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Archive for 04.2009

Googles Macht in den USA wächst rasant14.04.09

google-marketshare

Auch, wenn man es kaum glauben mag: Google war nicht immer und überall die unbestritten mächtigste Suchmaschine. Jahrelang sah die Verteilung der Marktanteile in den USA anders als hierzulande aus: über zwanzig Prozent aller Suchanfragen wurden im März 2008 noch über Yahoo! abgewickelt. Doch nun scheint die Front der Konkurrenz endgültig zu bröckeln.

Laut Hitwise (PDF) befinden sich die Marktanteile der Wettbewerber im ungebrochenen Sinkflug: Yahoo! verlor in einem Jahr 19 Prozent, bei MSN waren es 17 Prozent. Im Gegenzug konnte Google zulegen und verteidigt als Platzhirsch nun 72 Prozent des Kuchens. Gleichzeitig stieg die generelle Bedeutung für Suchmaschinen beim Auffinden kommerzieller Angebote im Netz: für Unterhaltung, Sport, Finanzen und Online-Video konnten 2009 zweistellige Prozentzuwachsraten gemessen werden. (weiterlesen…)

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eBay trennt sich von StumbleUpon: Generalprobe für den Skype-Verkauf?14.04.09

stumbleupon_iconWenn ich ein Autohaus besitze, macht es dann Sinn, nebenbei noch ein Chicken Wings-Schnellrestaurant und eine Detektei zu unterhalten? Solche Gedanken müssen in diesen Tagen durch die Führungsetagen der größten Auktionsplattform der Welt geistern: eBay – bislang einen VoIP-Dienst und eine Social Bookmarking-Site mit sich herumschleppend – will endlich aufräumen, “streamlinen”, wie es so schön heißt.

Noch bevor sich die Gerüchte um den Verkauf von Skype bewahrheiten konnten, wurde nun StumbleUpon an die beiden Gründer zurückgegeben (Link zu StumbleUpon). Erst vor zwei Jahren hatte eBay die Bookmark-Seite für 75 Millionen US-Dollar übernommen. Einen genauen Kaufpreis nennt das jetzt wieder zum Start-Up degradierte Unternehmen nicht, jedoch seien finanzkräftige Investoren zu Hilfe gesprungen. (weiterlesen…)

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New York Times: Erzählen Sie mir mehr von… diesem “Internet”14.04.09

modemsDer Artikel erschien in der dritten Beilage auf Seite 8, in der Ausgabe vom 28. Februar 1993. Zum ersten Mal in seiner jungen Geschichte hatte das Internet seinen großen Auftritt in der Öffentlichkeit:

The Internet is a web of networks with shared software standards, allowing users on one network to reach anywhere into a global thicket.

Ein Wunderding, dieses Internetz! Der Autor John Markoff beleuchtet jede Facette der Wahnsinnstechnik, die es unter anderem erlaubt, über eine “elektronische Mailbox” auch “mobile elektronische Post in zwei Richtungen” zu empfangen. Das passende Programm dazu, UAccess, das bereits für 300 Dollar zu haben ist, kann sogar E-Mails empfangen, obwohl der Nutzer gar nicht vor dem Bildschirm sitzt. Wie die Geschäftsfrau Cheryl Currid stolz zugibt, sei sie bereits ein “Junky der elektronischen Post”.

Aber nicht nur zum Mail-Versand ist das Internet da. Man kann auch Informationen und Programme finden! Die State of the Art-Suchmaschine ist Archie, mit der sich – aufgepasst! – beinahe zeitgleich mehr als eintausend Computer durchsuchen lassen. Leider ist das aufregende Vergnügen nur den Business-Kunden vorbehalten: Schuld daran sind die hohen Preise, die zwischen zwei und vier Dollar pro Stunde liegen.

Viel Spaß beim Nostalgieren! E-Mail. Wohoo! :-)

Via: Metafilter

(André Vatter / Bild: Wikipedia)

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Hack, Zensur oder Panne? Die verschwundene Gay-Literatur von Amazon14.04.09

Am Wochenende war in Amerika die Hölle los: empörte Briefe, böse Blog-Einträge, öffentliche Proteste, wütende Tweets, Aufrufe zu Petitionen. Grund für den moralischen Aufstand war die Tatsache, dass von einem auf den anderen Moment sämtliche homosexuelle Literatur aus den Rankings und der Suche verschwunden war. Und zwar weltweit.

