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Archive for 06.2009

E-Plus versteigert Time&More-Verträge bei eBay18.06.09

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Hat E-Plus zu wenige Neukunden oder warum geht der Düsseldorfer Mobilfunkanbieter beim Vertrieb neuer Handyverträge jetzt den Umweg über eBay? Bis zum 15. Juli sollen auf diese Weise insgesamt 100 “Time&More 1000 Web Edition”-Verträge mit 24 Monaten Laufzeit den Besitzer wechseln. Die ersten drei Auktionen sind gestern Abend von E-Plus bereits zum Mindestpreis von einem Euro eingestellt worden. Der Clou der ganzen Aktion: Das Höchstgebot entspricht dem künftigen monatlichen Grundpreis. Sparen können Käufer auch bei der Anschlussgebühr. Sie entfällt nämlich. (weiterlesen…)

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Neue AGOF-Zahlen: Wer-kennt-wen.de baut Vorsprung weiter aus18.06.09

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Es ist wieder Zeit für neue AGOF-Zahlen, die internet facts 09/I liegen vor. Grundsätzlich hat sich im aktuellen Ranking der meistbesuchten Websites Deutschlands im Vergleich zum Vorquartal erstaunlich wenig verändert: An der Spitze stehen weiterhin T-Online, Web.de, MSN.de, Yahoo! und GMX. MyVideo ist abgestürzt, von 7,01 Millionen Unique Usern auf 5,78 Millionen – das sind knapp 20 Prozent. Schaut denn niemand mehr Videos im Netz an? Auch Clipfish ist auf den unteren Rängen noch weiter abgerutscht: Von 2,16 Millionen auf 1,92 Millionen Nutzer.

An dieser Stelle konzentrieren wir uns mal auf die Sozialen Netzwerke in der Liste. Die konkrete Aufstellung seht ihr oben, der große Gewinner ist – wie schon im Vorquartal – Wer-kennt-wen.de, wo in den vergangenen Monaten 6,20 Millionen Nutzer vorbeischauten. StudiVZ hält sich soweit stabil, MeinVZ konnte hinzugewinnen, einzig SchülerVZ musste Federn lassen.

(André Vatter)

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Palm Pre, iPhone 3G oder iPhone 3GS: Welches Smartphone ist schneller?18.06.09

Welches Handy fährt am schnellsten hoch? Wie lange braucht das Laden einer Internetseite? Wie schnell kann ein Foto gemacht und per Mail an einen Kontakt verschickt werden? Diese Fragen versucht ein aktueller Geschwindigkeitsvergleich der cnet-Redaktion zu beantworten. Demnach bootet das iPhone 3GS in 19,34 Sekunden, das iPhone 3G in 48,18 Sekunden und das Palm Pre in 1,46 Minuten. Kein guter Start für den selbst ernannten iPhone-Killer. Ist der Palm Pre allerdings erst einmal betriebsbereit, sieht es in Sachen Geschwindigkeit schon anders aus. Beim Aufruf einer Internetseite braucht das Palm-Smartphone schnelle 23,11 Sekunden, das iPhone 3GS liegt im Mittelfeld und benötigt 35,54 Sekunden. 41,59 Sekunden dauert es beim iPhone 3G, bis die Webseite vollständig geladen wird. Auch beim nächsten Test, ein selbstgeschossenes Foto per Mail zu verschicken, hat der Palm Pre mit 40,32 Sekunden die Nase vorn. Konkurrent Apple braucht mit seinem iPhone 3GS knapp 14 Sekunden länger. Der Endstand: Zwei zu Eins für das Smartphone von Palm. Doch so ganz ernst zu nehmen ist das Testergebnis (leider) nicht.

(Michael Friedrichs)

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Microsoft: Vielleicht können dich ja 10.000 AU$ überzeugen, den Explorer zu nutzen18.06.09

ms_10000Es ist herzbewegend: Microsoft hatte ja kürzlich versprochen, für jeden Download des Internet Explorer 8 kostenfrei Mahlzeiten für bedürftige Amerikaner springen zu lassen. Mit einer ähnlichen Aktion will es Redmond nun auch in Australien versuchen – hat es aber dort vorgezogen, das Internet-Publikum mit barem Geld zu locken. Die neu eingerichtete Micro-Site tengrandisburiedhere.com (die nicht erreichbar ist, deshalb hier der alternative Link) verspricht eine Schnitzeljagd im Netz, an deren Ende der glückliche Finder mit 10.000 australischen Dollar belohnt wird. Der Haken? Das Ganze funktioniert nur, wenn der Internet Explorer dabei benutzt wird, oder – wie Microsoft es ausdrückt: “Doch du wirst sie niemals finden, wenn du den alten Firefox benutzt (Also wirf ihn runter oder verzieh dich).”

