-Funktion ist mit Anzeige der verbleibenden Restzeichen recht komfortabel ausgefallen, zudem wird jede Short-URL aufgeschlüsselt. Alternativ kann der Text auch auf die eigene Facebook-Seite oder das Blog geschossen werden. Probiert es einmal aus, eine kleine Eingewöhnungszeit braucht es zwar, doch ich denke schon, dass sich mit dem Ding viel Zeit sparen lässt.

(André Vatter)

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Domaingrabbing: Kasse machen mit der Schweinegrippe29.04.09

sparschweinEs gibt Menschen, die mitten in der Krise einen kühlen Kopf behalten – und sich so eine goldene Nase verdienen. Sobald sich ein Medien-Hype anbahnt, der auf breites, öffentliches Interesse stößt, übersetzen sie das Thema in passende Domains. So auch im Fall der aktuell grassierenden Schweinegrippe – Entschuldigung: der Nordamerikanischen Grippe, nein: der Mexikanischen Grippe, ne anders: der Neuen Grippe (mehr über die Prioritätenverteilung von Staaten kurz vor der Pandemie findet ihr hier). Wie ich gerade gesehen habe, sind scharenweise Domaingrabber ausgeschwärmt, um sich ein Stück vom Kuchen zu sichern. Schweinegrippe.de, beispielsweise, wurde am 28. April neu registriert und dann direkt an Sedo für das Domain-Parking übergeben, nachdem der Titel der Seite in “Schweinegrippe wird immer gefährlicher” geändert wurde. Voilà: Das Tageswerk ist verrichtet. Jetzt kann die Kasse klingeln. (weiterlesen …)

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Der “iPhone-Killer” Pink: Microsofts verzweifelter Versuch, wieder zu punkten29.04.09

zune-phoneIch denke schon, dass man ihn so bezeichnen kann: Ja, der Zune von Microsoft war ein Flop. Dennoch wollen sich die Redmonder auf dem MP3-Schlachtfeld nicht geschlagen geben, weshalb für dieses Jahr wieder ein Update des Players angekündigt wurde: irgendwie muss der iPod-Erfolg ja nachzuahmen sein. Doch nicht nur bei Musikspielern will Microsoft Apple endlich Konkurrenz machen, auch im Handy-Geschäft erwachen neue Ambitionen: Sofern man den geheimen Informanten des “Wall Street Journal” Vertrauen schenken kann, darf man davon ausgehen, dass Microsoft derzeit an einem Touchscreen-Smartphone arbeitet – Codename “Pink”.

Demnach hat Microsoft-Chef Steve Ballmer beim US-Mobilfunkanbieter Verizon angeklopft, um eine Kooperation anzustoßen, in deren Rahmen die Entwicklung stattfinden soll. Schon 2010 soll das Microsoft-Handy auf den Markt kommen. Damit ist Ballmer reichlich spät dran, wenn man daran denkt, dass der Markt mit dem (neuen?) iPhone, den Android-Smartphones, dem BlackBerry Storm und Palm Pre bald ziemlich gesättigt sein wird. Laut dem Bericht will Microsoft vor allem den Verkauf von Apps über den Windows Marketplace ankurbeln. Das Betriebssystem Windows Mobile selbst soll aber auch nach dem Start des eigenen Handhelds als Lizenz weiterhin anderen Herstellern zur Verfügung stehen. (weiterlesen …)

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Twitter: Ist der Hype schon bald vorbei?29.04.09

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Kommen auf den beliebten Micro-Blogging-Dienst demnächst düstere Zeiten zu? Es sieht jedenfalls so aus. Die renommierten Marktforscher von Nielsen haben das Phänomen Twitter einmal näher unter die Lupe genommen und eine nicht uninteressante Wendung festgestellt. Demnach kehren 60 Prozent aller registrierten Nutzer im Folgemonat dem Micro-Blogging-Dienst den Rücken zu und loggen sich nicht wieder ein. Oder anders ausgedrückt: Nur 40 Prozent der angemeldeten Nutzer kehren auch wieder zu Twitter zurück. (weiterlesen …)

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Hundert Tage Barack Obama: Die Top-5 der “Wir sagen Danke”-Produkte29.04.09

obamaeisAmerikaner sind stolz auf ihre Demokratie und als fähnchenschwenkendes Volk zeigen sie es auch gerne mal. Mit der Wahl Barack Obamas zum 44. Präsidenten hat der Patriotismus neuen Schub gewonnen – die Euphorie ist auch nach 100 Tagen Regierungszeit ungebrochen. Grund genug für uns also, um einmal Bilanz zu ziehen: Wie denken die Vereinigten Staaten über den Mann, der einst dem greisen Kriegshelden McCain und der Polarbär-schießenden Sarah Palin das Fürchten lehrte? Hier die ultimativen Top 5-Liste von Hommage-Produkten, die sich Bürger haben einfallen lassen, um dem Staatsoberhaupt ihrer Dankbarkeit und Anerkennung Ausdruck zu verleihen.