In einer ersten Stellungnahme stritt Amazon ein vorsätzliches Vorgehen ab und sprach von einer Panne (“glitch”) in der Datenbank. “Das ist ein peinlicher und grober Katalogfehler für ein Unternehmen, das stolz darauf ist, eine größtmögliche Auswahl zu bieten”, ließ Amazon mitteilen. Betroffen waren insgesamt 57.310 Bücher und zwar nicht nur aus den Bereichen “Gay & Lesbian”, sondern auch aus der Sexualmedizin und (heterosexuellen) Erotica – kurz: in erster Linie Titel, denen ein vielleicht überbesorgter Online-Buchhändler das Etikett “Erwachsenenliteratur” aufdrücken würde. (weiterlesen…)

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Der iPod shuffle kostet 16,75 Euro. In der Herstellung.14.04.09

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Ich hab’s ja immer gesagt! Hab ich’s nicht immer gesagt? Ich hab’s gesagt! Seitdem Steve Jobs vom Home Office aus arbeitet, tanzen die Mäuse auf dem Tisch. Bestes Beispiel dafür ist der iPod shuffle, der hier bei uns bereits von Anfang an auf ungeteilte Missliebigkeit gestoßen ist. Der Grund? Das Ding ist mit 75 Euro (4 GB, kein Display, plärrende Ohrhörer) einfach zu teuer.

Jetzt hat iSuppli uns den Beweis Schwarz auf Weiß gebracht: Der Marktforscher hat errechnet, dass der Wert der einzelnen Komponenten des Zufallsplayers (inklusive Verpackung) gerade einmal 28 Prozent des Endpreises beträgt, nämlich 22 Dollar, also etwa 16,75 Euro. Kein anderes iPod-Modell der Vergangenheit kann so eine fette Marge vorlegen: die Herstellungskosten des iPod touch (1. Generation) betrugen etwa 147 Dollar bei einem Endpreis von 299 Dollar, das sind wenigstens knapp 50 Prozent. Beim iPod nano der dritten Generation waren es auch noch 40 Prozent. (weiterlesen…)

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“Man, Twitter can’t fix sh*t. Mikeyy owns.”14.04.09

twitterwurmAllem Anschein nach bekommt Twitter den Wurm des 17-jährigen Michael “Mikeyy” Mooney nicht in den Griff. Wer es nicht mitbekommen hat: Seit Samstag wütet ein viraler Tweet-Manipulator mit Fäkalsprache auf der Plattform. Den Anfang machte der StalkDaily-Wurm, der im Namen der Nutzer Werbung für das Twitter-Konkurrenzprodukt machte (“Wow…”, “I love…”, “Join…”). Laut offiziellem Blog waren in der frühen Samstagnacht lediglich vier Accounts betroffen, am Morgen waren es dann 90, am Nachmittag 100. Gerade als Twitter dachte, das Problem sei behoben, begann die nächste Welle, dieses Mal legte “Mikeyy” los, den der Teenager “aus Langeweile” von der Leine ließ. Eigentlich macht der Wurm nichts anderes, als den Mitgliedern gegen ihren Willen Worte wie “Dude, Mikeyy is the shit!” oder “Mikeyy. Woooo!” in den Mund zu legen. Aktuelle Zahlen zu betroffenen Konten sparte sich Twitter – aus guten Gründen vielleicht, denn ich alleine habe dutzende infiziert gesehen. (weiterlesen…)

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Basic Sunday: Warum heute vieles besser ist als früher12.04.09

Basic Sunday: Audio Cassette

Immer wieder kann man es im Radio hören: “Die größten Hits der 80er, 90er und das Beste von heute”. Ich glaube es gibt kaum jemanden, der sich nicht an die guten alten Zeiten seiner eigenen Jugend zurücksehnt. Für manche war es insbesondere die Kinder- und Jugendzeit, an die sie sich besonders gerne zurückerinnern. “Früher war alles besser” heißt es in vielerlei Hinsicht und ich gebe zu, dass ich mir auch einige Dinge meiner Kindheit zurückwünsche. Doch bei allem Respekt gegenüber der vergangenen Zeit: Bis heute hat sich in allen Bereichen so viel Positives getan, dass es eigentlich unfair ist, in diesem Zusammenhang die Gegenwart oder die Zukunft klein zu reden. Heute ist vieles besser als früher. Nur fällt es uns vielleicht nicht immer auf.