Den neuen Aggro-Tönen vom Känguru-Kontinent folgt eine detaillierte Anleitung, z.B.:

1. Kick den Browser runter, den du bislang nutzt. Wenn du versuchst, die 10.000 $ mit Firefox zu finden, wirst du im Nirgendwo enden.

2. Lade dir den besten Browser runter, den Microsoft jemals entwickelt hat: Internet Explorer 8. Er ist der einzige Browser, der in der Lage ist, alle Hinweise zu verfolgen.

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Kommt Call of Duty als Abo-Modell?18.06.09

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Eine aktuelle Online-Umfrage von Activision sorgt derzeit für heftige Diskussionen in der Community. Demnach plant der Publisher – sehr zum Missfallen vieler Gamer – mit den kommenden Call of Duty-Titeln eine Art Abo-Modell einzuführen. Denkbar sind sowohl monatliche Gebühren wie bei zahlreichen Multiplayer-Online-Rollenspielen als auch Extra-Inhalte oder Features gegen einen kleinen Obulus – zusätzlich zum normalen Kaufpreis.

Konkrete Informationen gibt es allerdings noch nicht. Die Umfrage lässt jedenfalls schon mal tief blicken und deckt sich zudem mit einer früheren Aussage von Activision-Boss Bobby Kotick auf der Morgan Stanley Technology Conference im März. Demnach könne er sich ein Call of Duty als Online-Variante (MMORPG) durchaus vorstellen. Auch zahlreiche Ideen, damit ordentlich Geld zu verdienen gebe es bereits. Blizzard habe es mit World of Warcraft erfolgreich vorgemacht. Auch In-Game-Werbung sei in diesem Zusammenhang denkbar. (weiterlesen…)

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“Ich mach’s auch ohne!” – oder: Ein Mann nimmt’s mit der Telekom auf17.06.09

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Vor ein paar Tagen wurde meine Bahnhaltestelle mit neuen Werbeplakaten ausgestattet: “Nicht jeder Verkehrstote hatte einen Unfall”, steht da nun. Ich weiß nicht, ob auch hier Jung von Matt wieder für die Michael Stich-Stiftung kreativ wurde – aber die Anzeige wirkt, zumindest denkt man wieder ein paar Sekunden über das Problem HIV nach.

Szenenwechsel: Der 29-jährige Hendrik Gerhardt hat jüngst in Bielefeld ebenfalls einen Kondom/Aids-Reminder im Alltag entdeckt – dieses Mal allerdings an einer Telefonsäule der Telekom: “Ich mach’s auch ohne!” Hm. Hmmm. Was hat man davon zu halten? Gerhardt jedenfalls hat seine Schlüsse gezogen: “Das ist ein Aufruf zur Körperverletzung, der sich im Unterbewusstsein festsetzt”, sagte er einem Reporter der “Neuen Westfälischen“. Für ihn ist der Spruch eine Entgleisung sondergleichen, die er nun mit Hilfe einer Anwältin vor den Deutschen Werberat bringen will. (weiterlesen…)

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Persian Bay: Pirate Bay mutiert zum Sprachrohr im Iran-Konflikt17.06.09

the-persian-bayDie Betreiber der umstritten Torrentseite The Pirate Bay scheinen sich auf dem politischen Parkett sichtlich wohl zu fühlen. Nachdem ihr Urheberrechtsprozess in Schweden zum Politikum aller Parteien geworden ist, haben sie im vergangenen Monat die Nutzer ihrer Download-Plattform dazu aufgerufen, bei der Europawahl am 7. Juni ihre Stimme abzugeben. Ob erfolgreich oder nicht, in dem skandinavischen Land schaffte die Piratenpartei lockere sieben Prozent und darf damit sogar einen Abgeordneten ins EU-Parlament schicken.