Top 5: Choc-o-Bama – Obama als Schokopraline

Es ist eine süße Leckerei (oder ist es Rassismus?), die sich pinkwhitebrown.com da hat einfallen lassen: Choc-o-Bama – der US-amerikanische Präsident zum Anknabbern. “Now here is some change you can sink your teeth into!” heißt es in der Werbung. Der Präsidentenkopf wiegt etwa 60 Gramm, pinkwhitebrown.com verlangt 15 Dollar dafür, wobei ein Dollar für wohltätige Zwecke gespendet werden soll. An heißen Tagen sollte allerdings auf das Obama-Eis eines russischen Herstellers zurückgegriffen werden – außen Schoko, innen Vanille. Über das Thema Rassismus machen sich die Russen keinen Kopf: “Aus russischer Sicht ist das überhaupt nicht rassistisch. Das ist einfach lustig, fertig aus”, sagt der Leiter der zuständigen Werbeagentur.

chocobama (weiterlesen …)

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Nach 44 Gigabyte war Schluss: Anbieter sperrt den Internetzugang29.04.09

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Ein junger Mann aus Austin (Texas) erlebte kürzlich eine nicht ganz so erfreuliche Überraschung, als er sich an seinen geliebten Rechner setzen wollte, um ein wenig im Internet zu surfen. Allerdings gelang es ihm nicht, eine Verbindung zu seinem Internetanbieter herzustellen. Weil er eine technische Störung vermutete, rief er bei seinem Provider an und fragte mal nach. Time Warner Cable, so der Name des Anbieters, teilte ihm mit, dass man seinen Anschluss trotz Flatrate aufgrund übermäßigen Download-Verhaltens deaktiviert habe. Demnach habe er innerhalb einer Woche rund 44 Gigabyte Daten auf seinen Rechner heruntergeladen. Das Fazit von Time Warner Cable: Diese enorme Bandbreiten-Nutzung lasse auf einen Missbrauch schließlich. Folglich wurde der Internetanschluss vorübergehend gesperrt. (weiterlesen …)

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iTunes 8.2 kommt mit Blu-ray-Unterstützung: Kehrtwende bei Apple?29.04.09

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Ein interessantes Detail über die nächste iTunes-Version hat Seth Weintraub von 9to5Mac.com entdeckt. Demnach soll iTunes 8.2 neben DVDs künftig auch das Abspielen von Blu-rays unterstützen. Gute Neuigkeiten also für alle Mac-Fans. Der aktualisierte MediaPlayer wird zusammen mit dem neuen iPhone OS 3.0 im Juni erscheinen. (weiterlesen …)

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Omegle.com: Anonymes Chatten auf der Pöbelplattform28.04.09

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Nachdem ich bei freshzweinull.de darüber gelesen hatte, wollte ich es einmal selbst ausprobieren. Guckt ja niemand zu, dachte ich, und rief omegle.com auf. Die Idee hinter dem Projekt ist simpel: Nachdem wir alle schon so viele “Freunde” auf unseren Web 2.0-Plattformen gesammelt haben, ist es nun einmal wieder Zeit für ein paar leuchtende Momente der Anonymität. Durch Zufall werden auf der Plattform jeweils zwei Chatter miteinander verbunden, die nichts voneinander wissen und sich alleine durch Fragen dem Gegenüber annähern müssen. Das klingt erfrischend minimalistisch, weshalb ich es eben auch einmal ausprobieren musste. (weiterlesen …)

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Bizarre Einblicke in Steve Jobs’ ungeliebtes Herrenhaus28.04.09

jobs-haus1984, im Jahr des Macintosh, kaufte Apple-Chef Steve Jobs als 29-Jähriger ein Herrenhaus in Woodside, Kalifornien. Dabei handelte es sich um einen 5.200 Quadratmeter großen Protzbau im spanischen Kolonialstil, der zuvor dem Kupfermillionär Daniel C. Jackling gehörte. Warum sich Jobs die Villa mit den 30 Zimmern überhaupt anschaffte, ist unbekannt – bekannt ist hingegen, dass er sie vom ersten Tag an hasste: Dieses Haus sei eine “der größten Abscheulichkeiten”, die er je gesehen hätte, soll er gesagt haben.

“Plattmachen!”, hat Jobs deshalb schon früh gefordert, doch die Stadt und die “Freunde des Jackling-Hauses” machten ihm aus Gründen des Denkmalschutzes stets einen Strich durch die Rechnung. So verrottet die Villa seit 25 Jahren vor sich hin. Nun hat der Apple-Häuptling einen neuen Antrag zum Abriss eingereicht. Doch bevor es dazu kommen kann, sind drei Fotografen (darunter Jonathan Haeber, der mit der Kamera auch schon in die Neverland Ranch eingedrungen ist) in das Anwesen geschlichen und brachten… verstörende Bilder von dort mit.

Die Bilderreihe findet ihr auf diesen Seiten von CNN.

(André Vatter)

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