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Facebook plant kostenpflichtige Premium-Dienste für Mitglieder10.04.09

facebook-premiumVor ein paar Tagen hat Facebook noch stolz verkündet, dass die Internetplattform die 200-Million-Mitglieder-Grenze erreicht hat. Nun machen Spekulationen die Runde, dass das Netzwerk schon bald Premium-Dienste einführen könnte. Auslöser des Ganzen ist ein Business Week-Interview mit COO Sheryl Sandberg.

There is a lot of like, “What is the business? What is your business model?” And it’s a really simple answer, which is that our business is advertising. We’re not waiting to find our business, but we found it and it’s actually working very well.

Demnach verdient Facebook durch Werbeeinnahmen pro User zwischen ein und zwei Dollar im Jahr. Hört sich nicht viel an. Auf 200 Millionen Mitglieder hochgerechnet, kommt hier allerdings ein ganz hübsches Sümmchen heraus. By the way: MySpace nimmt pro Mitglied zwischen sechs und sieben Dollar im Jahr ein. Facebook muss also noch einiges tun, um ebenfalls höhere Einnahmen generieren zu können. Eine Möglichkeit dafür wäre eine Premium-Mitgliedschaft einzuführen, ähnlich wie bei Xing. (weiterlesen…)

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Elektroschock-Maus mit eingebautem Blitz10.04.09

elektro-schock-mausHabt ihr Lust, eure Freunde und Kollegen mal so richtig zu erschrecken? Dann kommt dieses Gadget vielleicht wie gerufen. Das rot-silbrige Plastikding auf dem Schreibtisch sieht einer gewöhnlichen Schnurlos-Maus wie zum Verwechseln ähnlich. Aber der Teufel liegt ja bekanntlich im Detail. Dies trifft auch hier zu. Denn nach dem ersten Mausklick zeigt das Plastikding sein wahres Gesicht. Bestätigen eure Freunde oder Kollegen also eine Maustaste, bekommt sie einen netten Elektroschock.

Gefährlich ist die elektrifizierende Maus laut Hersteller allerdings nicht, jedoch für Kinder unter 14 Jahren und Erwachsene über 50 ungeeignet.

Via: Übergizmo

(Michael Friedrichs)

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Nintendo: Wii Sports Resort und Wii Motion Plus ab Juli09.04.09

wii-sports-resortLadet die Akkus eurer Wii-Remotes und schafft Platz vor dem Fernseher! Nintendo hat eben offiziell bestätigt, dass der Wii Sports-Nachfolger “Wii Sports Resort” im Juni in Japan und einen Monat später auch in den Übersee-Ländern an den Start gehen soll. Gute Nachricht also für diejenigen, denen Wii Sports mittlerweile etwas langweilig geworden ist. Mit an Bord der sommerlichen Mini-Spiele-Sammlung sind Sportarten wie beispielsweise Frisbee-Werfen, Jet-Ski-Rennen oder Schwert-Duelle – passend zu der Umgebung, einer tropischen Inselwelt. (weiterlesen…)

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Bau dir deinen eigenen Wall-e09.04.09

walle-casemodIch habe gerade über Twitter den Link zu einem russischen Forum abgefangen, in dem sich die detaillierte Fotoanleitung (110 Bilder) zum Bau eines Wall-e findet. Genaugenommen handelt es sich um einen Fall von Case Modding, bei dem der PC im Bauch des empathischen Roboters versenkt wurde. Nachahmer kann man zu ihrem Entschluss nur beglückwünschen, allerdings – so, in Anbetracht der Fotos – schätze ich, dass Fräsen, Dremeln und Bohren einem schon im Blut liegen muss.