Jetzt sorgen die schwedischen Jungs erneut für Schlagzeilen. Aufgrund der heiklen Lage im Iran nach den Präsidentschaftswahlen haben die Pirate Bay-Macher ihre Seite vorübergehend in “The Persian Bay” umbenannt. Mit dieser Aktion wollen sie die breite Öffentlichkeit auf ein Forum der Internetprotestgruppe “Anonymous” aufmerksam machen. Hier können Iraner abseits der staatlichen Überwachungsmaschinerie frei diskutieren. “Wir verstehen uns als Kommunikationsplattform für Iraner, für ihre Familien im Ausland und für alle anderen Menschen im Internet”, heißt es. Auf der Seite gibt es außerdem hilfreiche Tipps, wie Nutzer Zensurmaßnahmen umgehen und sich anonym im Internet bewegen können.

Apropos Pirate Bay: Vor ein paar Tagen startete auch die geschlossenen Beta für den hauseigenen Anonymisierungsdienst IPREDator. Nach Abschluss der Testphase steht der VPN-Service jedermann zur Verfügung – gegen eine Gebühr von fünf Euro im Monat.

(Michael Friedrichs)

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Mann gegen Insekt: Wie Obama eine Fliege vor laufender Kamera tötete17.06.09

Es geschah während eines Interviews mit dem Fernsehsender CNBC: Eine Fliege umkreiste den US-Präsidenten und setzte sich irgendwann auf seine Hand. Obama blieb ruhig, zielte und erschlug die Fliege. “That was pretty impressive, wasn’t it? I got the sucker”, sagte er und zeigte stolz auf das tote Insekt, damit es die Kameras einfangen können. In den Medien wird der Präsident ob seiner reflexartigen Überlegenheit bereits als Obamzilla gefeiert.

(André Vatter)

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TweetDeck für iPhone: Test bestanden17.06.09

tweetdeck-iphone-logoTweetDeck ist nach dem Standard-Web-Frontend der am häufigsten genutzte Twitter-Client. Auf den Plätzen drei bis fünf der aktuellen Twitter-Clients-Charts folgen Tweetie, TwitterFeed und Twhirl. Meine Favoriten FriendFeed (Platz 6), HootSuite (Platz 15) und PowerTwitter (Platz 17) erreichen leider keine Spitzenplätze in dem Ranking. Ist mir eigentlich auch egal, ich komme mit meinen Clients gut zurecht (ist doch die Hauptsache, oder?). Heute Morgen haben die TweetDeck-Entwickler eine mobile Version der Twitter-Software im Apple App Store veröffentlicht. Vorerst kostenlos und ohne Werbung. Ich gehe aber davon aus, dass sich dies nach einer gewissen Einführungszeit ähnlich wie bei TwitterFon (kostenpflichtige Pro-Version ohne Werbung und mehr Features) ändern wird. (weiterlesen…)

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iTunes: Apple zieht Palm den Stecker17.06.09

palm_pre_itunesVor wenigen Tagen war noch zu lesen, dass es Apple nicht wirklich jucken würde, wenn Hardware-Drittanbieter aus Bequemlichkeit iTunes anzapften. Warum auch? Apple würde bestens wissen, dass der MP3-Markt nicht für immer beherrscht werden könnte und es besser sei, bei den Geräteverkäufen (iPhones und iPods) Einbußen einzustecken und dafür von Songkäufen von beispielsweise Palm Pre-Besitzern zu profitieren: “Apple meint, die Kosten für eine juristische Auseinandersetzung mit Palm sind es nicht wert.” Doch allem Anschein nach wurde in Cupertino vergangene Nacht das Segel gewendet.

Im Support-Bereich der Apple-Website ist seit heute Morgen ein Eintrag zu finden, der mit der Überschrift “iTunes und nicht unterstützte digitale Media-Player von Fremdanbietern” eingeleitet wird. Hier der O-Ton des Artikels:

Apple designs the hardware and software to provide seamless integration of the iPhone and iPod with iTunes, the iTunes Store, and tens of thousands of apps on the App Store. Apple is aware that some third-parties claim that their digital media players are able to sync with Apple software. However, Apple does not provide support for, or test for compatibility with, non-Apple digital media players and, because software changes over time, newer versions of Apple’s iTunes software may no longer provide syncing functionality with non-Apple digital media players.

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Wer-kennt-wen.de holt sich Musicload auf die Plattform17.06.09

wkw1Musicload zieht bei wkw ein, die Info ist eben reingekommen. Noch wurde die Partnerschaft aber nicht umgesetzt (ich habe reingeschaut). Dazu soll der Shop komplett in die Plattform integriert werden, so dass Käufe direkt im Netzwerk getätigt werden können. Zur Erinnerung: Seit Anfang März verzichtet die Telekom-Musiktochter auf DRM-Ware und haut ausschließlich MP3s raus.

Laut Pressestelle würden Social Networks für Musicload als “Vertriebs- und Kommunikationskanäle” immer mehr an Bedeutung gewinnen, was durchaus nichts Neues ist: ein bisschen Kontakte knüpfen, dabei ein paar Songs hören – es könnte funktionieren. Um den Abverkauf weiter zu pushen und Musik als allgegenwärtigen Gesprächsgegenstand in den Raum zu stellen, sollen auf den Profilseiten Buttons angebracht werden (“XY’s Musik hören”), über die sich Besucher vom Song-Geschmack des Anderen überzeugen können. Natürlich werden nicht ganze Lieder geboten, sondern lediglich eine “Vorhörfunktion” – was wahrscheinlich auf 30-Sekunden-Schnipsel hinausläuft. Spannender finde ich die angekündigte Rasterfahndung nach Gleichgesinnten. Profile werden dann auch nach Musikvorlieben ihrer Besitzer ausfindig zu machen sein. (weiterlesen…)

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Zensiert! WordPress-Plugin sperrt Politiker aus16.06.09

wordpress-zensiert-zurueck

In knapp acht Stunden endet die Zeichnungsfrist für die erfolgreichste Petition aller Zeiten. Über 130.000 Unterschriften (80.000 mehr als benötigt) haben auf der Webseite des Deutschen Bundestages ihre elektronische Stimme abgegeben und sich damit deutlich gegen die Indizierung und Sperrung von Internetseiten ausgesprochen. Das Thema Internetsperren ist seitdem in aller Munde, doch geändert hat sich bislang nur wenig. Unsere Regierungspolitiker in Berlin basteln weiterhin unbeirrt an ihrem Gesetzesentwurf zur Bekämpfung der Kinderpornografie im Internet. Mit einem geplanten Zugangserschwerungsgesetz haben CDU/CSU und SPD gestern Abend zwar nachbessert, allerdings geht dieser Schritt den Zensursula-Kritikern nicht weit genug. Sie sprechen sich weiterhin vehement gegen die Einführung von Netzsperren aus – da sie unter anderem den Weg für weitere Einschränkungen und Zensur-Maßnahmen im Internet frei machen.

Mit zahlreichen Aktionen versuchen sie seit Wochen die breite Öffentlichkeit auf die Problematik des geplanten Gesetzesentwurfs hinzuweisen. Grundgesetz-Lesungen vor dem Reichstag, Zensursula-Schablonen und Telefonate mit Bundestagsabgeordneten – die Liste kann sich jedenfalls sehen lassen. Neustes Beispiel aus der Kategorie “besonders originelle Idee” ist das “Zensiert zurück”-Plugin für WordPress von Peter Körner. Er hat eine Idee von Jens Grochdreis, die IP-Adressen von Parteien, Fraktionen und Ministerien für ein Zugriff auf die eigene Webseite zu sperren, weiterentwickelt und ein entsprechendes Plugin programmiert. Ruft ein Politiker nach der Installation die Seite auf, erscheint lediglich das bekannte Zensursula-Logo.

(Michael Friedrichs)

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Umfrage: Würdest du einem Produkt folgen?16.06.09

pepsi1Um für diesen Post auszuholen, müssen wir zurück bis zur Mitte der vergangenen Woche. Unter anderem im Revolution Magazine war zu lesen, dass PepsiCo eine neue Blubberbrause in England auf den Markt geworfen hat. Pepsi RAW, heißt es; ich schätze, das Geschmacksbild soll in den Köpfen maskuliner und natürlicher wirken. Das Besondere an dem neuen Produkt ist tatsächlich weniger der Inhalt, als die Dose selber, denn PepsiCo hat für die Cola einen eigenen Twitter-Kanal (@PepsiRAW) eröffnet und den Namen des Accounts gleich gut sichtbar auf das Blech drucken lassen. Lob und Kritik seien über diese Adresse jederzeit willkommen. Laut der ausführenden Agentur GraphicoDMG sei dies das erste Mal in der Welt des Kommerzes, dass ein Unternehmen derart offensiv Twitter als offiziellen Feedback-Kanal bewirbt.