Die Google-Übersetzungsmaschine liefert einige Hintergründe zum Entstehungsprozess: Demnach muss der Bastler ein wahrer Wall-e-Fanatiker sein, der es in 18 Tagen schaffte, aus einem Haufen Aluminium dieses Kunstwerk zu zaubern. Schön authentischer Touch: Auch die Kakerlake hat er dabei nicht vergessen.

(André Vatter)

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YouTube-Abonnenten: Teenager knackt erstmals die Millionenmarke09.04.09

youtube-fredGlückwunsch, Fred! Mit 36 Videos und einer Million Abonnenten bist du heute Mr. YouTube geworden. Niemand zuvor, kein professioneller Filmemacher, kein Rockstar und kein anderer Video-Blogger konnte auf der Clip-Plattform mehr Channel-Anhänger als du einsammeln. Und das alles in einem Jahr!

Nach der Laudatio muss ich gestehen, dass ich von Fred bislang noch nie etwas gehört habe. Ich hoffe, einigen von euch geht es genauso und da ich mir kein Urteil über die künstlerischen Qualitäten des Lucas Cruikshank (der hinter der Kunstfigur Fred steht) erlauben will, lassen wir doch direkt einmal YouTube zu Wort kommen: (weiterlesen…)

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Echtzeit-Mugshots: Lebt in Furcht, Bürger!09.04.09

Hier mal wieder ein schön-schockierendes Kapitel aus dem Buch “Only in America”: Die St. Petersburg Times aus Florida versucht die Kreise der Leserschaft zu vergrößern, indem an den Voyerismus oder die TV-induzierte Furcht vor Verbrechern appelliert wird. Dazu präsentiert die Zeitung sogenannte Mugshots (=Verbrecherfotos), die in Echtzeit von den Sheriff-Websites aus der Tampa Bay Area eingespeist werden. Hier der Link zum Angebot. (weiterlesen…)

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Ausverkauf bei ProSiebenSat.1: E-Plus kurz vor Einstieg bei lokalisten.de-Netzwerk?09.04.09

prosiebensat1Die Münchner ProSiebenSat.1-Sendergruppe braucht offensichtlich dringend Geld und will sich nun von ihren meisten Internetbeteiligungen trennen. Das will die Financial Times Deutschland aus dem Unternehmensumfeld erfahren haben. Zur Disposition stehen unter anderem die Onlineportale reise.de, wetter.com, webnews.de, lovesearch.de und wer-weiss-was.de. “Wir können uns vorstellen, uns von Bereichen abseits des Kerngeschäfts zu trennen, wenn wir dafür einen guten Preis bekommen”, wird ein Sprecher der Sendergruppe zitiert. ProSiebenSat.1 sei bereits schon auf der Suche nach potentiellen Käufern. Laut dem FTD-Bericht wurde bei den beiden Portalen wetter.com und wer-weiss-was.de von Seiten des Axel-Springer-Konzerns bereits ernsthaftes Interesse signalisiert. (weiterlesen…)

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iPhone, iPod touch, MacBook Mini – irgendetwas wird (im Juni) kommen09.04.09

Neues Futter für das Orakel der Appleaner: Laut Digitimes wurde in Cupertino gerade eine Bestellung von über 100 Millionen NAND-Flashspeicher aufgegeben – alle in einer Größe von acht Gigabit. Der Hersteller soll Samsung Electronics sein. Apple nutzt die einzelnen NAND-Module, um den eigentlichen Flash-Speicher aufzubauen, indem sie hintereinander geschaltet werden (8, 16, 32 GB usw.). Sollte die Nachricht stimmen – und Digitimes hatte bereits im vergangenen Jahr richtig gelegen – hat Apple den Umfang der Bestellung im Vergleich zu 2008 verdoppelt. Vielleicht rückt nun wirklich der Massenmarkt in den Fokus?

Noch etwas: Apples Monsterorder dürfte bereits in Kürze wieder zu Verknappungen auf dem internationalen Speichermarkt führen. Nokia und Sony haben ebenfalls bereits Bedarf angemeldet. Alleine in der ersten Aprilhälfte stieg der Preis für NAND-Speicher um 16 Prozent.

Via: Engadget

(André Vatter)

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