Ob die Aktion ein Erfolg ist, lässt sich nach dieser kurzen Zeit noch nicht sagen. Fakt ist, dass @PepsiRAW inzwischen über 400 Follower gesammelt hat – bei insgesamt 25 abgeschickten Tweets. Schauen wir uns die gesamte Kommunikation über Twitter an, sehen wir eine rege Diskussion, die auch zwischen einzelnen Kunden stattfindet. @PepsiRAW selbst antwortet interessiert auf Anfragen (Frage / Antwort) und weist auf Events und Promo-Aktionen hin. (weiterlesen…)

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Zensursula-Gesetz: Bundesregierung hält an Internetsperren fest16.06.09

zensursula-wahlkampfgeschreiGestern Abend haben Vertreter von CDU/CSU und SPD hinter verschlossenen Türen noch einmal über die geplante Änderung des Telemediengesetzes verhandelt und sich auf eine gemeinsame Linie beim Entwurf eines Gesetzes zur Bekämpfung der Kinderpornografie in Kommunikationsnetzen geeignet. Heute Morgen wurde eine entsprechende Formulierungshilfe der Regierungsparteien veröffentlicht. Laut der parlamentarischen Geschäftsführerin der CDU/CSU-Fraktion Martina Krogmann sei in möglichst vielen Fällen die Devise “Löschen statt Sperren” zur Anwendung gekommen. Zudem soll ein sogenanntes Zugangserschwerungsgesetz für mehr Klarheit bei der Umsetzung von Internetsperren sorgen.

Hier die wichtigsten Punkte des Spezialgesetzes:

§ 1 Sperrliste
(2) Die Aufnahme in die Sperrliste erfolgt nur, soweit zulässige Maßnahmen, die auf die Löschung des Telemedienangebots abzielen, nicht oder nicht in angemessener Zeit erfolgversprechend sind.
(3) Wird ein Telemedienangebot […] speichert, die Aufnahme und den Grund hierfür mitteilen, sofern der Diensteanbieter mit zumutbarem Aufwand zu ermitteln ist. Hat ein solcher Diensteanbieter seinen Sitz außerhalb des Hoheitsgebietes der Bundesrepublik Deutschland, unterrichtet das Bundeskriminalamt die für den polizeilichen Informationsaustausch mit anderen Staaten zuständige Stelle in dem betreffenden Staat, soweit eine Mitteilung nicht bereits nach Absatz 2 erfolgt ist.

Ich liebe solche Formulierungen. Besonders wenn nicht klar ersichtlich ist, um welchen Rahmen es sich beispielsweise bei einer “angemessenen Zeit” für die Löschung einer KiPo-Seite handelt. Auch der “zumutbare Aufwand” mutiert in Anbetracht dessen, dass sich die Masse der Internetangebote nicht in Deutschland befinden, zu einer Farce. Demnach können in Frage kommende Seiten bei Hosting-Anbietern im Ausland nicht rechtzeitig gelöscht werden, weil das Bundeskriminalamt entsprechende Hinweise auf dem Dienstweg an die ausländischen Polizeibehörden weiterleitet und nicht direkt auf die betroffenen Provider zugeht oder zugehen darf. (weiterlesen…)

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Plagiatsstreit: Kölner Richter weisen Facebook-Klage gegen StudiVZ ab16.06.09

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Hat das deutsche Studentenportal StudiVZ beim amerikanischen Pendant Facebook geklaut? Mit dieser Frage beschäftigen sich nicht nur die Anwälte der beiden Internet-Plattformen schon seit längerer Zeit. Der Vorwurf von Facebook: StudiVZ habe mit seinem Logo, den Features und seinem Service das geistige Eigentum von Facebook verletzt. Zudem soll sich StudiVZ illegal den Quell-Code des US-Netzwerkes verschafft haben. Infolge dessen müsse das Holtzbrinck-Portal sein Angebot umgehend einstellen. Die 33. Zivilkammer des Landgerichts Köln sah das jedoch etwas anders und hat heute eine entsprechende Unterlassungsklage von Facebook gegen StudiVZ abgewiesen.

In der Pressemitteilung heißt es:

Nach Auffassung der zuständigen Richter liegt trotz nicht zu übersehender Übereinstimmungen und Ähnlichkeiten der beiden Internetseiten keine unlautere Nachahmung vor. Es fehle an der hierfür erforderlichen Herkunftstäuschung. Diese komme deswegen nicht in Betracht, weil zum Zeitpunkt der Markteinführung von StudiVZ in Deutschland im November 2005 der Konkurrent Facebook noch nicht den erforderlichen Bekanntheitsgrad auf dem deutschen Markt hatte. Denn Facebook richtete sich bis September 2006 – ausschließlich in englischer Sprache – nur an nordamerikanische Studenten und Schüler. Erst seit März 2008 existiert eine deutschsprachige Version. (weiterlesen…)

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